Die Reste vom Festtagsessen sind viel zu schade, um sie in die Tonne zu werfen. Lebensmittelverschwendung ist ein riesiges Problem. Jedes Jahr landen Millionen Tonnen Essen im Müll - dabei ist vieles davon noch geniessbar! Mit Zero Waste kannst du nicht nur die Umwelt schützen, sondern auch deinen Geldbeutel schonen und gleichzeitig tolle neue Rezepte entdecken.
Wenn du dich fragst, wie du starten kannst, dann ist die Antwort ganz einfach: kleine Schritte! Niemand erwartet, dass du von heute auf morgen gar keine Abfälle mehr produzierst. Es geht darum, bewusst zu handeln und den Umgang mit Lebensmitteln zu hinterfragen. Der erste Schritt in Richtung Zero Waste ist eine gute Planung. Schau dir an, was du schon zu Hause hast, bevor du einkaufen gehst.
Vielleicht findet sich noch ein angebrochener Joghurt im Kühlschrank, ein halbes Netz Zwiebeln oder ein paar schrumpelige Karotten? Notiere, was weg muss und plane deine Mahlzeiten darum herum. Ein Tipp: Halte deinen Kühlschrank organisiert. Wenn ältere Lebensmittel nach vorne gerückt werden, hast du sie besser im Blick und vergisst sie nicht.
Danach kann man sich überlegen, was man aus den Resten macht.
Altes Brot muss nicht weggeworfen werden, sondern kann mit diesem tollen Knödelrezept weiterverarbeitet werden, das ausserdem noch super schmeckt.
Aus Brotmehl lassen sich Semmelknödel herstellen.
Semmelknödel selber machen / Thomas kocht
Das Rezept für Semmelknödel aus Brotresten
Hier ist ein einfaches Rezept, um Semmelknödel aus altem Brot zuzubereiten:
- Für die Knödel mit altem Brot zuerst sämtliche, alten Brotreste klein schneiden und in eine grosse Schüssel geben.
- Diese mit der frischen Milch und verquirlten Eiern vermischen, und ca. 20 Minuten durchziehen lassen.
- Dann die Zwiebel schälen, fein hacken und in einer Pfanne mit etwas Butter für ca. 5 Minuten glasig andünsten.
- Diese unter die Brotmischung heben und für 5 Minuten stehen lassen.
- Alles gut verrühren oder mit den Händen durchkneten.
- Eiweiss steif schlagen und unterheben.
- In knödelgrosse Stücke kneten und im Ofen bei 200 Grad (Ober/Unterhitze) 35 Min. backen.
- Diese dann in kochendem Salzwasser für ca. 40 Minuten garen.
Omas Semmelknödel ist die typische Beilage zu Schweinsbraten oder anderen Saucengerichten. Eine tolle Kombination sind die leckeren Semmelknödel mit Eierschwämmlisauce oder mit Schweinebraten.
Semmelknödel passen gut zu Pilzrahmsauce.
Hier ist eine Tabelle, die zeigt, wie du verschiedene Lebensmittelreste in köstliche Gerichte verwandeln kannst:
| Lebensmittelrest | Verwendung |
|---|---|
| Gemüse-Reste | Würzige Gemüsesuppe, bunte Gemüsepfanne |
| Hartes Brot | Croutons, arme Ritter, Brotauflauf |
| Reis und Nudeln | Gebratener Reis mit Ei und Gemüse, Nudelauflauf |
| Obst | Smoothies |
Altes Brot ist auch eine wichtige Zutat für viele Hackfleischgerichte: Es hilft, Hamburger oder Hackbällchen zusammenzuhalten. Ist aber viel altes Brot im Haus, kann man das Fleisch auch weglassen: Polpette di Pane sind die italienische Version der deutschen Semmelknödel. Das Prinzip ist dasselbe. Altes Brot wird in einer Mischung aus Eiern, Milch, gedünsteten Zwiebeln und Petersilie eingeweicht, geformt und dann gegart. Bei den Polpette kommen noch zwei Löffel Parmesan dazu.
Semmelknödel aus altem Brot:
- 250 Gramm altes Brot in Stücke schneiden; etwas schöner werden die Knödel, wenn man die Rinde abschneidet. Ist aber nicht nötig.
- 2 dl Milch und 2 Eier verquirlen; das Brot darin 10 Minuten einweichen (Achtung: Je nach Alter des Brotes ist das zu viel oder zu wenig).
- 1 kleine Zwiebel und etwas gehackte Petersilie; in Öl andünsten; zu der Masse geben und mischen.
- Salz, Pfeffer, Muskatnuss: würzen.
