Katzenfutter mit Schweinefleisch: Was Sie über Inhaltsstoffe wissen sollten

Die richtige Ernährung ist für die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihrer Katze von entscheidender Bedeutung. Katzen sind von Natur aus Fleischfresser, daher sind tierische Proteine unerlässlich für ihre Ernährung. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige über Katzenfutter mit Schweinefleisch als Inhaltsstoff.

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Warum tierische Proteine so wichtig sind

Katzen sind reine Karnivoren (Fleischfresser). Wildkatzen fressen in freier Wildbahn bis zu 20 Beutetiere pro Tag. Diese bestehen aus Fleisch und zu einem kleinen Teil aus Kohlenhydraten. Dies spiegelt sich auch im Gebiss und Magen-Darm-Trakt unserer Hauskatzen wider.

Die Rolle von Fleisch im Katzenfutter

Katzen sind reine Fleischfresser und können im Gegensatz zu Hunden Kohlenhydrate nur schwer verdauen. Daher ist der Fleischanteil im Futter für Katzen noch viel wichtiger als für Hunde. Ein hoher Fleischanteil wird oft als Anzeichen für gute Qualität betrachtet.

Worauf Sie beim Kauf von Katzenfutter achten sollten

Achten Sie darauf, dass das Katzenfutter, welches Sie wählen, von hoher Qualität ist und schauen Sie die Liste der Inhaltsstoffe durch, um sicherzustellen, dass tierische Proteine an erster Stelle stehen. Vermeiden Sie Katzenfutter, das hauptsächlich aus Getreide besteht, da Katzen nicht in der Lage sind, pflanzliche Proteine effizient zu verwerten.

Qualität und Deklaration der Inhaltsstoffe

Qualitativ hochwertiges Katzenfutter zeichnet sich durch eine offene Deklaration aus. Das bedeutet, dass alle Zutaten einzeln auf dem Etikett aufgeführt sind. Wichtig ist, dass das, was deklariert wird, auch von den Kundinnen und Kunden verstanden wird.

Zur Auflistung der im Futter verwendeten Zutaten wird die Gruppen- und Einzeldeklaration unterschieden. Mengenangaben einer bestimmten Zutat werden daher nicht selten geklammert in Prozent aufgeführt. Ein Beispiel: Die Angabe „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (20 % Geflügel)“ bedeutet, dass der Geflügelanteil in dieser Gruppe bei 20 Prozent liegt. Die Einzeldeklaration schlüsselt hingegen alle verwendeten Futterbestandteile einzeln auf und du kannst genau erkennen, was im Futter für deine Katze enthalten ist.

Ist Ihre Katze verdauungssensibel? Dann eignet sich ein Futter mit Einzeldeklaration, da es Ihnen die Sicherheit bietet, dass sich die Zutaten innerhalb der Rezeptur nicht einfach unbemerkt verändern. Sie wissen demnach exakt, was in dem Futter für Ihre Katze enthalten ist und der Hersteller muss sich an die gemachten Angaben halten.

Was bedeutet ein hoher Fleischanteil?

Doch was genau bedeutet ein hoher Fleischanteil? Dazu muss auch das Herstellungsverfahren der Produkte berücksichtigt werden. Bei der extrudierten und kaltgepressten Herstellung ist ein Fleischanteil von 30-35% bereits sehr hoch. Ein höherer Fleischanteil ist bei diesem Verfahren nicht möglich, da sich die Pellets sonst nicht mehr formen lassen. Bei der getrockneten Herstellung können dagegen bis zu 80 % Fleisch verwendet werden. Auch bei der gefriergetrockneten Variante ist ein Fleischanteil von bis zu 95% möglich.

Ein hoher Fleischanteil hängt also auch vom Herstellungsverfahren ab. Für eine artgerechte Katzenernährung ist es zwar wichtig, dass das Futter viel Fleisch enthält. Entscheidend ist hier aber auch die Qualität. Ein qualitativ hochwertiges Futter zeichnet sich durch einen hohen Muskelfleischanteil aus. Unter Muskelfleisch versteht man die grossflächigen Muskeln an Rücken, Bauch, Hals und den Schenkeln. Aber auch ein Anteil an gesunden Innereien ist wichtig.

