Rhabarberkuchen mit Quark und Joghurt: Ein Frühlingsrezept

Frühling ist Rhabarber-Zeit! Für Liebhaber süss-saurer Köstlichkeiten beginnt allmählich die Hochsaison. In vielen Obstgärten finden sich momentan wieder grosse Blätter an rötlichen Stangen. Was da für die nächsten Wochen aus dem Boden spriesst, ist Rhabarber. Da er häufig in Gebäck, Desserts oder als Kompott verzehrt wird, ist es kein Wunder, dass man zuerst an ein frühlingshaftes Obst denkt.

Da Rhabarber im Gegensatz zu sommerlichen Beeren oder Tomaten bereits ab Ende April/Anfang Mai reif ist und geerntet werden kann, ist er für mich das perfekte Gemüse im Frühling.

Kuchen ist nicht gleich Kuchen. Auch wenn es viele Basis-Rezepte gibt, die lecker schmecken, liegt das Besondere dabei meiner Meinung nach an den individuellen Zutaten und am gewissen Etwas. Dieses Etwas können beispielsweise tolle Produkte, besondere Gewürze oder kreative Alternativen sein. Einem klassischen Rührteig aus Eiern, Butter, Mehl und Backpulver habe ich durch eine Prise Besonderheit einen tollen Geschmack verliehen.

Beim Mehl habe ich diesmal eine Mischform verwendet und mich für einen Teil Weissmehl und einen Teil Dinkelvollkornmehl entschieden. Die letzte Erfolgs-Zutat im Rhabarberkuchen ohne Zucker ist Erythrit. Die Zucker-Alternative ist kalorienfrei und unterstützt somit eine ausgewogene Ernährung, womit der Kuchen nicht nur euren Gaumen, sondern auch den Rest eures Körpers erfreut.

Hier ist ein Rezept für einen köstlichen Rhabarberkuchen mit Quark und Joghurt, der perfekt für einen entspannten Sonntagnachmittag ist:

Rhabarberkuchen mit Quark und Streusel, sehr leckeres und einfaches Rezept

Rezept: Rhabarberkuchen mit Quark und Joghurt

Zutaten:

  • 250 g Butter
  • 1 Vanilleschote von Dr. Oetker
  • 200 g Erythrit
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 150 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 g Mehl
  • 1,5 TL Backpulver von Dr. Oetker

Zubereitung:

  1. Die Butter schmelzen, die Vanilleschote auskratzen und beides mit Erythrit, Salz und Eiern in einer Schüssel verrühren.
  2. Das Mehl und das Backpulver dazu geben und mit Saft und Schale der Zitrone unter die Masse mischen, sodass eine glatte Masse entsteht.
  3. Den Teig auf die Hälfte von einem mit Backpapier belegten Backblech oder in eine feuerfeste Form von etwa 40x30cm ausstreichen.
  4. Den Rhabarber waschen, in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden und auf dem Kuchen verteilen.
  5. Den Rhabarberkuchen vom Blech für ca. 40 Minuten in der unteren Hälfte des auf 180°C vorgeheizten Ofens backen.

Rhabarberwähe mit Quarkguss

Schnell, einfach und überzeugend: Rhabarberwähe mit Quarkguss.

Zutaten:

  • Teig: ausgewallter Mürbeteig (ca. 32 cm Ø) oder Kuchenteig
  • gemahlene Mandeln
  • Rhabarber, in ca. 1 cm dicken Scheiben
  • Guss: Rahmquark
  • Eier
  • Erdbeerkonfitüre
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Teig mit dem Papier in das Blech legen, mit einer Gabel dicht einstechen. Mandeln und Rhabarber darauf verteilen.
  2. Quark, Eier und Konfitüre gut verrühren, über den Rhabarber giessen.
  3. Backen: ca. 40 Min. auf der untersten Rille des auf 220 Grad vorgeheizten Ofens. Herausnehmen, etwas abkühlen, aus dem Blech nehmen, auf einem Gitter auskühlen. Mit Puderzucker bestäuben.