- evtl: Paniermehl
Die fertige Masse etwas kneten, bis ein Teig entsteht. Dann zu Ping-Pong-Ball-grossen Kugeln formen. Falls die Masse zu feucht ist, Paniermehl hinzufügen. Unterdessen Salzwasser aufkochen. Die fertigen Kugeln dazugeben und die Hitze auf tiefste Stufe zurückdrehen, 20 bis 30 Minuten garen.
Tipp: Beim Kochen kann es sein, dass sich die Brotmasse etwas auflöst. Stellt man die Knödel erst eine Weile in den Kühlschrank, halten sie besser zusammen.
Falls du keine altbackenen Semmeln zur Hand hast, lassen sich die Semmelknödel auch mit Toastbrot oder Laugenbrötchen zubereiten - das bringt eine leicht andere Textur, bleibt aber köstlich.
Achte auf die Konsistenz der Knödelmasse: Sie sollte nicht zu feucht sein. Lass die Masse vor dem Formen kurz ruhen, und gib bei Bedarf etwas Paniermehl hinzu.
Altes Brot muss nicht weggeworfen werden, sondern kann mit diesem tollen Knödelrezept weiterverarbeitet werden, das ausserdem noch super schmeckt.
Aus altbackenem Brot gibt es die besten Gerichte wie goldgelbe Fotzelschnitten mit Früchten, eine Apfelrösti, einen italienischen Brotsalat oder Semmelknödel.
Manchmal bleibt einfach etwas übrig.
Viele Schweizer Gerichte sind sowieso vom ursprung her resteverwertungsküche. Zum Beispiel die Wähe. Beim backen kratzte man früher die Teigreste zusammen, formte einen Untergrund und backte auf ihnen, was man so hatte. Heute kauft man einen Fertigteig und belegt ihn nach Phantasie mit allem, was noch übrig ist.
Kartoffeln, Nudeln, Gemüse- und Fleischreste aller Art eignen sich für ein Tiroler Gröstl oder einen Auflauf à la Phantasie. Fürs Gröstel brät man alles in der Pfanne, für den Auflauf backt man es im Ofen, vielleicht mit übriggebliebenem Käse überbacken.
Smoothies: Obst, das schon sehr reif ist, eignet sich perfekt für Smoothies.
Kreative Pfannkuchen: Eier, Mehl und Milch - das Grundrezept für Pfannkuchen.
Pesto aus Gemüseresten: Aus Karottengrün, Radieschenblättern oder übrig gebliebenen Kräutern kannst du ein leckeres Pesto zaubern.
Backen mit Übrigem Obst: Braune Bananen eignen sich perfekt für Bananenbrot oder Muffins.
Gemüsestücke (z. B. Gewürze nach Wahl (z. B. Alles in eine Schüssel geben, mit Olivenöl, Essig und Gewürzen abschmecken.
Eine grosse Rolle spielt auch, wie du Lebensmittel aufbewahrst. Gemüse und Obst: Lagere sie getrennt voneinander.
Einfrieren: Hast du zu viel gekocht? Einfrieren ist eine wunderbare Methode, um Reste haltbar zu machen.
Fermentieren: Probiere dich im Fermentieren!
Warum nicht mal Freunde oder Familie einladen und gemeinsam Reste verarbeiten? Jeder bringt das mit, was im eigenen Kühlschrank übrig ist. Zusammen könnt ihr kreativ werden und neue Lieblingsgerichte entdecken.
Andere Kulturen zeigen uns, wie vielseitig und kreativ Resteverwertung sein kann. In Frankreich ist der "Pain Perdu" (armer Ritter) eine beliebte Methode, altbackenes Brot aufzuwerten. In Italien wird "Ribollita" gekocht, eine Gemüsesuppe aus Resten und Brot.
Mit Zero Waste trägst du dazu bei, Ressourcen zu sparen und den Planeten zu entlasten. Du musst nicht perfekt sein, schon kleine Schritte machen einen Unterschied. Also, worauf wartest du? Schau in deinen Kühlschrank und fang an zu experimentieren.
Wenn du dich einmal mit dem Thema Zero Waste beschäftigst, wirst du feststellen, dass es über die Küche hinaus viele weitere Bereiche gibt, in denen du nachhaltiger handeln kannst.
Kompostieren: Falls doch einmal etwas ungeniessbar ist, wie z. B. Schalen von Zitrusfrüchten, kannst du diese kompostieren.
Resteverwertung in neuen Dimensionen: Wusstest du, dass du sogar aus Kaffee- oder Teeresten DIY-Peeling machen kannst?
Denke daran: Jeder noch so kleine Schritt in Richtung Zero Waste zählt. Du musst nicht perfekt sein, um einen Unterschied zu machen. Wichtig ist, dass du beginnst und dabeibleibst.
Zero Waste ist keine Wissenschaft, sondern eine Einstellung. Du kannst klein anfangen und nach und nach immer besser werden. Wichtig ist, dass du bewusst mit Lebensmitteln umgehst und Spass daran hast, Neues auszuprobieren.
