Apfelgelee Rezept mit Normalem Zucker: Ein Herbstlicher Genuss

Der Herbst bringt uns viele neue Schätze. Die Äpfel werden geerntet und auch die Quitten sind da. Somit ist es der richtige Zeitpunkt zum Quitten Apfel Gelee zu kochen. Diese Farbe im Glas ist einfach unbeschreiblich schön. Für das Special “Herbstschätze” suchten wir regionale (Schweiz) und saisonale Herbstrezepte mit Kürbis, Marroni, Apfel, Birne, Kürbis, Randen, Pilze, Wild und vielem mehr. Bis auf die Birne mag ich alle sehr gerne und auf dem Blog gibt es schon viele tolle Rezepte dafür.

Hier ist ein einfaches Rezept, um Apfelgelee mit normalem Zucker herzustellen:

Zutaten:

  • Äpfel
  • Normaler Zucker
  • Wasser
  • Zitronensaft (optional)

Zubereitung:

  1. Äpfel abreiben, jeweils in 4 Schnitze schneiden und inklusive Kerngehäuse in einer Pfanne mit Wasser bedecken und zugedeckt weich kochen.
  2. Danach passieren, den Saft mit dem Zucker vermischen und etwas stehen lassen.
  3. Saft dann mit dem Zitronensaft kochen, bis der Gelee dick wird.
  4. Wenn kein Gelierzucker verwendet wird die Gelierprobe machen (siehe allgemeine Bemerkungen).
  5. Abfüllen in die bereitgestellten, sauberen und vorgewärmten Gläser.

Wünscht man ein etwas rötliches Gelee, so werden 2-3 rotschalige, saure Apfelschnitze und ein kleines Stück Zimtstängel mitgekocht. Nach Belieben kann auch der Saft einer Zitrone beigefügt werden.

Der erste Schnee hat sich bereits vorangekündigt, doch unser Apfelbaum hat immer noch kiloweise Äpfel. In grossen Schritten geht es Richtung Winter.

Für den Sirup kocht ihr das Wasser mit dem Zucker und dem Zimt auf und lässt ihn anschliessend etwas abkühlen. Die in ca. 2 mm dünnen Scheiben geschnittenen Äpfel mischt ihr zuerst mit dem Zitronensaft und wendet sie dann im Sirup. Danach legt ihr sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backgitter.

Die Chips backt ihr ca. 2 Stunden im auf 100 Grad vorgeheizten Ofen. Wir finden: Es braucht nicht ganz so viel Sirup für die angegebene Menge Äpfel bzw. ihr könnt mit dieser Menge Sirup viel mehr Apfelchips machen. Habt ihr Apfelchips auch so gern? Wie macht ihr sie?

Konfitüre und Gelee: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Oft werden die Wörter Konfitüre, Marmelade oder auch Gelee synonym verwendet. Das ist so nicht korrekt. Denn es gibt sowohl Unterschiede in der Zubereitung, als auch im Resultat. Gemeinsam haben die drei Dinge, dass es sich bei allen um Aufstriche handelt, die mit Früchten und Zucker hergestellt werden und daraus ausgerichtet sind, dass sie lange haltbar sind.

Konfitüre

Konfitüre herstellen ist nicht schwierig. Und es lohnt sich! Denn selbstgemachte Marmelade zum Frühstück sorgt schon frühmorgens für gute Laune und macht auch ein bisschen stolz. Egal, ob Erdbeer-, Himbeer- oder Aprikosenkonfitüre - es braucht dazu nur wenig: gesunde, reife Früchte, Zucker, sterile Gläser mit Schraubdeckel oder intakter Gummidichtung - fertig.

Verarbeite die Früchte immer in ihrer Hochsaison, dann wird deine Marmelade am besten schmecken. Die Saisontabelle von Betty Bossi zeigt dir, welche Frucht wann Saison hat.

