Pflaumenknödel Rezept: Eine Traditionelle Köstlichkeit

Pflaumenknödel, auch bekannt als Zwetschgenknödel, sind ein typisches Rezept aus der traditionellen deutschen und österreichischen Küche. Sie vereinen die Süße der Pflaumen oder Zwetschgen mit dem weichen, saftigen Kartoffelteig und werden traditionell mit Butter, Zucker und Zimt serviert. Bei diesen einfachen Kartoffelknödel greift jeder gerne zu. Einfach traumhaft schmecken die köstlichen Zwetschgenknödel.

Die Pflaumenknödel haben ihre historischen Wurzeln im Sudetenland, einem historischen Raum im heutigen Tschechien, der durch seine reichen Ackerflächen und Obstbäume geprägt war. Sie stammen ursprünglich aus dem Sudetenland, einer Region, die historisch zwischen Böhmen, Mähren und Schlesien lag. In dieser Gegend war es Tradition, die reiche Pflaumenernte im Herbst in Form von Knödeln weiterzuverarbeiten - eine sättigende und zugleich schmackhafte Variante, die bis heute in Familienrezepten weitergegeben wird.

Besonders eindrucksvoll ist die Kombination aus dem weichen, süßlichen Aroma der Pflaumen und der warmen, zuckergestrahlten Butter, die die Knödel nochmalig veredelt. Die Vorbereitung erfordert ein wenig Geduld und Feingefühl, insbesondere beim Teigkneten und beim Füllen der Knödel, doch das Ergebnis ist eine Wohltat für den Gaumen und den Geist.

Die Rezepte, die in den folgenden Abschnitten vorgestellt werden, stammen aus verschiedenen Quellen und Regionen. Sie zeigen, wie sich das Grundrezept über die Jahre hinweg bewahrt hat, aber auch wie es in modernen Versionen weiterentwickelt wurde. Herbst ist die Zeit, in der die Kälte langsam einkehrt und die Bäume sich in warme Farben kleiden. Doch nicht nur die Natur verändert sich, auch die Küche macht sich bereit für die winterlichen Tage. Eines der beliebtesten Gerichte in dieser Jahreszeit sind die Pflaumenknödel, ein Klassiker, der nicht nur Kindheitserinnerungen weckt, sondern auch mit seiner herzhaften Süße und weichen Textur zum Wohlfühlen einlädt.

Die Pflaumenknödel haben ihre Ursprünge in der traditionellen österreichischen und bayerischen Küche, wobei sie auch in anderen Teilen Europas, insbesondere im Sudentenland, beliebt sind. Sie sind ein typisches Herbstgericht, das sich hervorragend zum Verarbeiten der reichlichen Pflaumen- und Zwetschgen-Ernte eignet.

Der Name Zwetschgenknödel ist in Bayern üblich, während in anderen Regionen auch der Begriff Pflaumenknödel gebräuchlich ist. In Schlesien, insbesondere in der Sudetendeutschen Variante, werden die Knödel manchmal mit einer flüssigen Butter serviert, was den Geschmack intensiviert. Die Süßspeise war in ihrer ursprünglichen Form nicht nur ein Genussmittel, sondern auch eine Art Nahrungsreserve. In Zeiten der Entbehrung, als der reich gedeckte Tisch keine Selbstverständlichkeit war, halfen Pflaumenknödel, den Tisch mit einem leckeren und füllenden Gericht zu bereichern.

Die Klassische Variante mit Kartoffelteig

Die klassische Variante der Pflaumenknödel ist der Kartoffelteig, der die Früchte umhüllt. Die Zubereitung der Knödel ist einfach, benötigt jedoch etwas Geschick und Geduld, besonders bei der Formung der Knödel. Der Teig, meist aus Kartoffeln oder Quark hergestellt, umschließt die Pflaumen, die vorher entsteint und eventuell mit Zucker gefüllt werden. Nach dem Garen werden die Knödel in Butter und Semmelbröseln gebräunt und mit Zucker und Zimt bestäubt. Sie werden entweder als Süßspeise oder als Hauptgericht serviert, je nach Familie und Region.

