Ist es nicht erstaunlich, was so alles zwischen zwei Brötchenhälften passt? Ob Fleisch, Fisch oder Käse - sie alle sind in unseren Top Burger Rezepten vertreten. Veggie Burger sind ebenfalls dabei. Und wie heisst es so schön? - Grillierte Burger sind die besten Burger.

Die neue Vielfalt beim Burger Grillieren
Grosse Fastfood-Ketten sorgten dafür, dass der Burger immer und überall verfügbar war. Doch längst hat das Rindfleisch-Käse-Brötchen auf die Hand sein ungesundes Image verloren. Heute wird der klassische Burger neu interpretiert und zeigt sich mal fleischlastig, mal vegetarisch oder sogar vegan. Immer wieder neu und immer wieder anders. Auf jeden Fall aber - immer gut.
Das perfekte Burgerbrötchen
Für den perfekten Burger brauchst du perfekte Burger Buns. Das Bun schmiegt sich genussvoll an deinen Gaumen, bettet das Pattie in sich ein und bringt den Geschmack so richtig zur Geltung. Burgerbrötchen aus dem leicht süsslich schmeckenden Brioche-Teig sind die Klassiker. Die gibt es bereits fertig in verschiedenen Grössen zu kaufen. Du kannst sie aber auch einfach selber machen.
Tipp: Aber es müsse ja nicht immer der Klassiker sein. Vollkornbrötchen passen zum Beispiel perfekt zu Geflügel-Burgern und den vegetarischen Varianten.
Das Rindfleischpatty ist das Herzstück eines Burgers
Welches Fleisch verwendet man für einen Burger? Der klassische Hamburger besteht zu 100 Prozent aus Rinderhack. Aus welchem Rindfleisch Teilstück das Hack gewonnen wird, ist grundsätzlich egal. Wichtig ist nur, dass das Hackfleisch nicht zu mager ist, da es sonst beim Grillieren leicht trocken wird.
Beim Würzen von Burger Patties gehen die Meinungen auseinander. Puristen würzen mit Salz und Pfeffer, andere benutzen einen Rub. Wenn du mit Rubs arbeitest, denke immer daran, dass ein Rub den Fleischgeschmack verändert. Rubs vermischst du übrigens nicht mit der Hackmasse, sondern streust es auf das fertig geformte Patty und reibst die Trockenmarinade leicht ein.
Beim Formen eines Patties geht es keineswegs nur um die Optik, denn je gleichmässiger die Patties geformt sind, desto gleichmässiger garen sie. Am einfachsten formst du sie mit einer Burgerpresse und wiegst die Portionen vorher ab. So werden deine Patties einheitlich. Wieviel Hackfleisch du für den Burger benötigst, ist davon abhängig, wie dick deine Patties werden sollen. Für ein eine normales Patty brauchst du etwa 120 bis 150 g Hackfleisch. Grössere bzw. dickere Exemplare bringen schon mal bis 200 Gramm auf die Waage. Die Dicke der Patties werden in den meisten Burger Rezepten mit 1,5 bis 2 cm angegeben. Das bleibt aber ganz deinen persönlichen Vorlieben überlassen. Wenn du dein Rinderhack gerne medium grillieren möchtest, gelingt das mit dickeren Hackfleischscheiben einfacher.
Patties kannst du auf dem Grillrost oder der Grillplatte aus Gusseisen grillieren. Beim Patty Grillieren auf der Gussplatte bekommst du eine gleichmässig durchgehende Kruste und mehr Röstaroma. Ausserdem kann das Fett nicht auf die Brenner/Holzkohle tropfen. Bevor du auflegst, heize den Grill auf mindestens 220 °C und grilliere das Hackfleisch ca. 4 Minuten scharf an. Tritt auf der Oberseite Fleischsaft aus, heisst das: Bitte wenden! Zum Wenden eignet sich ein Pfannen- bzw. Grillwender. Nach dem Angrillieren legst du die Patties für etwa 5 Minuten in den indirekten Bereich deines Grills und lässt sie garziehen.
Wenn dir der Aufwand beim Selbermachen zu gross ist, kannst du natürlich auch fertige, gefrorene Patties kaufen. Der Nachteil hierbei ist allerdings, dass sich die Herkunft und Qualität des Fleisches nur schwer erkennen lässt. Wir empfehlen, das Rindfleisch beim Metzger deines Vertrauens zu kaufen und auf Qualität zu achten. Unser Tipp: Kauf gleich eine grosse Menge an Hackfleisch und forme daraus Patties. Alles, was du nichts sofort benötigst, kannst du einfrieren. So hast du beim nächsten Burger Grillieren gleich fertige Patties parat.
Burger grillieren auf der Infrarotzone - geht das? Grundsätzlich ja, wir raten aber davon ab. Beim Grillieren der Patties tritt in der Regel viel Fett aus, das dann zwischen den Streben des Rostes hindurch auf den Infrarotbrenner (bei Napoleon Sizzle Zone genannt) tropft. Das kann dazu führen, dass der Brenner verstopft und Schaden nimmt.