Upside-Down-Kuchen mit Rhabarber

Zarte Rhabarberstücke karamellisieren am Boden und werden beim Stürzen zur fruchtigen Krone: Dieser Upside-Down-Kuchen ist ein Hingucker und Geschmackserlebnis zugleich.

Zutaten:

  • Belag: 40 g hello sweety, 250 g Rhabarber
  • Kuchenmasse: 150 g Butter (weich), 1 Prise Salz, 100 g hello sweety, 3 Eier, Etwas Zitronenabrieb, 1 TL Vanillepulver, 50 g Joghurt (nature), 180 g Weissmehl (Weizenmehl Type 405/550), 4 g Backpulver

Zubereitung:

  1. Eine flache rechteckige Kuchenform gut ausbuttern und grosszügig mit hello sweety bestreuen. Die Rhabarber waschen, putzen und in die Länge der gewählten Form schneiden. Anschliessend die Kuchenform mit den geschnittenen Rhabarbern belegen. Die Form in die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen und bei 180 Grad Ober-/Unterhitze zirka 10-15 Min. backen.
  2. Kuchenmasse: Butter Salz, hello sweety, Eier, Zitronenabrieb, Vanillepulver und Joghurt in einer Schüssel glattrühren. Danach Backpulver und Mehl mischen zur Masse geben und alles klumpenfrei verrühren. Anschliessend die karamellisierten Rhabarbern aus dem Ofen nehmen und leicht flach drücken. Die Kuchenform muss vollständig bedeckt sein, so dass die Kuchenmasse nicht unter die Rhabarber laufen kann. Erst dann die Kuchenmasse in eine Spritzbeutel geben und gleichmässig auf die Rhabarbern verteilen.
  3. Backen: Den Kuchen auf die mittlere Schiene des Backofens schieben und etwa 30-35 Min. backen.

Weitere Rhabarber-Dessert-Favoriten

Nicht nur geschmacklich ein klasse Duo: Milchprodukte wie Quark und Co. machen den Rhabarber verträglicher. Unsere Rhabarber-Desserts-Favoriten:

  • Rhabarbercrème
  • Rhabarber-Tiramisu ohne Ei im Glas
  • Rhabarber-Limetten-Mousse
  • Rhabarberkompott mit Vanillerahm
  • Joghurt-Panna-cotta mit Rhabarberkompott
  • Rhabarber-Erdbeer-Crumble
  • Rhabarber-Tiramisu ohne Ei
  • Quarkauflauf mit Rhabarber
  • Rhabarber-Crumble
  • Rhabarber-Quarktorte (ohne backen)
  • Götterspeise im Glas mit Rhabarberkompott
  • Pancakes mit Rhabarberkompott
  • Rhabarberkompott mit Mascarpone-Crème
  • Cholermüs mit Rhabarberkompott (Obwaldner Dessert)

Wissenswertes über Rhabarber

  1. Frucht oder Gemüse? Auch wenn er meist wie eine Frucht verarbeitet wird: Rhabarber ist ein Gemüse aus der Familie der Knöterichgewächse.
  2. Wie lange dauert die Rhabarbersaion? Von ca. Mitte April bis Mitte/Ende Juni. Um den 24. Juni (Johannistag) endet die Ernte.
  3. Lässt sich Rhabarber einfrieren? Aber ja. Du kannst das Gemüse gedünstet, als Kompott eingekocht oder roh einfrieren.
  4. Ist Rhabarber giftig? Bestimmt hast du auch schon von der Oxalsäure im Rhabarber gehört, die giftig sein soll. Und tatsächlich: Sie ist giftig, aber nur in grossen Mengen verzehrt.
  5. Kann man Rhabarber roh essen? Roher Rhabarber enthält mehr Oxalsäure als gekochter. Deshalb wird generell eher davon abgeraten, Rhabarber roh zu essen. Wenn du also sichergehen willst, dass der Rhabarber dir gut bekommt, koche oder blanchiere ihn.

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