Pommes Inhaltsstoffe und Wissenswertes zur Zubereitung

Pommes frites sind ein beliebtes Gericht, das in verschiedenen Varianten zubereitet werden kann. Ob aus dem Backofen oder der Fritteuse, der Geschmack und die Knusprigkeit stehen im Vordergrund. Dieser Artikel beleuchtet die Inhaltsstoffe von Pommes, gibt Tipps zur optimalen Zubereitung und informiert über die Entstehung von Acrylamid und dessen Reduzierung.

Grundlegende Inhaltsstoffe

Die Hauptbestandteile von Pommes sind in der Regel:

  • Kartoffeln (95%)
  • Sonnenblumenöl (5%)

Geschnitten aus ganzen Kartoffeln sind sie das Original unter den Backofen-Pommes-frites. Unsere 1.2.3 Frites Original sind etwas dicker geschnitten und immer knusprig, kartoffelig.

Zubereitung von Pommes Frites

Pommes können sowohl im Backofen als auch in der Fritteuse zubereitet werden. Hier sind einige Tipps für beide Methoden:

Zubereitung im Backofen

  1. Backofen auf 210°C vorheizen (Umluft 190°C).
  2. Pommes auf Backpapier ausbreiten.
  3. Nach ca. 10 Minuten wenden.
  4. Insgesamt 16-22 Minuten backen.

Die optimale Zubereitungszeit hängt vom Backofen, der Portionengröße und der gewünschten Knusprigkeit ab.

Zubereitung in der Fritteuse

  1. Frittierfett auf 175°C vorheizen.
  2. Korb zur Hälfte füllen.
  3. 3-4 Minuten frittieren.
  4. In eine mit Papiertüchern ausgelegte Schüssel geben.

Die optimale Zubereitungszeit hängt von der Portionengröße und der gewünschten Knusprigkeit ab.

Schnelles Pommes frites Rezept von Steffen Henssler

Nährwerte von Pommes Frites

Hier ist eine Tabelle mit den durchschnittlichen Nährwerten pro Portion (150g):

Nährwert Menge
Energiewert [Wert in kJ/kcal]
Fett [Wert in Gramm]
davon gesättigte Fettsäuren [Wert in Gramm]
Kohlenhydrate [Wert in Gramm]
davon Zucker [Wert in Gramm]
Ballaststoffe [Wert in Gramm]
Eiweiss [Wert in Gramm]
Salz [Wert in Gramm]

Bitte beachten Sie, dass die genauen Nährwerte je nach Produkt und Zubereitungsart variieren können.

Acrylamid in Pommes Frites

Acrylamid ist eine chemische Verbindung, die vor allem beim Frittieren, Backen, Rösten und Braten von stärkehaltigen Lebensmitteln entsteht. Gebildet wird sie durch die Bräunung der natürlichen Inhaltsstoffe der Ausgangsprodukte. Vor allem in stärkehaltigen Lebensmitteln entsteht Acrylamid, wenn sie über 120°C erhitzt werden. Dazu gehören z.B. Rösti und Pommes Chips. Aber auch Kaffee, Brot (vor allem die Kruste), Biskuits, Snacks und Frühstückscerealien tragen zur Aufnahme der Substanz über die Nahrung bei.

Man findet kein oder nur wenig Acrylamid in Lebensmitteln, die im Wasser bzw. Acrylamid gilt für den Menschen als wahrscheinlich krebserregend. Weiter gibt es mindestens bei Labortieren Hinweise, dass Acrylamid das Nervensystem und die Fortpflanzung beeinträchtigen kann. Kartoffeln enthalten reduzierende Zucker (Bruchstücke der Kartoffelstärke), welche beim Backen und Braten zum erwünschten Bräunungsprozess beitragen. Sie sind zusammen mit gewissen Aminosäuren (Bestandteile der Proteine) für die Entstehung von Acrylamid verantwortlich. Je mehr reduzierende Zucker vorhanden sind, desto mehr Acrylamid wird gebildet.

Tipps zur Reduzierung von Acrylamid

Mit leicht umsetzbaren Tipps lässt sich die Aufnahme zu Hause reduzieren:

  • Im Verkauf werden Kartoffeln angeboten, die sich dank geringem Zuckergehalt für die Herstellung von gebratenen, gebackenen und frittierten Kartoffelgerichten eignen (im Detailhandel z.T.
  • Zu kühl gelagerte, rohe Kartoffeln können bei der Erhitzung mehr Acrylamid bilden, als Kartoffeln, die weniger kühl gelagert wurden.
  • Bei zu starker trockener Erhitzung von stärkehaltigen Lebensmitteln können Acrylamid und weitere gesundheitlich bedenkliche Stoffe entstehen sowie wertvolle Inhaltsstoffe zerstört werden.

Gesetzliche Regelungen zu Acrylamid

Die Lebensmittelindustrie hat in den letzten zehn Jahren Schritte unternommen, um die Acrylamidbildung während der Herstellung von vorgefertigten Lebensmitteln zu verringern. Die European Food Safety Authority (EFSA) hat im Juni 2015 ein wissenschaftliches Gutachten zu Acrylamid in Lebensmitteln veröffentlicht. Darauf basierend sind in der EU mit der Verordnung (EU) 2017/2158 am 11. April 2018 Vorschriften und Richtwerte zur Minimierung der Acrylamidgehalte in Lebensmitteln in Kraft getreten.

Die Resultate der oben erwähnten Untersuchungen von Acrylamidgehalten zeigen, dass in der Schweiz diese Richtwerte durch die Lebensmittelindustrie bereits heute weitgehend eingehalten werden. Der Bund hat dennoch die Bestimmungen der Verordnung (EU) 2017/2158 am 1. Juli 2020 ins Schweizer Recht übernommen. In der Kontaminantenverordnung sind die Bestimmungen zur Überprüfung der guten Verfahrenspraxis und die Richtwerte zu entnehmen. Zur Reduktion der Acrylamidgehalte müssen geeigneten Massnahmen umgesetzt werden.

Weitere Hinweise

Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen.

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