Ribeye am Stück braten: Eine detaillierte Anleitung für den perfekten Genuss

Das Ribeye, auch bekannt als Entrecote, ist ein beliebtes Stück Rindfleisch, das aufgrund seiner feinen Marmorierung und des intensiven Geschmacks besonders geschätzt wird. Im Gegensatz zu klassischen Steak-Varianten kann das Ribeye auch im ganzen Stück gegart werden - eine Methode, die bei Grillenthusiasten immer beliebter wird. Dieses Verfahren erlaubt eine gleichmäßige Garung und ermöglicht es dem Fleisch, seine natürlichen Aromen und Saftigkeit optimal zu entfalten.

Das Hohrückensteak ist im englisch-sprachigen Raum auch als Rib-Eye-Steak bekannt. Es zeichnet sich durch seinen recht hohen Fettgehalt aus, der dem Stück sein ganz besonderes Aroma verleiht. Fans des Hohrückensteaks schätzen ganz besonders die reichhaltige Marmorierung, die dem Steak den reichen Geschmack und saftigen Abgang verleiht. Das Rib Eye Steak ist die amerikanische Alternative zum Entrecote und wird aus der Hohen Rippe geschnitten. Zartes, feinfaseriges Muskelfleisch und eine ausgeprägte Marmorierung machen diesen Steak Cut so beliebt.

Seinen Namen verdankt es dem in der Mitte liegenden Muskelstrang, der mit seinem Fettdeckel optisch stark an ein Auge erinnert. Das Ribeye besteht aus verschiedenen Muskelgruppen, die alle eine unterschiedliche Konsistenz haben. So ist ein abwechslungsreiches kulinarisches Erlebnis garantiert. Alle Muskeln, welche sich in einem Hohrücken Steak vereinen, sind auch stärker marmoriert, als die in anderen Edelstücken.

Die Vorbereitung: Der Schlüssel zum Erfolg

Die Vorbereitung des Ribeyes ist ein entscheidender Schritt, der einen großen Einfluss auf das Endergebnis hat. In den bereitgestellten Quellen wird wiederholt empfohlen, das Fleisch vor dem Grillvorgang aus dem Kühlschrank zu nehmen, um es auf Raumtemperatur erwärmen zu lassen. Dieser Schritt ist von großer Bedeutung, da kühles Fleisch sich langsamer erhitzt, was dazu führen kann, dass die Außenhaut übermäßig trocken wird, während das Innere noch nicht richtig gegart ist.

Dazu solltest du es eine Stunde vor dem Braten oder Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Danach kannst du das Steak ordentlich abwaschen und mit einem Tuch trocken tupfen. Hat das Steak auf einer Seite eine Sehne, solltest du diese ein paar Mal mit einem Messer einschneiden. Zum Schluss würzt du dann das Steak mit etwas Salz und Pfeffer. Mehr Zutaten braucht es auch gar nicht, so bleibt der Geschmack am Ende möglichst authentisch.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Vorbereitung ist die Wahl des Grilltyps. In den Quellen wird sowohl der Kugelgrill als auch der Gasgrill erwähnt. Beide Arten eignen sich gut für das Grillen im Stück, wobei der Kugelgrill aufgrund der Verwendung von Briketts eine langsamere, gleichmäßigere Hitze erzeugt. Gasgrills hingegen ermöglichen es, die Temperatur schneller zu regulieren. In beiden Fällen ist jedoch darauf zu achten, dass die Temperatur nicht zu hoch ist.

Einige Rezeptvorschläge enthalten auch Vorschläge zur Würzung des Ribeyes. Laut den Quellen wird empfohlen, das Fleisch vor dem Grillvorgang mit einer leichten Menge an Olivenöl zu bestreichen, um eine bessere Kruste zu erzeugen. Anschließend können Salz und Pfeffer nach Geschmack hinzugefügt werden. Es wird jedoch auch erwähnt, dass die Würzung nach dem Grillen erfolgen kann, um den natürlichen Geschmack des Fleischs nicht zu überdecken.

