Veganer Gebratener Reis: Ein Einfaches und Köstliches Rezept

Gebratener Reis ist ein weltweites Phänomen. Fried Rice ist der beste Beweis dafür, dass aus einfachen Zutaten ein geschmackliches Meisterwerk entstehen kann. ✨ Ursprünglich stammt das Gericht aus China und war zu Beginn nur eine clevere Art Reste zu verwerten. Schon vor über tausend Jahren wurde in der südchinesischen Region Yangzhou eine besondere Variante des gebratenen Reises serviert, ein Klassiker, der bis heute geschätzt wird. Von dort aus trat Fried Rice seinen Siegeszug um die Welt an und inspirierte unzählige neue Interpretationen. 🌍

Auch die indonesische Variante des gebratenen Reises ist beliebt. «Nasi Goreng» besticht durch seinen unverwechselbaren Geschmack, geprägt von der süsslich-dunklen Sojasauce Kecap Manis. Doch gebratener Reis hat viele Gesichter: In Japan heisst er «Chahan», während die thailändische Variante «Khao Pad» genannt wird. Letztere wird gerne mit frischen Limettenschnitzen und Koriander garniert. 🍋

Gebratener Reis ist kein rein asiatisches Phänomen. In Westafrika zählt der würzige «Jollof Rice» zu den kulinarischen Highlights der Region. Selbst die spanische Paella könnte man als eine kreative Variante betrachten. Fried Rice ist mehr als nur ein Gericht, er ist ein Spiegel der Kulturen und zeigt eindrucksvoll, wie Menschen weltweit aus einfachen Zutaten wahre Meisterwerke zaubern. 😋

Es gibt Gerichte, die so einfach und vielseitig sind, dass jeder sie mag. Gebratener Reis gehört definitiv dazu. Als ich klein war, gab es bei uns nur eine Handvoll chinesischer Restaurants. 🇨🇳 Selbst wenn es mehr gegeben hätte, hätten meine Eltern uns vermutlich trotzdem nicht dorthin mitgenommen. Für sie war diese Küche damals einfach zu fremd und exotisch.

Das erste Mal, dass ich chinesisch gegessen habe, war auf der Chilbi. 🎠 Das mag komisch klingen, denn eigentlich verbindet man diese Jahrmärkte eher mit gebrannten Mandeln, Zuckerwatte oder Magenbrot. Doch rund um Solothurn gehörte ein chinesischer Food-Stand zum festen Inventar jeder Chilbi. 😅

Dort gab es allerlei asiatische Köstlichkeiten zu entdecken. Frühlingsrollen waren natürlich ein Klassiker, doch besonders faszinierte mich der gebratene Reis. Ein älterer Mann bereitete ihn mit geübten Handgriffen in einer riesigen Pfanne direkt vor den Augen der Besucher zu. Das war damals eine echte Attraktion. Fasziniert blieben die Leute stehen und schauten zu, wie der Fried Rice gebraten wurde.

Mit der dramatischen Ernsthaftigkeit eines Kindes erklärte ich meinen Eltern, dass mein Leben ohne diese Portion gebratenen Reis schlichtweg bedeutungslos wäre. 🙊 Nach einigem Zögern gaben sie schliesslich nach. Schon beim ersten Bissen war ich hin und weg. Ich war erstaunt, wie etwas so Einfaches so unfassbar lecker sein konnte. 😍

Indischer Fried Rice. Gebratenen Reis kennt man auch in Indien. 🇮🇳 Ja, auf dem Subkontinent gibt es noch andere Reisgerichte als das berühmte Biryani oder Pulao. Die indische Version besticht - wie könnte es anders sein - durch das unverwechselbare Aroma von Curry. Davon haben wir uns inspirieren lassen. 💛

Wir lieben die indische Küche! Doch bei diesem Rezept war es uns wichtig, etwas zu kreieren, das jeder mit Zutaten nachkochen kann, die in einer durchschnittlichen mitteleuropäischen Küche zu finden sind. Deshalb ist unser Curry Fried Rice kein traditionelles indisches Gericht, sondern eine indisch inspirierte Reispfanne. Keine Sorge, authentischer als Riz Casimir ist es allemal! 😅

Curry Fried Rice zubereiten. Unser gebratener Reis ist ein Gemüsereis. Das heisst, das Gericht ist von Natur aus vegan und musste von uns nicht irgendwie angepasst werden. Das ist auch praktisch, wenn ihr für eure Freunde kocht, die aus Prinzip kein veganes Essen mögen, auch wenn es noch so gut schmeckt. So könnt ihr einfach sagen, dass ihr ein indisches Reisgericht gekocht habt. 😇

Die Zubereitung ist so schnell wie einfach. Alles beginnt - wenig überraschend - mit dem Reis. Wichtig dabei: Der Reis muss gekocht und vollständig abgekühlt sein. Am besten bereitet ihr ihn schon am Vortag zu. Gebratener Reis eignet sich übrigens perfekt, um übrig gebliebenen Reis sinnvoll zu verwerten.