Früchte und Zucker gemäss Rezept unter ständigem Rühren bis zum so genannten Gelierpunkt sprudelnd einkochen. Gelierprobe machen: Wenig heisse Konfitüre auf einen Teller geben und auskühlen lassen. Fliesst sie nicht mehr und bildet sich nach kurzer Zeit eine feine Haut, ist die richtige Konsistenz erreicht. Andernfalls musst du die Konfitüre kurz weiterkochen und erneut testen.

Konfitüre siedend heiss bis knapp unter den Rand mithilfe eines Trichters in die sauberen, vorgewärmten Gläser füllen, sofort verschliessen.

Wenn es Früchte und Beeren in Hülle und Fülle gibt, ist es Zeit für kulinarische Geschenke in in Form von Konfitüre - zum Beispiel diese feine Konfitüre aus blauen Sommerfrüchten.

Gläser mit Schraubdeckel kurz auf den Kopf stellen, auf isolierender Unterlage auskühlen. Haltbarkeit: kühl und dunkel ca. 6 Monate. Einmal geöffnet, das Glas im Kühlschrank aufbewahren, Konfitüre rasch konsumieren.

Nach dem Verschliessen Gläser mit Schraubdeckel (nicht aber solche mit Cellophan und Gummiring) etwa 1 Minute auf den Kopf stellen, dadurch werden allfällige Bakterien und Schimmelpilzsporen abgetötet. Gläser wieder umdrehen und auf isolierender Unterlage auskühlen lassen. Beschriften nicht vergessen! Wichtig: Nur die in den Rezepten angegebene Menge auf einmal zubereiten. Wird Konfitüre oder Gelee in grösseren Mengen auf einmal zubereitet, kann das einen negativen Einfluss auf das Gelieren haben.

Ebenso wichtig fürs Gelingen der Konfitüre ist - neben den Früchten - der Zucker. Diese werden immer zusätzlich zu mehr oder weniger Kristallzucker verwendet. Wichtig: Immer die Angaben auf der Packung beachten.

Der Pektingehalt der Früchte spielt eine entscheidende Rolle. Pektin ist ein natürlicher Bestandteil in Pflanzen, sein Gehalt ist in knapp reifen, säuerlichen Früchten am höchsten und baut sich mit zunehmender Reife ab. Pektine entwickeln ihre Gelierfähigkeit in Verbindung mit Zucker und Säure.

Enthalten Früchte für die Herstellung von Konfitüre und Gelee zu wenig Pektin oder möchte man die Zuckermenge reduzieren, wird Gelierzucker oder ein Geliermittel zur Unterstützung verwendet. Wichtig: Die Gelierkraft von Gelierzucker ist je nach Marke unterschiedlich, deshalb wird in den Rezepten das zu verwendende Produkt angegeben.

Gelee

Wer morgens schlaftrunken nicht auf einen Beerenkern beissen möchte, greift statt zur Konfitüre zum edlen Gelee. Anders als bei Konfitüren filtert man die eingekochte Masse durch ein Sieb und erhält so das kernenfreie Produkt mit der einzigartig feinen Gelee-Konsistenz.

Verarbeite auch hier Quitten, Johannisbeeren oder Äpfel immer in ihrer Hochsaison.

Im Unterschied zum Konfitürekochen benötigt man jedoch einen Gelee-Sack oder ein Sieb, das mit einem feinen Passiertuch ausgelegt ist. Dadurch giesst man die eingekochte Fruchtmasse und befreit sie von allen festen Partikeln. Wichtig: Die Fruchtmasse nicht ausdrücken, das Gelee wird sonst trüb!

Erst nach dem Absieben wird der Fruchtsaft mit Zucker zu Gelee verarbeitet. Es braucht je nach Rezept Kristallzucker oder Gelierzucker. Geliermittel (z.B. Confi-vite) werden immer zusätzlich zu mehr oder weniger Kristallzucker verwendet. Wichtig: Unbedingt die Angaben auf der Verpackung beachten. Da nicht alle Früchte dieselben Geliereigenschaften haben, ist vor dem Einfüllen eine Gelierprobe empfehlenswert (siehe oben unter Konfitüre).

