Der Hype um Küchenmaschinen begann mit dem Thermomix - von seinen Anhängern liebevoll «Thermi» genannt. Er ist der Platzhirsch auf dem Markt, und seine neueste Version wurde Anfang des Jahres präsentiert, fast wie das neue iPhone von Apple. Im Fanlager herrscht helle Aufregung, da die Lieferkapazität noch weit unter der Nachfrage liegt.
Der Thermomix wurde 1971 von der deutschen Firma Vorwerk in Wuppertal erfunden. Der Ur-Thermomix war ein Heizmixer, der Speisen pürieren und warmhalten konnte. 1982 kam das erste offizielle Gerät auf den Markt, das ausser mixen auch kochen konnte.
Mittlerweile gibt es viele gute und teilweise auch günstigere Alternativen. Die Maschinen sehen etwas anders aus, verfügen aber über ähnliche Funktionen und können im Gegensatz zum Thermomix im Handel gekauft werden.
Eine dieser Alternativen ist der Cookit von Bosch, der wie eine Kreuzung aus Dampfkochtopf und automatischem Rasenmäher aussieht. Er kann in seinem 3-Liter-Kochtopf bis 200 °C heiss kochen und mit diversen Accessoires zerkleinern, mischen, kneten, raspeln, pürieren, hacken und aufmixen. Er kann Zutaten abwägen, sautieren, dünsten, dämpfen, kochen und gleichzeitig umrühren und sogar sous-vide kochen. Mit dem Cookit ist die Mayonnaise in unter einer Minute sämig aufgeschlagen.
Hier ist ein Rezept, wie Sie mit dem Thermomix oder einer ähnlichen Küchenmaschine ein köstliches Trüffelpüree zubereiten können, das als Basis für eine Trüffel Mayonnaise dient:

Rezept für Trüffelpüree (als Basis für Trüffel Mayonnaise)
Zutaten:
- 100 g frische Trüffelabschnitte
- 5 g Kalbsjus
- 30 g reduzierte Trüffeljus
- 50 g Traubenkernöl
- Salz
Zubereitung:
- Alle Zutaten bis auf das Öl und das Salz im Thermomix auf 60 Grad mixen.
- Anschliessend, wie bei einer Mayonnaise, das Öl einfliessen lassen.
- So lange mixen, bis eine feine Konsistenz entsteht, und mit Salz abschmecken.
Dieses Trüffelpüree kann als Basis für eine Trüffel Mayonnaise verwendet werden, indem man es mit Mayonnaise vermischt und nach Bedarf abschmeckt. Es eignet sich hervorragend als Dip, zu Pommes Frites oder als besondere Note auf Burgern.
Die Zubereitung mit dem Thermomix ist einfach und schnell. Statt im Kochbuch nachzusehen, tippt man sich hier von einem Rezept zum nächsten und kann sich die Einkaufsliste aufs Handy laden. Das Gerät diktiert jeden Schritt und geht dann in einem Teufelstempo an die Arbeit.
Für alle, die gerne kochen, aber wenig Zeit haben, sind solche Küchenmaschinen eine grosse Hilfe. Sie entfernen einen zwar vom Kochen im traditionellen Sinne, ermöglichen aber dennoch schnelle und qualitativ hochwertige Ergebnisse. Das ist perfekt für Gestresste oder für Familien, die regelmässig für mehrere Personen kochen.
Angefangen hat der Hype um die Küchenmaschine mit dem Thermomix - von seinen Anhängern «Thermi» genannt. Er ist der Platzhirsch auf dem Markt, und seine neueste Version, der TM7, wurde Anfang Jahr präsentiert, als wäre er das neue iPhone von Apple. Im Fanlager herrscht helle Aufregung, denn noch liegt die Lieferkapazität des TM7 weit unter der Nachfrage.

Erfunden wurde das Gerät 1971 von der deutschen Firma Vorwerk in Wuppertal. Der Ur-Thermomix war ein Heizmixer, der Speisen pürieren und warm halten konnte. 1982 kam dann das erste offizielle Gerät auf den Markt, das ausser mixen auch kochen konnte.
Der Rest ist Geschichte: Rund um den Erdball machen über 100 000 Beraterinnen und Berater das Gerät der Kundschaft schmackhaft. Genaue Verkaufszahlen werden vom Hersteller nicht genannt, bekannt ist aber der Verkaufspreis: Für stolze 1700 Franken ist die Allrounder-Küchenmaschine exklusiv im Direktverkauf erhältlich.
