Schoko-Mürbeteig-Plätzchen Rezept für den Thermomix

Schoko-Mürbeteig-Plätzchen zählen zu den vielseitigsten und beliebtesten Plätzchensorten im Advent und darüber hinaus. Ihre Grundlage ist ein Mürbeteig mit Kakaozusatz, der sich durch die charakteristische Kombination aus zarter Bröselstruktur und intensivem Schokoladengeschmack auszeichnet. Mit dem Thermomix® lässt sich ein homogener, mürber Teig mit minimalem Aufwand herstellen.

Aus den verfügbaren Quellen ergeben sich zwei grundsätzliche Teigansätze: ein klassischer Mürbeteig mit kalter Butter sowie eine gerührte Mürbeteig-Variante mit zimmerwarmer, cremig geschlagener Butter. Beide Varianten erlauben unterschiedliche Texturen und Verarbeitungseigenschaften und bilden die Basis für Varianten mit Nüssen oder Schokolade. Die Variationen reichen von einfachen, undekorierten Keksen bis hin zu aufwendig gestalteten Plätzchen mit Schokoladen-Glasuren, Zuckerguss und Perlen.

Eine Quelle verweist ausdrücklich auf Kompatibilität mit Thermomix® (TM31). Die Zubereitung entspricht im Kern der klassischen Mürbeteig-Technik, wobei das Maschinenrühren den Knetprozess unterstützt.

Zutaten für den Schoko-Mürbeteig

Die Zutatenliste für Schoko-Mürbeteig-Plätzchen umfasst in den Quellen folgende Basiskomponenten:

  • Mehl
  • Puderzucker oder Fein­zucker
  • Butter
  • Eier (Eigelb oder ganze Eier)
  • Kakaopulver (Backkakao, ungesüßt)
  • Salz

Ergänzend kommen je nach Rezept Nüsse (insbesondere Pistazienkerne) sowie Dekorationszutaten wie gehackte oder geschmolzene Schokoladen, Zuckerglasuren und Zuckermuster hinzu.

Ein wesentlicher Unterschied liegt in der Zuckerverwendung: Während eine Quelle Puderzucker für den Teig einsetzt, nutzt eine andere extrafeinen Zucker, der zunächst mit der Butter cremig geschlagen wird. Der Kakao sollte ungesüßter Backkakao sein. Mehrere Quellen betonen das Sieben des Mehls und des Kakaopulvers, um Klumpenbildung zu vermeiden und eine homogene Teigbeschaffenheit zu erreichen.

Butter spielt eine zentrale Rolle: Bei kalter Butter entsteht ein klassischer Mürbeteig, der die typische krümelige, mürbe Textur erzeugt. Bei zimmerwarmer, cremig geschlagener Butter handelt es sich um die gerührte Mürbeteig-Variante, die eher zu einer etwas kompakteren, aber dennoch zarten Krume führt. Nüsse wie gehackte Pistazienkerne werden in einer Variante direkt in den Teig eingearbeitet und sorgen für Textur und Nuancen im Geschmack.

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Zubereitung des Schoko-Mürbeteigs im Thermomix

Hier ist eine allgemeine Anleitung, die auf verschiedenen Rezepten basiert:

  1. Mehl und ungesüßten Backkakao sieben.
  2. Mehl, Kakao, Puderzucker und Salz werden in einer Schüssel gemischt. Butter in Stücken und Ei werden zugegeben.
  3. Je nach Rezept werden Eigelbe oder ein ganzes Ei eingearbeitet.
  4. Die Butter wird kalt verarbeitet und mit den übrigen Zutaten zügig zu einem glatten Teig geknetet.
  5. Der Teig wird zügig verarbeitet, um eine Überbeanspruchung zu vermeiden.

Kühlung des Teigs

  1. Der Teig ruht mindestens 30 Minuten im Kühlschrank.
  2. Nach der Kühlung wird der Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn ausgerollt.
  3. Der Teig wird auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 2-3 mm dünn ausgerollt. Eine einheitliche Dicke ist entscheidend für gleichmäßiges Backen.

Ausstechen und Backen der Plätzchen

  1. Motive wie Monde, Herzen, Glocken oder Rentiere werden ausgestochen.
  2. Formen werden ausgestochen. Ähnlich große Plätzchen sollten gemeinsam gebacken werden, um eine gleichmäßige Bräunung und Textur zu erzielen.
  3. Die Plätzchen werden auf ein mit Backpapier belegtes Blech gelegt.
  4. Die Bleche werden nacheinander gebacken, um die bestmögliche Temperaturkontrolle zu gewährleisten.
  5. Die Plätzchen werden 7-9 Minuten geback­en, je nach Größe und gewünschtem Mürbegrad.

