Mayonnaise selber machen: Ein einfaches Rezept

Mayonnaise ist ein echter Alleskönner in der Küche. Ob zu Süsskartoffelpommes, klassischen Fritten, auf Sandwiches, als Dressing im Kartoffelsalat oder auf Burgern - Mayonnaise gehört einfach dazu. Und wie so vieles schmeckt auch die gute alte Mayonnaise am besten, wenn sie selbstgemacht ist.

Eine selbstgemachte, cremige Mayonnaise ist ein Genuss, die Zubereitung will aber gelernt sein. Hier finden Sie ein einfaches Rezept, mit dem Sie in wenigen Minuten Ihre eigene, köstliche Mayonnaise zubereiten können.

Mayonnaise selber machen | Mayo mit dem Stabmixer einfach zubereiten | EDEKA

Zutaten für ca. 4 Portionen

  • 2 frische Eier
  • 2 TL Zitronensaft oder Weissweinessig
  • 1 KL Senf
  • 0.5 KL Salz
  • Wenig Pfeffer
  • 2 Prisen Zucker

Wichtig: Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben, damit die Mayonnaise nicht gerinnt.

Zubereitung

  1. Alle Zutaten bereitstellen.
  2. Eigelb, Gewürze und Senf in eine Keramik- oder Glasschüssel geben.
  3. Öl unter ständigem Rühren mit Schwingbesen oder Mixer tropfenweise dazugeben.
  4. Sobald die Mayonnaise dick wird, Öl unter Rühren im Faden dazugiessen.
  5. Zitronensaft oder Weissweinessig dazugeben, abschmecken.
  6. Einen nassen Lappen unter die Schüssel legen, damit sie nicht verrutscht.

Hinweis: Für die Zubereitung der perfekten Grill-Mayonnaise benötigst du ein hohes, schmales Gefäss und einen Pürierstab beziehungsweise Stabmixer.

Dann das Eiweiss vom Eigelb trennen und das Eigelb in einen hohen, schmalen Behälter, beispielsweise einen Messbecher, geben. Anschließend kommen der Senf und der Zitronensaft hinzu und werden mit etwas Öl bedeckt.

Das restliche Öl nach und nach dazugiessen, dabei den Pürierstab langsam nach oben ziehen. Die fertige Mayonnaise wird entweder sofort gegessen oder zur Aufbewahrung in einen luftdichten Behälter gefüllt.

Wichtig: Achte darauf nicht zu lange zu pürieren, da die Mayonnaise sonst flockig wird und nicht mehr verwendbar ist.

Selbstgemachte Mayonnaise ist nicht nur besonders lecker, sondern definitiv nicht schwierig herzustellen. Achte darauf, dass die Eier die du verwendest so frisch wie möglich sind und beherzige unseren Tipp, die Mayonnaise nicht zu lange zu pürieren.

Schritt-für-Schritt Anleitung mit dem Stabmixer

  1. Das Eigelb in ein hohes Konservenglas oder einen Krug geben. Das Gefäss sollte schmal und hoch genug sein, um alles Öl aufzunehmen.
  2. Eine Prise Salz dazugeben und 30 Sekunden anmixen, bis sich das Eigelb leicht verdickt.
  3. Weitere 30 Sekunden ruhen lassen, Essig, Senf und 1 EL kaltes Wasser (macht die Masse cremiger) dazugeben.
  4. Zum Schluss alles Öl in das Gefäss geben.
  5. Nun den Stabmixer auf den Boden des Gefässes stellen und pürieren, bis die helle Mayonnaise anfängt, unten herauszuquellen.
  6. Dann den Stabmixer ganz langsam nach oben ziehen und die Mayonnaise so lange pürieren, bis das ganze Öl eingearbeitet ist.

Sofort verwenden oder in einem Konservenglas für zirka 2 Wochen im Kühlschrank aufbewahren.

