Vegane Süßkartoffel-Pfannenrezepte: Ein Hauch von Indien

Weil wir von Curry nicht genug bekommen können, nehmen wir euch heute wieder einmal mit auf eine kulinarische Reise nach Indien. Unser einfaches Süsskartoffel-Curry bringt nicht nur Farbe in eure Küche, sondern ist auch etwas fürs Herz. Die wunderbaren Aromen, verfeinert mit Kokosmilch, muss man einfach lieben.

So vielseitig die asiatische Küche ist, so vielfältig sind auch die Arten von Currys. Es gibt Hunderte von indischen Currys! Da wir uns nicht entscheiden konnten, haben wir statt eines klassischen Currys eine moderne Variante kreiert.

In diesem Fall kombinieren wir Chana Masala mit südindischen Einflüssen und Zutaten aus der Neuen Welt. Weil sich das jetzt sehr exotisch und kompliziert anhört, möchte ich gleich hinzufügen, dass das Gericht super einfach ist und ihr keine exotischen Gewürze benötigt. Uns war es wichtig, dass das Süsskartoffel-Curry mit bekannten Zutaten zubereitet werden kann und ihr nur Gewürze braucht, die ohnehin in den meisten mitteleuropäischen Gewürzschränken zu finden sind.

Currys vom indischen Subkontinent heissen dort natürlich nicht Curry, das ist ein Begriff, der nur bei uns im Westen verwendet wird. Die Eintöpfe werden meistens nach ihren Zutaten benannt. So auch das Chana Masala - Chana heisst Kichererbsen, Masala bedeutet Gewürze. Dieses Kichererbsen-Curry stammt aus Nordindien und der Name ist mehr oder weniger Programm: Kichererbsen, Zwiebeln, Tomaten und Gewürze.

Am Klassiker gibt es natürlich nichts auszusetzen. Doch bei unserem Kürbis-Curry waren wir damals hin und weg, weil die Aromen durch die Kokosmilch eine ganz andere Wirkung entfalten. Deshalb haben wir entschieden, das nordindische Curry mit Kokosmilch zu verfeinern. Diese wird sonst nur in der südindischen Küche verwendet.

Ursprünglich stammt die Süsskartoffel aus den tropischen Regionen Südamerikas. Spanische und portugiesische Entdecker haben die Süsskartoffel im 16. und 17. Jahrhundert nach Afrika, Asien und in den Pazifikraum gebracht. In der indischen Küche hat sie also längst ihren Platz gefunden, wenn auch nicht unbedingt in Form von Currys.

Als grosse Fans indischer Aromen haben wir allerlei Gewürze vom Subkontinent zu Hause, die wir zum Teil kaum aussprechen können. Auch wenn es Spass macht, in die indische Gewürzwelt einzutauchen, ist uns bewusst, dass nicht jeder, der Lust auf ein schnelles Curry hat, acht Semester «Gewürzologie» an der Universität von Mumbai studieren möchte. Deshalb wollten wir es bei diesem Gericht mit den Gewürzen einfach halten. Ihr braucht nur eine Currymischung und Chilipulver.

Wir verwenden das Curry von Nahrin. Die Mischung ist sehr gut ausbalanciert und schmeckt authentisch indisch. Das liegt auch daran, dass die Zutaten dem traditionellen indischen Garam Masala sehr nahe kommen. Für etwas Schärfe sorgt zusätzlich Nahrin Piccante.

Normalerweise erklären wir an dieser Stelle, wie wir ein Gericht veganisiert haben. Das war aber hier gar nicht nötig, denn unser Süsskartoffel-Curry ist sowieso schon vegan. Traditionell wird in der indischen Küche zwar oft Ghee (geklärte Butter) statt Öl verwendet, aber wir wollten es ja ohnehin einfach halten.

Indisch muss definitiv nicht kompliziert sein, wie dieses Rezept beweist. Wenn ihr bis jetzt noch keine Curry-Holics seid, dann wird das unser Süsskartoffel-Curry mit Kichererbsen garantiert ändern.

Süßkartoffel-Kichererbsen-Curry mit Kokosmilch *Das Beste Rezept* Schnelles Essen in 20 Minuten!

Süsskartoffel-Curry mit Kichererbsen - Das Rezept

Hier ist das Rezept für 4 Portionen dieses köstlichen veganen Süsskartoffel-Currys:

Zutaten:

  • 4 Süsskartoffeln (ca. 600g)
  • 2 Zwiebeln (rot)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 cm Ingwer
  • 2 Peperoni (rot)
  • 1 Dose gehackte Tomaten (ca. 400g)
  • 250 g Kichererbsen (Abtropfgewicht, 1 Dose)
  • 100 g Cashews
  • 1 EL Nahrin Curry-Würzmischung
  • ½ TL Nahrin Piccante
  • 2 EL Tomatenpüree
  • 400 ml Bio-Kokosmilch
  • Salz und Pfeffer
  • 2 EL Öl
  • 1 Bund Koriander (frisch, zum Garnieren)

Zubereitung:

  1. Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden; Ingwer und Knoblauch ebenfalls schälen und zusammen sehr fein hacken; Süsskartoffeln schälen und in ca. 2cm grosse Würfel schneiden; Peperoni halbieren, Kerne und Trennwände entfernen und ebenfalls in ca. 2 cm grosse Stücke schneiden.
  2. Cashewkerne in einer Pfanne ohne Öl ca. 5 Min goldbraun rösten.
  3. 2 EL Öl in der Pfanne erhitzen, Knoblauch und Ingwer kurz andünsten, bis sie zu duften beginnen (ca. 30 Sek).
  4. 2 EL Tomatenpüree dazugeben und weitere 2 Min dünsten.
  5. Zwiebeln und Süsskartoffeln dazugeben und 3 Min unter Rühren dünsten.
  6. Peperoni, gehackte Tomaten und Kokosmilch dazugeben und gut verrühren, mit Curry und Piccante würzen.
  7. Kichererbsen und geröstete Cashewkerne dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und bei kleiner Hitze ca. 30 Min köcheln lassen, bis die Süsskartoffeln gar sind.
  8. Mit gehacktem Koriander garnieren und mit Naan oder Reis servieren.

Das Rezept ergibt ein relativ mildes Curry.

Alternativ können Sie auch dieses Rezept für scharfe Buschbohnen und Asia-Dressing ausprobieren:

Zutaten:

  • 25 ml Sojasauce (Beinhaltet: Soja, Glutenhaltiges Getreide (Weizen) oder daraus hergestellte Erzeugnisse.)
  • 10 g Sesam (Beinhaltet: Sesamsamen.)
  • 50 g Sweet Chili Sauce (Beinhaltet: Schwefeldioxid oder Sulfite.)

Nährwertangaben:

  • Energie (kJ): 4006 kJ
  • Energie (kcal): 958 kcal
  • Fett: 41 g
  • davon gesättigt: 20 g
  • Kohlenhydrate: 130 g
  • davon Zucker: 35 g
  • Eiweiss: 15 g
  • Salz: 2 g

Zubereitung:

  1. Erhitze 150 ml [350 ml] Wasser im Wasserkocher. Heize den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze (200 °C Umluft) vor.
  2. Reis in einem Sieb mit kaltem Wasser abspülen, bis dieses klar hindurchfliesst. In einen kleinen Topf 150 ml [350 ml] heisses Wasser und Kokosmilch füllen, leicht salzen* und einmal aufkochen lassen. Reis hineinrühren und bei niedriger Hitze ca. 10 Min. abgedeckt köcheln lassen. Dann Topf vom Herd nehmen und mindestens 10 Min. abgedeckt ziehen lassen.
  3. Limette halbieren und eine Hälfte in Spalten schneiden. In einer kleinen Schüssel Sojasauce mit 2 EL [4 EL] Zucker* und Saft von 2 [4] Limettespalten verrühren.
  4. Süsskartoffel schälen und in 2 cm grosse Würfel schneiden. In einer grossen Schüssel Süsskartoffeln zusammen mit 1 EL [2 EL] Sojadressing, 1 EL [2 EL] Öl* und Sesam vermengen, auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen und für 20 - 25 Min. goldbraun backen.
  5. Knoblauch fein hacken. Peperoncini halbieren, entkernen und in Streifen schneiden (Achtung: scharf!).
  6. Enden der Bohnen abschneiden. In einen grossen Topf heisses Wasser* füllen, aufkochen lassen, Bohnen zugeben und ca. 6 Min. garen, bis die Bohnen bissfest sind. Bohnen danach in ein Sieb abgiessen und mit kaltem Wasser abspülen.
  7. In demselben Topf 1 EL [2 EL] Öl* erhitzen. Vorgegarte Bohnen, Hälfte des Knoblauchs und Peperoncini nach Geschmack (Achtung: scharf!) zugeben und ca. 3 Min. gemeinsam braten. Mit Salz* und Pfeffer* abschmecken.
  8. Enden der Gurke abschneiden, Gurke quer in 4 Stücke teilen und in 1 cm dicke Stifte schneiden. Gurke in die grosse Schüssel aus Schritt 3 geben und mit 1 EL [2 EL] Sojadressing und Knoblauch nach Belieben vermengen. Mit Salz* und Pfeffer* abschmecken.
  9. Avocado halbieren, Stein entfernen, Fruchtfleisch herauslösen und in Streifen schneiden, mit ein wenig Limettensaft beträufeln.
  10. Reis mit einer Gabel auflockern und in tiefen Teller verteilen. Bohnen, Avocado, Gurkensalat und Süsskartoffeln dazu anrichten und mit restlicher gehackter Peperoncini toppen. Mit restlichem Sojadressing, Sweet-Chili-Sauce und Limettenspalten geniessen.

Wir lieben die farbenfrohen Bowl-Rezepte, bei denen alle Zutaten aus einer Schüssel gegessen werden. Heute haben wir eine besondere Variante für Dich, also Löffel verteilen und glücklich essen!

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