Für die Zwetschgenknödel wird zuerst der Kartoffelteig zubereitet. Die Rezepte, die aus der Zeit der Omas und Uromas stammen, spielte die Einfachheit der Zutaten eine entscheidende Rolle. In einer Zeit, in der nicht immer reichlich Lebensmittel verfügbar waren, wurden Gerichte wie die Pflaumenknödel mit vorhandenen Gartenfrüchten und einfachen Grundzutaten zubereitet. Die Pflaumen oder Zwetschgen kamen aus dem eigenen Garten, die Kartoffeln wurden meist selbst angebaut, und das Mehl stammte von lokalen Mühlen.

Diese Gerichte dienten nicht nur der Ernährung, sondern auch der Erholung. Die Süße der Früchte, kombiniert mit dem weichen Knödelteig, brachte nicht nur Geschmack, sondern auch eine Form der emotionalen Zufriedenheit.

Zutaten:

  • Mehlig kochende Kartoffeln
  • Butter
  • Mehl
  • Salz
  • Ei
  • Pflaumen oder Zwetschgen

Zubereitung:

  1. Kartoffeln kochen: Die Kartoffeln werden geschält und in Salzwasser gekocht, bis sie weich sind. Anschließend werden sie abgeschreckt, geschält und durch eine Kartoffelpresse gedrückt.
  2. Teig herstellen: Die gewürfelte Butter wird unter die warmen Kartoffeln gestampft. Danach folgen Mehl, Salz und das Ei. Alles wird zu einem glatten Teig verarbeitet.
  3. Pflaumen vorbereiten: Die Pflaumen werden gewaschen, entsteint und in den Teig eingebettet. Jede Frucht wird mit Teig umhüllt und zu einem Knödel geformt.
  4. Knödel kochen: Die Knödel werden in kochendes Wasser gegeben und bei schwacher Hitze ca. 5-7 Minuten gegart, bis sie an die Oberfläche steigen.

Dieses Rezept ist besonders einfach und eignet sich daher gut für Anfänger.

Eines der bekanntesten Rezepte für Pflaumenknödel stammt von Omas Rezepten und ist bis heute ein Klassiker in vielen Familien. Es basiert auf einem Kartoffelteig, der mit Eiern, Mehl und Butter verarbeitet wird. Die Pflaumen werden entsteint und in die Teigfladen eingeschlossen, bevor die Knödel in kochendem Wasser gegart und anschließend in Butter und Semmelbröseln gebräunt werden. Der Geschmack ist warm, süß und herzhaft, mit einem angenehm weichen Biss.

  1. Die Kartoffeln gründlich waschen und in Salzwasser aufkochen. Ca. 25 Minuten köcheln lassen, bis sie weich sind. Anschließend abgießen, abschrecken und die Schale entfernen.
  2. Die Eier hinzufügen und mit einem Handrührgerät oder mit der Hand unterheben. Danach das Mehl sieben und gut vermengen, bis ein glatter, elastischer Teig entsteht.
  3. Mit bemehlten Händen den Teig in etwa 12-14 gleich große Fladen formen. Die Pflaumen waschen und entsteinen. Viele Familien ersetzen den Stein mit einem Zuckerwürfel, um die Süße zu verstärken.
  4. Jede Pflaume in einen Teigfladen legen und den Teig umschlagen, sodass ein Knödel entsteht.
  5. Ein breites Wasser aufkochen und die Knödel vorsichtig hineingeben. Bei schwacher Hitze ca. 18-20 Minuten köcheln lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen.
  6. In einer Pfanne die Butter schmelzen und die Semmelbrösel darin leicht bräunen. Die Knödel mit Zucker und Zimt bestreuen und, falls gewünscht, mit Puderzucker.

