Die Reise geht nach Hessen: Im dritten Band werden hessische Wirtinnen, ihre mit Leib und Seele geführten Häuser und ihre Lieblingsrezepte vorgestellt. Oft steht die Wirtin selbst am Herd, verwöhnt ihre Gäste mit regionalen Köstlichkeiten und legt neben dem typischen Stöffsche Wert auf eine gepflegte Weinkarte. Erfrischend geschrieben, führt das Buch durch die hessische weibliche Gastro-Kultur mit fundierten Tipps, vielen Anekdoten, amüsanten Plaudereien und den Lieblingsrezepten der Wirtinnen zum Nachkochen für zu Hause.

Adressen, Öffnungszeiten und erklärende Hinweise zur Anfahrt sowie Ausflugstipps machen das sympathische Buch zu einem echten kulinarischen Reiseführer.
Die Seele der Gasthäuser
Die Wirtin, sagt man, sei die Seele eines Gasthauses. Und tatsächlich: Meist sind diese Häuser noch ein wenig gemütlicher, das Ambiente noch ein wenig geschmackvoller und die Menüs noch ein wenig liebevoller komponiert.
Weiberwirtschaften als Spiegel der Vielfalt
Die Frauen und ihre Weiberwirtschaften in diesem Buch stehen stellvertretend für die vielfältige Gastronomie in Hessen. Das internationalste deutsche Bundesland, dank Flughafen, Messe und Bankenzentrum in Frankfurt und einer außergewöhnlich exportorientierten Wirtschaft im gesamten Land, schafft ein ideales Umfeld, auf dem Gastfreundschaft und Gast-Wirtschaft erblühen.
Wir haben 30 authentische und schöne Weiberwirtschaften für dieses Buch aufgespürt, dabei in viele Töpfe geguckt, die Lieblingsgerichte der Wirtinnen aufgeschrieben und gefragt, wie sie wurden, was sie sind. Egal, welche Betriebe, Lebenswege und Ansichten sie haben mögen, eines eint sie alle: Sie sind Unternehmerinnen im klassischen Sinne. Frauen, die etwas unternehmen, um sich und ihre Weiberwirtschaft weiter voranzubringen.
Besondere Konstellationen
Oft geschieht das noch in der klassischen gastronomischen Arbeitsteilung als Paar: der Mann kocht, die Frau arbeitet im Service, oder umgekehrt. Doch es gibt andere Konstellationen, die beweisen, dass Frauen sehr wohl auch zusammen können, wenn Schwesternpaare oder Mutter und Tochter oder gleich mehrere Familiengenerationen Seite an Seite arbeiten. Alle führen ihre Betriebe mit Lust am Beruf, sei es aus Familientradition oder aus Berufung, mit Engagement, Disziplin, Durchsetzungsvermögen und einer gehörigen Portion Humor.
Weiberwirtschaften sind Orte, an denen Genuss und Gastfreundschaft Priorität haben, doch auch ein besonderes Ambiente und gute Atmosphäre gehören dazu, wenn eine oder mehrere Frauen das Sagen haben. Egal, ob sie am Herd oder im Restaurant ihre Frau stehen, ob echte Hessin oder Eigeplackte.
Das Buch handelt von der Japanerin, die in Frankfurt ihr Glück mit Sushi und Patisserie gemacht hat, der Werbemanagerin, die zur Apfelweinwirtin wurde, der Nordhessin, die italienischer kocht als eine italienische mamma, einer Bayerin, die auf den Taunushöhen feine Frischeküche zelebriert, einer Österreicherin, die es von der Alm in die Frankfurter Szene verschlagen hat oder, oder, oder. Es muss auch nicht immer Haute Cuisine sein. Weiberwirtschaften können deftig und fein, eine hat sich komplett der (Curry-)Wurst verschrieben, eine andere kocht nichts als Suppen.
Autorin und Fotografin möchten Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, Lust und Appetit machen, die Weiberwirtschaften zu erkunden. Machen Sie sich auf ins Land der hessischen Weiberwirtschaften, in den Süden, Norden, Osten und Westen, und lernen Sie interessante Wirtinnen, Speisen, Getränke, Orte, Regionen und Landschaften kennen. Viel Spaß beim Entdecken!
Kulinarische Einblicke und Rezepte
Das Buch bietet nicht nur Porträts, sondern auch Einblicke in die Küchen der Wirtinnen. Hier einige Beispiele:
- Adel.es Restaurant in Alsfeld: Lammfilet im Macadamiamantel und Wildkräutersalat mit Erdbeeren, Spargel und Ziegenkäse.
- Gasthaus Hack in Borken-Kerstenhausen: Schmandsuppe mit Kartoffeltatar und Ahler Wurst.
- Restaurant Sitte in Darmstadt: Argentinisches Rumpsteak mit Gartensalat.
- Weiberwirtschaft in Eltville: Weiberfladen.
- Landhaus Bärenmühle in Frankenau: Ziegenkäse-Soufflé mit hausgemachtem Apfel-Chutney.
- Restaurant Opéra in Frankfurt am Main: Lachsforelle mit Estragonschaum auf frischem Blattspinat und Salzkartöffelchen.
Und hier ein Beispiel für ein Pasta Rezept:
Barbarieentenbrust, Papaya-Zwiebel-Gemüse, Pasta und Safranschaum
Dieses Gericht aus dem Adel.es Restaurant in Alsfeld kombiniert die Aromen von Ente, Papaya und Safran auf harmonische Weise.