Beim Einkochen von Konfitüre und Gelee bildet sich auf der Oberfläche gerne ein weisslicher Schaum. Dieser kann zwar problemlos gegessen werden, aber wir empfehlen dir trotzdem, ihn abzuschöpfen. Erstens sieht dieser Schaum nicht gerade appetitlich aus, zweitens kann er die Haltbarkeit der Marmelade beeinträchtigen. Auf seiner Oberfläche kann sich Schimmelpilz bilden. Erschwerend kommt hinzu, dass dieser kaum vom weisslichen Schaum zu unterscheiden ist.

Also schöpfst du den Schaum am besten mit einem Schaumlöffel ab, bevor du deine Konfitüre oder dein Gelee in Gläser füllst. Wichtig: Hat sich auf der Marmelade Schimmel gebildet, darfst du sie nicht mehr essen. Das Schimmelpilzgift befindet sich nämlich nicht nur im sichtbaren Teil, sondern in der ganzen Konfitüre.

Früchte und Beeren kann man sehr unterschiedlich miteinander kombinieren. Zu beachten ist dabei die Gelierfähigkeit. Weniger gut gelierende Früchte (z.B. Erdbeeren) sollte man mit gut gelierenden (z.B. Johannisbeeren, Rhabarber) kombinieren.

Gelierfähigkeit verschiedener Früchte

Hier ist eine Übersicht über die Gelierfähigkeit verschiedener Früchte:

Gut Mittel Schlecht
Äpfel Aprikosen Ananas
Cranberry Brombeeren Birnen
Holunder Graipfruit Kirschen
Hagebutten Kiwi Mirabellen
Orangen Melonen Pflaumen
Quitten Pfirsiche Rhabarber
Stachelbeeren Zitronen Zwetschgen
Heidelbeeren Erdbeeren Feigen
Johannisbeeren Himbeeren Mango
Nekatrinen
Trauben

Konfitürengläser auf die herkömmliche Art zu sterilisieren, ist ja etwas umständlich. Nicht nur, dass die Pfannen meist viel Platz auf dem Herd einnehmen. Das Hantieren mit den Gefässen birgt eine gewisse Gefahr, sich die Hände zu verbrennen. Insbesondere das Herausnehmen der Gläser aus dem kochenden Wasser ist tückisch.

Einfacher geht das Sterilisieren der Konfigläser im Ofen! Lege oder stelle die sauberen Gefässe inklusive Gummidichtungen ca. 10 Minuten bei 100 Grad auf das Ofengitter. Herausnehmen, ein paar Minuten auskühlen lassen.

Für die klassische Linzer Torte wird Himbeerkonfitüre oder Johannisbeergelee verwendet. Weitere traditionelle Gebäcke mit Konfi sind Berliner, Spitzbuben und Vogelnestli.

Du hast es verpasst, Konfitüren einzukochen, oder schlicht keine Zeit dazu? Dann probiere unsere Blitzkonfitüre oder unsere schnelle Konfitüre mit rohen Erdbeeren aus! Die frischen Früchte werden nicht eingekocht, sondern ganz einfach mit Gelierzucker bzw. Honig püriert.

Der Nachteil ist allerdings, dass Konfitüren aus rohen Früchten nicht lange haltbarsind. Sie sind für den sofortigen Verzehr gedacht. Aber das ist ja bei einem Brunch kein Problem, oder?

Diese Konfitüre aus rohen Erdbeeren ist schnell gemacht.

Diese Blitzkonfi aus Aprikosen, Zitronensaft und Honig ist in nur 5 Min. zubereitet!

Dieser Brotaufstrich schmeckt mit den Scones zum Frühstück sehr gut.

Natürliches Apfelgelee selber machen: Ohne Gelierzucker

Zucker und Wasser werden unter regelmässigem Rühren zu einem dicken, klaren Sirup gekocht. In diesen gibt man für kurze Zeit die Erdbeeren, ohne dass diese zum Kochen kommen. Die Masse wird dann durch ein Haarsieb passiert. Dann wird der Saft wieder auf den Herd gebracht, dick gekocht und noch heiss in geeignete, vorgewärmte saubere Gefässe abgefüllt.

