Die Welt der Pizza ist vielfältig und reich an Traditionen. Von den bescheidenen Anfängen in Neapel bis hin zu den modernen Interpretationen in aller Welt hat sich die Pizza zu einem der beliebtesten Gerichte entwickelt. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Wagner Pizza Backzeit und den innovativen Franzzz Feuerherd, der das Kochen im Freien revolutioniert.

Pizza Margherita, eine der bekanntesten und verbreitetsten Pizzavarianten
Der Franzzz Feuerherd: Eine Revolution in der Outdoor-Küche
Am Anfang war das Feuer. Irgendwann im Lauf der Kochgeschichte war da aber auch franzzz - der Feuerherd - eine innovative mobile Outdoor-Küche mit einem speziellen Holzfeuersystem, das Eleganz, ganz viele Möglichkeiten und noch mehr Leistung miteinander vereint. Wer schon mal in einer Outdoor-Küche gekocht hat, weiss, wie einzigartig dieses Erlebnis ist. franzzz ist mobil. Das heisst: Du geniesst die volle Freiheit und Vielseitigkeit einer Outdoor-Küche - egal, ob vor der Haustür, im Garten oder bei Events aller Art.
franzzz zeichnet sich durch herausragende Materialien und eine durchdachte Gestaltung aus. Vor ein paar Jahren wollte ich mehr, viel mehr als mit all meinen outdoor Grill- und Back- und Kochgeräten möglich war. Auf dem Markt gab es nichts, was nur annähernd das bieten konnte, was ich mir vorgestellt hatte. So entschloss ich mich meine eigene Top-Outdoorküche zu entwickeln. Meine 30 Jahre Berufserfahrung als Entwickler und die Unterstützung von Experten im Küchen- und Ofenbau und einem Spitzenkoch waren nötig, um dieses Ziel zu erreichen.
Der Franzzz Feuerherd ist ein multifunktionaler Outdoorherd für simultanes Kochen, Backen, Grillieren und vieles mehr. Du kannst gleichzeitig ganze Menüs zubereiten oder mehrere Garzonen für ein Gericht (zB.
Vielseitigkeit und Kontrolle
Du willst kochen, grillen, garen und auch backen? Wir sagen: Wer die Temperatur kontrolliert, kontrolliert die Qualität. Dank der Wippe kannst du die Temperatur zwischen 100° und 350°C einstellen. Unter dem Ofen befindet sich ein Einschub für GN1/1. An verschiedenen Stellen rund um den Kombiherd und den Ofen sind Edelstahl-Vorrichtungen für Ablagen vorhanden.
Im Franzzz sind immer gleichzeitig 4 Garmethoden mit unterschiedlichen Temperaturen unabhängig voneinander nutzbar. Der Feuerherd arbeitet mit einem russarmen Feuer. Das bedeutet - das Fleisch schmeckt nicht nach Kamin sondern aromatisch, würzig nach Holzfeuer.
Der BBQ-Garer ist so konzipiert, dass er die Temperatur bei 110°C stabil halten kann. Im Unterschied zu einem klassischen Oklahoma Joe (Smoker) gart das Fleisch im BBQ-Garer nicht im Rauch sondern in der heissen Abluft mit Holzaroma vom Holzfeuer.
Backen mit dem Franzzz Feuerherd
Im Backofen kannst du zum normalen Backen Temperaturen von 140°C bis zu 450°C erreichen. Im Holzbackofen kannst du ausser Pizza und Brot Backen auch alles was du im normalen Backofen zubereiten kannst backen. Entweder mit oder ohne Heissluft. Hältst du die Schieber (6+7) geschlossen, kannst du rauchfrei backen.
Aufheitzzeit für Pizze: ca. Backzeit für Pizze bei 350°C: ca. Nach einer knappen Stunde Aufheizzeit ist die erste Pizza nach 3 Min. nach nur 20 Min.
Die Wagner Pizza: Eine Tiefkühlpizza im Fokus
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Leider kann ich nur einen Stern geben. Tatsächlich war dies die traurigste Fertigpizza, welche ich seit langem gekauft habe. Die Vorfreude war groß, die Enttäuschung um so größer, als ich den mager... Mehr ansehen
Kundenrezensionen zeigen, dass es bei der Wagner Pizza unterschiedliche Meinungen gibt. Einige sind enttäuscht von der Qualität und dem Belag, während andere die Pizza weiterhin schätzen.