Ganz hart? Paniermehl
Bis Brot innen wirklich hart wird, kann es lange dauern. Zeit, um daraus noch Semmelknödel oder Brotpudding zu machen, ist also genug. Doch es lohnt sich, ein paar Scheiben aufzuheben und durchtrocknen zu lassen. Denn dann eignet es sich am besten für Paniermehl.
Zugegeben: Hart ist nicht nur das Brot, sondern auch das Los dessen, der dafür nur eine gewöhnliche Küchenreibe zur Verfügung hat. Besser geht es in einer Kaffeemühle oder mit einer Trommelreibe. Der Vorteil: Paniermehl lässt sich trocken lange lagern.
Bereite aus Altbrot ein frisches Brot zu. Verarbeite das Brot zu Paniermehl. Das geht ganz einfach. Ich trockne altes Brot in Würfel geschnitten in der Restwärme des Backofens und mahle es danach in meinem Mixer (Achtung Betriebsanleitung des Mixers beachten und nachlesen, ob er dafür geeignet ist.
Koche Knödel aus dem Altbrot. Dafür schneide ich übrig gebliebenes Brot, vor allem wenn es sich um Weissbrot, wie Zopf, Brötchen oder Toast handelt, in Würfel und friere sie ein, bis ich genug für eine grosse Portion Knödel gesammelt habe.
Lege dir einen Vorrat an Croûtons an. Dazu schneidest du übrig gebliebenes Brot in Würfeli. Wer mag, schneidet die Kruste dafür ab. Ich finde das schade und lasse die Kruste am Brot.
Wenn du Baguette übrig hast, bereite Brot-Chips zu. Wenn es dir so geht wie mir, wirst du begeistert sein. Schneide für die Brot-Chips das Baguette von „gestern“ in ganz dünne Scheiben.
Gebe die Baguette-Scheiben in eine Schüssel und vermische diese mit Öl oder Butter. Sei kreativ beim Würzen. Ich mag die Brot-Chips gerne mit Knoblauch und Salz oder mit Chili. Geröstet werden sie dann im Backofen oder der Heissluftfriteuse.
250 g Baguette oder Brötchen vom Vortag2 - 3 EL flüssige Butter oder OlivenölSalz, Pfeffer, Knoblauch, usw. Schneide für die Brot-Chips das Baguette von „gestern“ in ganz dünne Scheiben.
Gebe die Baguette-Scheiben in eine Schüssel und vermische diese mit Öl oder Butter.Sei kreativ beim Würzen. Ich mag die Brot-Chips gerne mit Knoblauch und Salz oder mit Chili.Geröstet werden sie dann im Backofen bei 180 Grad oder der Heissluftfriteuse.
Aus Brotresten Festessen zaubern: Genuss-Redaktor Kaspar Enz.
Süsse Mahlzeit zur Verwertung von Brotresten. Brot in Butter rösten, mit Birnen caramelisieren. Eier-Milch-Masse dazugeben, stocken lassen, servieren.
Ein lauwarmer Auflauf mit Brot, Himbeeren, Zucker, Rahm, Milch und Eiern ist eine Attraktion beim Brunch.
Polpette, Hackfleischbällchen nach italienischer Art, lassen sich mit Brot statt Fleisch vegetarisch zubereiten.
Dieses schnelle vegetarische Hauptgericht schmeckt der ganzen Familie - auch mal als Beilage.
Brot vom Vortag vörig? Wohin mit altbackenem Brot? Daraus lässt sich zum Beispiel diese würzige Bouillonsuppe mit Zwiebeln und Kümmel kochen.
Aus altbackenem Brot kann feines Fingerfood zubereitet werden. Herzhafter Brotsalat nach italienischer Art lässt sich auch mit Wintergemüse machen.
Teigwaren übrig? Sind Penne, Nudeln oder Hörnli übrig geblieben? Bei Leaf to Root wird die Pflanze vom Blatt bis zur Wurzel verwertet.
Eier, Käse, Brot, Wurst und Lachs: Wer zum Brunch einlädt, hat später oft Reste übrig.
Für die heutig Rettung von der Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ haben wir für das Thema Resteküche abgestimmt. Für einmal es weniger darum, ein Fertiggericht aus dem Supermarkt zu retten, sondern um die Rettung der Lebensmittel in unserem Kühlschrank.
Ich weiss ja nicht, wie das bei euch ist, aber bei uns ist es mit der Kalkulation eines Gerichtes nicht immer einfach. Mit Kindern und/oder Teenager im Haus ist es nicht immer ganz einfach abzuschätzen, welche Mengen benötigt werden.
