Weißwurst grillen: Inspirationen und Rezeptideen mit Tim Mälzer

Die Grillsaison ist eröffnet, und neben den Klassikern wie Bratwurst und Steak gibt es unzählige Möglichkeiten, kreativ zu werden. Dieser Artikel bietet Ihnen Inspirationen und Rezeptideen, von ungewöhnlichen Grillrezepten bekannter Köche bis hin zu interessanten Einblicken in die Welt der Bratwurst und kulinarischen Podcasts.

Ungewöhnliche Grillrezepte von Starköchen

Wer beim Grillen mehr als nur Würstchen und Steak auf den Rost legen möchte, findet hier einige ausgefallene Rezeptideen von bekannten Köchen:

Gegrillte Wassermelone mit Currysalz à la Tim Mälzer

Tim Mälzer ist bekannt für seine ungewöhnlichen, aber dennoch leicht zuzubereitenden Rezepte. Für Grill-Liebhaber, die es saftig mögen, hat er eine besondere Idee:

Zutaten:

  • Wassermelone
  • Zitrone
  • Meersalz
  • Frischer Basilikum
  • Currypulver
  • Olivenöl

Zubereitung:

  1. Schneiden Sie die Wassermelone in steakgroße Scheiben.
  2. Grillieren Sie beide Seiten ein paar Minuten lang.
  3. Träufeln Sie Zitronensaft über die Melonensteaks.
  4. Bestreuen Sie die Melone mit Fleur de Sel (grobkörniges Meersalz) und Currypulver.
  5. Garnieren Sie die Melone mit Basilikumblättern und geben Sie einige Spritzer Olivenöl darüber.

Hier ist ein weiteres Rezept von Tim Mälzer: Kürbis-Gnocchi mit gerösteten Walnüssen. Für die Gnocchi werden Hokkaido-Kürbis, Parmesan, Butter, Rosmarin, Salz, Pfeffer, Mehl und Kartoffelstärke verwendet.

Ein weiteres Rezept von Tim Mälzer ist das Kürbis-Rösti in Kombination mit einem Apfelsalat. Die Kombination aus Kürbis-Rösti und Apfelsalat ist ungewöhnlich, aber harmonisch.

Ein weiteres Rezept von Tim Mälzer ist das Kürbis-Risotto mit Rucola. Die Kombination aus Kürbis, Risottoreis, Rucola und Parmigiano Reggiano ist typisch für italienische Einflüsse in der Küche.

Ein weiteres Rezept von Tim Mälzer ist das Kürbis im Ofen mit Parmesan, gerösteten Pinienkernen und Basilikum. Die Kombination aus Kürbis, Parmesan, Pinienkernen und Basilikum ist typisch für mediterrane Einflüsse in der Küche.

Tim Mälzers Kürbisrezepte zeigen, wie vielseitig das Gemüse in der Küche eingesetzt werden kann. Ob als Suppe, Gnocchi, Rösti oder Risotto - der Kürbis bietet eine breite Palette an Aromen und Texturen, die sich durch geschickte Kombinationen und Gewürze abrunden lassen.

Tipp:Experimentieren Sie auch mit anderen Kürbissorten und Gewürzen, um Ihren eigenen, einzigartigen Geschmack zu kreieren!

Weitere Rezeptideen

  • Ostereier im Bananenblatt vom Grill à la Johann Lafer: Eine überraschende Kombination, die beim Lesen schon Appetit macht.
  • Grillspiesse mit Krabben und Kürbis à la Sarah Wiener: Einfach zuzubereiten und kinderleicht.
  • Gegrilltes mariniertes Gemüse à la Jamie Oliver: Eine Spezialität für Vegetarier mit Zucchini, Fenchel, Aubergine und mehr.
  • Thunfischtaschen mit Kresse und Mandeln à la Sven Dörge: Eine köstliche Alternative zu Fleisch.
  • Süsse Folien-Pfirsiche à la Cornelia Poletto: Ein gelungenes BBQ braucht auch ein süsses Finale.

Die Nürnberger Bratwurst: Ein kulinarisches Kulturgut

Die Nürnberger Bratwurst ist weltbekannt und hat sogar ein eigenes Museum bekommen. Sie bereichert Frühstücksbüffets, passt zu dritt in ein Brötchen und wurde schon von Goethe lobend erwähnt. Sie ist Deutschlands kleinste Bratwurst, aber bekannt weit über die Landesgrenzen hinaus. Sogar in Amerika und Asien wird sie gegessen.

