Das Bekleben von Keksen mit Oblaten bietet zahlreiche Vorteile. Bedruckte Oblaten ermöglichen es, Kekse mit Logos, Fotos, Schriftzügen oder anderen Motiven zu versehen. Oblaten sind in verschiedenen Formen und Größen erhältlich und können zur Gestaltung von thematischen Keksen verwendet werden.

Das Aufkleben von Oblaten ist unkompliziert und erfordert keine besonderen Vorkenntnisse. Oblaten sind essbar und stellen somit eine ideale Ergänzung zu anderen Dekorationselementen dar.
Geeignete Klebstoffe für Oblaten
Für das Aufkleben von Oblaten auf Kekse stehen verschiedene Klebstoffe zur Auswahl:
- Zuckerkleber: Zuckerkleber ist ein speziell für die Lebensmitteldekoration entwickelter Klebstoff, der eine starke Haftung gewährleistet. Er kann fertig gekauft oder selbst hergestellt werden.
- Zuckerguss: Zuckerguss ist eine einfache und kostengünstige Alternative zu Zuckerkleber. Er besteht aus Puderzucker und Wasser und eignet sich besonders für kleinere Dekorationselemente.
- Eiweiß: Eiweiß kann ebenfalls als Klebstoff verwendet werden, sollte jedoch nur in geringen Mengen aufgetragen werden, da es die Oblaten sonst aufweichen kann.
- Aprikosenkonfitüre (Aprikotur): Aprikotur ist eine gekochte und passierte Aprikosenkonfitüre, die als Untergrund für Fondant dient, aber auch zum Aufkleben von Oblaten verwendet werden kann. Sie sorgt für eine glatte Oberfläche und verhindert, dass sich der Zucker im Fondant auflöst.
Zuckerkleber selber machen
Zuckerkleber lässt sich einfach und schnell selbst herstellen:
Zutaten:
- 2 Teile Zucker (z.B. 40 Gramm)
- 1 Teil Wasser (z.B. 20 Gramm)
Zubereitung:
- Zucker und Wasser in einem kleinen Topf verrühren.
- Bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren erwärmen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
- Die Mischung kurz aufkochen lassen und dann vom Herd nehmen.
- Den Zuckerkleber abkühlen lassen, bis er dickflüssig ist.
Zuckerguss herstellen
Zutaten:
- Puderzucker
- Einige Tropfen Wasser
Zubereitung:
Puderzucker mit wenigen Tropfen Wasser zu einem dickflüssigen Guss verrühren.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Aufkleben von Oblaten
- Kekse vorbereiten: Stellen Sie sicher, dass die Kekse vollständig abgekühlt sind, bevor Sie die Oblaten aufkleben.
- Klebstoff auftragen: Tragen Sie den gewählten Klebstoff (Zuckerkleber, Zuckerguss oder Eiweiß) dünn und gleichmäßig auf die Rückseite der Oblate auf. Vermeiden Sie es, zu viel Klebstoff zu verwenden, da dies die Oblate aufweichen kann.
- Oblate auflegen: Legen Sie die Oblate vorsichtig auf den Keks und positionieren Sie sie richtig.
- Andrücken: Drücken Sie die Oblate sanft an, um sicherzustellen, dass sie gut haftet. Verwenden Sie dazu am besten die Finger oder ein glattes Werkzeug, um Luftblasen zu vermeiden.
- Trocknen lassen: Lassen Sie die Kekse mit den aufgeklebten Oblaten vollständig trocknen, bevor Sie sie verpacken oder servieren.

Tipps und Tricks für perfekte Ergebnisse
- Untergrund beachten: Achten Sie darauf, dass der Untergrund, auf den die Oblate geklebt wird, trocken und eben ist.
- Feuchtigkeit vermeiden: Vermeiden Sie es, die Oblaten Feuchtigkeit auszusetzen, da sie sonst aufweichen und sich verformen können.
