Die perfekte Bratwurst vom Grill: Tipps und Tricks für ein ideales Grillergebnis

Würstchen gehören seit Jahr und Tag zu jedem Grillevent. 85 Prozent der Deutschen brutzeln im Jahr mindestens eine Wurst auf dem Grill, ein Drittel tut es an jedem Grillabend. Im Schnitt isst jeder Deutsche fast drei Kilo Bratwurst pro Jahr, die Hälfte davon in der Grillsaison. Worauf kommt es bei der besten Bratwurst an? Wir klären auf!

Von fein-würzig bis höllisch-scharf: Grillwürste bieten die volle Geschmackspalette. Also: Her mit den Würstchen! Auch wenn es verlockend ist, werden wir nicht in Wurst-Plattitüden verfallen. Nach dem Motto: „Jetzt geht’s um die Wurst!“ Oder: „Hier kriegst du eine Extrawurst!“

Frisch vom Grill schmeckt die St.Galler Bratwurst den meisten Leuten am besten. Traditionelle Beilage ist ein knuspriges Bürli oder ein Stück frisches Brot. Wird die St.Galler Bratwurst IGP in der Pfanne gebraten, serviert man sie klassisch mit einer Zwiebelsauce und Rösti.

Die Grande Dame der Würste hat Geschichte. Schon im 15. Jahrhundert wurde sie in St. Gallen in einschlägigen Schriften erwähnt. Und diesen Heimvorteil haben die Ostschweizer clever genutzt: Die «St. Galler Bratwurst» sowie die «St. Galler Olma-Bratwurst» sind rechtlich herkunftsgeschützt und gehören gar zum kulinarischen Erbe der Schweiz. Auch Grill-Ueli beisst am liebsten ins Original. «Eine St. Galler Bratwurst ist für mich schwer zu toppen.» Da ist er natürlich nicht der Einzige; allein an der Olma, der St. Galler Kultausstellung für Land- und Milchwirtschaft, werden an elf Tagen rund 500'000 Bratwürste verkauft.

Immer wieder staunt der Meistergriller über all die Bratwurst-Debatten. Insbrünstig wird darüber gezankt, welches die beste Wurst sei, auf welchen Grill sie gehöre und ob sie mit oder ohne Senf serviert werden müsse. «Wieso die Streitereien? Jeder weiss doch selbst, was ihm am besten schmeckt. Guter Geschmack ist zum Glück Privatsache.»

Eine St. Galler Bratwurst gibts fast überall und zu jeder Tageszeit. Sei es beim Metzger des Vertrauens, beim Detailhändler oder - Abstimmung sei Dank - auch morgens früh um 3 Uhr am Tankstellenshop: Die Wurst ist nie weit weg. Streithähne brauchts keine, denn sogar am legendären Zürcher «Sternen Grill» werden St. Galler Bratwürste zum Bürli serviert. Nur geben die Zürcher noch ihren Senf dazu. Wieso nicht? Grill-Ueli kommentiert dies mit einem Schmunzeln: «Senf, wem Senf mundet! Es wird ja niemand dazu gezwungen, oder?»

Die beste Bratwurst: Was ist drin?

Von dem deutschen Dichter Jean Paul (1763 bis 1825) stammt der Satz: „Wurst ist eine Götterspeise. Denn nur Gott weiß, was drin ist.“ Uns ist aber nicht wurst, was in der Wurst ist - daher beginnen wir mit einer kleinen Wurstkunde.

Bratwürste unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung - Art des Fleisches, Konsistenz, Gewürze. Zumeist bestehen Bratwürste aus einem großen Teil Schweinefleisch (etwa 70 Prozent) und Speck. Viele Rezepturen enthalten dazu einen gewissen Anteil an Kalbs- oder Rindfleisch, zum Beispiel die Thüringer Rostbratwurst. Außerdem bieten Schlachter reine Kalbs-, Rinds-, Lamm- und Geflügelbratwürste an.

Die zerkleinerte und mit den weiteren Zutaten und Gewürzen vermengte Fleischmasse nennt sich Brät - daher (und nicht etwa vom Braten) hat die Bratwurst ihren Namen. Das Brät wird letztlich in dünne Schweine oder Schafsdärme gefüllt.

Bratwürste: Von grob bis fein

Grundsätzlich lassen sich Bratwürste nach rohen und gebrühten sowie groben, mittelgroben und feinen Sorten unterscheiden.

