Raclette Hitze von unten: Vor- und Nachteile

Raclette Grills erfreuen sich großer Beliebtheit, besonders zum Jahreswechsel, wenn Familie und Freunde zusammenkommen, um gemeinsam zu essen. Ein Raclette Grill ist in der Regel ein Kombigerät, das aus einer Grillfläche und darunter liegenden Pfännchen besteht.

Die Grillfläche bietet ausreichend Platz, um Fleisch oder Gemüse zu grillen, während die Pfännchen für die individuellen Portionen gedacht sind, die mit Käse überbacken werden. Raclette Grills sind in verschiedenen Größen erhältlich, um unterschiedlichen Personenzahlen gerecht zu werden.

Um sicherzustellen, dass alle Gäste satt werden, ist es ratsam, im Voraus zu planen, wie viele Personen maximal eingeladen werden sollen. Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Anschaffung eines Raclettes ist die Ausstattung.

Was ist ein Raclette Grill?

Mit einem Raclette Grill kannst Du das auch hierzulande äußerst beliebte Nationalgericht der Schweiz zubereiten: Nämlich das sogenannte Raclette. Bei dem Grill handelt es sich um ein praktisches Küchengerät für den Innenbereich.

Die meisten Modelle sind oval oder eckig geformt und bieten je nach Größe Platz für bis zu acht Personen. Der Raclette Grill an sich, besteht aus einem Gehäuse, auf dem eine Platte zum Grillen platziert wird. Unterhalb dieser Grillplatte lassen sich kleine Pfännchen einschieben.

Normalerweise wird ein Raclette Grill immer in der Mitte des Tisches platziert, sodass alle teilhabenden Personen darauf zugreifen können. Es gibt aber auch einige Ausführungen, die mit zwei Pfännchen und einer kleinen Grillfläche versehen sind und sich mit zusätzlichen Kabeln zu großen Raclettes verbinden lassen.

Hinsichtlich der Funktionsweise gleicht der Raclette Grill im Grunde genommen einem herkömmlichen Elektrogrill. Unterhalb der Grillplatte befindet sich eine Heizspirale, die nicht nur die Grillplatte selbst erhitzt, sondern auch bei den Pfännchen für Oberhitze sorgt. Einige Ausführungen bieten sogar die Möglichkeit gleichzeitig eine Unterhitze zuzuschalten.

Die Geschichte des Raclettes

Diese Erfindung stammt aus dem Kanton Wallis in der Schweiz. Schenkt man einigen Überlieferungen Glauben, so soll das Raclette bereits über 400 Jahre alt sein. Darauf weisen die ältesten noch erhaltenen Dokumente aus dem Jahr 1574 hin. Allerdings ist auch in mittelalterlichen Klosterschriften aus dem Jahr 1921 von einem „Bratkäse“ die Rede.

Vorteile und Nachteile von Raclette Grills

Raclette Grills bringen jede Menge Vorteile mit sich. Aber auch einige negative Punkte möchten wir nicht unerwähnt lassen. Möchtest Du Dir einen Raclette Grill kaufen, solltest Du den folgenden Kriterien Beachtung schenken.

Größe des Raclette Grills

Zumeist wird Raclette zu besonderen Anlässen wie Weihnachten oder Silvester gemacht. Exakt aus diesem Grund sind die meisten Geräte bereits größer konzipiert und beinhalten acht Pfännchen. Schließlich kommen bei solchen Festigkeiten häufig gleich mehrere Personen zusammen.

Es gibt aber durchaus auch noch größere Modelle, die sich für bis zu 12 Personen eignen. Lässt Du es lieber gemütlich in kleiner Runde angehen, stehen Dir natürlich auch kleine Modelle für zwei, vier oder sechs Personen zur Verfügung. Kleinere Raclette Grills bieten den Vorteil, dass sie sich einfacher verstauen lassen.

Material der Grillplatte

Die Grillplatte variiert je nach Gerät enorm. So gibt es sie in ovaler, runder, quadratischer oder gar rechteckiger Form. Eines haben alle Grillplatten jedoch gemeinsam, denn sie verfügen beinahe immer über eine Antihaftbeschichtung. Zur Auswahl stehen Dir Grillplatten aus Aluminium und Platten aus Naturstein.