Du kannst auch gefrorene Patties grillieren - und zwar ohne sie vorher komplett aufzutauen. Einfach von beiden Seiten scharf angrillieren und dann im indirekten Bereich garziehen lassen. Vorteil hierbei: Die Patties behalten besser ihre Form.
Burgersauce
Zum perfekten Burgergenuss gehört die richtige Burgersauce. Auf einen genialen Burger muss auch eine geniale Sauce zubereitet werden.
Red Hot Tomato Burgersauce
Das Grundrezept für die Red Hot Tomato Sauce ist einfach und super lecker und kann auf jede Art von Burger gemacht werden.
- Zwiebeln in Öl anschwitzen.
- Tomatenmark und passierte Tomaten zugeben und erhitzen.
- Bei geringer Hitze zugedeckt ca. 15 Minuten köcheln lassen.
- Sojasauce, Honig und Sambal Oelek unterrühren und Burgersauce mit Zitrone und Salz abschmecken.
Beim perfekten Hamburger zählt nicht nur der Inhalt, sondern auch die Reihenfolge, in der du den Burger belegst.
TOP Burger Rezepte
Burger können so vielseitig belegt und zubereitet werden. Hier sind einige Vorschläge:
| Burger Rezept | Zubereitungszeit | Beschreibung |
|---|---|---|
| Pulled Pork Burger | 440 min. | „Gut Ding will Weile haben“, lautet die Devise und macht aus diesem Pulled Pork Burger mit Schweinenacken und Coleslaw einen Gaumenschmaus der Extraklasse. |
| Quinoa Burger mit Joghurt-Kräuter-Soße | 10 min. | Unser Quinoa Burger mit einer Jogurt Kräuter Sauce ist nicht nur richtig lecker, sondern schenkt dir mit Eiweiss, Ballaststoffen und Vitaminen neue Energie und Bärenkräfte. |
| Chicken Burger mit Avocado | 10 min. | Mit diesem Chicken Burger wird es heiss - denn die Chiligewürzpaste heizt ordentlich ein. Statt das Poulet einfach nur zu panieren, haben wir mal daraus einen ganz besonderen Patty kreiert und mit Avocado und feuriger Harissapaste kombiniert. |
| Thunfisch Burger | 10 min. | Für alle, die Burger und Thunfisch lieben ist dieses Rezept für Thunfisch Burger genau das Richtige und eine leckere Alternative zu den meist fleischlastigen Klassikern. |
| Vegetarischer Burger mit Kidneybohnen und Chia Samen | 10 min. | Ein vegetarischer Burger durch den du frische Energie tankst! |
| Spicy Couscous Burger | 50 min. | Alles andere als langweilig ist diese vegetarische Burger-Variante: Wenn du es etwas schärfer magst, dann greife bei diesem Couscous Burger zu. |
| Pulled Lachs Burger | 60 min. | Beim Burger muss es nicht nur Fleisch sein! Statt Pulled Pork machen wir einfach einen Pulled Lachs Burger und verfeinern ihn mit Dill und einer frischen Honig-Senf-Sauce. |
| Italian Burger mit Scamorza | 20 min. | Burger mit Käse sind besonders beliebt. Bei unserem Burger im Italy-Style kommt Scamorza - ein würziger, geräucherter Kuhmilchkäse - zum Einsatz. Zusammen mit Tomate, Pesto und Ruccola ein Genuss wie in Italien. Auch das Patty sind bei unserem Scamorza Burger besonders, denn zum Hackfleisch gesellen sich getrocknete Tomaten und geröstete Pinienkerne. |
| Gorgonzola Burger | 25 min. | Fleisch und Gorgonzola ergänzen sich ganz wunderbar. |
| Falafel Burger | 30 min. | Der Falafel Burger ist eine vegetarische Alternative zu den klassischen Varianten mit Hackfleisch. Typischerweise werden Falafel aus Kichererbsen gemacht. Für unseren Burger haben wir dicke Bohnen verwendet. Für die orientalische Note sorgen Kreuzkümmel und Kurkuma. |
| Klassischer Rindfleisch Burger mit Zwiebelmarmelade | 140 min. | Auch einen klassischen Rindfleisch Burger kannst du mit einer besonderen Burgersauce so richtig aufpeppen. Probiere zum Beispiel unseren Klassischen Burger mit Zwiebelmarmelade. Keine Angst, dabei handelt es sich nicht um einen süssen Brotaufstrich, sondern um eine eher herzhafte Komposition aus Zwiebeln, Rotwein und nur etwas Honig für eine leichte Süsse. |
| Bratwurst Burger auf Zwiebelbrot | 5 min. | Die Bratwurst vom Grill ist der Klassiker bei uns in der Schweiz. Damit das aber nicht langweilig wird, haben wird diese Variante für dich: Zaubere aus der Bratwurst einen leckeren Burger. |
| Weisswurst Burger | 20 min. | Weisswurst mal anders: Hier wird die Weisswurst nicht „gezuzelt“, sondern in Scheiben geschnitten und auf ein Laugenbrötchen gelegt. |
| Winter Burger mit Rosenkohl | 60 min. | Unser letzte Burger ist perfekt für die kalte Jahreszeit. Eine klassisches Rindfleischpatty kombiniert mit Rosenkohl, Speck und Käse hört sich ungewöhnlich an, passt aber hervorragend zusammen. |
5 Schritte zum perfekten Burger!
Werde selbst kreativ!