Mittlerweile gibt es viele gute und teilweise auch günstigere Alternativen. Die Maschinen sehen etwas anders aus, verfügen aber über ähnliche Funktionen und können im Gegensatz zum Thermomix im Handel gekauft werden.
Die Küchenmaschine Cookit kocht ganze Menus in einem Topf. Ein Topf, ein Display und 1001 Möglichkeiten. Unsere Kochexpertin wagt sich an die kochende Küchenmaschine, obwohl sie eine solche immer abgelehnt hatte. Als die Küchenmaschine bei mir einzog, musste ich meine Küche umräumen. Mit fast 14 Kilogramm ist sie zu schwer und mit den Massen 31×34,5×46 Zentimeter zu gross, um sie täglich irgendwo zu versorgen. Da stand er also, der Cookit, eine Küchenmaschine mit Kochfunktion, die ich eigentlich nie wollte.
Ich sehe mich als Köchin, die ausser Messer, Schneidebrett und Gusseisentopf nichts zum Kochen benötigt. Freunde, die mir erzählen, dass sie die Pasta all’arrabbiata in ihrer Küchenmaschine zubereiten, ernten von mir verwirrte Blicke. Bei ihnen kocht also die Sauce nicht in der einen und die Pasta in der anderen Pfanne? Ich werde bald eines Besseren belehrt.
Das Gerät, das ich teste, sieht ein bisschen aus wie eine Kreuzung aus Dampfkochtopf und automatischem Rasenmäher. Es kann in seinem 3-Liter-Kochtopf bis 200 °C heiss kochen und mit diversen Accessoires zerkleinern, mischen, kneten, raspeln, pürieren, hacken und aufmixen. Es kann Zutaten abwägen, sautieren, dünsten, dämpfen, kochen und gleichzeitig umrühren und sogar sous-vide kochen.
Steuerzentrale ist ein Display, das Zubereitung, Zeit, Geschwindigkeit und Temperatur kontrolliert und ein Rezeptregister enthält. Statt im Kochbuch nachzusehen, tippt man sich hier von einem Rezept zum nächsten und kann sich die Einkaufsliste aufs Handy laden.
Umdenken muss man, wenn man von Standmixer und Herd auf die kochende Maschine wechselt. Statt wägen und rühren gilt es, den Deckel richtig einrasten zu lassen und die Geschwindigkeit anzupassen.
Insgesamt ist mit dem Cookit weniger Hand-, dafür mehr Denkarbeit nötig. Das Gerät diktiert jeden Schritt. Und geht dann in einem Teufelstempo an die Arbeit. Die Mayonnaise ist in unter einer Minute sämig aufgeschlagen. Das Crush-Messer (ein scharfes Mixmesser mit Zacken) hat die gefrorenen Erdbeeren in 45 Sekunden zu Granita verarbeitet. Wer Puderzucker und Rahm hinzufügt, hat vier Minuten später ein frisches Erdbeereis.
Ich habe es hier mit dem Streber unter den Küchenmaschinen zu tun: Er kann sowohl sachte rühren als auch heftig zerkleinern und bei niedriger Temperatur garen oder bei hoher Hitze kochen. Auch anspruchsvollere Saucen wie Zabaglione oder Béarnaise, die gleichmässige Hitze und ständiges Rühren erfordern, sind schnell zubereitet.
Als ich schliesslich eine Polenta im Gerät koche, fühle ich mich wie das dritte Rad am Wagen. Ich vermisse es, die frischen Zutaten in der Hand zu halten, selber zu schnippeln und zu rühren. Das Gerät entfernt einen vom Kochen, im Sinne der Zubereitung. Andererseits habe ich noch nie so schnell eine so gute Polenta hinbekommen wie mit dem Cookit. Gerade einmal drei Minuten Arbeitszeit hat sie mich gekostet. Das ist perfekt für Gestresste oder für Familien, die regelmässig für vier bis acht Leute kochen.
Und dann meldet mir das Gerät, dass die Kichererbsen für meinen Hummus weich gekocht sind. Ich füge Tahini dazu und schaue durch den Deckel hindurch zu, wie das Universalmesser den Hummus mixt. Spätestens als ich den Löffel durch den ultrasämigen Hummus ziehe, bin ich bekehrt. Ich bin jetzt auch eine, die alles in einem Topf kocht.
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