Wagner Pizza Schinken/Champions. Noch nie so eine geschmacklose Pizza gegessen. Ich hatte mich wirklich auf eine Thunfischpizza gefreut, schönes Bild auf der Verpackung und der Beschreib... Mehr ansehen
Freundin und ich mega Durchfall und Schmerzen.Rezeptur geändert. Wenn ihr meint so die Leute über den Tisch ziehen zu müssen. Egal es gibt genügend Konkurrenten Zero Geschmack, Zero Gewürze, eigentlich 0 Sterne.... schämt euch sowas zu verkaufen
Der Teig ist hart wie ein keks oder Cracker. Der belag ist zu dünn und geschmacklos. Leider die eklichsten Pizzen, die ich kenne. Der Name "Wagner" ist nur ne Ente
Die Geschichte der Pizza
Die Geschichte der Pizza reicht weit zurück. Die nur mit Olivenöl beträufelte, mit Tomatenscheiben und Oregano oder Basilikum belegte Pizza ist seit etwa der Mitte des 18. Jahrhunderts nachgewiesen, als die Tomate in Süditalien populär wurde. Der Name ist vermutlich älter - die apulische Pizza pugliese oder die kalabresische Pitta inchiusa zum Beispiel enthalten neben Hefeteig nur seit alters bekannte Zutaten wie Olivenöl, Zwiebeln, Salz oder Schweineschmalz.
Eine Pizza, die heutigen Vorstellungen entspricht, soll erstmals am 11. Juni 1889 in Neapel vom Pizzaiolo Raffaele Esposito von der Pizzeria Brandi hergestellt worden sein, der beauftragt worden sein soll, König Umberto I. und seiner Frau Margherita eine Pizza zu servieren. Diese soll er patriotisch mit Zutaten in den italienischen Nationalfarben belegt haben: Basilikum (grün), Mozzarella (weiß) und Tomaten (rot). Diese ist bis heute unter dem Namen „Pizza Margherita“ eine der bekanntesten und verbreitetsten, wenn nicht die verbreitetste Pizzavariante.
Durch italienische Auswanderer verbreitete sich die Pizza gegen Ende des 19. Jahrhunderts auch in den USA. Im Oktober 1937 wurde in Frankfurt am Main erstmals eine Pizza auf dem damaligen Festhallengelände im Rahmen der 7. Internationalen Kochkunst-Ausstellung bei der Messe Frankfurt zubereitet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Pizza auch in Europa außerhalb Italiens bekannter.

Pizza mit verschiedenen Zutaten
Zubereitung der Pizza
Zur Zubereitung wird zuerst ein einfacher Hefeteig aus Mehl, Wasser, wenig Hefe, Salz und eventuell etwas Olivenöl hergestellt, gründlich durchgeknetet und nach einer Gehzeit von mindestens einer Stunde bei Zimmertemperatur (bzw. über Nacht im oberen Fach des Kühlschranks) ausgerollt oder mit den bemehlten Händen dünn ausgezogen. Geübte Pizzabäcker ziehen den Teig über den Handrücken und weiten ihn durch Kreisenlassen in der Luft.
Dann wird der Teig mit den Zutaten je nach Rezept nicht zu üppig belegt, meist mit passierten Dosentomaten oder Salsa pizzaiola (einer vorher gekochten, sämigen Tomatensauce, die mit Oregano, Basilikum, Knoblauch und anderem kräftig gewürzt ist). Es folgen der Käse (z. B. Mozzarella, Parmesan oder Pecorino) und die übrigen Zutaten, zum Abschluss etwas Olivenöl.
Schließlich wird die Pizza bei einer möglichst hohen Temperatur von 400 bis 500 °C für wenige Minuten kurz gebacken. Dies geschieht in einer möglichst niedrigen Kammer.
In Haushaltsbacköfen sind meist nur Temperaturen bis 250 °C möglich, wodurch sich die Backzeit verlängert und kein optimales Ergebnis erzielt wird. Durch die Verwendung eines vorgeheizten, meist aus Schamotte bestehenden Pizzasteins anstelle eines Backblechs lassen sich bessere Resultate erzielen, weil dieser die Hitze gleichmäßiger hält und Schwitzwasserbildung verhindert.