  • Grillplatte aus Aluminium: Leichter und preiswerter als Raclette Grills mit Steinplatte. Zudem erhitzen sie schneller als die dicken Grillplatten aus Naturstein, da sie um ein Vielfaches dünner konzipiert sind.
  • Grillplatte aus Naturstein: Stein erreicht auf lange Sicht höhere Temperaturen als Aluminium. Dadurch beschleunigt sich der eigentliche Bratvorgang und das Fleisch bleibt schön saftig. Zudem verteilt sich die Hitze auf Stein deutlich gleichmäßiger als auf Aluminium. Dafür benötigt eine Grillplatte aus Stein jedoch länger zum Erhitzen.

Leistung und Ausstattung

Die Wattanzahl spielt bei elektrischen Geräten eine unglaublich wichtige Rolle. So ist sie auch bei Raclette Grills ausschlaggebend dafür, wie schnell sich die Grillplatte aufheizt und Du losgrillen kannst. Grundsätzlich gilt, je größer der Raclette Grill, desto mehr Leistung sollte er aufweisen.

Wichtig ist, dass die Pfännchen antihaftbeschichtet sind, denn so ist ein Anbrennen der Speisen beinahe gänzlich ausgeschlossen. Zudem verfügen die meisten Raclettes Grills über zugehörige Pfännchen-Schaber. Diese sollten bestenfalls aus Holz bestehen, denn so zerkratzen weder die Pfannen noch können sich gesundheitsschädliche Stoffe entwickeln.

Es gibt aber auch jede Menge Raclette Nutzer, die Kunststoffschaber bevorzugen. Da sich diese auch problemlos in der Spülmaschine säubern lassen. Besonders großes Augenmerk solltest Du der Wärmeisolierung schenken. Denn diese sorgt dafür, dass das Gehäuse des Raclette Grills auch während dem Grillvorgang kühl bleibt.

Ebenso wichtig ist die Thematik „Wärmeisolierung“ auch bei den Pfännchen. Denn diese sollten unbedingt über wärmeisolierte Griffe verfügen. Einige moderne Raclette Grills verfügen über einen praktischen Drehregler zur Regulierung der Temperatur. Mit diesem kannst Du die Temperatur also perfekt an Dein Grillgut anpassen.

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Reinigung

Am besten entscheidest Du Dich für einen Raclette Grill mit abnehmbarer Heizplatte, denn diese lassen sich besonders unkompliziert reinigen. Möchtest Du es noch einfacher, empfehlen wir Dir ein Modell mit spülmaschinenfester Grillplatte sowie spülmaschinengeeigneten Pfännchen und Schaber. Ob dies der Fall ist, kannst Du den Herstellerangaben entnehmen.

Was benötige ich alles für ein perfektes Raclette?

Im Grunde genommen ist „perfekt“ genau das, wonach Dein Sinn strebt. Wichtig ist lediglich, dass Du einen leckeren Raclette Käse bereitliegen hast, denn dieser ist ein absolutes Muss. Ist dies der Fall, kannst Du beinahe alles auf Deinem Raclette Grill zubereiten. Hier bietet sich nicht nur jede Art von Gemüse, sondern auch zahlreiche Fleisch- und Fischvariationen an.

Mit welchem Öl sollte ich meinen Raclette Grill bestreichen?

Raclette-Gerät: Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten

Um anzufangen, müssen Sie festlegen, welche Art von Gerät Sie wünschen. Es gibt das berühmte Gerät mit einzelnen Pfännchen oder das traditionelle Käse-Raclette-Gerät für eine halbe runde oder sogar quadratische Käselaibhälfte. Das Raclette-Gerät mit Pfännchen ist besonders beliebt für Familienraclettes. Einerseits ermöglicht es, schneller voranzukommen, andererseits bietet es mehr Auswahl bei den Mahlzeiten und ermöglicht die Zubereitung kleinerer Mengen.

Es ermöglicht keine Zubereitung kleiner Mengen. Es ist unmöglich, 300 Gramm oder weniger unter guten Bedingungen zuzubereiten. Die Mahlzeit dauert länger. Die Wahl eines Raclette-Geräts kann von verschiedenen Faktoren abhängen, darunter Ihre Bedürfnisse, Vorlieben und die Größe Ihrer Gruppe.