Die Nürnberger Rostbratwurst steht seit 2003 unter dem besonderen Schutz der EU und reiht sich damit unter Delikatessen wie Champagner und Parmaschinken ein. Seitdem darf sich nur eine Bratwurst Nürnberger nennen, die in Nürnberg hergestellt wurde. Sie muss sieben bis neun Zentimeter lang sein und 20 bis 25 Gramm wiegen.

Typisch für die mittelgrobe Wurst aus Schweinefleisch sei die Majoran-Note, die man immer rausschmecken müsse, egal welche Gewürze verwendet würden.

Im Bratwurstmuseum kann man mehr als 700 Jahre Wurstgeschichte erleben, sich über Herstellung und Rezeptur informieren - anhand von Schautafeln, Bildschirmen und Exponaten. Eine echte Bratwurst ist allerdings nicht zu finden, auch probieren können Besucherinnen und Besucher diese nicht. Stattdessen müssen sie sich mit einer Videoinstallation begnügen, die Bratwürste auf einem Grill zeigt.

Dazu isst man Meerrettich, keinen Senf. «Die Nürnberger Bratwurst ist für mich Kult. Man kriegt sie nirgends anders so auf der Welt.»

Einst waren diese ein Arme-Leute-Essen, das Garküchen im Strassenverkauf anboten. Noch heute gibt es die «Drei im Weggla» - also drei Würste im Brötchen - traditionell auf die Hand.

Bratwürste lieferten mit einer Mahlzeit reichlich Energie - was in dem bewegungsreichen Alltag früher ein Vorteil gewesen sei.

Tipp: Besuchen Sie eine der nahegelegenen Nürnberger Bratwurstküchen und genießen Sie die Bratwürste auf einem Zinnteller mit Sauerkraut und Kartoffelsalat!

Kulinarische Podcasts: Inspiration und Unterhaltung für Feinschmecker

Für alle, die sich gerne von kulinarischen Themen inspirieren lassen, gibt es eine Vielzahl spannender Podcasts. Hier eine kleine Auswahl:

Der Schweizer Podcast “Makrele Blau” dreht sich alles um die Kulinarik. Moderiert von Spitzenkoch Sandro Zinggeler und den Gründern von «LUMA» Lucas Oechslin und Marco Tessaro. Sie plaudern aus dem Gewürzkästchen und zelebrieren den Genuss mit ihren spannenden Gästen aus der Kulinarik.

Makrelen Fangen und direkt ROH essen 🍴👀

In einer Folge durften Noémie, ihren Vater Giorgio und ihre Mutter Anita Bernard vom Sternen Walchwil begrüßen. Uns interessierte, wie es um die Unterschiede zwischen den Generationen steht und wo die Chancen eines solchen Konstrukts liegen. Wir sprachen über den schönsten Balkon der Schweiz und darüber, wie sich Noémie in jungen Jahren dazu entschieden hat, mit ihren Eltern den Sternen Walchwil zu übernehmen.

Die erste Folge des Jahres bringt uns so richtig ins Schwitzen! Mira & Dani, die Gründerinnen von Templeshape Fitness & Yoga Retreats, helfen uns bei unseren Vorsätzen für das neue Jahr! Vom "endlich gesünder Essen" bis zum Kampf gegen die Fettpölsterchen nehmen sie uns an die Hand und führen uns in ihren Tempel des Wohlbefindens.

Die letzte Folge vor der Weihnachtspause mit den Überfliegern Silvio Germann und Giuseppe Lo Vasco aus dem Restaurant Mammertsberg. Von einer 9-Liter-Flasche Wein, die das Fliegen lernte, bis zur Tatsache, dass Silvio lieber die Finger von Wärmelampen lassen sollte… Thank God he's still alive!

Wir besuchten den Sternekoch Marcus G. Lindner in seinem neuen Reich im Herzen von Zürich. Zu hören gibt es eine kulinarische Reise von seinen Zeiten im Restaurant Mesa bis in die Küchen von China.