Die Pizza Napoletana: Eine geschützte Spezialität
Als Reaktion auf die Verbreitung von Fast-Food-Pizza und Tiefkühlpizza wurde 1984 in Neapel mit Unterstützung der Region Kampanien die Associazione Verace Pizza Napoletana (AVPN) gegründet, die sich die Wahrung der Tradition der Pizza napoletana zur Aufgabe gestellt hat. Ihre Mitglieder, Pizzerien auf der ganzen Welt, dürfen ihre Pizza als Verace Pizza Napoletana (echte neapolitanische Pizza) bezeichnen. Die traditionelle Herstellungsweise und die Verwendung der korrekten Zutaten wird regelmäßig kontrolliert.
Seit 5. Februar 2010 ist die traditionelle Zusammensetzung oder das traditionelle Herstellungsverfahren des Produktes als garantiert traditionelle Spezialität (g. t. S., engl. TSG) geschützt. Die Pizza Napoletana besteht danach aus folgenden Grundstoffen: Weichweizenmehl, Bierhefe, natürliches Trinkwasser, geschälte Tomaten und/oder kleine Frischtomaten (pomodorini), Meersalz oder Kochsalz, natives Olivenöl extra; weitere Zutaten, die bei ihrer Zubereitung verwendet werden können, sind Knoblauch und Oregano, frisches Basilikum und Mozzarella di Bufala Campana g.U. oder die Mozzarella g. t. S. Das Backen erfolgt ausschließlich in Holzöfen, in denen eine für die Zubereitung wesentliche Backtemperatur von 485 °C erreicht wird. Die Garzeit darf 60 bis 90 Sekunden nicht überschreiten.
Typisch für die Pizza napoletana ist auch der etwas dickere Rand. Sie wird in zwei Varianten hergestellt:
- Pizza Marinara, mit Tomaten, Knoblauch, Olivenöl und Oregano
- Pizza Margherita, mit Tomaten, Mozzarella (aus Büffel- oder Kuhmilch, Fior di latte), Olivenöl, Basilikum und (optional) geriebenem Hartkäse.
Klassische Varianten der neapolitanischen Pizza, die nicht unbedingt Tomaten und Käse enthalten müssen, sind:
- Pizza aglio e olio, mit Knoblauch, Olivenöl und Oregano
- Pizza con cozze, mit Miesmuscheln, Knoblauch, Olivenöl und Petersilie
- Pizza alle vongole, mit Venusmuscheln, Tomaten, Knoblauch, Olivenöl, Petersilie und Oregano
- Margherita bianca, eine Margherita ohne Tomaten
Die Beläge können je nach Rezept variieren.
Weitere Pizzatypen mit regionaler Tradition
Außer der Pizza Napoletana gibt es in Italien noch weitere Pizzatypen mit regionaler Tradition. Dazu gehört die Pizza Romana, eine sehr dünne und knusprige Pizza, die meist auf dem Blech gebacken wird. Die Pizza Genovese dagegen ist eine dickere Pizza, die eher an die urtypische Form des Fladenbrotes erinnert und eine Weiterentwicklung der Focaccia ist. Die Pizza cilentana stammt aus dem Cilento und wird im Gegensatz zur neapolitanischen Pizza aus einer Mischung aus Weich- und Hartweizen gebacken. Statt reiner Tomatensauce wird ein Soffritto aus Olivenöl, Zwiebeln und Tomaten aufgetragen, statt Mozzarella wird Ziegenkäse oder Cacioricotta verwendet.
Pizzasorten nach der Art des Belags sind z. B. Pizza capricciosa, Pizza alle quattro stagioni sowie Pizzen, die nach den Zutaten benannt wurden, mit denen sie belegt sind: Pizza al salame (mit Salami), Pizza ai funghi (mit Champignons), Pizza al prosciutto (mit Schinken), Pizza al tonno (mit Thunfisch) usw. Pizza quattro formaggi ist mit vier Sorten Käse (zum Beispiel Mozzarella, Parmesan, Gorgonzola und Pecorino), Pizza frutti di mare ist mit Meeresfrüchten belegt.