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Variante mit Quarkteig

Eine alternative Version des Pflaumenknödels verwendet statt Kartoffelteig einen Quarkteig, was insbesondere in Österreich üblich ist. Neben der klassischen Zubereitung mit Kartoffelteig wird auch eine Variante mit Quarkteig beschrieben, die insbesondere in Österreich verbreitet ist.

Zutaten:

  • Magerquark
  • Mehl
  • Butter
  • Eier
  • Salz
  • Pflaumen oder Zwetschgen

Zubereitung:

  1. Teig herstellen: Magerquark, Mehl, Butter, Eier und Salz werden zu einem glatten Teig verknetet. Der Teig wird in Frischhaltefolie gewickelt und etwa 30 Minuten kalt gestellt.
  2. Formen: Der Teig wird auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt und in 12 Quadrate geschnitten. In jedes Quadrat wird eine entsteinte Pflaume gelegt.
  3. Knödel formen: Die Teigquadrate werden zu Knödelformen gefaltet, sodass die Pflaume vollständig umschlossen wird.
  4. Kochen: Die Knödel werden in kochendem Wasser gegart, bis sie an die Oberfläche steigen.

Ein weiteres beliebtes Rezept stammt aus der Region, in der Quark (auch Topfen genannt) eine wichtige Rolle spielt. Im Gegensatz zum Kartoffelteig wird hier ein Quarkteig hergestellt, der ebenfalls weich und geschmeidig ist.

  1. Den Magerquark mit Mehl, Butter, Eiern und Salz in einer Schüssel vermengen. Mit einem Handrührgerät oder von Hand gut durchkneten, bis ein homogener Teig entsteht.
  2. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca.
  3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, bis er etwa 0,5-1 cm dick ist. Die Pflaumen entsteinen und vorsichtig in die Teigquadrate legen.
  4. In einem großen Topf Wasser mit etwas Salz zum Kochen bringen. Die Knödel vorsichtig hineingeben und bei schwacher Hitze ca.
  5. In einer Pfanne die Semmelbrösel in Butter leicht bräunen. Die Knödel mit Zucker und Zimt bestreuen und warm servieren.

Köstliche und süsse Knödel aus Quark mit einem Kern aus Zwetschgen ergibt ein unglaublich himmlisches Dessertrezept mit Bröseln ummantelt. 45 min. Die frische Butter mit dem Zucker und Eiern in einer Rührschüssel gründlich mit dem Mixer verrühren.

  1. Nun die Zwetschgen waschen und entsteinen. Anschliessend den Teig auf einer mit etwas Mehl bestäubten Arbeitsfläche zu einer Rolle formen. Von der Rolle jeweils ca.
  2. Auf jede Rolle eine Zwetschge legen und den Teig über die Zwetschge ziehen und ummantelt verschliessen. Die Knödel nun ins kochende Wasser geben, aufkochen und für die nächsten ca. 10 Minuten ziehen lassen.
  3. Zuletzt 2 EL Butter in einer Pfanne zerlassen, das Paniermehl und Zucker einrühren. So lange anrösten, bis die Mischung goldbraun ist.

Variante mit Milchbrötchenteig

Dieser Teig ist etwas fester als der Kartoffel- oder Quarkteig, jedoch dennoch weich und saftig.

  1. Die Kartoffeln kochen, schälen und mit dem Kartoffelstampfer stampfen. Die Pflaumen entsteinen und mit Würfelzucker füllen.
  2. Jede Pflaume in einen Teigkreis legen und den Teig umschlagen, sodass ein Knödel entsteht.
  3. In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Die Knödel vorsichtig hineingeben und bei schwacher Hitze ca.
  4. In einer Pfanne Butter erhitzen und Semmelbrösel darin leicht bräunen. Die Knödel mit Zucker und Zimt bestreuen und warm servieren.

Tipps und Tricks für die Zubereitung

Die Zubereitung von Pflaumenknödeln erfordert etwas Geschick und Geduld, besonders bei der Formung.

