Käsespätzle, in der Schweiz liebevoll "Chässpätzli" oder "Chäs Chnöpfli" genannt, gehören für viele zur Kategorie "Soulfood". Zudem eignen sich "Chässpätzli" ideal, um übrig gebliebenen Raclettekäse zu verwerten. Selbstverständlich können auch andere Käsereste für Käsespätzle verwendet werden, wichtig dabei zu beachten ist, dass der Käse (oder die verschiedenen Käsesorten) ein rezentes Aroma aufweisen. Seien Sie ruhig experimentierfreudig mit dem Käse, je rezenter, desto besser! :)

Für meine Spätzli habe ich dieses Mal ausschliesslich Raclettekäse verwendet und zwar von den Sorten Blauschimmel, Portwein, Schafskäse und Geräucherter Raclette Käse.
Die Zutaten für perfekte Käsespätzle
Eine weitere, wichtige Komponente neben dem rezenten Käse, sind natürlich die Spätzle an sich. Ich empfehle euch, diese selber zu machen. Die dritte, wichtige Zutat der Käsespätzle sind die Röstzwiebeln.
Zutaten für selbstgemachte Spätzle:
- Mehl
- Eier
- Wasser
- Salz
Zutaten für die Röstzwiebeln:
- Zwiebeln
- Mehl
- Öl
Weitere Zutaten:
- Raclettekäse (ca. 170-200g bei Fertigspätzle)
- Butter
- Optional: Pfeffer, Trauben
Beste Spätzle selbst gemacht - Kaufst du noch? Oder schabst Du schon?
Zubereitung der Röstzwiebeln
In der Zwischenzeit können die Röstzwiebeln vorbereitet werden: Hierfür die Zwiebeln in ca. 1. Zwiebeln halbieren und in feine Streifen schneiden. Mehl darüber streuen, vermischen und in etwas Öl knusprig braten. Zwiebeln aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Die Pfanne wird für die Spätzli weiterverwendet.
Für die Zwiebeln in einer grossen Bratpfanne einen grosszügigen Schuss Olivenöl erhitzen und unter gelegentlichem Rühren die Zwiebeln darin ca. 20 Minuten langsam anbraten, bis sie zart und goldbraun sind.
Zubereitung der Spätzle
Für die Spätzli in einer grossen Schüssel das Mehl mit den verquirlten Eiern und dem Wasser mischen und das Salz beifügen. Mehle und Salz in einer Schüssel mischen, in der Mitte eine Mulde eindrücken. Milchwasser mit den Eiern verrühren, nach und nach unter Rühren in die Mulde giessen, alles mischen und so lange klopfen, bis der Teig Blasen wirft. Zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 30 Min.
Mit einem Holzlöffel oder dem Rührgerät (mit Quirl-Aufsatz) den Teig bearbeiten, bis ein elastischer Teig entsteht, der Blasen wirft. Der Teig wir nun mit einer Holzkelle von innen heraus zuerst langsam angerührt und dann immer kräftiger “geschlagen” bis der Teig gleichmässig glatt ist (keine Klümpchen hat) und “Blasen wirft”.
In einem grossen Topf gut gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Für die Spätzle ein Topf mit Wasser und Salz zum kochen bringen und den Spätzleteig mit Hilf eines Spätzlesiebes oder einem Spätzlehobel in das kochende Wasser geben. Teig portionenweise durchs Spätzlisieb in das nur leicht siedende Salzwasser streichen.
Nun ca. 1/4 des Teiges durch den Spätzlihobel streichen (oder auf einem Brett mit einem Messer ins Wasser schaben, s. Anmerkung unten). Am einfachsten kannst du Spätzli mit einem speziellen Spätzlihobel (z.B. in der Migros zu kaufen) herstellen. Falls du dir dies nicht zulegen möchtest, kannst du den Spätzliteig portionenweise und nicht zu dick auf ein Holzbrettchen streichen, und dann den Teig über den Brettchenrand ins siedende Wasser schaben.
Die Spätzli sofort verrühren, damit sie nicht zusammenkleben. Die Spätzle kurz im Wasser ziehen lassen und warten, bis diese an der Wasseroberfläche aufschwimmen (dann sind sie gar). Aufkochen lassen, bis sie fest sind und mit einem Schaumlöffel ins Sieb geben, abtropfen lassen und in die Auflaufform geben.
Die Spätzli mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen, in eine Schüssel zum Auskühlen geben und sofort mit etwas Butter vermengen.
Fertigstellung der Käsespätzle
2. Trauben waschen und halbieren. Raclettekäse grob raffeln.
3. Alle Spätzlizutaten gut vermengen und über ein Spätzlisieb oder eine Spätzlireibe direkt ins siedende, gesalzene Kochwasser geben. Kurz köcheln lassen, bis die Spätzli oben auf schwimmen und mit einer Schöpfkelle in die Pfanne der Zwiebeln rüber geben.
4. Sofort den geraffelten Käse sowie 2-3 kleine Schöpflöffel Spätzliwasser über die Spätzli geben, rührend den Raclettekäse schmelzen (dauert 1-2 Minuten), Trauben unterrühren und sofort servieren. Auf den Tellern die Zwiebeln darüber streuen.
Nun werden die Spätzli in die Sauce gegeben, alles miteinander vermengt und auf vorgewärmten Tellern angerichtet.
Variationen und Tipps
Extra-Tipp: Neben den Röstzwiebeln, welche sozusagen “Pflichtprogramm” zu den Käsespätzle sind, kann das Gericht z.B. mit frischem Rosenkohl zubereitet werden.
Tipp: Wer mag kann auch noch eine gehörige Portion frisch gemahlenen Pfeffer darüber streuen. Tipp: Mehr Zwiebeln verwenden.
Falls dir Spätzli zu aufwendig sind, kannst du auch Pasta (z.B. Kürbis, gerüstet gewogen, z. B. Kürbis, gerüstet gewogen, z. B. Kürbis, gerüstet gewogen, z. B. Kürbis, gerüstet gewogen, z. B. Kürbis, gerüstet gewogen, z. B. Kürbis, gerüstet gewogen, z. B. Kürbis, gerüstet gewogen, z. B. ca. ca.Backofen auf 200 °C Unter-/Oberhitze vorheizen. Rosenkohlröschen halbieren. Kürbis in kleine Würfel schneiden. Zwiebel hacken. Bratbutter in einer grossen Bratpfanne erhitzen, Spätzli, Zwiebel, Kürbis und Rosenkohl darin ca. 5 Minuten anbraten. Rahm darübergiessen. Käsewürfelchen darauf verteilen. Spätzligratin im Ofen ca. 25 Minuten überbacken.
Hier geht's zum einfachen Rezept. Und wenn sie Schicht für Schicht mit gebratenen Zwiebeln und würzigem Schweizer Raclette-Käse angereichert werden, weckt dies wunderbare Erinnerungen an frühere Familien-Skiferien und gemütliche Dinner am Feuer.
Ok, hier der letzte Tipp - Versprochen: Mein absoluter Lieblings Raclette-Käse ist jener von “Natürli” (hier der Link zum Sortiment). Besonders zu empfehlen sind die Sorten Portwein, Blauschimmel, Trüffel, Schaf, Geräuchert und Mostbröckli.
| Käsesorte | Geschmack |
|---|---|
| Portwein | Würzig, leicht süßlich |
| Blauschimmel | Kräftig, würzig |
| Trüffel | Aromatisch, erdig |
| Schaf | Mild, aromatisch |
| Geräuchert | Räucheraroma, herzhaft |