Orangenschale mit einem Sparschäler dünn abschälen, anschliessend in feine Streifen schneiden und im Cointrau während ca. 5 min köcheln. Den Erdbeersaft in eine Pfanne giessen. Orangensaft, Orangenschale mit Cointreau, 2 Esslöffel Zucker und das Gelierpulver mischen und mit dem Saft verrühren. Alles zusammen sprudelnd aufkochen und dann den restlichen Zucker hinzugeben.

Die nicht zu reifen Beeren abstreifen und ohne Wasser auf kleinem Feuer kochen, bis die Früchte aufgesprungen sind. Man schüttet die Früchte dann in ein Sieb und lässt den Saft ablaufen. Der Saft wird dann mit dem Zucker vermischt und etwa 15 min stehen gelassen. Danach bei ständigem Rühren für 5-8 min kochen. Bei der Verwendung von normalem Zucker satt Gelierzucker führt man nun eine Gelierprobe durch (siehe allgemeine Bemerkungen). Die übrigbleibenden Beeren werden zu Konfitüre gekocht.

Den Agar-Agar in den Saft rühren und diesen unter ständigem Rühren erhitzen. Hitze reduzieren und nicht nicht sprudelnd kochen lassen. Rezept wie für Johannisbeergelee.

Himbeersaft alleine geliert bei der Verwendung von normalem Zucker allerdings schlecht.

Die Quitten gut waschen und abreiben. Dann jeweils in 4-6 Schnitze schneiden und Flecken ausschneiden. Quitten in einen Topf geben und mit soviel kaltem Wasser nachfüllen, dass die Früchte bedeckt sind. Die Quitten dann zugedeckt weich kochen. Anschliessend Masse passieren, den Saft auffangen und mit dem Zucker versetzen. Etwas stehen lassen und dann unter häufigerem Rühren einkochen, damit der Saft klar und dick wird. Bei der Verwendung von normalem Zucker die Gelierprobe machen (siehe allgemeine Bemerkungen). Man schäumt nun den Gelee ab und füllt ihn in die bereitgestellten, sauberen und vorgewärmten Gläser ab.

Apfelkonfitüre verleiht jedem Brunch einen herbstlich feinen Touch. Ein einfaches Rezept für Apfelkonfitüre und wie du deine Marmelade mit Gewürzen verfeinerst.

Aus frischen Äpfeln kannst du mit nur zwei Zutaten feine Apfelkonfitüre selber machen. Die leckere Konfitüre eignet sich nicht nur als Brotaufstrich für dein Frühstück, sondern verfeinert als Zutat auch das Joghurt oder dein Müesli.

Säuerliche Apfelsorten wie Boskop oder Cox Orange eignen sich für die Apfelkonfitüre am besten. Das Rezept kannst du als Basis verwenden und wenn du magst, verfeinerst du die Marmelade einfach mit leckeren Gewürzen wie Zimt oder Vanille.

Apfel-Konfitüre: Das schnelle Rezept

Die Zutaten für ca. 5 Gläser à 250 Gramm Konfitüre.

  • 1 Kg Äpfel
  • 500 g Gelierzucker 2:1 (optional 1 Kg Zucker und 1 Beutel Gelfix)

Zubereitung

  1. Äpfel entkernen und in Scheiben oder kleine Stücke schneiden.
  2. Die Äpfel zusammen mit dem Gelierzucker in einen grossen Topf gegeben.
  3. Unter ständigem Rühren aufkochen. Das sollte so schnell gehen, dass die Apfelscheiben nicht vorher braun werden.
  4. Wenn die Apfelkonfitüre sprudelnd kocht, den Herd herunterschalten auf halbe Stufe und drei, vier Minuten weiter unter Rühren kochen.
  5. Sobald die Äpfel zerfallen, in sterilisierte Schraubgläser füllen und gut verschliessen.
  6. Die Gläser auf den Kopf stellen und abkühlen lassen.