  1. Für den Kartoffelteig sollten immer mehligkochende Kartoffeln verwendet werden. Diese geben beim Stampfen eine cremige Konsistenz ab, wodurch der Teig weich und elastisch wird.
  2. Die Pflaumen sollten vorsichtig entsteinen, um die Frucht nicht zu zerstören. Bei manchen Familien wird der Stein durch einen Zuckerwürfel ersetzt, um die Süße zu verstärken.
  3. Der Teig, egal ob er aus Kartoffeln oder Quark besteht, muss elastisch und weich sein. Er sollte sich gut rollen und formen lassen, ohne zu reißen.
  4. Beim Formen der Knödel ist es wichtig, dass die Ränder gut zusammengedrückt werden, damit die Füllung nicht während des Garens herausfällt. Es ist auch wichtig, dass die Knödel nicht zu groß oder zu klein sind.
  5. Die Knödel sollten in einem breiten Topf mit reichlich Wasser gekocht werden. Das Wasser sollte nicht zu heiß sein, da es sonst zu sprudeln beginnt und die Knödel zerstören kann.
  6. Nach dem Garen werden die Knödel in Butter und Semmelbröseln gebräunt. Dies gibt ihnen eine goldene, knusprige Schicht und verleiht dem Gericht einen zusätzlichen Geschmack.

Kartoffeln richtig auswählen: Mehlige Kartoffeln eignen sich am besten, da sie mehr Stärke enthalten und dadurch den Teig stabilisieren. Frische Pflaumen verwenden: Frische, saftige Pflaumen oder Zwetschgen sind ideal. Sie sollten nicht zu weich oder zu fest sein. Teig nicht übermachen: Der Teig sollte nur so lange geknetet werden, bis er glatt ist. Zu viel Kneten kann die Konsistenz beeinträchtigen. Wasser nicht sprudelnd kochen lassen: Beim Garen der Knödel sollte das Wasser nicht sprudeln, um Brüchigkeit zu vermeiden.

Serviervorschläge und Variationen

Die Pflaumenknödel können je nach Geschmack und Vorliebe angepasst werden.

  1. Eine beliebte Variante ist die Pflaumenknödel mit Vanillesoße. Nach dem Garen werden die Knödel in Butter und Semmelbröseln gebräunt und mit Vanillesoße serviert. Die Vanillesoße kann selbst hergestellt werden oder auch aus dem Glas verwendet werden. Vanillesoße: Eine selbstgemachte Vanillesoße ist eine elegante Alternative zur einfachen Butter. Sie verleiht den Knödelfrüchten eine zusätzliche Note.
  2. Einige Familien ersetzen den Zucker durch süße Mandeln oder Walnüsse. Die Nüsse werden in die Pflaumen eingelegt und verleihen dem Gericht einen nussigen Geschmack.
  3. Ein weiterer beliebter Topping ist Streusel, der aus Mehl, Zucker, Butter und etwas Salz besteht. Die Streusel werden vor dem Garen auf die Knödel gestreut und während des Garens leicht angebraten.
  4. Ein weiterer Topping ist Schlagsahne, die nach dem Garen auf die Knödel gestreut wird. Dies verleiht dem Gericht eine cremige Textur und eine zusätzliche Süße.

Butterbrösel: Eine Mischung aus Semmelbröseln, Butter und Zucker kann in einer Pfanne leicht gebräunt werden und gibt den Knödeln eine knusprige Kruste. Zimt und Zucker: Die Kombination aus Zucker und Zimt ist klassisch und verleiht den Knödeln einen warmen Geschmack.

Nährwerte und Anpassungen

Die Pflaumenknödel sind ein reichhaltiges Gericht, das in der herbstlichen Kantine eine gute Ergänzung darstellt.

Die Nährwerte der Pflaumenknödel variieren je nach Zubereitungsart und Zutaten. Diese Werte beziehen sich auf das Rezept mit Kartoffelteig und Butterbröseln.

