Die Kombination von Gänsebrust und Entenbrust auf einem Teller verspricht ein außergewöhnliches kulinarisches Erlebnis. Beide Geflügelsorten bieten ein reichhaltiges Aroma und können, richtig zubereitet, ein unvergessliches Festessen darstellen. Hier finden Sie Inspiration und Anleitungen, um diese Delikatesse zu Hause zuzubereiten.

Entenbrust Rezept mit Orangesauce, Schwarzwurzel und Wildreis
Entenbrüstchen besitzen ein rotes, zartes und vollaromatisches Fleisch. An einer Orangensauce zusammen mit Schwarzwurzeln wird daraus ein Festgericht. Hier ist ein Rezept, das die Aromen der Ente perfekt zur Geltung bringt:
Zutaten
- Entenbrust
- Orangen
- Schwarzwurzeln
- Wildreis
- Butter
- Zucker
- Zitronensaft
- Salz, Pfeffer
- Peterli
- Rapsöl
Zubereitung
- Vorbereitung der Schwarzwurzeln: Schwarzwurzeln unter fliessendem kaltem Wasser schälen und schräg in Stücke schneiden. In Zitronensaftwasser legen, um sie weiss zu halten. Kurz in Salzwasser blanchieren und abgiessen.
- Wildreis kochen: Wildreis in Wasser ca. 30 Minuten garen, salzen und abkühlen.
- Entenhaut zubereiten: Haut von Entenbrüsten ablösen, in Streifen schneiden und in einer heissen Pfanne knusprig ausbraten. Auf Küchenpapier abfetten, mit Peterli und Salz bestreuen und warm stellen.
- Entenbrust braten: Entenbrüste würzen und in Rapsöl und Butter beidseitig ca. 15 Minuten braten. Im Backofen bei 65 Grad warm halten.
- Reis-Couscous zubereiten: Abgekalteten Wildreis fein hacken und in Butter erwärmen, abschmecken und eventuell mit etwas Wasser feucht halten.
- Orangensauce zubereiten: Orangenzeste abreiben, Saft auspressen. Zucker in der Bratpfanne karamellisieren, mit Zesten und Saft ablöschen. Kurz aufkochen und kalte Butter unterschlagen.
- Schwarzwurzeln anbraten: Schwarzwurzeln in Butter leicht Farbe annehmen lassen.
- Anrichten: Entenbrüste in Tranchen schneiden. Schwarzwurzeln und Wildreis auf Tellern anrichten, Ententranchen darauf betten, mit knuspriger Haut und Peterli bestreuen und mit Sauce umgiessen.
Markus Wicki brätelt die Entenbrusthaut separat, damit sie das Fett ausschwitzt. Das Gericht wird schlanker. Ausserdem bilden die knusprigen Hautstreifchen einen tollen Gegensatz zum saftigen Entenfleisch. Wenn Sie die Basissauce aus dem Karamell, dem Orangensaft und den Orangenzesten ziehen, sollten Sie diese zwar auf-, aber nicht zu stark einkochen. Reduzieren Sie nämlich diese Grundsauce zu stark, kann sich die zugefügte Butter nicht perfekt damit emulgieren.
Vegane Ente als Alternative
Für eine vegane Variante kann man Austernpilze und Jackfruit verwenden. Ungewohnte Zubereitungstechniken und das Handwerken mit neuen Zutaten wie Jackfruit und Austernpilzen sind immer ein wenig fremd. Hat man den Dreh aber raus und mehrmals gemacht, wird aus einem Hexenwerk oft Routine. Bleibt dran, lasst euch nicht von Ungewohntem abschrecken und geht mit Freude und Offenheit an die Verarbeitung heutiger Zutaten. Das Ergebnis wird euch umhauen.
Wichtige Hinweise zur veganen Ente:
- Reispapier: Für eine krosse "Entenhaut" wird Reispapier in warmem Wasser eingeweicht, mit Marinade eingepinselt und gebacken.
- Austernpilze: Müssen vor dem Braten in feine Fäden gezogen werden, um die Textur von Entenfleisch zu imitieren.
- Knochen: Hier kann man kreativ sein und beispielsweise Zimtstangen oder Zuckerrohr verwenden.
Omas vegane Gänsekeule mit Bratapfel-Soße
Ein Festtags-Rezept mit knuspriger Entenbrust
Caminada zeigt ein Festtags-Rezept mit knuspriger Entenbrust und verrät einen wichtigen Tipp zum Würzen.
- Die am Vortag gekochten Kartoffeln schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken oder durch ein Passiersieb streichen. Eigelb, Hartweizendunst, Butter, Salz und Muskat zugeben und vorsichtig untermischen.
- 35 g Mehl zugeben und die Masse behutsam zu einem glatten Teig vermischen. Ist der Teig sehr feucht, knetet man noch etwas Mehl darunter.
- Die Entenbrüste auf der Hautseite rautenförmig einschneiden, wenn nötig von Sehnen und überschüssigem Fett befreien (die Parüren für die Herstellung der Sauce aufbewahren).