Ein typischer Temperaturbereich liegt bei 180°C, mit einer Range von 160°C bis 180°C, abhängig von der Hitzeart (Ober-/Unterhitze vs. Umluft). Die Backzeit variiert je nach Größe der Plätzchen und gewünschtem Texturprofil. Kleinere Plätzchen benötigen weniger Zeit (7-9 Minuten), größere Formen etwas länger (bis zu 10 Minuten).

Abkühlen und Dekorieren

  1. Nach dem Backen werden die Plätzchen auf einem Kuchengitter vollständig ausgekühlt.
  2. Nach dem Backen werden die Plätzchen auf einem Kuchengitter vollständig ausgekühlt, bevor Glasuren oder Dekorationen aufgetragen werden.
  3. Die Formen werden individuell dekoriert: Herzen und Glocken werden halb in dunkle Schokolade getaucht; Rentierfüße erhalten einen Akzent mit weißer Schokolade.
  4. Die Plätzchen werden nach Wunsch halb in die geschmolzenen Schokoladen getaucht oder mit Glasur verziert.

Weiße und dunkle Schokoladen werden über dem Wasserbad geschmolzen. Plätzchen können halb in die jeweilige Schokolade getaucht, vollständig überzogen oder mit einem Pinsel fein bestrichen werden. Ein einfacher Zuckerguss aus Puderzucker und Wasser oder Zitronensaft wird aufgetragen, um glänzende Oberflächen zu erzeugen.

Die Quellen zeigen Beispiele wie Monde, Herzen, Glocken oder Rentiere. Diese Motive lassen sich mit Schokoladentauchen kombinieren, wodurch Teile des Gebäcks (z. B. die Füße von Rentieren) in weißer Schokolade, andere Teile (z. B.

Variationen des Mürbeteigs

  • Zitronen-Mürbeteig: Abrieb einer Bio-Zitrone zum Teig hinzufügen.
  • Schoko-Mürbeteig: 50 g Mehl durch ungesüßten Kakao ersetzen.
  • Nuss-Mürbeteig: 100 g fein gemahlene Nüsse hinzufügen.
  • Kräuter-Mürbeteig: 2 TL der Lieblingskräutermischung hinzufügen (für pikante Varianten).
  • Kokos-Mürbeteig: 50 g Mehl durch Kokosmehl ersetzen.
  • Weiße Schokolade: 100 g fein gehackte weiße Schokolade zum Teig hinzufügen.

Tipps und Tricks für den perfekten Teig

  • Teig vorbereiten: Der Mürbeteig kann bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt oder eingefroren werden.
  • Teig ausrollen: Den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen, um ein Festkleben zu vermeiden.
  • Brüchiger Teig: Wenn der Teig brüchig ist, zwischen zwei Schichten eines Gefrierbeutels ausrollen.
  • Teig zu weich: Wenn der Teig zu weich ist, etwas zusätzliches Mehl esslöffelweise dazugeben.
  • Kühlzeit: Je länger die Kühlzeit, desto besser lässt sich der Teig verarbeiten.

Aufbewahrung

Die fertigen Plätzchen in einer verschließbaren Blechdose an einem trockenen Ort aufbewahren. Sie halten sich so etwa 4 Wochen, mit Glasur etwas kürzer.

Hier ist eine Tabelle, die die wichtigsten Punkte für die Zubereitung von Schoko-Mürbeteig-Plätzchen zusammenfasst:

Schritt Details
Zutaten Mehl, Zucker, Butter, Eier, Kakao, Salz, Nüsse (optional), Dekoration
Teig Zubereitung Klassisch mit kalter Butter oder gerührt mit zimmerwarmer Butter
Teig Kühlung Mindestens 30 Minuten im Kühlschrank
Ausrollen Auf einer bemehlten Fläche 2-3 mm dick
Backen 160-180°C für 7-10 Minuten
Dekoration Schokolade, Zuckerguss, Perlen
Aufbewahrung In einer Blechdose, trocken lagern

Schoko-Mürbeteig-Plätzchen bieten eine breite Spielwiese für Technik, Geschmack und Dekoration. Die Wahl zwischen klassischem Mürbeteig mit kalter Butter und gerührter Variante mit zimmerwarmer Butter ermöglicht es, Texturen von mürb bis knusprig gezielt zu steuern. Eine klare Handhabung der Zutaten - insbesondere das Sieben von Mehl und Kakao, die richtige Fetttemperatur und eine maßvolle Knetzeit - sind zentrale Erfolgsfaktoren. Beim Backen sorgen die Temperaturbereiche und Backzeiten für gleichmäßige Ergebnisse; die anschließende Dekoration mit Schokolade, Zuckerguss oder Perlen verleiht den Plätzchen ihre festive Wirkung.

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