Noch ein wichtiger Hinweis: Unsere Gewichtsangabe bezieht sich auf rohen Reis. Das heisst, wenn ihr Reste verwenden möchtet, müsst ihr die Menge etwa verdreifachen. Zweihundert Gramm roher Reis ergeben gekocht ungefähr sechshundert Gramm gekochten Reis.

Bei der chinesischen Variante werden oft nur Karotten 🥕 und Erbsen verwendet. Unsere indische Interpretation bereichern wir mit Peperoni 🫑. Nicht nur, weil sie geschmacklich hervorragend passt, sondern auch, weil sie mehr Farbe ins Spiel bringt. Das gilt auch für die Frühlingszwiebeln und den Koriander 🌿 - wobei Letzterer streng genommen natürlich kein Gemüse ist.

Für den perfekten Biss darf etwas Knackiges nicht fehlen, und was passt da besser als Cashews? In der indischen Küche sind die köstlichen Kerne unverzichtbar. Sie harmonieren hervorragend mit Gerichten wie Süsskartoffel-Curry, Palak Paneer oder Kürbis-Curry. Kein Wunder also, dass sie auch in unserem Curry Fried Rice für den extra Crunch sorgen.

Das Herzstück eines gelungenen Curry Fried Rice ist natürlich das Curry! Wir setzen auf die Currymischung von Nahrin, die mit ihrem ausgewogenen Aroma und der subtilen Schärfe den Geschmack Indiens auf den Teller bringt. Kein Wunder, denn dieses einzigartige Gewürz wird direkt in Indien meisterhaft komponiert, bevor es seinen Weg zu uns in die Schweiz findet. 🇮🇳✈️🌍

Wenn du gebratenen Reis liebst, wirst du diesen Curry Fried Rice lieben! So schnell geht unglaublich lecker!

Rezept für Veganen Gebratenen Reis

Hier ist ein einfaches Rezept, um zu Hause veganen gebratenen Reis zuzubereiten:

  1. Reis vorbereiten: Reis im Sieb unter fliessendem kaltem Wasser so lange spülen, bis dieses klar ist, gut abtropfen. Wasser mit dem Reis in eine Pfanne geben, aufkochen, zugedeckt auf ausgeschalteter Platte ca. 15 Min. quellen lassen, dabei Deckel nie abheben.
  2. Tofu zubereiten: Tofu mit Edelhefe, Zwiebelpulver, Kurkuma, Salz und Pfeffer mischen.
  3. Tofu anbraten: Öl in einer weiten, beschichteten Bratpfanne erhitzen. Tofu unter Rühren ca. 5 Min. braten, herausnehmen, beiseitestellen.
  4. Gemüse anbraten: Öl in derselben Pfanne erhitzen. Bundzwiebeln, Knoblauch und Rüebli beigeben, unter gelegentlichem Rühren ca. 3 Min. anbraten. Erbsli beigeben, kurz mitbraten.
  5. Reis braten: Sojasauce, Reisessig, Sesamöl und Zucker verrühren, mit dem Reis beigeben, ca. 10 Min. unter gelegentlichem Rühren braten.
  6. Fertigstellen: Tofu-Rührei beigeben, kurz mitbraten. Fried Rice anrichten, mit beiseitegestelltem Bundzwiebel-Grün und Erdnüssen garnieren.

Tipp: Ein Tag alter Reis eignet sich am besten für Bratreis. Da er trockener ist, lässt er sich besser anbraten.

Zutaten für Gemüsereis:

  • Gemüsebouillon
  • Langkornreis (z. B. Parboiled-Reis)
  • Rapsöl
  • Bundzwiebeln mit dem Grün, in Ringen
  • Edamame, ausgelöst
  • Eier, verklopft
  • Nori-Blatt (Algen), fein gehackt
  • Sojasauce
  • Salz, Pfeffer, nach Bedarf

Zubereitung von Gemüsereis:

  1. Bouillon mit dem Reis in einer Pfanne aufkochen. Zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 20 Min. köcheln, bis der Reis alles Wasser aufgesogen hat, beiseite stellen.
  2. Öl in einer beschichteten Bratpfanne heiss werden lassen. Zwiebeln und Edamame ca. 3 Min. rührbraten. Herausnehmen, beiseite stellen.
  3. Eier mit Nori verrühren, in derselben Pfanne bei mittlerer Hitze mit der Bratschaufel hin und her schieben, bis die Eimasse leicht fest, aber noch feucht ist.
  4. Reis wieder beigeben, weiterrührbraten. Sojasauce und beiseite gestelltes Gemüse beigeben, mischen, würzen.

Hinweis: Edamame sind junge Sojabohnen; sie sind tiefgekühlt in asiatischen Spezialitätenläden erhältlich.

Hinweis: Nori-Blätter sind getrocknete Algen; sie sind in asiatischen Spezialitätenläden erhältlich.

Nährwerte pro Portion (1/4)

272 kcal

Umweltverträglichkeitsskala: 5 von 5 - sehr hohe Umweltverträglichkeit

Guten Appetit!

Rezept: Gebratener Reis mit mariniertem Tofu (100% vegan)

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