Bei den Gewürzen schwören Puristen auf Salz und Pfeffer, beliebt sind aber auch Kreuzkümmel und Knoblauchpulver. Mag man es etwas herber, sind Rosmarin, Oregano oder Thymian ebenfalls passende Optionen.

Hier sind einige Tipps für das Grillieren mit dem «Big Green Egg»:

  • Zeit ist die wichtigste Zutat.
  • Temperatur kontrollieren: Lieber tiefer, dafür länger garen und braten.
  • Lieber weniger Fleisch, dafür nur von Tieren, die ein gutes Leben hatten.
  • Grillgut nie mit der Marinade auf den Grill legen, diese verbrennt nur. Besser nach dem Grillieren würzen.
  • Gemüse ist das neue Fleisch. Mutig und kreativ sein!

Steak grillen | Das Ribeye Steak - So wird's perfekt!

Die Grilltechniken: So gelingt das perfekte Ribeye

Die eigentliche Grilltechnik ist in den bereitgestellten Quellen detailliert beschrieben. Es wird empfohlen, das Ribeye zunächst auf direkter Hitze von allen Seiten kurz anzubraten, um eine knusprige Kruste zu erzeugen. Dieser Vorgang kann entweder auf dem Kugelgrill oder im Gasgrill durchgeführt werden. Die empfohlene Garzeit für das Anbraten beträgt ca. 2 Minuten pro Seite, wobei die Temperatur auf 250 Grad Celsius gehalten werden sollte.

Heize den Grill zunächst auf mindestens 250 Grad vor, bevor du es von beiden Seiten für circa 3 Minuten scharf angrillst. Nach dem scharfen Angrillen legst du das Steak in den Bereich mit indirekter Hitze bei 120 bis 140 Grad. Das Fleisch zieht dort noch einige Minuten, bis es die von dir gewünschte Garstufe erreicht hat.

Bei der Verwendung eines Kugelgrills ist es wichtig, die Briketts so zu verteilen, dass eine Zone mit direkter Hitze und eine Zone mit indirekter Hitze entstehen. Dies ermöglicht es, das Ribeye zunächst anzubraten und anschließend langsam weiterzukochen. In einem der Quellentexte wird erwähnt, dass es bei diesem Verfahren sinnvoll ist, einige Briketts zu entfernen, um die Temperatur im indirekten Bereich unter 120 Grad Celsius zu halten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Grillvorgangs ist die Überwachung der Kerntemperatur. Es wird empfohlen, das Fleisch etwa 1-2 Grad vor Erreichen der gewünschten Endtemperatur vom Grill zu nehmen, da es sich während der Ruhezeit nochmals um 1-2 Grad erwärmt.

Kerntemperaturen für Rib Eye Steak:

  • Rare (blutig): 48-52 °C
  • Medium Rare (englisch): 52-55 °C
  • Medium (rosa): 55-60 °C
  • Medium Well (halbrosa): 60-65 °C
  • Well Done (durch): ab 65 °C

Garstufen von Fleisch mit der Hand bestimmen:

  1. Daumen und Zeigefinger zusammenlegen und auf den Daumenballen drücken. Wenn sich deine Steaks genauso anfühlen, sind sie rare.
  2. Daumen und Mittelfinger zusammenlegen und auf den Daumenballen drücken. Wenn sich deine Steaks genauso anfühlen, sind sie perfekt saignant.

Nach dem Grillen wird das Ribeye in Butcher Paper oder Alufolie eingewickelt und für ca. 30 Minuten ruhen gelassen. Anschließend ist es endlich zum Verzehr bereit und wir sind uns sicher, allein beim Geruch läuft euch schon das Wasser im Munde zusammen.

Kerntemperatur Tabelle für Rindfleisch

Varianten der Zubereitung

Als dritte Variante kann man das Steak auch im Ofen zubereiten. Hierbei musst du das Fleisch aber jedoch auch zunächst in der Pfanne scharf anbraten, da es sonst keine schmackhafte Kruste bildet. Danach stellst du das Steak bei einer Temperatur von 110 Grad in den Backofen, entweder in der Pfanne oder in Alufolie gewickelt. Je nachdem, welche Garstufe du möchtest, bleibt das Steak dann wenige oder mehrere Minuten im Ofen. Die Kerntemperatur liegt zwischen 48 Grad (rare) bis 62 Grad (well done), dazwischen gibt es natürlich noch viele Schritte wie medium-rare oder medium.

