Roggen Buchweizen Brötchen Rezept: Ein herzhaftes und gesundes Brot

Ich habe ein neues Brotrezept ausprobiert, und zwar dieses Buchweizen Brot. Das Brot ist unglaublich luftig und lecker.

Buchweizen ist glutenfrei, hat einen hohen Eiweissgehalt, ist leicht verdaulich und enthält Kieselsäure, Magnesium, Kalzium, Kalium, Eisen und Vitamin E - viele Gründe das leckere Brot auch auszuprobieren.

Ein appetitliches Buchweizenbrot, perfekt für herzhafte und süße Aufstriche.

Was ist Buchweizenbrot?

Buchweizen Brot unterscheidet sich von den Zutaten her deutlich von herkömmlichem Brot, da es nur aus einer einzigen Zutat besteht: Buchweizen.

Im Gegensatz zu Weizenbrot ist dieses Brot glutenfrei und eignet sich daher gut für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie.

Darüber hinaus hat dieses Brot einen intensiveren Geschmack und eine dichtere Textur.

Buchweizenbrot Rezept – Ohne Mehl - Glutenfreies Brot backen

Vorteile von Buchweizen

Wenn Buchweizen quillt, werden die Nährstoffe besser verfügbar und leichter verdaulich. Dieser Prozess erhöht den Gehalt an Protein, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen wie Eisen, Magnesium und Zink.

Buchweizen ist auch reich an Antioxidantien, die entzündungshemmende und immunstärkende Eigenschaften haben können.

Wichtige Hinweise zum Backen mit Buchweizen

Beim Backen von Buchweizenbrot ist es wichtig, hochwertigen und keimbaren Buchweizen zu verwenden. Dies stellt sicher, dass die Nährstoffe des Buchweizens optimal genutzt werden können.

Ich verwende meinen Bio Buchweizen aus meinem Online Shop (momentan nur im CH Shop verfügbar). Dieser stammt aus Österreich, hat also keinen langen Transportweg hinter sich.

Das Rezept für Buchweizenbrot

Ich verwende für das Buchweizen Brot auch keine Hefe, dafür dauert die Quellzeit dieses Brotes länger als herkömmliche Brote.

Zutaten:

  • Buchweizenkörner
  • Wasser
  • Salz

Zubereitung:

  1. Morgens die Buchweizenkörner mit Wasser bedecken und für 6-8 Stunden einweichen.
  2. Dann abgiessen, Buchweizen mit frischem Wasser und Salz pürieren.
  3. Teig in die Schüssel geben für etwa 20 Stunden (über Nacht) fermentieren lassen.
Die Zubereitung von Buchweizenbrot ist einfach und erfordert nur wenige Zutaten.

Weitere Tipps und Variationen

Ich geniesse mein Buchweizen Brot gerne mit herzhaften, aber auch mit süssen Aufstrichen und Toppings.

Ich mache gerne meine eigenen Brote, das macht nicht nur Spass, sondern kann auch sehr spannend sein, mit dem Prozess des Aufgehens, Backens und schliesslich Probieren.

Zusätzliches Rezept für Roggen Buchweizen Brötchen

Zutaten:

  • Starterkultur
  • Mehl
  • Wasser
  • Kernen (z.B. Sonnenblumenkerne)
  • Leinsamen
  • Buchweizen
  • Salz

Zubereitung:

  1. Starterkultur in eine Schüssel geben, mit Mehl und Wasser verrühren, zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 8 Std.
  2. Kernen, Leinsamen, Buchweizen und Wasser mischen, zugedeckt ca. 8 Std. oder über Nacht quellen lassen.
  3. Wasser zum angesetzten Sauerteig giessen, verrühren.
  4. Mehle und die eingeweichten Kerne beigeben, zu einem feuchten Teig kneten, zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 30 Min. aufgehen lassen.
  5. Salz mit dem Wasser verrühren, unter den Teig kneten, mit der Küchenmaschine auf kleiner Stufe ca. 10 Min. kneten, nochmals bei Raumtemperatur ca. 1 1/2 Std.
  6. Teig mit einem Teighorn von vier Seiten her vom Schüsselrand lösen, in der Schüssel hochziehen und in die Mitte fallen lassen.
  7. Teig nochmals zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 20 Min. aufgehen lassen. Diesen Vorgang 3-mal wiederholen.
  8. Teig zugedeckt bei Raumtemperatur nochmals ca. 2 Std.
  9. Brattopf mit dem Deckel in die untere Hälfte des Ofens schieben. Ofen auf 240 °C vorheizen.
  10. Brattopf herausnehmen, Backpapier hineinlegen. Teig mit einem Teighorn vom Rand lösen, in den Brattopf geben, mit Mehl bestäuben, zugedeckt ca. 30 Min. backen.
  11. Deckel entfernen, ca. 15 Min. fertig backen.

Die Welt der Getreidesorten und Mehle

Weizen ist das wichtigste Getreide für die Brot- und Gebäckherstellung, da es eine sehr gute Backeigenschaft hat.

Roggen ist im Anbau sehr einfach und unkompliziert. Roggen eignet sich sehr gut für die Sauerteig-Herstellung und verleit dem Brot einen kräftigen Geschmack.

Dinkel, auch Korn genannt, war bis zum Mittelalter das bevorzugte Brotgetreide und ist im 20 Jahrhundert fast verschwunden, da er erhöhte Ansprüche an den Ackerboden stellt und die Mehl- sowie Brotherstellung anspruchsvoll sind.

Gerste, Hafer und Mais sind nur begrenzt backfähig und werden vorwiegend in Mehlmischungen für Spezialbrote verwendet.

Weitere Getreidearten sind Einkorn, Emmer und Kamut, welche vorwiegend für Spezialbrote verwendet werden.

Getreide wie Mais, Hirse und Reis sowie Pseudogetreide wie Buchweizen, Amaranth und Quinoa, eignen sich für glutenfreie Gebäcke.

Ebenfalls für glutenfreie Gebäcke geeignet sind Hülsenfrüchte, wie Sojabohne, Erbsen, Erdnüsse, Linsen und Bohnen.

Weitere wichtige Zutaten für abwechslungsreiches Brot oder Gebäck sind die Ölsaaten wie Mohn, Sesamsamen, Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne.

Es gibt unterschiedliche Mehltypen. Vollkornmehl enthält 98% des Korns, Ruchmehl 80 bis 85%, Halbweissmehl 72 bis 75% und Weissmehl 60 bis sogar nur 20%.

Vom Korn zum Brot

Das Getreide wird gereinigt und befeuchtet. Im Walzenstuhl wird der Mehlkern in mehreren Arbeitsgängen schonend von den Schalenteilen gelöst.

Getreidesorte Backeigenschaften Besonderheiten
Weizen Sehr gut Wichtigstes Getreide für Brot und Gebäck
Roggen Gut für Sauerteig Einfacher Anbau, kräftiger Geschmack
Dinkel Anspruchsvoll Hohe Ansprüche an Ackerboden
Gerste, Hafer, Mais Begrenzt Vorwiegend in Mehlmischungen
Buchweizen, Amaranth, Quinoa Geeignet Glutenfreie Gebäcke

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