Die meisten Würstchen im Handel sind gebrüht und vorgegart - das macht sie länger haltbar. Rohe Würstchen bekommst du beim Metzger, sie sind schnell verderblich. Eine rohe Wurst solltest du am selben Tag des Kaufes grillen. Für eine grobe Bratwurst wird das Fleisch grob zerkleinert, bei mittelgroben Bratwürsten vermengt der Metzger ein eher feines Brät mit grob zerkleinertem Fleisch. Feine Bratwürste bestehen aus gekuttertem (sehr fein gehäckseltem) Brät und werden eher aus Kalbs- und Rindfleisch hergestellt. Geschmacklich kommen feine Bratwürste etwas milder daher, während die groben Sorten eine eher intensive Würze aufweisen. Welche davon die für dich beste Bratwurst darstellt, ist also reine Geschmackssache.

Welche Wurst ist die beste Grillwurst?

Einer Bratwurst kannst du die Qualität nicht direkt ansehen. Auf Nummer sicher gehst du, wenn du das Grillgut bei einem Schlachter deines Vertrauens kaufst. Viele Fachgeschäfte wursten noch selbst, bieten verschiedene Geschmacksrichtungen und regionale Spezialitäten an. Zudem kannst du dich beim Metzger immer fachgerecht beraten lassen.

Beim Kauf von abgepackten Grillwürsten kannst du dich anhand von Gütesiegeln über die Herkunft der Zutaten informieren. Manche Siegel geben auch über spezielle Anforderungen beim Herstellungsverfahren Auskunft. Die Stiftung Warentest nimmt regelmäßig Grillwürste unter die Lupe. Beim jüngsten Test aus dem Jahr 2014 schnitten von 20 abgepackten Bratwürsten 16 mit „gut“ und vier mit „befriedigend“ ab.

Zusatzstoffe wie Emulgatoren, Geschmacksverstärker, Farbstoffe oder Verdickungsmittel finden sich in vielen abgepackten Grillwürstchen. Wenn du diese Inhaltsstoffe weitestgehend vermeiden willst, kaufst du besser beim Bio-Metzger ein.

Überhaupt nicht auf den Grill gehören übrigens Sorten wie Bockwürstchen, Wiener Würstchen oder Krakauer: Die enthaltenen Pökelsalze können sich auf dem Grill in krebserregende Nitrosamine verwandeln.

So grillst du die beste Bratwurst

Für die beste Grillwurst legst du das Fleisch in die Mitte des Rostes. Bei hoher Hitze kann sie ein paar Minuten lang von allen Seiten gleichmäßig garen. Anschließend legst du die Würstchen an den Rand des Grills und wendest sie dort weiterhin regelmäßig. Die Würstchen sind fertig, wenn sie außen knusprig (aber nicht verbrannt!) und innen heiß sind. Vorgebrühte Würste kannst du nach 6 bis 7 Minuten servieren, rohe dauern mit 10 bis 12 Minuten etwas länger. Durch Einschneiden verhinderst du übrigens, dass gebrühte Würstchen aufplatzen.

Während des Grillvorgangs wird sie mehrmals gedreht, auf das Einschneiden wird verzichtet. Eine perfekt gebratene Wurst ist rundum braun und knusprig, aber nicht verkohlt. Die Haut darf stellenweise aufplatzen, aber nicht grossflächig aufreissen.

Grill-Uelis Tipps für perfekte Würste

  • Die Wursttemperatur: Die Würste unbedingt rund zwei Stunden vor dem Grillieren aus dem Kühlschrank nehmen.
  • Die Ausrüstung: Zange, Handschuhe und Grillwerkzeuge müssen bereit liegen, der Grill sauber sein - wer will, ölt den Rost kurz mit etwas Haushaltpapier ein.
  • Der Einschnitt: Die Bratwürste erst kurz vor dem Grillieren fein und quer einschneiden.
  • Das Feuer: Finger weg von Anzündflüssigkeiten! Die Bratwürste nehmen bloss den unangenehmen Petroleum-Geschmack an. Holzwolle oder Anzündwürfel genügen vollauf.
  • Die Hitze: Eine Bratwurst darf nie zu heiss gegrillt werden. Rund zehn Minuten bei mittlerer Hitze ist optimal. Wenn Sie Ihre Hand etwa sieben Sekunden lang rund 12 cm über dem Grillrost halten können, darf die Wurst auf den Grill.
  • Die Ruhe: Eine Bratwurst schmeckt am besten, wenn sie vor dem Servieren zwei, drei Minuten ruhen kann; das intensiviert ihren Geschmack.

