Im Winter gehört Käsefondue fest auf den Speiseplan vieler Schweizerinnen und Schweizer.
Käsefondue ist das Nationalgericht der Schweiz - ein Brotsommelier klärt auf, welches Brot am besten zu welchem Fondue passt.
Peter Kasimow, Bäckermeister und der erste Brotsommelier der Schweiz, hat gemeinsam mit der Switzerland Cheese Marketing AG (SCM) die besten Kombinationen zusammengestellt.
Aber welches Brot passt zu welcher Fondue-Sorte? Ein Brotsommelier verrät es.
Hier sind einige Empfehlungen, welches Brot am besten zu welcher Fondue-Sorte passt:
Fondue Moitié-Moitié mit Ruchbrot
Moitié-Moitié - der Klassiker unter den Fonduesorten.
Zum Klassiker unter den Fonduesorten empfiehlt Kasimow Ruchbrot: «Mit seiner kräftigen, malzigen Kruste und der milden Milchsäure aus der Krume verspricht das Ruchbrot einen gemütlichen und kulinarischen Fondueplausch.»

Walliser Tomatenfondue mit Laugenbrezeln
Zum Walliser Tomatenfondue werden oft Kartoffeln serviert.
Soll es Brot sein, empfehlen der Brotsommelier und die SCM Laugenbrezeln ohne Salz.
Dazu das Gebäck in Würfel schneiden und kurz in der heissen Bratpfanne mit wenig Butter anrösten.
«Dieses zarte Röstaroma verleiht dem Fondue eine zusätzliche Charakternote», so der Bäckermeister.
Fondue Vacherin Mont-d'Or AOP mit Tomatenbrot
Dass dieses Fondue nur mit einer Sorte Käse auskommt, steckt schon im Namen, dazu kommt statt Kirsch Calvados in die Mischung.
Der Brotsommelier empfiehlt dazu ein Brot mit Charakter - und auch gleich seine Lieblingskombination.
Dazu sollen sonnengereifte San Marzano Tomaten, Zwiebelstückchen und ein Hauch von Knoblauch drin sein.
«Die Säure aus den Tomaten und die kräftig gebackene Kruste überzogen mit dem Vacherin sind göttlich», sagt er.
Ostschweizer Fondue mit Mehrkornbrot
Ins Ostschweizer Fondue gehören Apfelwein und Calvados (oder Obstbranntwein), dazu Appenzeller und Tilsiter.
Die würzig cremige Mischung funktioniert laut Kasimow besonders gut mit der speziellen Struktur von Mehrkornbrot.

Steinpilzfondue mit Baguette
Besonders im Herbst ist die Mischung aus Gruyère, Vacherin Fribourgeois und Steinpilzen beliebt.
Zu Steinpilzfondue empfiehlt Kasimow ein Baguette.

Unsere Tipps für das beste Schweizer Käsefondue I Best Original Swiss Cheese Fondue Recepie
Weitere Tipps für ein gelungenes Käsefondue:
- Käseauswahl: Gruyère und Vacherin als Basis nehmen. Die ergänzen sich sehr gut und schmelzen super. Das Aroma ist ausgewogen.
- Brot: Frisches Brot ist fein, aber es ist ratsam, das Brot einen Tag stehen zu lassen, da es in Kombination mit dem Käse schwerer verdaulich ist.
- Wein: Einen trockenen Schweizer Wein nehmen, am besten aus dem Wallis. Er darf nicht zu süss oder zu fruchtig sein.
- Zubereitung: Den Käse sorgfältig behandeln. Man muss ihn schmelzen und nicht kochen.
- Würzung: Frischer Pfeffer und frische Muskatnuss reichen oft schon aus. Man kann noch einen Knoblauch reintun.
- Konsistenz: Wenn sich das Fondue trennt, hat es zu viel Feuer. Also zurückstellen und immer wieder rühren. Wenn es zu dick ist, einfach einen Schluck Wasser oder Wein dazu geben.
- Getränke: Dazu trinken sollte man einen Chasselas, das ist der Beste! Auch ein Heida oder ein Johannisberg passt gut.
- Raumluft: Öffnen Sie das Fenster schon während des Essens. Auch ein Cheminée hilft. Und sonst halt unmittelbar danach lüften.
| Fondue-Sorte | Empfohlenes Brot |
|---|---|
| Moitié-Moitié | Ruchbrot |
| Walliser Tomatenfondue | Laugenbrezeln ohne Salz |
| Vacherin Mont-d'Or AOP | Tomatenbrot |
| Ostschweizer Fondue | Mehrkornbrot |
| Steinpilzfondue | Baguette |
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