In Österreich wird der Quarkteig bevorzugt, und die Knödel werden oft mit Vanillesoße serviert. In Bayern ist der Begriff Zwetschgenknödel geläufig, und die Zubereitung ist ähnlich wie im Osten Deutschlands.

  • Kalorien: ca.
  • Eiweiß: ca.
  • Fett: ca.
  • Kohlenhydrate: ca.

Diese Werte können je nach Rezept und Zutaten variieren.

Anpassungen für eine gesündere Variante:

  • Zucker reduzieren: Der Zucker kann durch Honig oder Agave-Nektar ersetzt werden.
  • Butter reduzieren: Die Butter kann durch Margarine oder Olivenöl ersetzt werden.
  • Semmelbrösel reduzieren: Die Semmelbrösel können durch Haferflocken oder Getreideflocken ersetzt werden.

Aufbewahrung und Wiederaufwärmen

Die Pflaumenknödel können nach dem Garen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Sie halten sich bis zu 2-3 Tagen, wenn sie in einem luftdichten Behälter aufbewahrt werden.

  1. Die Knödel können in einem luftdichten Behälter oder in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank aufbewahrt werden.
  2. Die Knödel können auch gefroren werden. Dazu sollten sie vor dem Garen gefroren werden. Sie können entweder als rohe Knödel gefroren werden oder nach dem Garen.
  3. Die Knödel können entweder in der Mikrowelle oder im Backofen erwärmt werden. Im Mikrowellenofen sollten sie in einer Schüssel mit etwas Wasser erwärmt werden, um die Weichheit zu erhalten.

Die Knödel können für 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Zum Wiederaufwärmen können die Knödel entweder in der Mikrowelle für 2-3 Minuten erwärmt werden oder in einem Ofen auf niedriger Stufe für 10-15 Minuten.

Weitere Variationen und Serviertipps

Zu Gebackene Zwetschgenknödel aus Kartoffelteig passt hervorragend Zwetschgenröster. Omas Semmelknödel ist die typische Beilage zu Schweinsbraten oder anderen Saucengerichten. Altes Brot muss nicht weggeworfen werden, sondern kann mit diesem tollen Knödelrezept weiterverarbeitet werden, das ausserdem noch super schmeckt. Eine köstliche Hülle aus Kartoffelteig und einer saftigen Zwetschge innen. Eine tolle Kombination sind die leckeren Semmelknödel mit Eierschwämmlisauce oder mit Schweinebraten. Tiroler Knödel schmecken in Verbindung mit Sauerkraut erst richtig lecker. Herzhaft und verführerisch schmecken die köstlichen Marillenknödel. Dieses einfache Rezept ist schnell zubereitet und gelingt garantiert. Eine süsse Verführung sind diese österreichischen Germknödel mit Powidlfüllung. Das Rezept dazu findet man hier. Feine selbstgemachte Knödel aus frischen Zutaten, einfach zubereitet. Das Knödel-Rezept, dass sie ausprobieren müssen. Von den köstlichen Kartoffelknödel können Ihre Lieben bestimmt nicht genug bekommen.

Klassische Servierweise: Die Pflaumenknödel werden traditionell in einer großen Schüssel serviert und mit warmer Brauner Butter sowie Zucker und Zimt bestreut.

Modernes Arrangement: Für eine elegantere Präsentation können die Knödel in einer Telleranordnung serviert werden, wobei die Braune Butter als Sauce dazu gereicht wird.

Dessertideen mit gelben Pflaumen

Gelbe Pflaumen sind eine köstliche und vielseitige Zutat für Desserts. Ob warm oder kalt, als Crumble, Kompott oder in Kombination mit anderen Zutaten - die süß-säuerlichen Früchte lassen sich zu zahlreichen leckeren Nachspeisen verarbeiten. Dieser Artikel bietet eine Sammlung inspirierender Rezepte und Ideen für Desserts mit gelben Pflaumen.