10 Tipps für perfekte Bratwurst am Grill

  1. Weg von der Hitze: Aussen schwarz, innen roh - bei dicker Wurst eine Gefahr, wenn man sie zu lange direkt übers Feuer hängt. Besser: weniger Temperatur und mehr Geduld.
  2. Die richtige Wurst wählen: Für die perfekte Bratwurst vom Grill sollten Sie sich zunächst für die richtige Wurstsorte entscheiden, z.B. «St. Galler Bratwurst» oder «St. Galler Olma-Bratwurst».
  3. Keine Marinade: Bratwurst muss nicht mariniert werden.
  4. Grillzeit beachten: Frische Bratwurst vom Fleischer ist hingegen nur dann perfekt, wenn sie innen wirklich gar ist.
  5. Wurst nicht platzen lassen: Besser die Bratwurst vorher mit einem scharfen Messer einschneiden, das gilt auch für die vorgekochte Variante.
  6. Auf die Temperatur achten: Am besten gelingen Bratwürste bei konstanter Hitze.
  7. Abratend halten: Der Abstand zwischen Glut und Rost sollte etwa eine Handbreit betragen.
  8. Fett nicht anbrennen lassen: Verwenden Sie am besten eine Aluschale als Tropfschutz.
  9. Oft umdrehen: Zum Wenden benutzen Sie unbedingt eine Grillzange und keine Gabel.
  10. So erkennen Sie ob Wurst fertig ist: Die Bratwurst ist dann perfekt, wenn sie eine gleichmässig braune Färbung hat und leicht knusprig ist.

Die richtige Grilltechnik

Grillieren ist eine Kunst für sich. Damit das Grillgut gelingt, braucht es die richtigen Techniken und etwas Know-how.

Direktes Grillieren

Direktes Grillieren bedeutet, dass das Grillgut direkt über der Hitzequelle liegt. Diese Methode eignet sich besonders gut für kleinere Stücke wie Steaks, Würste oder Burger, die schnell garen sollen. Die direkte Hitze sorgt für die typische, appetitlich knusprige Kruste und verleiht dem Grillgut die charakteristischen Röstaromen.

Indirektes Grillieren

Indirektes Grillieren eignet sich für empfindliche Lebensmittel wie Fisch, Gemüse oder grössere Fleischstücke wie Poulet mit Knochen oder Lammracks. Hierbei wird die Hitzequelle neben oder unterhalb des Grillguts positioniert, sodass das Grillgut schonend und gleichmässig gart, ohne zu verbrennen.

Flammenbildung vermeiden

Ein häufiges Problem beim Grillieren sind auflodernde Flammen, die durch überschüssiges Fett oder Marinade entstehen. Diese können das Grillgut verbrennen und bitter machen. Um dies zu vermeiden, schliessen Sie den Deckel des Grills, um die Luftzufuhr zu drosseln. Falls nötig, verschieben Sie das Grillgut auf eine Zone mit indirekter Hitze.

Den Grill richtig anheizen

Damit das Grillieren gelingt, muss man den Grill richtig anheizen. Der Anzündkamin ist hierfür die beste Wahl. Legen Sie Anzündwürfel unten hinein, füllen Sie Kohlen oder Briketts darauf und entzünden Sie diese. Nach etwa 15 bis 20 Minuten sind die Kohlen gleichmässig glühend und bereit für den Einsatz.

Die richtige Temperatur

Die richtige Temperatur ist entscheidend, um das Grillgut auf den Punkt zu garen. Wenn die Kohlen gleichmässig glühen und mit einer leichten Ascheschicht bedeckt sind, ist die ideale Grilltemperatur erreicht. Diese sorgt für das perfekte Grillergebnis: knusprige Aussenhülle und saftiges Inneres.

Weber Grill und Bratwurst: Eine perfekte Kombination

Das Grillen von Bratwurst zählt zu den Klassikern der deutschen Küche und ist insbesondere im Sommer ein beliebter Genuss. In Kombination mit einem Weber-Grill, der sowohl Holzkohle- als auch Gasgrill-Modelle bietet, eröffnet sich eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Bratwurst perfekt zuzubereiten. Die Quellen zeigen, dass Weber nicht nur ein breites Spektrum an Rezepten anbietet, sondern auch detaillierte Informationen zur richtigen Zubereitung und zur Auswahl der Bratwurst.

