Nudeln, die wie Reis aussehen: Vielfalt und Verwendung in der Küche

Asiatische Nudeln sind unglaublich vielfältig und bieten eine breite Palette an Geschmacksrichtungen und Texturen. Sie werden nicht nur aus Weizen hergestellt, sondern auch aus Reis-, Konjak- und Buchweizenmehl, sowie aus Mungobohnen-, Tapioka- oder Süsskartoffelstärke. Die meisten asiatischen Nudeln lassen sich schnell und einfach zubereiten: Ein paar Minuten in heissem Wasser oder in Brühe eingeweicht, müssen sie nicht gekocht werden. So sind Wok-Gerichte, Suppen oder auch Salate schnell zubereitet.

Hier ein Überblick über einige beliebte Sorten:

  • Reisnudeln: Wie der Name schon sagt, bestehen Reisnudeln aus Reismehl. Die dünnen weissen Teigwaren sind oft glutenfrei und können für unterschiedlichste Gerichte verwendet werden, da ihr Geschmack neutral ist und sie Aromen von Saucen gut aufnehmen.
  • Mie-Nudeln: Mie-Nudeln sind, wie viele europäische Teigwaren, aus Weizenmehl, Wasser und Salz hergestellt und besonders in Südostasien und China beliebt. Sie sind in vielen Formen erhältlich, rund oder als Bandnudeln und dies in verschiedenen Stärken. Verkauft werden sie oft in Knäueln, die sich erst beim Kochen im Wasser entfalten. Einige Sorten enthalten Eier, weshalb man sie auch chinesische Eiernudeln nennt.
  • Glasnudeln: Die "durchsichtigen" Glasnudeln werden aus Mungobohnen-, Tapioka- oder Süsskartoffelstärke und Wasser hergestellt. Pur genossen schmecken sie neutral.
  • Soba: Soba ist das japanische Wort für Buchweizen und steht gleichzeitig für die dünnen, aus Buchweizenmehl hergestellten Nudeln. Das Buchweizenmehl verleiht ihnen einen leicht nussigen Geschmack und ihre typische etwas dunklere braun-graue Farbe. Je nach Rezeptur können sie zusätzlich Weizenmehl enthalten. Wie Udon-Nudeln werden Soba im Sommer kalt und im Winter warm gegessen. Traditionell ist ein Gericht mit Soba-Nudeln das letzte, was im alten Jahr auf den Tisch kommt.
  • Ramen-Nudeln: Ramen-Suppen werden auch hierzulande immer beliebter. Die Ramen-Nudeln bestehen aus Weizenmehl, Salz und Wasser. Sie sind ideal als Suppeneinlage in würzigen Brühen.
  • Udon-Nudeln: Sie werden aus Weizenmehl, Salz und Wasser hergestellt und sind die dicksten Nudeln der japanischen Küche. In Japan werden sie gerne in Suppen mit Fischflocken genossen. Sie sind sehr lang und dürfen daher auch in Stücke geschnitten werden - im Gegensatz zu Spaghetti, die man laut Italienern unbedingt im Ganzen lassen sollte.

Konjak-Nudeln: Die Low-Carb-Alternative

Das japanische Wort Shirataki bedeutet auf Deutsch “weisser Wasserfall”, was das Aussehen dieser Nudeln sehr schön beschreibt. Hergestellt werden sie vor allem aus Wasser und dem ballaststoffreichen Mehl der Konjakwurzel. Shirataki-Nudeln haben einen geringen Brennwert und sind deswegen als glutenfreie Low-Carb-Pasta besonders beliebt bei Figurbewussten. Sie sind etwas dicker als Glasnudeln. Allerdings hält sich das Geschmackserlebnis in Grenzen.

Konjak-Nudeln sind fett- sowie zuckerfrei und haben auf 100 g nur 6 Kalorien sowie weniger als 0,1 g Kohlenhydrate. Zwar schmecken die in Wasser eingelegten Nudeln pur relativ neutral, in einer Pastasoße kommen sie ihren Verwandten aus Weizen-, Vollkorn- oder Dinkelmehl jedoch ausgesprochen nahe. Kein Wunder also, dass die wahrlich wunderbaren Eigenschaften wörtlich genommen wurden und die Nudeln in den USA auch unter dem Namen “Miracle Noodles” bekannt sind.

Herstellung von Konjak-Nudeln:Um das Mehl zu gewinnen, wird die Wurzel der asiatischen Konjakpflanze, die auch unter dem Namen Teufelszunge oder Tränenbaum bekannt ist, getrocknet und anschließend zermahlen. Durch die Zugabe von Wasser entsteht eine gelartige Masse, die zu verschiedenen Lebensmitteln weiterverarbeitet werden kann: Konjak-Spaghetti, -Penne, -Lasagne, ja sogar Konjak-Reis gibt es!

Verwendung von Konjak-Nudeln:Einfach kurz das Wasser aus der Packung abgießen, die Nudeln unter kaltem Wasser abspülen und in Deiner Lieblingssoße erwärmen - so schnell sind sie verzehrfertig! Bei der Soße sind Deinen Koch-Phantasien kaum Grenzen gesetzt. Veggie-Bolognese, Pesto-Sojasahne-Soße oder eine fertige Tomatensoße mit Basilikum sind leckere Beispiele. Konjak-Nudeln passen ausgezeichnet zu vielen verschiedenen Gerichten, wie Veggie Peanut Stir Fry, Nudelsalat mit knusprigem Tofu, zu einem grünen Thai Curry oder als Einlage in einer wärmenden Nudelsuppe.

Diätrezept: Asiatische Pfanne mit Konjaknudeln | Low Carb, vegan, kalorienarm | VitalBodyPLUS

Rezept-Idee: Orzo mit getrockneten Tomaten und Büffel-Mozzarella

Ein neues Gericht, dass alle am Tisch mögen ist immer ein grosser Gewinn. So geschehen mit dieser Pasta: Orzo mit getrockneten Tomaten und Büffel-Mozzarella. Es schmeckt nach Sommer und Sonne! Die Kinder lieben die kleinen Nudeln, die wie Reis aussehen, aber wie Pasta schmecken.

  1. Zuerst einen Topf mit heissem Wasser aufkochen und Salz dazugeben.
  2. Die Orzo-Pasta nach Packungsanweisung kochen.
  3. Sobald die Pasta al dente ist, 2dl vom Kochwasser auffangen und die Pasta danach abschütten und kurz kalt abschrecken, damit sie nicht verklebt.
  4. Den Topf wieder auf den Herd stellen und das Öl darin erhitzen.
  5. Das Tomatenpüree und die Knoblauchzehen kurz anschwitzen und mit dem Rahm und dem Kochwasser ablöschen.
  6. Die Sauce gut rühren und kurz aufkochen.
  7. Danach die getrockneten Tomaten dazugeben und die Sauce mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken.

Zum Servieren gebe ich die Pasta gerne in eine grosse Schüssel.

Preisübersicht
Produkt Ursprünglicher Preis Aktueller Preis
Bio-Spaghetti (Khorasan Weizen) CHF 22,70 CHF 20,43
Make-up-Entferner-Öl CHF 17,05 CHF 15,35

tags: #nudeln #sehen #aus #wie #reis