Von der Bühne in die Berliner Gastronomie und ab und zu wieder zurück. Ohren gespitzt, in dieser Folge tauchen wir in die Gastro-Welt Berlins ein und dürfen uns mit Jeniffer Mulinde-Schmid etwas ins Rampenlicht der Showbühnen begeben.

Mirela klärt uns darüber auf, warum kaltgepresste Öle so gesund sind, und gibt uns zudem einen kleinen Einblick in ihre frühere Arbeit im Kantonalen Labor für Lebensmittelhygiene!

In Folge 30 besucht Sandro seinen Lehrbetrieb, den Gasthof Löwen in Bubikon. Wir sprechen über die Zukunft des Gastgewerbes, Gäste zu Besuch in der Küche und warum Lehrlinge keine billigen Arbeitskräfte sind!

Wir erhalten einen spannenden Einblick in das Treiben der Jäger in den heimischen Wäldern und Bergen. Wir legen uns schon einmal auf die Pirsch und lauschen gespannt, was Roger Zogg uns zu erzählen hat.

Die Karibik steht für paradiesische Strände, und dieser Film mit Johnny Depp, ihr wisst schon, wo er herumspringt und immer Dinge stiehlt. Aber dass die Karibik viel mehr zu bieten hat als nur Disney-Filme, zeigt uns Aris Guzman. Wir erfahren mehr über die Wunderwurzel Maniok und wie man erfolgreich als Unternehmer:in agiert.

Zur letzten Folge vor der Sommerpause kehrten wir im Lindenhofkeller bei Sebastian Rösch ein. Wir wurden mit einer Brotzeit und einem frisch gezapften Augustiner-Bräu belohnt. Als eure Belohnung erwartet euch eine akustische Reise durch die bayerische Küche.

"Geh dorthin, wo der Pfeffer wächst!" Diesen Satz muss man Richard Kägi wohl nicht zweimal sagen! Der Foodscout war bereits in allen Ecken der Welt, um nach neuen Produkten zu suchen. Wir haben ihn ausgequetscht wie eine Zitrone aus Amalfi und servieren euch nun eine Reise durch die Welt der Kulinarik.

Im Grill-Spezial graben wir uns durch das Universum der Röstaromen. Sandro und Lucas haben sich ausführlich über das Zelebrieren der hohen Grill-Kultur unterhalten und dabei die Zeit vergessen.

In Folge 24 senden wir direkt aus der Messerschmiede Guldimann’s. Von der perfekten Schneidunterlage bis zur richtigen Pflege, wir haben für euch nachgefragt!

Wir durften den wohl derzeit bekanntesten Koch-Influencer der Schweiz bei uns begrüßen. Er wurde ausgequetscht wie eine Zitrone, wir erfuhren alles über den sympathischen Glarner und kennen nun auch die Geheimnisse seines Erfolgs: Tageslicht und viel ausprobieren.

Heute dreht sich alles um die Kakaobohne und ihre Fähigkeit, sich in die wohl beliebteste Versuchung der Menschheit zu verwandeln. Schokolade begleitet uns von Kindheit an und liefert uns immer wieder Trost in schwierigen Zeiten.

Cleopatra hatte ihre Vorkoster, wir haben Pascal Grob. Ihr erfahrt so einiges über den Trend-Scout von der Gault Millau Rubrik «Züri isst», zudem gibt’s, wie kann es auch anders sein, ein paar Restaurant-Tipps obendrauf.

Forellen waxing… Es gibt was für den Gaumen! In Folge 20 durften wir den Sternekoch Martin Göschel aus seiner Küche entführen und erfuhren so manches über die Gastronomie in Luxus Hotels.

Kein Zermatt-Aufenthalt ohne einen Besuch im «Chez Vrony». So ist es und darum haben auch wir uns mit Sack und Pack auf den Weg gemacht, um im einzigartigen Bergrestaurant einzukehren.

Zum Auftakt waren wir zu Gast bei Founder und Hotelier Daniel F. Lauber und dem Hüter über die Kulinarik Markus Kössler im Hotel Cervo in Zermatt.

Steckrüben-Rezepte

Die Steckrübe gehört zu jenem Gemüse, das den Weg in unsere Küche wiedergefunden hat. Sie ist unter zahlreichen Namen bekannt, wird Wruke, Kohlrübe, Butterrübe, Erd- und Bodenkohlrabi, Kohlrübe oder auch Schwedische Rübe genannt und war früher ein Arme-Leute-Essen.

