Die Suche nach passenden Stellenangeboten ist ein wichtiger Schritt für viele Menschen. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Karrieremöglichkeiten bei Waffel Meyer und geben Einblicke in die Unternehmensführung der Firma Hug, einem bekannten Schweizer Gebäckhersteller.
Hug ist ein traditionsreiches Familienunternehmen, das seit Generationen besteht und für seine hochwertigen Produkte bekannt ist. Das Unternehmen legt grossen Wert auf Nachhaltigkeit und Innovation, was sich auch in der Führung widerspiegelt.

Jobsharing in der Chefetage
Ein besonderes Merkmal der Hug-Unternehmensführung ist das Jobsharing in den Chefpositionen. Anna Hug und Marianne Wüthrich Gross teilen sich die Leitung des Betriebs. Dieses Modell ist in der Schweiz noch wenig verbreitet, obwohl viele Mitarbeiter sich dies wünschen.
Vorteile des Jobsharings
- Vertrautheit: Es ist schön, jemand Vertrautes an der Seite zu haben.
- Sparringspartner: Man hat einen Sparringspartner, der am gleichen Strick zieht.
- Flexibilität: Das Modell ist gut, um Leute zu finden und zu halten, insbesondere für Frauen mit Kindern.
Jobsharing in der Praxis
Aufgabenteilung bei Hug
Anna Hug und Marianne Wüthrich Gross haben eine klare Aufgabenteilung:
- Anna Hug: Märkte und Personal
- Marianne Wüthrich Gross: Produktion und Finanzen
Sie arbeiten selbständig, tauschen sich aber regelmässig aus, um gemeinsam zu denken und Probleme zu lösen.
Die Zusammenarbeit von Anna Hug und Marianne Wüthrich Gross
Die Chemie zwischen Anna Hug und Marianne Wüthrich Gross muss stimmen, damit das Jobsharing funktioniert. Beide schätzen die Stärken der anderen sehr:
Anna Hug über Marianne Wüthrich Gross:
An Mary bewundere ich ihren Unternehmergeist. Die breite Denke und die Helikopterflüge, die ich mit ihr machen kann. Sie ist sehr gut im strategischen Denken.
Marianne Wüthrich Gross über Anna Hug:
Ich schätze ihre Verlässlichkeit in dem, was sie sagt und tut. Sie ist eine brillante Türöffnerin, die auf Leute zugeht, mit allen in Kontakt treten kann. Aber auch eine smarte Denkerin.
Diese Wertschätzung und die klare Aufgabenteilung sind entscheidend für den Erfolg des Jobsharings.
Nachhaltigkeit bei Hug
Ein weiteres wichtiges Thema für Hug ist die Nachhaltigkeit. Anna Hug ist in diesem Bereich besonders engagiert und setzt sich für eine saubere Rohstoff-Charta ein, zum Beispiel für die Verwendung von Freilandeiern in allen Produkten.
Obwohl Hug noch Palmöl einsetzt, stammt dieses aus nachhaltigen Quellen. Das Unternehmen ist bestrebt, den Einsatz von Palmöl zu reduzieren und langfristig auf nachhaltigere Verpackungslösungen umzusteigen.

Die Geschichte von Hug
Die Geschichte von Hug begann im Jahr 1877, als Joseph Hug-Meyer eine Bäckerei in Luzern kaufte. Er röstete das unverkaufte Brot und verkaufte es als Zwieback. Im Jahr 1913 gründeten seine Nachfolger die Zwiebackfabrik in Malters LU und belieferten die ganze Welt.
Heute produziert Hug eine breite Palette von Gebäckprodukten, darunter Guetzli, Darvida, Tortenböden und Pastetli. Das Unternehmen produziert jährlich 11'440 Tonnen Gebäck.
Die Entwicklung der Produkte
Hug geht mit der Zeit und bietet beispielsweise die meistverkauften Choco Petit Beurre in einer zuckerreduzierten Variante an. Während der Pandemie stieg die Nachfrage nach Nostalgiker-Produkten wie Jura-Waffeln und Willisauer Ringli.
Marianne Wüthrich Gross erklärt, dass die Menschen sich in Krisenzeiten an das klammern, was sie kennen, und dass dies die Sehnsucht nach Stabilität widerspiegelt.
Zukunftsperspektiven
Mit Blick auf die Zukunft betont Marianne Wüthrich Gross, dass Nachhaltigkeit noch wichtiger werden wird. Hug arbeitet daran, nachhaltige Verpackungslösungen zu finden und den Einsatz von Kunststoffen zu reduzieren.
Die Firma Hug zeigt, dass mit innovativen Führungsmodellen und einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Qualität auch in Zukunft erfolgreich sein kann.