Kaum ein Gericht eignet sich für Interpretationen besser als ein Burger. Werde selbst kreativ! Was kann man alles auf einen Burger legen? Wo sollen wir da anfangen, die Möglichkeiten sind unglaublich vielseitig, dass wir dir hier nur ein paar Anregungen für deine eigenen Burger Rezepte geben können.
Der Klassiker für Burger ist ein Brioche Bun. Das leicht süssliche, weiche Burgerbrötchen ist schön weich und geschmacklich nicht zu dominant. Du kannst aber auch auf Vollkornbrötchen, Ciabattabrötchen oder Laugenbrötchen zurückgreifen. Wichtig dabei ist nur, dass sie nicht zu bröselig sind, eine weiche Kruste besitzen und geschmacklich nicht zu stark hervorstechen. Optisch ein Highlight sind gefärbte Burgerbrötchen.
In einem klassischem Hamburger ist das Patty aus Rinderhackfleisch. Alternativ kannst du auch Hackfleisch von anderen Tieren wie Schwein, Lamm oder sogar Wild benutzen. Sie besitzen einen deutlich anderen Geschmack. Oder probiere einfach einen Patty aus Fisch. Genauso geeignet sind Pulled Pork, Pulled, Beef und Pulled Lachs.
Mit der Sauce kannst du deinem Burger eine besondere Geschmackskomponente geben: Du magst es feurig, dann benutzte eine Salsa oder Chilisauce. Zu Bacon passt am besten eine rauchige BBQ-Sauce.
Die am häufigsten verwendete Käsesorte für Burger ist Cheddar, weil er einen milden, unaufdringlichen Geschmack besitzt. Aber auch andere milde Käsesorten wie Edamer, Gouda, Emmentaler und Mozzarella sind sehr gut geeignet. Oder du machst den Käse zum Hauptdarsteller, dann benutze würzige Käsesorten mit viel Eigengeschmack wie Gorgonzola, Parmesan oder Roquefort.
Salat, Tomaten, Zwiebeln und Gewürzgurken findet man klassischerweise auf einem Burger. Auch Bacon erfreut sich grosser Beliebtheit. Du kannst aber auch einfach mal etwas Aussergewöhnliches ausprobieren: Spiegelei mit Speck, Rucola, Preiselbeeren, Avocado, Auberginen … - erlaubt ist, was dir schmeckt.

5 neue Pizza-Rezepte für ein feines Abendessen
Schnell und lecker: 5 ausgefallene Pizza-Rezepte. Wer einen langen Tag hatte, freut sich über ein feines Abendessen. Dazu passt eine leckere Pizza. Und wenn du mal etwas ganz Neues ausprobieren möchtest, wir haben 5 ausgefallene Variationen für dich zusammengestellt.
- Süsskartoffel-Pizza mit Hackfleisch: Backofen auf 220 °C vorheizen. Süsskartoffeln in dünne Scheiben schneiden, mit Olivenöl, Knoblauch und Gewürzen vermischen. Auf einem Backblech verteilen. Peperoni, Brokkoli und Zwiebel darauf verteilen. 30 Minuten backen. Hackfleisch anbraten und würzen. Mozzarella, Tomatensauce und Hackfleisch auf der Pizza verteilen und weitere 8-10 Minuten backen.
- Panizza mit Schinken und Champignons: Ofen auf 220 °C vorheizen. Brotscheiben mit Tomatenpüree bestreichen. Schinken, Champignons, Tomaten und Mozzarella darauf verteilen. Würzen und 15-18 Minuten backen.
- Auberginen-Pizza: Backofen auf 220 °C vorheizen. Auberginen in Scheiben schneiden, mit Olivenöl bestreichen und würzen. 20 Minuten backen. Zwiebel und Knoblauch andünsten, Tomatenpüree, Tomaten und Oregano beifügen und 10 Minuten köcheln lassen. Auberginenscheiben mit Tomatensauce, Mozzarella und Cherrytomaten belegen und 10-12 Minuten backen.
- Pizza mit Spiegelei: Backofen auf 220 °C vorheizen. Brie und Mozzarella auf dem Pizzateig verteilen und 10 Minuten backen. Spargel in Streifen schneiden und mit Zitronensaft, Olivenöl und Gewürzen vermischen. Eier auf die Pizza gleiten lassen und 4-6 Minuten backen. Mit Spargeln, Pesto und Basilikum bestreuen.
- Bananen-Schoko-Pizza: Backofen auf 220 °C vorheizen. Hefeteig ausrollen und 10 Minuten backen. Mit Nuss-Nougat-Creme bestreichen, Bananenscheiben darauf verteilen und mit Pistazien und Erdnüssen bestreuen. Sofort servieren.