Tipps und Tricks

  • Eier: Da die Eier im rohen Zustand in die Mayo kommen, müssen sie ganz frisch sein.
  • Oftmals verwendet man nur das Eigelb, das der Mayonnaise ihren blassgelben Farbton verleiht.
  • Öl: Greife am besten nach einem möglichst geschmacksneutralen Öl wie Sonnenblumen- oder Rapsöl.
  • Zitronensaft: Eine gute Mayonnaise schmeckt immer auch etwas säuerlich, richtig? Das charakteristisch säuerliche Aroma erhält die Mayonnaise durch den Zitronensaft. Wie viel Saft du verwendest, bleibt dir überlassen, gehe hier ganz nach deinem Geschmack.

Was tun, wenn die Mayonnaise nicht fest wird?

Es gibt verschiedene Gründe, warum Mayonnaise nicht fest wird. Ein häufiger Fehler ist, das Öl zu schnell zuzugiessen. Es sollte nur in einem dünnen Strahl hineinlaufen, während du kräftig rührst bzw. pürierst. Ein weiterer Fehler ist, die Zutaten mit unterschiedlichen und zu kalten Temperaturen zu verwenden.

Ist die Mayonnaise nicht fest genug oder gar zu flüssig? Kein Problem, füge einfach etwas mehr Öl hinzu und mixe weiter, so wird die Konsistenz cremiger und fester.

Mayonnaise ohne Ei

Es gibt verschiedene Gründe, Mayonnaise ohne Ei zu verwenden. Manche reagieren zum Beispiel allergisch auf Eier, andere möchten im Sommer lieber auf rohes Ei verzichten. Bei diesem einfachen Rezept verwendest du stattdessen Vollmilch.

Zubereitung:Milch, Öl und Senf in ein hohes Gefäss geben. Mit einem Pürierstab kräftig mixen, nach etwa zwei bis vier Minuten sollte sich eine feste Emulsion gebildet haben.

Nährwerte und Kalorien

Hauptzutat von Mayonnaise ist Öl und das hat sehr viele Kalorien. Allerdings verwendest du in der Regel nur wenig davon, 20 Gramm haben etwa 140 Kilokalorien Nährwert. Wenn du eine kalorienreduzierte Mayonnaise selber machen möchtest, verwendest du Vollmilch und Öl im Verhältnis 1:1.

Der Fettgehalt von Mayonnaise schwankt mit der Zubereitung, er ist aber allgemein hoch. Du kannst von einem Fettgehalt zwischen 70 und 90 Prozent ausgehen. Fettreduzierte Mayonnaise enthält meist etwas weniger, hier sind es zum Vergleich ca.

Mayonnaise und Allergien

Wenn du Mayonnaise selber machst, kannst du bestimmen, ob sie laktosefrei wird. Klassisch kommen nur Eigelb, Senf und Öl hinzu, also keine Milch. In Fertigprodukten ist jedoch häufig zusätzlich Milchpulver enthalten. Das siehst du auf der Zutatenliste. Im Zweifelsfall ist es sicher, die Sauce selbst zu machen.

Das Grundrezept von Mayonnaise kommt ohne Gluten aus. In manchen Produkten finden sich jedoch Spuren davon in der Masse.

Minimalistische Zutatenliste

Klassische Mayonnaise kommt mit sehr wenigen Zutaten aus: Eigelb, Öl, Senf, Salz, Pfeffer, Zitronensaft und eventuell weitere Gewürze. Um Mayo selber zu machen, brauchst du auf keinen Fall mehr.

Lagerung

Im Kühlschrank lässt sich die Mayo gut eine Woche aufbewahren. Du kannst dir natürlich auch einen Teil einfrieren wenn du magst.

Umweltverträglichkeit

Umweltverträglichkeitsskala Beschreibung
5 von 5 sehr hohe Umweltverträglichkeit
4 von 5 hohe Umweltverträglichkeit
3 von 5 mittlere Umweltverträglichkeit
2 von 5 geringe Umweltverträglichkeit
1 von 5 sehr geringe Umweltverträglichkeit

Dabei wird auch die Saisonalität der Zutaten berücksichtigt, weshalb sich die Skala monatlich ändern kann. Sie berechnet die Umweltbelastungspunkte deines Rezepts auf Basis der Ökobilanz und fasst zentrale Faktoren zusammen, wie zB.

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