Die Steckrübe im 17. Jahrhundert aus Skandinavien nach Mitteleuropa gelangt sein. Im 1. Weltkrieg sicherte die Steckrübe vielen Deutschen das Überleben und gab der Rübe für lange Jahre den Namen Kriegsgemüse.

Die gut lagerfähige, süss-würzige Rübe hat durch ihren hohen Wassergehalt nur wenig Kalorien (37 Kcal/100 g), steckt dafür aber voller wichtiger Inhaltsstoffe. So reichen bereits 300 Gramm des Wintergemüses, um den täglichen Bedarf an Vitamin C zu decken.

Das Tolle an der süss-buttrig schmeckenden Steckrübe ist, dass sie die Eigenschaft hat, den Geschmack anderer Kochpartner anzunehmen. Wird das Wintergemüse etwa im Eintopf mit Rüebli gekocht, dann schmeckt sie danach, das Gleiche gilt, bei der Zubereitung mit Kohlrabi, Sellerie, Äpfeln oder Gurken.

In der Zubereitung sind der verkannten Rübe praktisch keine Grenzen gesetzt. Wir können nur jedem empfehlen: Greifen Sie beim nächsten Einkauf einfach mal bei Steckrüben zu!

Leichter Steckrüben-Salat

Zutaten für 2 Portionen

  • 1 kleine Steckrübe
  • 1 rotschaliger Apfel
  • 1/2 rote Zwiebel
  • 2 EL Baumnüsse (grob zerkleinert)
  • Weisser Balsamico-Essig
  • Baumnuss-Öl
  • Salz, frischer Pfeffer
  • Ein paar Blätter Rucola

Die Steckrübe schälen, in feine Scheiben schneiden. Apfel entkernen, in feine Scheiben schneiden, ebenso die Zwiebel. Alles in eine Schüssel geben, salzen, pfeffern, mit Essig und Öl (2:1) anmachen und gut durchrühren. 1 Stunde ziehen lassen. Zum Servieren mit Nüssen und etwas Rucola bestreuen.

Bäuerlicher Klassiker: Steckrübeneintopf

In Norwegen und in Norddeutschland wird gerne Steckrübeneintopf gegessen. Im Grundrezept werden, neben der Steckrübe auch Speck und eine geräucherten Rohwurst (etwa Salsiccia, Appenzeller Pantli, Chorizo, Merquez, etc.) verarbeitet.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 0,5 Kg Steckrübe (geschält, grob gewürfelt)
  • 0,5 Kg Kartoffeln (geschält, grob gewürfelt)
  • 250 g Möhren oder 2 rote Paprika (in Scheiben bzw. Streifen)
  • 1 L Gemüse- oder Fleischbouillon
  • 100 g Bauernspeck oder Räuchertofu (gewürfelt)
  • 250 g geräucherte Rohwurst oder Räuchertofu (in Scheiben)
  • 100 g Butter
  • 4 Schalotten (gewürfelt)
  • 1 Knoblauchzehe (durchgedrückt)
  • Salz, Pfeffer, 1 Lorbeerblatt
  • 1/2 Bund Petersilie (fein hacken, ein paar Blätter für die Dekoration)
  • optional: 1 Peperoncini

Butter in einem grossen Topf zerlassen und Bauchspeck darin auslassen. Schalottenwürfel und Knoblauch zugeben und mitdünsten. Herd etwas niedriger stellen, Gemüse unterrühren und etwa 10 Minuten dünsten. Gelegentlich durchrühren. Bouillon angiessen, Lorbeerblatt zugeben und 45 Minuten (oder bis alles weich ist; von Würfelgrösse abhängig) köcheln lassen. Die letzten 10 Minuten die in Scheiben geschnittene Wurst und die Hälfte der Petersilie zugeben. Jetzt gut abschmecken und mit Petersilie bestreut servieren.

Herzhaftes Gratin

Tim Mälzer, der deutsche TV-Koch, ist bekannt für seine einfachen, bodenständigen und sehr feinen Gerichte. Sein Steckrüben-Rezept-Tipp, erschienen im Magazin Essen & Trinken: Kartoffel-Steckrüben-Gratin mit oder ohne Speck. Dieses Rezept ist herrlich saftig und hat optional eine verführerisch-knusprige Kräuter-Speckkruste.