Weber bietet in seinen Rezeptkategorien eine Vielzahl an Anregungen, wie man Bratwurst auf dem Grill zubereiten kann. Insbesondere für Holzkohle- und Gasgrills sind Rezepte verfügbar, die sowohl Einsteigern als auch Profis helfen. In der Kategorie „Schwein“ sind unter anderem Rezepte für Mutzbraten, Krustenbraten oder Spareribs mit Honigmarinade zu finden. Zudem gibt es spezielle Rezepte für Bratwürste, die direkt auf dem Grill zubereitet werden sollen.

Für Besitzer eines Weber Q Gas- oder Elektrogrills gibt es zusätzliche Rezepte, die sich besonders gut für Bratwurst eignen. Dazu gehören gegrillte Bananen mit Snickers, saftige Steaks mit Ziegenkäse oder Lachs auf Blumenbeet. Die Vorbereitung ist so detailliert, dass ein Scheitern kaum möglich ist.

Neben den herkömmlichen Grillrezepten bietet Weber auch ein Buch speziell für das Kochen und Backen im Dutch Oven an. Dieses Buch ist besonders nützlich für Wintergrillen oder bei schlechtem Wetter. Es enthält über 100 Rezepte, darunter auch solche, die Bratwurst beinhalten. Für diejenigen, die den Dutch Oven besitzen, ist dieses Buch eine wertvolle Ergänzung, da es sich sowohl für Fleisch- als auch für vegetarische Gerichte eignet.

Bratwurst ist nicht gleich Bratwurst. In Deutschland gibt es zahlreiche regionale Varianten, die sich in Geschmack, Zutaten und Herstellung unterscheiden. Eine der bekanntesten ist die Nürnberger Rostbratwurst. Sie stammt aus der Stadt Nürnberg und wird aus Schweinefleisch hergestellt, das mit Majoran und anderen Gewürzen verfeinert wird. Die Würste haben eine Länge von 9 bis 15 cm und einen Durchmesser von etwa 2 cm.

Eine weitere beliebte Variante ist die Thüringer Rostbratwurst, die sich durch ihre herzhafte und kräftige Würzung auszeichnet. Sie wird ebenfalls aus Schweinefleisch hergestellt, ist jedoch etwas dicker als die Nürnberger Bratwurst. Die Pfälzer Bratwurst ist eine weitere regionale Spezialität, die sich durch ihre grobe Struktur und kräftige Würzung auszeichnet. Sie wird oft mit Majoran, Kümmel und Knoblauch gewürzt und traditionell auf dem Grill zubereitet.

Die richtige Zubereitung der Bratwurst ist entscheidend für das endgültige Geschmackserlebnis. Die Bratwürste sollten rechtzeitig aus dem Kühlschrank genommen werden, damit sie Zimmertemperatur annehmen. Die optimale Kerntemperatur liegt bei etwa 72°C.

Die Herstellung der Bratwurst ist ein Handwerk, das aus mehreren Schritten besteht. Zunächst wird das Fleisch, häufig Schweinefleisch oder eine Mischung aus Schweine- und Kalbfleisch oder Lammfleisch, grob zerkleinert. Dies geschieht durch den Fleischwolf. Für feinere Bratwürste wird das Fleisch anschließend im Kutter weiter zerkleinert, um ein feines Fleischbrät zu erhalten. Anschließend wird das Brät in Naturdärme oder Schweinedärme abgefüllt. Die Wurst wird in der gewünschten Länge portioniert, oft zwischen 10 und 15 cm, und gegebenenfalls aufgerollt.

Ein guter Grillabend lebt nicht nur von der Wurst, sondern auch von den passenden Beilagen. Ob Senf oder Ketchup - die Wahl der Sauce ist Geschmackssache. Für den besonderen Kick kann man auch zu exotischen Saucen greifen oder selbstgemachte Dips anbieten. Sauerkraut ist der Klassiker zur Bratwurst und ergänzt deren würzigen Geschmack perfekt.

Die Kombination aus Weber-Grill und Bratwurst bietet unzählige Möglichkeiten, um einen gelungenen Grillabend zu gestalten. Mit den richtigen Rezepten und Tipps kann jede Bratwurst optimal zubereitet werden, um das Geschmackserlebnis zu maximieren. Ob man sich für eine Nürnberger, Thüringer oder Pfälzer Bratwurst entscheidet, ist Geschmackssache. Wichtig ist, dass die Wurst entsprechend vorbereitet und mit der richtigen Temperatur gegrillt wird. Zudem sorgen passende Beilagen wie Sauerkraut, Brezen oder Currysauce für den perfekten Abschluss. Wer auf Abwechslung Wert legt, kann auch auf alternative Wurstsorten oder vegetarische Optionen zurückgreifen.