  • Gruppengröße: Die Kapazität des Raclette-Geräts ist ein entscheidender Faktor.
  • Anzahl der Pfännchen: Raclette-Geräte können unterschiedliche Mengen an Pfännchen haben.
  • Leistung: Eine höhere Leistung kann eine schnellere und gleichmäßigere Zubereitung bedeuten.
  • Grillfläche: Die Größe der oberen Platte, auf der der Käse geschmolzen wird, ist wichtig.
  • Zusätzliche Optionen: Einige Raclette-Geräte verfügen über zusätzliche Funktionen wie Grillplatten zum Kochen von Gemüse, Fleisch oder anderen Beilagen.
  • Reinigungsfreundlichkeit: Wählen Sie ein Modell mit antihaftbeschichteten oder abnehmbaren Oberflächen, um die Reinigung nach dem Gebrauch zu erleichtern.

Tipps für den perfekten Grillabend

Grillieren ist eine Kunst für sich. Damit das Grillgut gelingt, braucht es die richtigen Techniken und etwas Know-how.

  • Direktes Grillieren bedeutet, dass das Grillgut direkt über der Hitzequelle liegt. Diese Methode eignet sich besonders gut für kleinere Stücke wie Steaks, Würste oder Burger, die schnell garen sollen. Die direkte Hitze sorgt für die typische, appetitlich knusprige Kruste und verleiht dem Grillgut die charakteristischen Röstaromen.
  • Indirektes Grillieren eignet sich für empfindliche Lebensmittel wie Fisch, Gemüse oder grössere Fleischstücke wie Poulet mit Knochen oder Lammracks. Hierbei wird die Hitzequelle neben oder unterhalb des Grillguts positioniert, sodass das Grillgut schonend und gleichmässig gart, ohne zu verbrennen.

Ein häufiges Problem beim Grillieren sind auflodernde Flammen, die durch überschüssiges Fett oder Marinade entstehen. Diese können das Grillgut verbrennen und bitter machen. Um dies zu vermeiden, schliessen Sie den Deckel des Grills, um die Luftzufuhr zu drosseln. Falls nötig, verschieben Sie das Grillgut auf eine Zone mit indirekter Hitze.

Damit das Grillieren gelingt, muss man den Grill richtig anheizen. Der Anzündkamin ist hierfür die beste Wahl. Legen Sie Anzündwürfel unten hinein, füllen Sie Kohlen oder Briketts darauf und entzünden Sie diese. Nach etwa 15 bis 20 Minuten sind die Kohlen gleichmässig glühend und bereit für den Einsatz.

Die richtige Temperatur ist entscheidend, um das Grillgut auf den Punkt zu garen. Wenn die Kohlen gleichmässig glühen und mit einer leichten Ascheschicht bedeckt sind, ist die ideale Grilltemperatur erreicht. Diese sorgt für das perfekte Grillergebnis: knusprige Aussenhülle und saftiges Inneres.

Nehmen Sie das Fleisch rechtzeitig aus dem Kühlschrank, damit es auf Zimmertemperatur kommt. Nicht jedes Fleischstück benötigt eine Marinade. Grössere Stücke wie Steaks können direkt gewürzt werden, um den Eigengeschmack des Fleisches zu betonen.

Nachdem das Fleisch vom Grill genommen wurde, kann es einige Minuten ruhen. Um den perfekten Gargrad zu erreichen, ist die Kerntemperatur entscheidend. Ein Grillthermometer hilft dabei, das gewünschte Resultat zu erzielen.

Die Wahl des richtigen Grilltyps

Die Wahl des richtigen Grilltyps hängt nicht so sehr vom Grillgut ab, sondern mehr von persönlichen Vorlieben und praktischen Fragen.

  • Holzkohlegrill: Der Klassiker unter den Grills sorgt für das unverwechselbare, rauchige Aroma, das viele Grillfans lieben. Holzkohle benötigt jedoch eine längere Aufheizzeit und die Temperatur ist nicht ganz einfach zu kontrollieren.
  • Gasgrill: Auf dem Gasgrill können Fleisch, Fisch und Gemüse schnell und unkompliziert zubereitet werden. Sie heizen rasch auf und lassen sich präzise regulieren, was besonders bei empfindlichem Grillgut von Vorteil ist.
  • Elektrogrill: Für den Balkon oder kleinere Räume ist der Elektrogrill eine praktische Lösung. Er lässt sich einfach bedienen und benötigt keinen Brennstoff wie Gas oder Kohle.

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