- Sorgfältige Verarbeitung: Gehen Sie beim Aufkleben der Oblaten sorgfältig vor, um Risse oder Beschädigungen zu vermeiden.
- Lagerung: Bewahren Sie die Kekse mit den aufgeklebten Oblaten an einem kühlen, trockenen Ort auf, um die Haltbarkeit zu verlängern.
Alternativen zum Kleben
Wenn Sie vermeiden möchten, Klebstoff zu verwenden, können Sie die Oblaten auch direkt auf den noch feuchten Guss oder die Glasur legen.
Backen mit Oblaten
Es ist möglich, Oblaten mitzubacken, allerdings sollten Sie darauf achten, dass die Oblaten nicht zu lange im Ofen sind, da sie sonst verbrennen können. Legen Sie die Oblaten erst kurz vor Ende der Backzeit auf die Kekse.
Bedruckte Oblaten
Wenn Sie Oblaten bedrucken lassen möchten, achten Sie darauf, dass die Farben lebensmittelecht sind.
Problemlösung
Wenn die Oblaten nach dem Backen auf dem Backpapier kleben, können Sie versuchen, sie mit einer Silikon-Backmatte zu lösen. Alternativ können Sie die Oblaten auch auf Backpapier legen, das mit Maisstärke oder Kartoffelstärke bestreut wurde.
Weitere Dekorationstechniken
Neben Oblaten gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten, Kekse und Torten zu dekorieren. Hier sind einige beliebte Techniken:
- Fondant: Fondant ist eine Consistente Zuckermasse, die sich gut ausrollen und formen lässt. Sie eignet sich hervorragend zum Überziehen von Torten und zur Herstellung von filigranen Dekorationen.
- Marzipan: Marzipan ist eine Masse aus Mandeln und Zucker, die ebenfalls gut formbar ist. Es eignet sich besonders für die Herstellung von Figuren und Blüten.
- Blütenpaste: Blütenpaste ist eine spezielle Fondantart, die besonders elastisch ist und sich sehr dünn ausrollen lässt. Sie eignet sich ideal für die Herstellung von feinen Blüten und Blättern.
- Buttercreme: Buttercreme ist eine Creme aus Butter, Zucker und Milch oder Sahne. Sie eignet sich gut zum Füllen von Torten und zum Aufspritzen von Dekorationen.
- Zuckerstreusel: Zuckerstreusel sind eine einfache und vielseitige Dekoration, die in verschiedenen Farben und Formen erhältlich ist.
- Schokoladenguss: Schokoladenguss ist eine beliebte Dekoration für Kuchen und Kekse.
Weihnachtliche Backtrends
Es müssen nicht immer die Guetzliklassiker sein, neue Kreationen sorgen in der Weihnachtszeit für Abwechslung auf dem Guetzliteller. Wir stellen Ihnen neue Backtrends und Guetzlikreationen für Weihnachten vor.
Ich werde nie müde, diese leckeren Kekse zu backen! Leichtes und einfaches Rezept
Cake-Pop-Adventskalender
Das etwas andere Weihnachtsgebäck: Kuchenlollis (englisch: Cake-Pops) sind die neuen Backkreationen, die sich auf der ganzen Welt zum absoluten Backtrend entwickelt haben. Die bunt gestalteten Mini-Kuchen am Stiel sind nicht nur eindrucksvolles Fingerfood für Party oder Kindergeburtstag. Sie eignen sich auch hervorragend für einen Adventskalender. Bei insgesamt 24 Stück ist Kreativität genauso wie beim Guetzlibacken gefragt. Von Zuckerschrift über glitzernde Streusel bis hin zu Schokoüberzug und Zuckergussgesichtern ist alles erlaubt. Einzeln in Klarsichtfolie verpackt, mit Nummern versehen und aufgereiht in mit Geschenkpapier umwickelte Styroporblöcke gesteckt, wirkt das Gebackene wie ein Gesamtkunstwerk, das fast zu schade sein wird, um gegessen zu werden.