Die Zutaten für vier Portionen

  • 3 dl Schlagrahm
  • 200 ml Milch
  • 500 g festkochende Kartoffeln
  • 300 g Steckrüben
  • 2 EL weiche Butter
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1 Bund Majoran
  • 100 altes Brot oder Baguette (optional)
  • 100 g Speck oder Käse zum Überbacken, Muskatnuss gerieben
  • Salz und Pfeffer
  • 3 Lorbeerblätter

Zunächst Rahm, Milch und Lorbeerblätter aufkochen, mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig würzen, ein paar Minuten ziehen lassen. Dann die Kartoffeln und die Steckrübe für dieses Rezept schälen, in feine Streifen schneiden oder hobeln, vermengen und in eine grosse, zuvor gebutterte Auflaufform füllen. Rahmmischung darüber und im heissen Ofen bei 200 Grad - bei Umluft 180 - im unteren Ofendrittel für 40 Minuten backen. In der Zwischenzeit Petersilien- und Majoranblätter von den Stielen zupfen, ein paar Blätter für die Deko beiseitelegen und zusammen mit den Brötchen oder Baguette grob zerkleinern (im Mixer, Blitzhacker, o. ä.). Die Brösel mit dünnen Speckstreifen mischen und nach 40 Minuten auf den Steckrüben-Auflauf geben. Wer auf die Speckkruste verzichtet: stattdessen die Kräuter mit 150 Gramm Käse mischen und das Gratin damit überbacken. Nur noch ein paar Butterflocken darüber verteilen und nochmals 10 bis 15 Minuten goldbraun backen. Ist der Auflauf noch nicht «golden» genug, dann den Auflauf auf eine höhere Schiene stellen und kurz den Grill anschalten. Mit Kräutern bestreut servieren. Wer übrigens keine Steckrüben für dieses Rezept bekommt, kann es auch mit Kürbis oder Sellerie variieren.

Zauberhaftes Herbst-Rezept: Steckrübensuppe mit feinen Croûtons

Das Geheimnis der kalorienarmen Steckrübe, die lange Zeit als Armeleuteessen galt, ist ihr feiner, buttriger Geschmack. Dieser kommt aber erst zum Vorschein, wenn sie entsprechend lange gekocht wird. Daher sollte die Suppe mit diesem Herbstgemüse schon 75 Minuten kochen.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 kg Steckrüben,
  • 150 g Kartoffeln,
  • 3 kleine Zwiebeln,
  • ½ Stange Lauch,
  • ½ Knoblauchzehe,
  • 100 g Sauerrahmbutter,
  • 3 Lorbeerblätter,
  • Salz, frischer, schwarzer Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss,
  • 4 TL saure Sahne zum Garnieren;

Für die Croûtons:

  • 1 Brötchen oder ein Stück Baguette vom Vortag,
  • 2 EL Butter,
  • 1 Bund Kerbel

Zunächst die Steckrüben schälen und würfeln. Geschälte Kartoffeln ebenfalls würfeln, Zwiebeln und gewaschenen Lauch in feine Scheiben schneiden und Knoblauch andrücken. Als Grundlage werden die Steckrübenschalen mit einer Prise Salz und einem Lorbeerblatt in 1,5 Liter Wasser für etwa 20 Minuten bei mittlerer Hitze gekocht. Dann den Sud durch einen feinen Sieb giessen und Beiseite stellen. Parallel in einem flachen Topf die Butter schmelzen, Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten, Steckrüben, Lauch, Kartoffelwürfel und 2 Lorbeerblätter hinzugeben und bei geringer Hitze etwa 20 Minuten garen. Nun mit der Brühe aufgiessen, mit Salz und Pfeffer würzen, und etwa eine Stunde köcheln lassen. Anschliessend die Lorbeerblätter entfernen, passieren und mit Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Kurz vor Ende der Garzeit das kleingewürfelte Brot oder das Brötchen in der zerlassenen Butter goldbraun anrösten. Nun kann die deftige Suppe aus dem Herbstgemüse auf Tellern angerichtet werden. Croûtons und eine ordentliche Portion kleingezupfte Kerbelblätter darüber und mit einem Klecks saurer Sahne garnieren. Auch fein dazu: Maroni aus dem Backofen.

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