Je mehr das Futter dem Wesen der Katze entspricht, desto besser kann sie sich entwickeln. Deshalb ist auch für Kitten ein Futter mit hohem Fleischanteil wichtig. So erhalten sie von Anfang an alle wichtigen Mineralstoffe und Spurenelemente.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass ein hoher Fleischanteil im Katzenfutter unerlässlich ist. Bei der Wahl des Produktes ist jedoch auch das Herstellungsverfahren zu berücksichtigen. Denn nicht bei jedem Verfahren kann gleich viel Fleisch verwendet werden. Ausserdem sagt ein hoher Fleischanteil noch nichts über die Qualität des Produktes aus. Hier ist es wichtig zu wissen, welches Fleisch und welche tierischen Nebenprodukte enthalten sind. Dazu braucht es eine 100% offene Deklaration des Futtermittelherstellers.

Katzenfutter mit Schweinefleisch: Eine Option für sensible Katzen

Das Venandi Animal Schwein als Mono-Protein-Futter bietet Ihrer Katze eine artgerechte, hochwertige Ernährung, die speziell für ernährungssensible Tiere entwickelt wurde. Mit Schwein als einziger tierischer Proteinquelle ist dieses Futter ideal für Katzen mit Allergien oder Unverträglichkeiten.

Dank des Mono-Protein-Konzepts wird die Verdauung unterstützt, was selbst bei Katzen mit empfindlicher Verdauung zu einer hohen Verträglichkeit führt. Die sorgfältig ausgewählte Rezeptur besteht aus natürlichen Zutaten und verzichtet bewusst auf Getreide, künstliche Farb- und Konservierungsstoffe.

Zusammensetzung und analytische Bestandteile (Beispiel)

Um Ihnen ein besseres Bild von den Herstellerangaben zu vermitteln, hier ein Beispiel für die Zusammensetzung und die analytischen Bestandteile eines Katzenfutters mit 70 Prozent Fleischanteil:

  • Zusammensetzung: Schweinefleisch, -leber, -herz, -lunge (70%), Fleischbrühe 29%, Mineralstoffe (0,5%), Eierschalen, getrocknet (0,5%)
  • Analytische Bestandteile: Rohprotein 11,0%, Fettgehalt 6,0%, Rohasche 2,0%, Rohfaser 0,3%, Feuchtigkeit 79,0%, Calcium 0,3%, Phosphor 0,25%
  • Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe je kg: Vitamin D3 200 IE, Vitamin E (a-Tocopherolacetat) 50mg, Taurin 1500mg, Jod als Calciumjodat, wasserfrei 0,2mg, Mangan als Mangan-(II)-Sulfat 2mg, Zink als Zinksulfat, Monohydrat 20mg
  • Nfe-Gehalt: 1,7% - in der Trockenmasse 8,1%

Fütterungsempfehlung

200-400 g täglich für eine ausgewachsene Katze mit ca. 3-5 kg Gewicht. Frisches Trinkwasser sollte immer zur freien Verfügung stehen. Bitte zimmerwarm füttern.

Wir empfehlen, abwechslungsreich (unterschiedliche Sorten und Hersteller) zu füttern. Die angegebene Futtermenge ist ein Richtwert und kann abhängig von den individuellen Lebensumständen der Katze (Aktivität, Stoffwechsel, Rasse, Alter, Jahreszeit) variieren. Die Gesamtfuttermenge sollte auf mehrere Mahlzeiten verteilt werden. Nach dem Öffnen maximal 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahren.

Tipp bei Futterumstellung: Wechseln Sie bitte nicht abrupt auf hochwertiges Katzenfutter. Geben Sie Ihrer Katze Zeit, das neue Futter kennen zu lernen: mischen Sie dieses in steigenden Mengen dem alten Futter bei. Je nach Katze kann die Umstellung wenige Tage bis mehrere Wochen dauern.

Was Katzen nicht fressen dürfen

Oft meinen wir Menschen es nur gut, wenn wir unseren Lieblingen etwas vom Tisch geben - doch vermeiden Sie unbedingt menschliche Lebensmittel! Neben gesalzenem oder stark gewürztem Essen, gehört auch geräuchertes Essen nicht auf den Speiseplan Ihres Tieres. Bitte beachten Sie, dass rohes Schweinefleisch für Katzen und auch Hunde tabu ist.

Trocken- oder Nassfutter?