Die Zubereitung in der Pfanne ist mitunter die einfachste und schnellste Methode, um das Hohrückensteak perfekt zuzubereiten. Ist die Pfanne endlich heiß, legst du anschließend das Steak hinein und brätst es von einer Seite für 3-5 Minuten scharf an. Danach wendest du es auf die andere Seite und brätst diese ebenfalls für 3-5 Minuten. Je größer und dicker das Steak ist, desto länger muss es braten. Möchtest du dem Steak einen besonderen Geschmack verleihen? Dann gib beim Braten etwas Thymian und zerdrückte Knoblauchzehen hinzu, die du zusammen mit dem Fleisch brätst.

Das Rindshohrückensteak auf dem Grill ist ebenfalls schmackhaft, zart und saftig. Da die Temperaturen beim Grillen besonders Pfeffer verbrennen können, lassen wir Gewürze bei der Vorbereitung komplett weg. Das Steak kann man auf Gas- oder Kohlegrills sehr gut grillen, solange eine Garhaube vorhanden ist. Denn im besten Fall arbeiten wir mit direkter und dann indirekter Hitze.

Nach dem Grillen: Verfeinern und Servieren

Nach dem Grillen und dem Ruhen des Ribeyes kann das Fleisch entweder direkt serviert oder weiter verarbeitet werden. In einer der Quellen wird erwähnt, dass das Ribeye im Stück am nächsten Tag noch als Sandwich genossen werden kann, wodurch ein weiteres kulinarisches Highlight entsteht.

Ein weiteres Beispiel für die Nachbearbeitung ist die Verwendung von Kräuterbutter. In einem der Rezeptvorschläge wird beschrieben, wie eine Mischung aus Butter, Thymian, Schnittlauch, Zitronensaft und Knoblauch hergestellt wird, die anschließend auf das abgekühlte Ribeye gestrichen wird. Ein weiterer Vorschlag zur Nachbearbeitung ist die Verwendung von Bratkartoffeln als Beilage.

Als Beilagen eignet sich alles, was einem besonders gut schmeckt. Anders als bei vielen Traditionsgerichten gibt es beim Hohrückensteak keine bestimmten Vorgaben, an die man sich halten sollte.

Dry Aged Ribeye: Eine besondere Delikatesse

In einer der Quellen wird ein spezielles Produkt beschrieben: das Dry Aged Ribeye. Dieses Steak wird 21-45 Tage trocken gereift, was eine intensivere Aromatik und eine Zartheit des Fleischs ermöglicht. Die Dry Aged Variante wird aus hochwertigem Färsenfleisch aus dem Berner Oberland hergestellt, das durch nachhaltige Landwirtschaft und natürliche Aufzucht bekannt ist. Die Dry Aged Variante wird frisch versendet, ohne Tiefkühlung, was die Qualität und den Geschmack bewahrt.

In der Quelle wird erwähnt, dass dieses Steak in der TV-Sendung "Abenteuer Leben" und anderen Programmen wie "Galileo" und "Beef Battle" vorgestellt wurde.

Fazit

Das Grillen des Ribeyes im Stück ist eine hervorragende Methode, um das volle Potenzial dieses Fleischstücks zu entfalten. Durch eine sorgfältige Vorbereitung, die richtige Garzeit und die optimale Nachbearbeitung kann ein Ribeye im Stück zu einem kulinarischen Highlight werden. Ob als klassisches Steak, als Sandwich oder in Kombination mit Kräuterbutter und Bratkartoffeln - das Ribeye bietet zahlreiche Möglichkeiten, um den Geschmackssinn zu begeistern. Besonders bei der Verwendung von Dry Aged Fleisch wird deutlich, wie viel Einfluss die Reifung auf die Aromatik und Textur hat.

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