Von den meisten Gerichten, besonders wenn es um Fleisch, Pasta oder stärkehaltige Beilagen geht, bleiben mit zwei Jungs im Teenageralter nie wirklich viel Reste übrig. Dass das übrig gebliebenes Essen nicht im Müll landen soll ist uns wohl allen klar. Manchmal entstehen gerade daraus wunderbare neue Gerichte. Reste lassen sich wunderbar zu Suppen oder Aufläufen verarbeiten.
Auf Instagram habe ich bereits ein wenig davon berichtet, was ich alles aus Brotresten zubereite. Und jetzt möchte ich gerne auch hier im Blog noch ein wenig auf das Thema Resteverwertung Brot eingehen.
In meiner Kindheit haben wir im Winter jeweils übrig gebliebenes Brot an die Wildenten verfüttert. Inzwischen wissen wir, dass dies für die Vögel ungesund und manchmal sogar tödlich enden kann.
Ein zart geschmorter Rinderbraten, verfeinert mit einer aromatischen Rotwein-Zwiebelsoße - dazu wahlweise Semmelknödel und Rotkohl als perfekte Begleitung. Dieses klassische Festessen bringt nicht nur die Küche zum Duften, sondern auch die Familie an einen Tisch. Dieser Weihnachtsbraten ist ein Paradebeispiel für traditionelle deutsche Küche - kräftig im Geschmack, perfekt aufeinander abgestimmte Komponenten und ein echter Gaumenschmaus für besondere Anlässe.
Besonders in der kalten Jahreszeit ist ein Braten mit Rotweinsauce die ideale Wahl, denn er wärmt nicht nur den Körper, sondern auch die Seele. Rinderbraten (z. B. Falls du keine altbackenen Semmeln zur Hand hast, lassen sich die Semmelknödel auch mit Toastbrot oder Laugenbrötchen zubereiten - das bringt eine leicht andere Textur, bleibt aber köstlich. Statt Rotkohl kannst du auch Apfelrotkohl verwenden oder eine feine Wirsing-Variante zubereiten.
Den Rinderbraten salzen und pfeffern. Tomatenmark unterrühren, kurz anbraten, dann mit Rotwein ablöschen. Die Rinderbrühe angießen und den Bräter mit Deckel in den Ofen stellen. Die Sauce durch ein Sieb passieren. Alles bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Rotkohl weich ist - ca. Altbackene Semmeln in kleine Würfel schneiden und mit warmer Milch übergießen. Ein hochwertiger Rotwein ist entscheidend für den Geschmack der Sauce - lieber kräftig und trocken als süßlich.
Die Knödelmasse darf nicht zu feucht sein - bei Bedarf Semmelbrösel unterkneten. Rotkohl schmeckt oft am zweiten Tag noch besser, da er durchgezogen ist. Wer Abwechslung sucht, kann auch Kartoffelknödel servieren - besonders beliebt bei Kindern. Als Vorspeise passt eine Maronensuppe, als Dessert ein Bratapfel mit Vanillesoße. Die Reste des Bratens lassen sich wunderbar einfrieren oder am nächsten Tag als Bratenbrot mit Senf servieren.
Die Verbindung von kräftigem Fleisch, samtiger Sauce und klassischen Beilagen bringt nicht nur Geschmack, sondern auch Heimat auf den Teller. Ein guter Braten ist mehr als nur ein Gericht - er ist ein Erlebnis. Die Kombination aus zartem Fleisch, kräftiger Rotweinsauce und dazu wahlweise Semmelknödel und Rotkohl macht dieses Rezept zur perfekten Wahl für die Feiertage. Es vereint festliche Aromen, klassische Zubereitung und moderne Variationsmöglichkeiten.
Mit wenigen Zutaten und etwas Geduld entsteht ein kulinarisches Meisterwerk, das Herz und Magen gleichermaßen wärmt. Ja, das ist sogar empfehlenswert. Der Rinderbraten entwickelt über Nacht noch mehr Geschmack. Einfach nach dem Schmoren abkühlen lassen, kühl stellen und am nächsten Tag langsam im Ofen oder auf dem Herd in der Sauce erwärmen. Ein trockener, kräftiger Rotwein wie Spätburgunder, Merlot oder Dornfelder eignet sich ideal.
Achte auf die Konsistenz der Knödelmasse: Sie sollte nicht zu feucht sein. Lass die Masse vor dem Formen kurz ruhen, und gib bei Bedarf etwas Paniermehl hinzu. Ja, statt Rinderbraten kannst du z. B. einen Selleriebraten oder Pilzbraten zubereiten. Die Rotweinsauce lässt sich mit Gemüsebrühe statt Rinderbrühe kochen. 1,5 kg Rinderbraten (z. B. Backofen auf 180 °C vorheizen. Mit Zucker, Essig, Nelken, Salz und Pfeffer würzen, ca.

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