Im Gegensatz zu Nassfutter ist Trockenfutter einfacher zu lagern und länger haltbar. Des Weiteren lässt sich diese Futterart leichter dosieren. Sie erhalten sowohl getreidefreie Rezepturen, hochwertige Kost bekannter Marken als auch preiswertes Katzenfutter in unserem Webshop. Achten Sie darauf, dass Ihr Tier ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt und stellen ihm einen Trinkbrunnen zur Verfügung. Trockenes Katzenfutter hat einen höheren Anteil an Kohlenhydraten als Nassfutter und pflegt die Zähne.

Dank dem hohen Feuchtigkeitsgehalt des Nassfutters wird die Katze mit ausreichend Flüssigkeit versorgt. Ältere Tiere bevorzugen Nassfutter, nicht zuletzt weil sie es besser kauen können. Hochwertige Katzen Trocken- und Nassfutter können auch im Wechsel gefüttert werden. Das jeweilige Katzenfutter gleicht die Nachteile der anderen Futterart aus. Katzen Nassfutter deckt beispielsweise den Flüssigkeitsbedarf schneller als Katzen Trockenfutter.

Spezielle Bedürfnisse: Kitten und Senioren

Wenn Katzen das Licht der Welt erblicken, ernähren sie sich in den ersten Wochen ausschliesslich von Muttermilch. Es kann jedoch vorkommen, dass das Muttertier nicht ausreichend Milch produziert und die kleinen Racker mit einer speziellen Ersatzmilch zugefüttert werden müssen. Ab der vierten Woche sind Katzenbabies in der Lage, feste Nahrung aufzunehmen. Mit zwei Monaten sind die Kleinen sozusagen «abgestillt». Trotzdem brauchen sie in den ersten Monaten ein spezielles Katzenfutter für Kitten, welches besonders nährstoffreich ist.

Im Durchschnitt wird eine Katze zwischen 14 und 16 Jahre alt. Ungefähr mit 10 Jahren zählt man Katzen zu den Senioren. Im Alter von sieben, neun Monaten sind Katzen erwachsen und sollten mit einem speziellen Futter für erwachsene Tiere ernährt werden. Denken Sie daran, dass mehrere Mahlzeiten, die über den Tag verteilt werden, besser verträglich sind. Ausgewachsene Tiere haben einen erhöhten Proteinbedarf und benötigen viel Fleisch und Fisch. Der Bedarf ist von Rasse und Aktivität abhängig.

BARF: Biologisch Artgerechtes Rohes Futter

BARF steht für "Biologisch Artgerechtes Rohes Futter" oder auch "Bones and Raw Food". Es ist eine spezielle Ernährungsmethode für Hunde und Katzen, bei der rohes Fleisch, Innereien, Knochen, Gemüse, Obst und andere natürliche Zutaten gefüttert werden. Die Idee hinter BARF ist es, die Ernährung der Tiere möglichst naturgetreu an ihre ursprüngliche Nahrung in freier Wildbahn anzupassen.

Informieren Sie sich genau über diese Fütterung, denn wenn die Zusammensetzung von Fleisch und Ergänzungsfutter nicht passend ist, können Mangelerscheinungen auftreten. Diverse BARF-Fertigprodukte und Futtermittelergänzungen finden Sie bei QUALIPET.

Die Bedeutung von Nahrungsergänzungsmitteln

Um Mangelerscheinungen zu vermeiden, sollten Sie darauf achten, dass Sie Ihren Liebling mit ausreichend Nährstoffen und Vitaminen versorgen.

Veganes Katzenfutter: Eine kritische Betrachtung

Ein Thema, das in letzter Zeit zunehmend Aufwind erhalten hat, ist veganes Katzenfutter. Die Stiftung Warentest hat jüngst ein veganes Trockenfutter untersucht und für gut befunden. Das mag sein, dennoch ist das keine artgerechte Ernährung. Veganes Katzenfutter ist eigentlich ein Verstoss gegen das Schweizerische Tierschutzgesetz. Das schreibt vor, dass Halterinnen und Halter ihre Tiere angemessen nähren und pflegen müssen.

Mit einem vegetarischen oder veganen Futter ist der Organismus der Katze schlicht überfordert. Die Katze ist ein strenger Karnivor und kein Kohlenhydratverdauer. Ihr ganzes Enzymsystem ist darauf ausgerichtet, Fleisch zu verdauen. Eine Katze kann Kohlenhydrate gar nicht in dem Masse abbauen wie etwa ein Hund, der als Allesfresser gilt.

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