Nürnberger Rost Bratwurst Grillen mit Weber Grill direkte Hitze Rezept Anleitung

Alternativen zum Holzkohlegrill: Der Weber Pulse 2000 Elektrogrill

Der Weber Pulse 2000 ist eine interessante Alternative zum traditionellen Holzkohle- oder Gasgrill, besonders für Grillfreunde mit begrenztem Platz oder solchen, die eine unkomplizierte Lösung suchen. Ein Testbericht von René Briner zeigt, dass der Weber Pulse 2000 durchaus überzeugen kann.

Der Zusammenbau des Grills ist relativ einfach und dauert ca. 15 Minuten, die Bestandteile sind grösstenteils vormontiert. Das grösste Montageteil ist die Steuereinheit an dem die Regler und die vier iGrill Anschlüsse dran sind. Diese wird in das Gehäuse eingeschoben und mittels 2 Schrauben befestigt. Die Verpackung der Einzelteile ist solide und der Grill macht einen qualitativ hochwertigen Eindruck.

Das integrierte iGrill Modul, mit dem man über eine App die Kerntemperatur auf dem Smartphone empfangen kann ist eine wirklich tolle Sache die Spass macht. Im Lieferumfang des Pulse 2000 sind 2 Sensoren mitenthalten. Nach dem Zusammenfügen der Einzelteile kann es bereits losgehen.

Der Weber Grill Pulse kann gut durch eine normale Balkontüre hinausgetragen werden und eignet sich bestens für eine Grillparty auf dem Balkon. Im Betrieb hatte der Grill nach 5 Minuten bereits 200° Celsius bei winterlichen Temperaturen die während der Tests herrschten. Für die Maximaltemperatur benötigt der Grill eine Aufwärmphase von ca. 20 Minuten, dann glühen die Heizstäbe so richtig. Die Temperatur kann mittels den 2 Reglern auf der Steuereinheit reguliert werden und wird auf einer Digitalanzeige angezeigt.

Die erreichten 300 Grad im Garraum machen wirklich Spass und man kann eigentlich alles auf dem Pulse zubereiten, dass sich auch auf einem Gas oder Holzkohlegrill machen lässt. Der grosse Unterschied zu einem Gasgrill liegt meiner Meinung nach darin, dass der Elektrogrill in der Reaktion etwas träger ist als ein Gasgrill. Sprich ein Temperaturwechsel von tiefen auf hohe Temperaturen geht langsamer als bei einem Gasgrill. Ein scharfes Anbraten mit anschliessender Temperaturreduktion ist gut möglich.

Auch die Reinigung ist unkompliziert. Zur Reinigung nahm ich die Grillroste raus, legte diese in warmes Wasser und etwas Spülmittel ein, danach konnten die Verschmutzungen einfach abgebürstet werden. Die Schale unterhalb der Heizspiralen war etwas aufwendiger zu Reinigen. Diese sprühte ich mit Grillreiniger ein, liess das Ganze etwas einwirken, sodass es anschliessend mit Küchenpapier abgerieben werden konnte. Das Reinigen macht deutlich weniger Spass als das Grillieren, der Reinigungsaufwand ist aber nicht schlimmer oder grösser als bei anderen Grillgeräten.

Fazit zum Weber Pulse

Der Pulse ist ein tolles Gerät, das sich bestens auf einem Balkon oder einer Terrasse benutzen lässt. Mit den Temperaturen die sich erreichen lassen, kann mehr als nur eine Bratwurst zubereitet werden und es schmeckt super. Auch die Aufwärmphase auf 200° Celsius ist mit 5 Minuten kurz, was für die meisten Gerichte ausreichend ist, die 300° Celsius werden auch gut erreicht, dauert aber etwas länger. Ein kleiner Schwachpunkt ist aus meiner Sicht die Trägheit, schnelle Temperaturwechsel von tiefen auf hohe Temperaturen sind nur bedingt möglich oder brauchen ihre Zeit. Die Gasgrills sind da flexibler.

Wurstsorte Fleischart Besondere Merkmale Empfohlene Beilagen
St. Galler Bratwurst Kalbfleisch Fein, mild Bürli, Senf
Nürnberger Rostbratwurst Schweinefleisch Klein, Majoran Sauerkraut, Meerrettich
Thüringer Rostbratwurst Schweinefleisch Kräftig gewürzt Senf, Brot
Pfälzer Bratwurst Schweinefleisch Grob, kräftig Sauerkraut, Brot

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