Pflaumen Crumble - Ein Klassiker neu interpretiert

Ein Pflaumen Crumble ist ein wunderbares Dessert, besonders in der kälteren Jahreszeit. Die Kombination aus warmen, weichen Pflaumen und knusprigen Streuseln ist einfach unwiderstehlich.

Rezept für Pflaumen Crumble

Zutaten:

  • Für die Füllung: Pflaumen (gelb, rot oder gemischt), Zimt, Brauner Zucker (oder weißer Zucker), Etwas Puddingpulver oder Speisestärke (zum Binden des Fruchtsafts)
  • Für die Streusel: Mehl, Haferflocken (optional), Kalte Butter (in Würfeln), Zucker, Zimt, Eine Prise Salz, Gehackte Mandeln oder Nüsse (optional)

Zubereitung:

  1. Pflaumen vorbereiten: Pflaumen waschen, vierteln, entkernen und mit Zimt, Zucker und Puddingpulver vermischen.
  2. Streusel herstellen: Mehl, Haferflocken, Butter, Zucker, Zimt und Salz in einer Schüssel vermengen und mit den Händen zu Streuseln verarbeiten.
  3. Crumble zusammensetzen: Die Pflaumen in eine Auflaufform oder ofenfeste Gläser geben und mit den Streuseln bedecken.
  4. Backen: Im vorgeheizten Ofen bei 200°C Ober-/Unterhitze ca. 25-30 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind.

Serviertipps:

  • Warm mit Vanillepudding, Vanillesauce oder einer Kugel Eis genießen.
  • Im Glas oder in einer Auflaufform backen.
  • Mit frischen Früchten oder Schokostreuseln garnieren.

Varianten des Pflaumen Crumble

  • Zwetschgen Crumble: Statt Pflaumen Zwetschgen verwenden.
  • Apfel-Pflaumen Crumble: Pflaumen mit Apfelstücken mischen.
  • Nussiger Crumble: Gemahlene Mandeln oder gehackte Nüsse in den Streuselteig geben.
  • Crumble mit Haferflocken: Einen Teil des Mehls durch Haferflocken ersetzen.
  • Weihnachtlicher Crumble: Gewürze wie Kardamom, Muskat, Spekulatius- oder Lebkuchengewürz hinzufügen.

Pflaumenkompott - Ein vielseitiges Dessert

Pflaumenkompott ist ein einfaches, aber köstliches Dessert, das warm oder kalt genossen werden kann. Es eignet sich hervorragend als Beilage zu Eis, Joghurt oder Quark.

Rezept für Pflaumenkompott

Zutaten:

  • Gelbe Pflaumen
  • Rohrohrzucker
  • Zimt
  • Zitronensaft (optional)
  • Apfelsaft oder Wasser (optional)

Zubereitung:

  1. Pflaumen vorbereiten: Pflaumen entkernen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Kompott kochen: Pflaumenstücke mit Zucker und Zimt vermischen und ca. 2 Stunden ziehen lassen. Anschließend in einem Topf aufkochen und ohne Zugabe von Wasser (oder mit etwas Apfelsaft) weich dünsten.
  3. Abschmecken: Nach Bedarf mit Zitronensaft abschmecken.

Serviertipps:

  • Warm oder kalt servieren.
  • Als Beilage zu Eis, Joghurt oder Quark genießen.
  • Mit Walnusskrokant bestreuen.

Varianten des Pflaumenkompotts

  • Pflaumenkompott mit Rotwein: Einen Schuss Rotwein beim Kochen hinzufügen.
  • Pflaumenkompott mit Mandeln: Gehackte Mandeln hinzufügen.
  • Pflaumenkompott mit Vanille: Eine Vanilleschote mitkochen.
  • Pflaumenkompott mit Ingwer: Frischen Ingwer hinzufügen.