3D-Backen: Weihnachtsguetzli in neuer Dimension
Guetzlibacken war gestern, heute gibt es das 3D-Backen. Dabei entstehen spektakuläre Kuchen-Skulpturen, die von allen Seiten bestaunt werden können. Die neuartigen Backformen kommen in vielen verschiedenen Formen daher und ermöglichen durch eine unkomplizierte Handhabung auch ungeübten Weihnachtsbäckern, ein aussergewöhnliches Kunstwerk zu erschaffen. Wie wäre es z.B. mit einem ganzen Weihnachtsdorf, das Ihre Kaffeetafel ziert? Backen Sie so viele Häuser und Tannen wie Sie wollen und arrangieren Sie das Dorf nach Ihren Vorstellungen auf einer Landschaft aus Zucker, in die Sie sogar Strassen und Wege ziehen können.
Ein Weihnachtsbaum aus Guetzli
O Tannenbaum, O Tannenbaum, wie lecker sind deine Blätter! Ein echter Hingucker ist der aus Guetzli gestapelte Tannenbaum, der sich auch als Tischdekoration hervorragend macht. Ein solches Backkunstwerk lässt sich ganz einfach zaubern. Sie brauchen nur sternenförmige Guetzli-Ausstecher von klein bis gross. Jetzt können Sie ganz einfach die verschieden grossen Guetzli backen. Danach werden die fertigen Weihnachtsplätzchen übereinander gestapelt. Falls der Tannenbaum etwas mehr Standfestigkeit bekommen soll, können Sie die einzelnen Plätzchen mit einem Kleks Marmelade aufeinander befestigen. Zum Schluss lassen Sie es mithilfe von Puderzucker noch ein wenig schneien, und fertig ist das leckere Werk. Übrigens ist so ein gestapelter Baum auch eine tolle Variante für das Guetzlibacken mit Kindern. Die Kleinen werden sich riesig freuen, dass sie etwas so Spektakuläres selber gebacken haben.
Weihnachtsguetzli backen und verschenken!
Wenn man einmal mit dem Guetzlibacken angefangen hat, kann man schwer wieder aufhören. Vor allem das Guetzlibacken mit Kindern macht so viel Spass, dass man mit dem Naschen gar nicht mehr hinterherkommt. Wie gut, dass sich die Leckereien auch perfekt als kleines Weihnachtsgeschenk für Freunde und Familie eignen. Hübsch verpackt wird aus den selbstgebackenen Weihnachtsguetzli ein tolles Mitbringsel. Das geht ganz klassisch mit Klarsichttütchen und edlem Schleifenband. Auch fertige Geschenkkörbchen oder kleine bunte Pappschachteln können mit Folie umwickelt ein paar Guetzli beherbergen. Besonders kreativ und ansprechend wird es, wenn Sie eine Schachtel für Christbaumkugeln umfunktionieren. Mit Servietten ausgelegte Fächer können nun mit Guetzli gefüllt werden. Verschiedenfarbige Plätzchen kommen dabei am besten zur Geltung.
Guetzli mit persönlichem Stempel
Absolut trendig: Guetzlistempel für Guetzli und anderes Weihnachtsgebäck. Drücken Sie Ihren Weihnachtsguetzli eine ganz persönliche Note auf. Mit Guetzlistempeln können Sie das im wahrsten Sinne des Wortes tun. Entweder setzen Sie den Stempel auf fertig ausgestochene Guetzli oder Sie nehmen eine kleine Teigkugel, die Sie mithilfe des Stempels plattdrücken. Es macht nichts, wenn der Rand dabei etwas auseinanderreisst, das sieht nach selbstgemacht aus. Setzen Sie den Guetzlistempel vor jedem Aufdrücken nochmal kurz ins Mehl, damit nichts kleben bleibt. Noch ein Tipp: Die tollen Guetzlibotschaften eignen sich auch als essbare Geschenkanhänger.