Schnelle Suppen Rezepte: Einfache Vorspeisen für jeden Anlass

Süppchen sind unbestritten die Favoriten, wenn es um einen genussvollen Menüauftakt geht. Sie lassen sich zudem stilvoll präsentieren und eröffnen festliche Tafelfreuden auf unnachahmliche Weise.

Klare oder sämige Suppe?

Im Gegensatz zu einer sättigenden Mahlzeit besticht die Suppe als Entrée durch ihre appetitanregende Wirkung. Traditionell wird eher eine klare Suppe oder Consommé bevorzugt, die auf Bouillon oder Fond aus Fleisch, Fisch, Geflügel, Pilzen oder Gemüse basiert.

Klare Appetitmacher: Zur Veredelung einer festlichen Consommé eignen sich Juliennestreifen, gehackte Kräuter, Safran-Eierstich, Crêpes-Flädli, Tortellini, Klösschen, Sherry oder Noilly Prat.

Sämige Gaumenkitzler: Die gebundene Suppe als Vorspeise sollte weder zu dick noch zu gehaltvoll sein, aber dennoch vollmundig. Duft und Aromen sollten sich wie eine Blüte im Mund entfalten. Wenn möglich, sollte auf eine Mehlschwitze verzichtet werden, da diese die Geschmacksnoten verflacht und die Suppe unnötig schwer macht.

Basis für sämige Suppen bilden zum Beispiel pürierte Gemüse wie Kürbis, Kartoffeln oder Rüebli, Geflügel und Fisch. Spitzenköche empfehlen, das Gemüse durch ein Sieb zu streichen, anstatt einen Stabmixer zu verwenden, damit es nicht pampig wird.

Tipp: Ein paar Gemüsestücke beiseite legen und vor dem Servieren der Suppe wieder beigeben.

Weitere Aromenkomponenten können durch die Beigabe von Früchten erzielt werden. Zur Waldpilzsuppe passt beispielsweise Hagebutte, zu Kürbis oder Sellerie Apfel. Fein munden neben erlesenen Gewürzen auch Aromenspender wie Trüffeljus, Wein, Noilly Prat, Whisky, Senf, Meerrettich resp. Wasabi, geröstete Mandelscheibchen und natürlich frische Kräuter.

Servier-Tipps für Suppen

Das Auge isst bekanntlich mit. Entsprechend wird die Suppe festlich ausstaffiert präsentiert. Dazu gehören gefällige Gefässe ebenso wie passende Garnituren.

Grosis Suppenterrine erlebt zurzeit eine Renaissance. Da sie nicht mehr zur Grundausstattung eines modernen Tafelservices gehört, lohnt es sich, einen Besuch im Brocki einzuplanen. Mit ein bisschen Glück findet man ein schönes Stück, das jeder Festtafel einen sinnigen und stimmigen nostalgischen Charme verleiht. Gut machen sich Suppen auch in eleganten Porzellantassen, ausgehöhltem Gemüse oder in Gläsern, zum Beispiel Weck-Gläsli.

Als Garnitur bieten sich je nach Suppe Muscheln an, frische Kräuter, geröstete Mandelsplitter, Blüten, Trüffelspäne, Glacé oder Rahmhäubchen. Würdige Begleiter sind etwa Grissini, Lachsspiessli, Croûtons oder schmucke Toaststerne.

Rezept-Ideen für schnelle und einfache Suppen

  • Maronisuppe: Diese cremige Suppe ist schnell zubereitet und schmeckt herrlich nach Herbst. Sie kann mit geschlagenem Rahm, Röstzwiebeln und/oder getrockneten Kornblumen serviert werden. Alternativ als "Marroni-Cappuccino" im Glas mit Milchschaum. Die Marronisuppe kann übrigens mit oder auch ohne Weisswein zubereitet werden. Wählt man die Variante mit Weisswein, so schmeckt die Marronisuppe eindeutig etwas “exquisiter” - halt perfekt für eine Suppe, die als Vorspeise serviert wird. Verzichtet man auf den Weisswein, wirkt die Suppe im Geschmack etwas einfacher…ja fast rustikal und kann so auch problemlos als grössere Portion (z.B. als Mittagessen im Büro) verzehrt werden.
  • Gazpacho: Die grüne Gazpacho ist herrlich leicht und erfrischend.
  • Hafersuppe mit Spinat: Ein gesundes, preiswertes und rustikales Rezept.
  • Riesbächler Weinsuppe: Ein Rezept aus dem Schweizer Kanton Zürich, ideal für besondere Anlässe und leicht zubereitet.
  • Indische Kürbissuppe mit Kokosnuss: Ein rohköstliches Rezept, das gerne als Vorspeise verspeist wird.
  • Zucchetti-Süppchen: Ein leichtes Süppchen mit Kartoffeln und geschmacksintensiven Ingwer-Croutons garniert.
  • Kartoffelsuppe mit Limette: Eine erfrischende Variante, verfeinert mit Limettensaft.
  • Exotische Hühnersuppe: Mit Kokos und würzigem Ingwer gespickt, ein tolles Vorspeisen-Rezept für einen Abend unter Freunden.

Abgerundetes Menü

Eine Speisefolge zu komponieren, ist keine Hexerei, sondern ein ausgeklügeltes Spiel mit Aromen, Farben, Texturen und Temperaturen. Dazu folgende Tipps:

Aufbau: Im klassischen Menügerippe lautet die Regel, auf Kalt folgt Warm, folgt Kalt usw. Wird als erster Gang eine Suppe gereicht, kommt danach eine kalte Vorspeise. Handelt es sich dabei um Fisch, wird keiner für die Suppe empfohlen. Wiederholungen gilt es zu vermeiden. Es sei denn, man serviert ein ganzes Fischmenü.

Harmonie: Farblich und geschmacklich sollten sich die einzelnen Gänge zwar unterscheiden, aber dennoch miteinander harmonieren. Wird das Festessen beispielsweise mit einem Kräutersüppchen in Grün eröffnet, macht sich anschliessend etwa eine goldfarbene Wildpastete gut.

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Zutaten und Zubereitung der Marronisuppe

Hier eine Tabelle mit den Zutaten und Zubereitungsschritten für die Marronisuppe:

Zutaten Menge
Zwiebeln 1
Tiefgefrorene Marroni nach Bedarf
Weisswein nach Bedarf (optional)
Wasser 9 dl
Geschlagener Rahm nach Bedarf
Röstzwiebeln nach Bedarf
Getrocknete Kornblumen nach Bedarf
  1. Zwiebeln andünsten.
  2. Tiefgefrorene Marroni hinzufügen und mit Weisswein ablöschen.
  3. Mit Wasser aufgiessen.
  4. Zum Servieren die Suppe nochmals aufkochen und mit dem Stabmixer aufschäumen.
  5. Mit geschlagenem Rahm, Röstzwiebeln und getrockneten Kornblumen servieren.

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