Weitere Dessertideen mit gelben Pflaumen

Neben Crumble und Kompott gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten, gelbe Pflaumen in Desserts zu verwenden.

  • Pflaumen-Quark-Dessert: Quark mit Sahne, Zucker und Zitronensaft verrühren. Gelbe Pflaumen entkernen, in Stücke schneiden und mit Zucker und Zimt aufkochen. Pflaumen, Quarkcreme und zerbröselten Kuchenresten schichtweise in Gläser füllen und mit Schokostreuseln und Pflaumen garnieren.
  • Pflaumen-Schmand-Schnitten: Ein Blech mit einem Mürbeteigboden auslegen, mit Schmand bestreichen und mit halbierten, entkernten Pflaumen belegen. Mit Streuseln bestreuen und backen.
  • Pflaumenknödel: Quarkknödel zubereiten und mit Pflaumenmus füllen.
  • Pflaumen-Tarte: Einen Mürbeteigboden mit einer Creme füllen und mit halbierten, entkernten Pflaumen belegen.
  • Pflaumen-Eis: Pflaumenpüree unter eine Eiscreme-Masse mischen und gefrieren lassen.
  • Pflaumen-Mousse: Sahnemousse mit Pflaumenkompott kombinieren und mit Walnusskrokant garnieren.
  • Pflaumen mit Mandeln: Gelbe Pflaumen in Spalten schneiden und mit Mandeln und Zucker in ofenfeste Förmchen geben. Mit einem Teig aus Ei, Puderzucker, Milch und Mehl übergießen und backen. Mit Vanilleeis servieren.

Tipps und Tricks für die Zubereitung von Desserts mit gelben Pflaumen

  • Saisonale Auswahl: In der Saison kann man unter vielen Pflaumensorten wählen. Runde, dunkle Pflaumen besitzen ein weiches, saftiges Fruchtfleisch, während Zwetschgen eher fest im Fleisch sind.
  • Fruchtsaft binden: Mische die Pflaumen vor dem Backen mit etwas Puddingpulver oder Speisestärke, damit dein Crumble nicht zu flüssig wird.
  • Pflaumen aus dem Vorrat: Für den Pflaumen-Crumble kannst du auch eingefrorene oder eingekochte Pflaumen nehmen. Aus dem Glas sollten sie gut im Sieb abtropfen, damit der Crumble nicht zu wässrig wird.
  • Kalte Butter für Streusel: Verwende kalte Butter für die Streusel. So gelingen sie knusprig und lassen sich gleichmäßig verteilen.
  • Zuckeralternativen: Anstelle von Zucker kannst du auch Erythrit oder Stevia verwenden.
  • Mehl nach Belieben: Für den Pflaumen-Crumble kannst du Weizenmehl, Dinkelmehl oder Vollkornmehl verwenden.
  • Aufbewahrung: Frisch gebacken schmeckt der Pflaumen-Crumble natürlich am allerbesten, aber du kannst ihn auch problemlos aufbewahren. Im Kühlschrank hält er sich abgedeckt etwa 2 Tage.

Gelbe Pflaumen aus Südafrika

Wusstest du, dass man auch im Winter leckere Pflaumen kaufen kann? Südafrika ist nicht nur ein traumhaftes Reiseziel, sondern bietet auch fantastisches Obst wie die Pflaume. Die südafrikanische Pflaume wird hauptsächlich in der westlichen Kap-Region angebaut, wo die geschützten Täler und das mediterrane Klima ideale Voraussetzungen bieten. Ihr Gehalt an Pektin und Zellulose fördert die Verdauung, und ihr hoher Ballaststoffgehalt kann Sodbrennen entgegenwirken. Dafür müssen die Pflaumen allerdings gedünstet werden! Sie enthalten außerdem Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium und Magnesium, sowie die Spurenelemente Kupfer und Zink.

Der Obstanbau hat in Südafrika eine lange Tradition und ist ein wichtiger Wirtschaftssektor.

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