Die Schale der Äpfel kann man problemlos mitnutzen. Dafür aber die Masse kurz vor dem Abfüllen mit dem Stabmixer pürieren.

Twist-off-Gläser, Weck- und andere Gläser sterilisieren. Tipp: Wenn die Konfitüre zu dick geworden ist, gibst du einfach ein wenig Wasser oder Apfelsaft dazu. Ist deine Marmelade zu flüssig, lässt du das ganze einfach ein paar Minuten länger kochen.

Deine selbstgemachte Apfelkonfitüre kannst du verfeinern und zur Apfel-Zimt-Konfitüre machen, indem du eine Zimtstange mitkochst. Auch toll ist etwas frisches Vanillemark und wer Ingwer mag, hackt ein beliebig grosses Stück der Knolle ganz fein, gibt es ebenfalls im Kochvorgang hinzu und hat so eine Apfel-Konfitüre mit Ingwer. Etwas für Geniesser und Feinschmecker: Apfelkonfitüre mit Calvados. Du kannst einfach am Ende, wenn deine Marmelade schon fast fertig gekocht ist, einen Schuss Calvados einrühren.

Das angefangene Glas solltest du immer im Kühlschrank aufbewahren und die Apfelkonfitüre mit einem sauberen Löffel auf das Brot geben, damit die Marmelade nicht verunreinigt wird und schimmelt. So ist die Apfelmarmelade mehrere Wochen haltbar. In vakuumverschlossenen Gläsern hält sich deine Konfitüre vier bis sechs Monate.

Statt Apfelkonfitüre kannst du auch Apfelgelee herstellen. Statt den säuerlichen Äpfeln verwendest du dafür Apfelsaft.

Feigenmarmelade weckt Erinnerungen an Sommer, Sonne und Urlaub am Mittelmeer. Wer das Aroma reifer Feigen liebt, kann sich diesen Genuss mit einem selbstgemachten Rezept ganz einfach nach Hause holen. Dieses Rezept zeigt, wie man Feigenmarmelade mit normalem Zucker zubereitet und mit verschiedenen Gewürzen verfeinert.

Zutaten und Vorbereitung

Für die Zubereitung von Feigenmarmelade benötigt man folgende Zutaten:

  • Frische Feigen (1 kg)
  • Gelierzucker 2:1 (500g)
  • Zitrone (Saft und Schale)
  • Gewürze nach Wahl (z.B. Vanille, Zimt, Ingwer, Nelken, Amaretto)

Die Menge reicht für ca. 2 Gläser Feigenmarmelade. Die Kalorien sind pro Glas berechnet. Wenn man pro Portion ca. 20 g Feigenmarmelade ißt, sind das ca. 17.

Vorbereitung:

  1. Feigen waschen und abtrocknen. Stielansätze abschneiden und die Feigen in kleine Würfel schneiden. Die Schale kann mitgegessen werden. Die Feigenmenge genau abwiegen.
  2. Zitrone heiß waschen, Schale abreiben und Saft auspressen.
  3. Gelierzucker abwiegen.
  4. Gewürze bereitstellen (z.B. Vanillemark auskratzen, Ingwer fein reiben).

Zubereitung der Feigenmarmelade

  1. Feigenwürfel in einen großen Topf geben. Der Topf sollte wegen der Spritzgefahr nur zur Hälfte gefüllt werden.
  2. Gelierzucker über die Feigen streuen und umrühren.
  3. Zitronensaft, Zitronenschale und Gewürze nach Wahl hinzufügen. Umrühren und mit einem Deckel schließen. Am besten über Nacht, aber mindestens ein paar Stunden ziehen lassen, bis sich genügend Saft gebildet hat.
  4. Den restlichen Zucker zu der Feigenmasse geben und den Topf ohne Deckel auf den Herd stellen. Den Herd auf hoher Stufe einschalten. Unter ständigem Rühren zum Kochen bringen.
  5. Wenn die Masse sprudelnd kocht, einen Kurzzeitwecker auf 4 Minuten stellen. Vorsicht: Spritzgefahr! Unter ständigem Rühren auf mittlerer Stufe kochen.
  6. Nach 4 Minuten eine Gelierprobe machen. Dafür einen Löffel heiße Marmelade auf einen kalten Teller tropfen. Ist die Masse fest, ist die Marmelade fertig. Wenn nicht, noch eine Minute weiterkochen lassen und erneut Gelierprobe durchführen.