- Die gewürzten Entenbrüste auf der Hautseite in einer heissen Pfanne im eigenen Fett goldbraun anbraten.
- Die angebraten Entenbrüste auf ein Gitter geben und im auf 160°C Umluft vorgeheizten Ofen 5 - 6 Minuten fertig garen.
- Für die Sauce die Entenparüren und Schalotten in der Pfanne andünsten. Mit Portwein ablöschen, mit Orangensaft und Kalbsfond auffüllen, die Gewürze dazugeben und die Sauce etwas einreduzieren.
- Den Cicorino rosso rüsten, etwas Bratbutter in der Pfanne erhitzen und die Blätter in die Pfanne geben.
Weitere Rezeptideen mit Ente
- Ente mit Orangensauce
- Weihnachtsgans
- Gänsebrust mit Birnen und Wirz
- Gänsekeule
Zutaten und Zubereitung von Entenbrüstli mit Orangensauce
Hier ist ein weiteres Rezept für Entenbrüstli mit Orangensauce:
Zutaten:
- Orangen
- Entenbrüstli (je ca. 200 g)
- Salz
- Pfeffer
- Gemüsebouillon
- Maizena
- Butter
Zubereitung:
- Orangen schälen und filetieren, Saft auffangen.
- Entenbrüstli mit der Fettschicht rautenförmig einschneiden und würzen.
- Entenbrüstli mit der Fettschicht nach unten in eine kalte Bratpfanne legen und anbraten, bis die Fettschicht knusprig ist. Wenden und fertig braten. Warm stellen.
- Orangensaft, Bouillon und Maizena in derselben Pfanne verrühren und einköcheln. Butter unterrühren und Orangenfilets dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Dazu passen Nudeln, Reis oder Wildreis-Mix.
Nährwerte pro Portion
Die Nährwerte variieren je nach Rezept und Zutaten. Es ist ratsam, die Nährwerte für jedes Rezept individuell zu berechnen.
Zubereitungshinweise für Entenbrust mit Kartoffeln und Morcheln
Hier ist ein Rezept für Entenbrust mit Kartoffeln und Morcheln:
Zutaten:
- Entenbrüste
- Kartoffeln
- Knoblauch
- Petersilie
- Olivenöl
- Salz, Pfeffer
- Morcheln (getrocknet)
- Butter
Zubereitung:
- Ofen auf 200 °C vorheizen.
- Kartoffeln halbieren, mit Knoblauch, Petersilie, Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen und auf einem Backblech verteilen.
- Entenbrüste mit eingeschnittener Haut würzen und auf einen Gitterrost legen.
- Kartoffeln und Entenbrüste zusammen im Ofen backen.
- Morcheln einweichen, anbraten und zusammen mit der Entenbrust servieren.
Zur Temperaturüberwachung den Gargutsensor in eine Entenbrust stecken. Die Entenbrust muss nach der Ruhezeit eine Kerntemperatur von mindestens 60 °C erreichen.
Geflügel als vielseitige Zutat
Geflügel ist so köstlich wie vielseitig. Ob saftiges Hähnchen für jeden Tag, aromatische Ente für besondere Anlässe oder festliche Gans zur Wintersaison - jede der drei beliebten Geflügelarten hat ihren eigenen Charakter, der sich mit der richtigen Zubereitung perfekt entfalten lässt.
Die Vielfalt von Geflügel
Kaum ein anderes Fleisch ist in der Alltagsküche so präsent wie Huhn - und das aus gutem Grund. Es ist mager, proteinreich, unkompliziert in der Zubereitung und passt zu nahezu jedem Geschmack. Die Hähnchenbrust gilt dabei als besonders beliebt: Sie ist zart, nahezu fettfrei und lässt sich auf vielfältige Weise verarbeiten.
Ein ganzes Huhn bietet besonders viele Möglichkeiten in der Küche. Im Ofen gebraten wird es außen knusprig, innen herrlich saftig - ideal mit Gemüse, Kräutern oder einer aromatischen Füllung. Ein Highlight für den Sommer ist Bier-Hähnchen mit griechischem Salat, in Herbst und Winter begeistern Sie Gäste mit gegrilltem Trüffel-Hähnchen.
Nicht zu vergessen: Das klassische Suppenhuhn, das in der traditionellen Küche nach wie vor einen festen Platz hat. Aus ihm lässt sich eine kraftvolle Brühe kochen - die ideale Basis für herzhafte Hühnersuppen, Risotti oder Saucen. Je länger das Huhn dabei sanft vor sich hin köchelt, desto intensiver wird das Aroma - ein wahres Seelenessen, besonders in der kalten Jahreszeit.

Ente: Aromatisch und vielseitig
Ente gilt als die aromatischste unter den gängigen Geflügelarten. Ihr Fleisch ist dunkler, von feinen Fettadern durchzogen und besonders saftig - ideal für alle, die kräftigen Geschmack schätzen. Ob klassisch gebraten, langsam geschmort oder raffiniert verarbeitet - Entengerichte stehen für kulinarische Tiefe und Eleganz.