Pasta mit Oliven und Gemüse
Ein weiteres leckeres Pasta-Rezept:
Zutaten:
- 300 g frische Pasta (z.B. Bonbon-Form)
- 1 Paprika, in kleine Würfel geschnitten
- Frühlingszwiebel, in feine Rädchen geschnitten
- Nyons-Oliven, entsteint und in Streifen geschnitten
- Olivenöl
- Salz und Pfeffer
Zubereitung:
- Paprikawürfel und Zwiebelringe in Olivenöl kurz anziehen.
- Olivenstreifen dazu geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Pasta in reichlich Salzwasser kochen, abgiessen und mit dem Gemüse kurz in der Bratpfanne schwenken.
Die Rezepte sind vielfältig und bieten für jeden Geschmack etwas.
Die Autorinnen
Barbara Goerlich lebt und arbeitet als Journalistin und Buchautorin in Frankfurt am Main. Ihre hessische Wahlheimat empfindet die gebürtige Schwäbin als wunderbare Ergänzung zu ihren Reisen in alle Welt, wo sie am liebsten in fremde Kochtöpfe schaut und stets auf der Suche nach interessanten Orten, schönen Hotels und spannenden Menschen ist.
Angela Francisca Endress und ihr Kürzel AFE haben in der Food-Fotografie einen sehr guten Klang. Die gebürtige Hessin lebt im genussreichen Franken. Als studierte Fotografin berichtet sie mit diesem Medium über schmackhafte Küche, Menschen und Heimaten.
Abnehmen und Genießen: Tipps für die Bikinifigur
Der nächste Sommer kommt garantiert, der Bikini im Schrank liegt bereit, aber die passende Bikinifigur fehlt noch? Viel wichtiger als ein besonders geringer Körperfettanteil oder ein perfekter Sixpack ist deine Gesundheit. Und genau hiervon sollte auch deine Hauptmotivation kommen.
Das Ziel lautet: Gewicht verlieren ohne Jo-Jo-Effekt. Verbrauchst du mehr Kalorien als du täglich zu dir nimmst, dann nimmst du ab. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Lebensmittel wie viel Energie haben, eignen sich moderne Apps oder eine Kalorientabelle. Achte auf ein sinnvolles Kaloriendefizit: Je weniger Kalorien du im Vergleich zu deinem Verbrauch isst, desto schneller purzeln die Pfunde.
Deine Zufuhr an Mikronährstoffen sollte ausgeglichen sein. Isst du insgesamt weniger, dann besteht die Gefahr, dass dir wichtige Vitamine und Mineralstoffe fehlen. Achte auf eine angepasste Relation der Makronährstoffe. Ernähre dich ausgewogen und vielseitig. Lass dir Zeit beim Essen. Je öfter du kaust, desto besser vorverdaut ist deine Nahrung. Zudem dauert es etwas, bis das Sättigungsgefühl einsetzt.
Fokussiere dich auf eine gesunde Lebensmittelauswahl mit Gemüse und Proteinquellen als Basis. Verzichte größtenteils auf Süßigkeiten, verarbeitete Lebensmittel und Fertigprodukte. Bewege dich so viel wie möglich.
Iss dich an Gemüse satt. Von kalorienarmen Gemüsesorten wie Gurken oder Spinat darfst du so viel essen, wie du möchtest. Kalorienarme Sattmacher: Proteine haben nur rund 4 kcal pro Gramm und halten dich dennoch sehr lange satt. Tierische Eiweißquellen wie Quark, Joghurt oder Skyr eignen sich auch für Vegetarier. Pflanzliche Eiweißquellen haben den Vorteil eines hohen Vitamin- und Ballaststoffanteils. Hülsenfrüchte wie Linsen oder Bohnen, aber auch Vollkornprodukte sind zudem gesund für den Darm.
Auch wenn du deinen Körper bis zum Sommer definieren möchtest, darfst du nicht gänzlich auf Fette verzichten. Hochwertige Fette sind für das Herz-Kreislauf-System unabdingbar! Soulfood in Maßen: Kohlenhydrate sind weder schädlich noch ungesund. Wer viel Sport treibt, braucht mehr Kohlenhydratquellen als Büromenschen. Fokussiere dich bei Kohlenhydraten daher auf die Vollkornvariante und kombiniere sie mit Proteinen.
Starte bereits morgens gesund in den Tag: Ein gesundes Frühstück ohne Industriezucker macht dich fit und bildet eine perfekte Grundlage. Damit dein Stoffwechsel gesund und reibungslos funktioniert, sind 2 Liter Wasser täglich Pflicht.
Regelmäßig essen! Gehe ohne Hunger, dafür aber mit klarem Plan einkaufen. Halte dich strikt an deine Einkaufsliste und mache dir am besten einen Wochenplan. Gesund vorkochen! Nimm dir einmal pro Woche Zeit, ausgewogene Hauptmahlzeiten vorzukochen und einzufrieren.
Starte jetzt: Heute gibt es weder Süßigkeiten noch fettiges Fertigessen. Stattdessen schlemmst du dich durch schnell zubereitetes Fitnessfood. Wandle diesen beispielhaften Tagesplan durch andere Gewürze oder verschiedene Obst- und Gemüsesorten einfach etwas ab und schon kannst du mehrere Tage unterschiedliche Mahlzeiten genießen.
Einfache Spargel Pasta: Perfektes Frühlingsrezept in 20 Minuten I einfache Küche @CALLEkocht

Zusammenfassung der Tipps für die Bikinifigur
Hier eine Tabelle mit den wichtigsten Tipps für die Bikinifigur:
| Bereich | Tipp |
|---|---|
| Ernährung | Kaloriendefizit, ausgewogene Makro- und Mikronährstoffe, viel Gemüse und Protein |
| Trinken | Mindestens 2 Liter Wasser täglich |
| Bewegung | Regelmäßiger Sport (Kraft- und Ausdauertraining) |
| Planung | Regelmäßige Mahlzeiten, Einkaufsliste, Vorkochen |