Abfüllen und Haltbarmachen

Gläser, Deckel und eventuell einen Abfülltrichter vor dem Kochen der Marmelade sehr heiß ausspülen und im heißen Wasser liegen lassen. Erst kurz vor dem Abfüllen die Gläser herausnehmen und auf einem sauberen Geschirrtuch mit der Öffnung nach unten neben dem Herd abstellen. Die Gläser lassen sich ganz einfach sterilisieren, indem du sie entweder gründlich wächst und anschließend bei 120 Grad im Backofen trocknest oder sie für ein paar Minuten in einem großen Topf mit kochendem Wasser erhitzt. Trockne die nassen Gläser daraufhin nicht ab, sondern lass sie lediglich auf einem sauberen Küchenpapier abtropfen, damit mögliche Keime nicht wieder ins Innere gelangen können.

Die fertige Marmelade heiß in die vorbereiteten Gläser füllen. Etwa 1 cm bis zum Rand frei lassen.

Gläser mit Deckel fest verschließen und sofort auf den Kopf stellen. Nach ca. 5 Minuten wieder umdrehen und erkalten lassen. Das Umdrehen der Marmeladengläser ist für den Fall, dass der Deckel oder der obere Glasbereich nicht ausreichen erhitzt und sterilisiert wurde. Durch das Umdrehen können Keime, die die Schimmelbildung fördern im Glas nicht überleben, da das Glas und Deckel durch die heiße Marmelade noch mal erhitzt werden. Nach ca. 5 Minuten solltet ihr die Gläser allerdings wieder herum drehen. Die Marmelade ist dann noch heiß genug um wieder auf den Boden des Glases zu fließen.

Tipps und Variationen

  • Gewürze: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Zimt, Vanille, Ingwer, Nelken, Kardamom, Sternanis oder ein Schuss Amaretto verleihen der Marmelade eine besondere Note.
  • Fruchtkombinationen: Feigen lassen sich gut mit anderen Früchten kombinieren, z.B. Apfel, Birne, Pflaume oder Zwetschge.
  • Weniger Zucker: Für eine zuckerreduzierte Variante kann man Gelierzucker 3:1 verwenden oder reines Pektin zum Gelieren nutzen. Hierbei ist es wichtig, sehr sauber zu arbeiten, da die Marmelade weniger lange haltbar ist.
  • Feigen schälen: Ob man die Feigen schält oder nicht, ist Geschmackssache. Da die Marmelade ohnehin püriert wird, kann man sich das Schälen sparen.
  • Glühwein: Statt normalem Zucker kann man auch Glühwein hinzugeben.

Verwendung und Haltbarkeit

Feigenmarmelade schmeckt hervorragend zum Frühstück auf Brot, Brötchen oder Croissants. Sie passt auch gut zu Käse, Joghurt oder Quark. Durch den leichten Zimtgeschmack macht sich die Marmelade aus diesem Rezept auch fabelhaft auf dem Tisch zum Weihnachtsfrühstück oder Adventsbrunch. Doch nicht nur als süßer Brotaufstrich eignet sie sich perfekt, sondern auch als köstliche Beigabe zu herzhaftem Käse. Meine Favoriten: Camembert, Ziegenkäse oder Brie mit Walnüssen und Feigenmarmelade. Die Kombination passt einfach wie der Deckel auf den Topf - so lecker!

Die fruchtige Feigenmarmelade sollte möglichst dunkel und kühl aufbewahrt werden, so hält sie sich problemlos ein Jahr und sicherlich sogar noch darüber hinaus.

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