Die Entenbrust ist das wohl beliebteste Teilstück. Sie wird idealerweise auf der Hautseite rautenförmig eingeritzt und in einer heißen Pfanne ohne zusätzliches Fett knusprig angebraten. Das austretende Fett verleiht Bratkartoffeln oder Gemüse ein herrlich intensives Aroma. Für festliche Anlässe empfiehlt sich eine feine Sous-vide Entenbrust auf Rote-Bete-Carpaccio mit Orangensauce- ein elegantes Rezept, das zarte Textur mit frischer Fruchtnote kombiniert.
Die Keule der Ente eignet sich besonders für langsam gegarte Gerichte. Beim Schmoren entfaltet sich ihr voller Geschmack - ob klassisch mit Rotwein, Kräutern und Wurzelgemüse oder in fruchtig-würziger Variante. Ein echtes Highlight ist das Confit de Canard - eine südwestfranzösische Spezialität, bei der Entenkeulen traditionell im eigenen Fett gegart werden.
Die Zubereitung ist zeitintensiv, aber lohnend: Das Fleisch wird außergewöhnlich zart, entwickelt ein intensives Aroma und bleibt auf natürliche Weise haltbar - ganz ohne Zusatzstoffe. Fein und cremig im Geschmack ist Entenleber eine besondere Delikatesse. In Kombination mit Frucht oder Trüffel entfaltet sie ihre ganze Eleganz.
Gans: Traditionell und festlich
Kaum ein Geflügel ist so eng mit festlichen Bräuchen und kulinarischer Tradition verbunden wie die Gans. Die Martinsgans wird traditionell am 11. November serviert - zum Gedenken an den heiligen Martin, der der Legende nach in einem Gänsestall entdeckt wurde, als er sich vor der Ernennung zum Bischof verstecken wollte.
Wenige Wochen später steht die Gans dann erneut im Mittelpunkt - als klassische Weihnachtsgans, oft gefüllt mit Äpfeln, Zwiebeln und Maronen und begleitet von Rotkohl und Klößen. Ihr von feinem Fett durchzogenes Fleisch ist saftig und intensiv im Geschmack - perfekt für festliche Menüs mit besonderem Charakter.

Rezept: Ente Niedergaren
Ganze vier Stunden verbringt diese Ente im Ofen. Denn nur durch das Niedergaren wird das Fleisch so unvergleichlich saftig!
Zutaten
- 1 Ente von ca.
- Äpfel
- Zwiebeln
- Kräuter
- Knoblauch
- Salz, Pfeffer
- Öl
Zubereitung
- Die Ente mindestens ½ Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Den Backofen auf 220 Grad Umluft vorheizen.
- Äpfel vierteln, entkernen und in grobe Stücke schneiden. Zwiebeln schälen und ebenfalls in grobe Stücke schneiden. In einer beschichteten Bratpfanne das Öl erhitzen und Äpfel sowie Zwiebeln darin 3-4 Minuten dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen und abkühlen lassen.
- Alle Kräuterblättchen von den Zweigen zupfen und fein hacken. Den Knoblauch schälen und ebenfalls sehr fein hacken.
- Von der Ente die Flügelspitzen abschneiden und den Hals kürzen. Wenn nötig Innereien wie Leber und Herz entfernen. Die Ente innen und aussen grosszügig mit Salz würzen, dann mit den Kräutern und dem Knoblauch ebenfalls innen und aussen einreiben. Die Ente mit den Äpfeln und Zwiebeln befüllen und anschliessend die Beine über Kreuz zusammenbinden.
- Ein Backblech auf die zweitunterste Rille in den Ofen geben, darüber den Gitterrost einschieben. Die Ente mit der Brust nach unten auf das Gitter legen und im 220 Grad heissen Ofen mit Umluft 20 Minuten anbraten. Dann die Ente mit der Brustseite nach oben drehen und die Temperatur auf 80 Grad reduzieren, dabei den Ofen nur zum Wenden der Ente geöffnet lassen, anschliessend sofort wieder schliessen. Die Ente bei absinkender Hitze weitergaren, dann bei 80 Grad weitere 4 Stunden garen lassen.
- Den Backofen auf 230 Grad Grill-Temperatur einstellen. Die Ente 6?8 Minuten bei aufsteigender Hitze fertigbraten, damit die Haut knusprig wird. Die Ente aus dem Ofen nehmen und kurz ruhen lassen.
- Mit einem scharfen Messer die Brust vom Knochen lösen. Die Schenkel vom Körper lösen und im Gelenk in jeweils 2 Stücke teilen (siehe Tipp). Jede Entenbrust in 4-5 Stücke aufschneiden. Alles auf einer vorgewärmten Platte anrichten und servieren.
Nährwerte Pro Portion
- Eiweiss: 41 g
- Fett: 38 g
- Kohlenhydrate: 8 g
- Kalorien: 545.0
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