Pinsa Flammkuchen Rezept: Ein Genuss für Feinschmecker

Flammkuchen ist eine feine Sache und lässt sich leicht selber machen, besonders mit einem fertigen Teig. Mit diesem Rezept kombinieren wir den klassischen Flammkuchen mit einer Pinsa, um ein einzigartiges Geschmackserlebnis zu kreieren. Wenn dann noch ein Rucola-Salat auf dem Tisch steht, werden Sie nicht nur mit leckeren Kalorien, sondern auch mit reichlich Nährstoffen versorgt. Bon Appetit!

Zutaten und Nährwerte

Hier ist eine Übersicht der Zutaten und Nährwerte für dieses raffinierte Rezept:

Zutaten

  • 1 Stück Flammkuchenteig (Glutenhaltiges Getreide (Weizen))
  • 75 g Sauerrahm (Milch (einschließlich Laktose))
  • 100 g geriebener Mozzarella
  • 5 g Senf (Senf)
  • 100 g Frühstücksspeck in Würfeln

Nährwertangaben pro Mahlzeit

Nährwert Menge
Energie (kJ) 3402 kJ
Energie (kcal) 813 kcal
Fett 42 g
Kohlenhydrate 77 g
Ballaststoffe 7 g
Eiweiss 29 g

Zubereitung des Pinsa Flammkuchens

Die Zubereitung dieses köstlichen Pinsa Flammkuchens ist unkompliziert und dauert nur etwa 20 Minuten. Hier sind die einzelnen Schritte:

Vorbereitung

  1. Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze (200 °C Umluft) vorheizen.
  2. Lauch der Länge nach halbieren, gründlich waschen und den weissen und hellgrünen Teil in feine Streifen schneiden.
  3. Rosmarinnadeln vom Stiel abziehen und fein hacken.

Zubereitung des Belags

  1. In einer beschichteten Pfanne 1 TL Butter und 1 TL Olivenöl erwärmen.
  2. Lauch und Rosmarin darin 5-8 Min. bei schwacher Hitze weich garen.

Belegen und Backen

  1. Flammkuchenteig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausrollen.
  2. Teig gleichmässig mit Sauerrahm bestreichen, am Rand ca. 1 cm frei lassen, nach Geschmack mit ein wenig Salz und Pfeffer würzen.
  3. Lauch darauf verteilen und mit Mozzarella bestreuen.
  4. Auf der mittleren Schiene des Ofens in 13-15 Min. knusprig überbacken.

Der knackige Rucola-Salat

Ein frischer Rucola-Salat rundet das Gericht perfekt ab. Hier ist, wie Sie ihn zubereiten:

Zutaten

  • Rucola
  • Apfel
  • Kürbiskerne
  • Petersilie

Dressing

  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Essig
  • 1 TL Senf
  • ½ TL Honig
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Rucola waschen und in einem Sieb abtropfen lassen.
  2. Apfel abwaschen, Kerngehäuse entfernen und in feine Scheiben schneiden.
  3. Kürbiskerne in einer kleinen Pfanne ohne Zusatz von Fett rösten, bis sie duften, anschliessend kurz abkühlen lassen.
  4. Petersilie klein schneiden.
  5. Für das Salat-Dressing: Olivenöl, Essig, Senf und Honig mit Salz und Pfeffer in einer Salatschüssel gut verrühren.
  6. Rucola, Apfelscheiben und Kürbiskerne dazugeben und vorsichtig mit dem Dressing vermischen.

Servieren

  1. Lauch-Sauerrahm-Flammkuchen nach der Garzeit aus dem Ofen nehmen, in Stücke schneiden und auf Tellern verteilen.
  2. Den Rucola-Salat dazu servieren.

Tipps und Tricks

Für eine besonders knusprige Pinsa empfiehlt es sich, Reismehl zum Teig hinzuzufügen. Dies sorgt für eine angenehme Textur und ein besonderes Geschmackserlebnis. Die lange Reifezeit des Teiges (48 Stunden und mehr) ist ebenfalls entscheidend für die Qualität des Endprodukts.

Pinsami | Die authentische Pinsa | Made in Italy - leicht, knusprig und lecker

Der Pinsa-Teig

Die Urform der Pizza war vermutlich ähnlich einem Fladenbrot und wurde aus verschiedenen Mehlen wie Dinkel und Gerste nach dem Sauerteigverfahren zubereitet. In heutigen Rezepten wird dem Weizenmehl Reis- und Sojamehl zugemischt (Die alten Römer kannten Sojamehl noch nicht). Besonders ist aber das Reismehl, es macht die Pinsa äusserst knusprig, aber nicht hart, da kracht es so richtig zwischen den Zähnen. Dazu kommt eine sehr lange Reifezeit (48 Stunden und mehr, Pate fermentée) und ein hoher Wassergehalt des Teiges, was aber auch Voraussetzung für einen guten Pizzateig ist.

Pinsa oder Pizza, das ist vielleicht mehr eine Frage Namensgebung als ein markanter Unterschied in der Rezeptur. Wobei Pinsa vielleicht für die urchigere Variante der Pizza steht. Die Pinsa hat einen dickeren und luftigeren Boden als ein Pizza, vielleicht eher eine Focaccia, aber belegt wie eine Pizza...

Vermutlich kannten bereits die alten Römer pizzaähnliche Gebäcke.

Zutaten für den Pinsa-Teig (8 Portionen)

  • Wasser: 500 g
  • Pizzamehl: 650 g (oder 10% Sojamehl und 90% Pizzamehl)
  • Salz: 2 Teelöffel
  • Sauerteig-Starter: 1 TL (oder 1g Frischhefe)
  • Olivenöl: 1 1/2 Esslöffel
  • Reismehl: 50 g
  • Frische Hefe: 2 Teelöffel

Zubereitung des Pinsa-Teigs

  1. Wasser, Pizzamehl, Salz, Sauerteig-Starter, Olivenöl, Reismehl und frische Hefe in die Küchenmaschine geben und auf kleiner Stufe kneten. Nach 4-5 Min. ankneten.
  2. Danach die Geschwindigkeit erhöhen und den Teig auf mittlerer Stufe etwa 20 Minuten weiter kneten.
  3. Anschliessend den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und Stücke zu je 150 g portionieren.
  4. Jeden Teigling zu einer Kugel formen und dann in ein geöltes grosses Teigbecken legen.
  5. Die Teiglinge mit einem Teigtuch (Gärfolie) oder dem Deckel zur Gärbox zudecken und für 48 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
  6. In der Zwischenzeit die Teiglinge nochmals rund formen. Dadurch entsteht eine neue Spannung im Teig und die Teiglinge werden schön glatt.

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