Verbreitet in Italien ist auch die Pizza bianca (weiße Pizza), jegliche Pizza-Variation, die ohne Tomatensoße zubereitet wird.
Eine Calzone (italienisch für „Hose“) ist eine Pizza, bei welcher der Teigfladen vor dem Backen über dem Belag zusammengeklappt wird. Die traditionelle Füllung besteht aus Ricotta, rohem Schinken, Pilzen, Mozzarella, Parmesan und Oregano. Ursprünglich wurde die Calzone nicht im Ofen, sondern in einer Pfanne in Schmalz oder Öl gebacken, wie es als Pizza fritta in Neapel üblich ist.
In ganz Italien verbreitet ist die Pizza al taglio („Pizza am Stück“), die auf einem rechteckigen Blech gebacken und in kleineren rechteckigen Stücken verkauft wird. Angeboten wird sie häufig nicht nur in Pizzerien, sondern auch beim Bäcker.
Eine neuartige Abwandlung der Pizza ist die Pinsa, die rechteckig und aus einem lockeren Teig gebacken wird
US-amerikanische Pizza
In den USA sind zwei Typen weit verbreitet, „Chicago-style“ und „New York-style“ Pizza. Während die New Yorker Variante mit ihrem sehr dünnen Boden der italienischen Variante ähnelt, steht die Variante aus Chicago Kopf: Der Teig bildet eine Schüsselform, wird mit Mozzarellascheiben ausgelegt und mit weiteren Zutaten gefüllt. Zum Schluss wird das ganze von oben mit zerkleinerten Tomaten bestrichen und mit Parmesan und Oregano bestreut.
Auch die Pizza Hawaii mit Kochschinken und Ananas ist wahrscheinlich nordamerikanischen Ursprungs.
In Deutschland ist eine weitere Variante als „American Pizza“ populär, die sich vor allem durch einen dicken, luftigen Boden auszeichnet und u. a.
Vegane Pizza
Unter den veganen Pizzas gibt es auch die Matzeh- oder Matzo-Pizza (englische Bezeichnung), die aus Matzen als vegane Pizza zubereitet wird. Matzen werden mit Tomatensauce mit Kräutern und Knoblauch übergossen, mit Spinat, Champignons oder anderm belegt und mit veganem „Sojakäse“ bestreut in einem Blech gebacken
Pizza in der DDR
In der DDR-Gastronomie wurde eine eigene Pizza-Variation kreiert. Sie wurde von einem Kollektiv junger Köche entwickelt und bei der Messe der Meister von Morgen im November 1976 in Leipzig einem breiten Publikum vorgestellt. Das Gericht erhielt den Namen Krusta, wurde auf einem Backblech gebacken und in rechteckige, etwa handgroße Stücke geschnitten.
Der Teig war dunkler als beim italienischen Vorbild, da er neben Weizen- auch Roggenmehl enthielt. Als Belag wurden Produkte genutzt, die in der DDR ganzjährig in ausreichender Menge verfügbar waren: Salami, Speck, Bierschinken, Eier, Hackfleisch, Hähnchenfleisch (Broiler), Fisch, Letscho und Sauerkraut, aber auch Anchovis und kubanische Ananas.
Die Krusta wurde in einer eigens dafür gegründeten Schnellimbiss-Kette namens Krusta-Stube serviert.
In den Achtzigern kam eine weitere Kette namens Pizza Buffet hinzu. Auch die dort verkaufte Pizza wich vom italienischen Vorbild ab - in den Teig wurden Öl und Vollmilchpulver gerührt.
Gegen Ende der Achtziger Jahre kam außerdem Tiefkühlpizza in den Lebensmittelhandel der DDR.
Tiefkühlpizza
Vorgebackene und tiefgekühlte Pizza gehört zu den meistverkauften Fertiggerichten. In den 1960er Jahren in den Vereinigten Staaten entwickelt, gelangte sie über Italien nach Europa. 1966 wurde eine „Minipizza“ samt dazugehörigem Aufbackofen vom italienischen Speiseeishersteller Motta auf Messen in Frankfurt und München vorgestellt. Lieferbar war sie in Kartons à 17 Stück zu je 0,75 DM (inflationsbereinigt heute 1,52 Euro).
