Vorspeise mit Maroni Rezepte: Ein herbstliches Feuerwerk für den Gaumen

Der Herbst ist die perfekte Zeit, um saisonale Zutaten in köstliche Gerichte zu verwandeln. Maroni, auch bekannt als Esskastanien, sind dabei ein echtes Multitalent. Ob als Hauptzutat oder als raffinierte Ergänzung - Maroni verleihen jedem Gericht eine besondere Note.

Crostini mit Pilzen und Maroni

Ein herbstlicher Klassiker, der schnell zubereitet ist und vielseitig eingesetzt werden kann. Der Belag schmeckt nicht nur auf Crostinis, sondern auch als Salat mit etwas Öl.

Zutaten:

  • Brot (z.B. Blitz Baguette oder Brot aus dem Topf)
  • Champignons
  • Knoblauch
  • Zwiebel
  • Maroni
  • Thymian
  • Salz und Pfeffer
  • Öl
  • Butter

Zubereitung:

  1. Champignons putzen, halbieren und in Scheiben schneiden.
  2. Knoblauch schälen und fein hacken.
  3. Zwiebel schälen und fein würfeln.
  4. Maroni grob hacken.
  5. Öl erhitzen. Zwiebel glasig braten.
  6. Knoblauch und die Champignons dazu geben und anbraten (ca. 5 Minuten).
  7. Maroni dazu geben und durchschwenken.
  8. Mit Thymian, Salz und Pfeffer abschmecken.
  9. Brotscheiben in einer Bratpfanne mit etwas Butter anrösten und auf Teller oder Platte anrichten.
  10. Pilz-Maroni-Masse darauf verteilen.

Für eine glutenfreie Variante können Kürbisscheiben aus dem Ofen anstelle von Brot verwendet werden. Besonders geeignet ist der Butternut-Kürbis.

Maronen richtig kochen / Kastanien / Esskastanien einfach und geling sicher / Simona Brill

Maroni kochen - so geht's richtig

Maroni kochen ist keine Hexerei. Hier eine einfache Anleitung:

  1. Bei den Esskastanien auf der Rundenseite einen Kreuzschnitt machen.
  2. Am besten für 30 Minuten in kaltes Wasser einlegen.
  3. Anschliessend für circa 20-30 Minuten in leichtem Salzwasser kochen.
  4. Anschliessend kurz abschrecken und gleich komplett schälen.

Maroni-Trauben-Salat mit Entenbrust

Diese Vorspeise vereint herbstliche Klassiker zu einer genussvollen kleinen Mahlzeit.

Zutaten:

  • Gefrorene Marroni
  • Kartoffeln
  • Trauben
  • Feige
  • Käse
  • Nüsslisalat
  • Schalotte
  • Zucker
  • Butter
  • Bouillon
  • Marsala oder Portwein
  • Senf
  • Essig
  • Worcestershiresauce
  • Olivenöl
  • Entenbrustscheiben
  • Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die noch gefrorenen Marroni in eine Pfanne geben, knapp mit Wasser bedecken und den Zitronensaft sowie etwas Salz beifügen. Einmal kräftig aufkochen, dann zugedeckt neben dem Herd 10 Minuten ziehen lassen. Abschütten und auf Küchenpapier trockentupfen.
  2. Gleichzeitig die Kartoffeln mit Wasser bedeckt zugedeckt weich kochen. Abschütten und leicht abkühlen lassen.
  3. Inzwischen die Trauben kalt spülen und mit Küchenpapier trockentupfen. Die Beeren der Länge nach halbieren und mithilfe eines spitzen kleinen Messers entkernen. Die Feige halbieren und in feine Streifchen schneiden. Den Käse entrinden und in dünne Stängelchen schneiden. Den Nüsslisalat waschen und trocken schleudern.
  4. Die Kartoffeln schälen, längs halbieren und in Scheibchen schneiden.
  5. Für die Sauce die Schalotte schälen und fein hacken.
  6. In einer Pfanne den Zucker auf mittlerem Feuer ohne zu Rühren langsam zu hellbraunem Caramel schmelzen lassen. Dann die Butter unterrühren, die Schalotten und die Marroni beifügen und unter sorgfältigem Rühren mit dem Caramel überziehen. Bouillon und Marsala oder Portwein dazugiessen und auf grossem Feuer auf etwa 3 Esslöffel einkochen lassen. Alles in eine Schüssel geben.
  7. Senf, Essig, Worcestershiresauce, Salz, Pfeffer und Olivenöl gut verrühren. 4 Esslöffel Sauce für den Nüsslisalat beiseitestellen. Die restliche Sauce über die Marroni geben. Trauben, Feigen, Käse und Kartoffeln sorgfältig untermischen. Kurz ziehen lassen.
  8. Zum Servieren den Marroni-Trauben-Salat auf Tellern anrichten. Den Nüsslisalat rundum verteilen und mit der beiseitegestellten Sauce beträufeln. Die Entenbrustscheiben dekorativ auf dem Salat anrichten.

Nährwerte pro Portion:

Nährstoff Menge
Kohlenhydrate 43.0 g
Eiweiss 15.0 g
Fett 28.0 g
Kalorien 503.0 kcal

Die gesundheitlichen Vorteile von Maroni

Edelkastanien sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Sie entsprechen in ihrem Nährwert etwa naturbelassenem Getreide oder der Kartoffel. Sie enthalten etwa 40 Prozent Kohlenhydrate, drei Prozent Eiweiss und zwei Prozent Fett. Das macht sie zu einem idealen Snack, der Energie liefert.

Maroni enthalten pro 100 Gramm etwa 700 Milligramm Kalium. Bereits 150 Gramm Marroni decken demnach den Tagesbedarf eines Erwachsenen ab. Daneben enthalten Kastanien eine ganze Reihe von Vitaminen, unter ihnen die Vitamine B1, B2 und B6, die sich günstig auf Nerven, Augen, Haut und Magen auswirken, sowie die Vitamine A, C und E.

Im Gegensatz zu Getreide enthalten Maroni keine Gluten und wirken nicht säurebildend. Sie eignen sich also hervorragend für eine Diät bei Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) und können einen Beitrag gegen die weit verbreitete Übersäuerung des Organismus leisten.

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