Tiefkühlpizza in großen Mengen stellte seit 1968 der Backwarenproduzent Romano Freddi aus Mantua her. Er entwickelte die Grundlagen zum Formen des Teigs, des Belegens und des Vorbackens für die industrielle Großproduktion. Neben der italienischen Firma Esselunga belieferte er auch Dr. Oetker, die Firma, die als erste die Tiefkühlpizza auf den deutschen Markt brachte. Ebenfalls 1968 folgten die ersten Hersteller in der Schweiz, 1970 die ersten in Deutschland, darunter auch Wagner, heute europaweit einer der Marktführer von Tiefkühlpizza mit einem Anteil von über 30 % in Deutschland sowie 26 % in Europa.
Von Wagner wurde auch 1976 erstmals die tiefgekühlte „Steinofenpizza“ auf den Markt gebracht.
Der Verkauf von Tiefkühlpizza stieg in Deutschland rasch an: 1973 wurden 2.800 Tonnen hergestellt, 2020 277.000 Tonnen. Die absatzstärksten Sorten des Herstellers Dr. Oetker waren 2017 nach Eigenangaben Salami, Speciale (Salami, Schinken, Champignons), Thunfisch, Hawaii (Schinken, Ananas) und Margherita.
Dr. Oetker hat diese Sorten über Jahrzehnte vor allem in zwei Produktlinien vermarktet, die in den meisten Supermärkten omnipräsent sind: Die „Ristorante“-Linie, die angeblich wie in einem italienischen Restaurant schmeckt, und „die Ofenfrische“, deren Teig nicht vorgebacken ist, sondern erst im Backofen des Endverbrauchers aufbäckt.
Grundrezept für Pizzateig
Für das Grundrezept für Pizzateig Germ und Honig in etwa 70 ml lauwarmem Wasser auflösen. In einer Schüssel Salz und Mehl mit einem Knethaken vermischen. Öl, Germ-Mischung und das restliche Wasser dazugeben und langsam alles gut verkneten. So lange kneten, bis sich der Teig vom Rand der Schüssel löst (rund 5 Minuten). Aus der Schüssel nehmen und mit der Hand weitere 2-3 Minuten kneten, bis ein schön geschmeidiger, seidiger Teig entsteht. In eine Schüssel geben, mit einem feuchten Tuch bedecken und rund 30 Minuten an einem warmen Platz rasten lassen. Den Teig in 4 Teile teilen und abermals mit der Hand jeweils noch 3 Minuten kneten. Dann noch ca. 1 Minute unter dem Handballen rollen, bis der Teig schön weich wird. Teigkugeln nun weitere 15-20 Minuten rasten lassen. Pizzateig auf die gewünschte Größe hin dünn ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Nach Belieben belegen und im vorgeheizten Backrohr bei 220 °C etwa 12-15 Minuten backen.
BACKROHRTEMPERATUR: 220 °C BACKZEIT: ca.
Da dieses Grundrezept für Pizzateig aus einer Zeit stammt, in der Zuckerrohr zu den teuersten Zutaten der Welt zahlte und den armen Bevölkerungsschichten nicht zur Verfügung stand, wird hier originalerweise Honig verwendet. Seit dem Siegeszug des billigen Rübenzuckers im 19. Jhdt. wird Honig jedoch meist durch Zucker ersetzt.
Wie man Pizza macht | SWR Handwerkskunst
| Pizzatyp | Besonderheiten |
|---|---|
| Pizza Napoletana | Hergestellt nach traditionellen Richtlinien, geschützte Spezialität |
| Pizza Romana | Sehr dünn und knusprig, meist auf dem Blech gebacken |
| Pizza Genovese | Dicke Pizza, ähnelt der Focaccia |
| Pizza cilentana | Aus Weich- und Hartweizen, mit Soffritto und Ziegenkäse |
| US-amerikanische Pizza (Chicago-style) | Teig in Schüsselform, mit Mozzarella und Tomaten gefüllt |
| Pizza in der DDR (Krusta) | Dunkler Teig mit Roggenmehl, Belag mit regionalen Produkten |