Puddingpulver in Quark einrühren ohne Kochen: Ein Rezept für laktosefreien Genuss

Viele Menschen leiden unter Laktoseintoleranz und müssen daher auf Milchprodukte verzichten. Dieses Rezept bietet eine laktosefreie Alternative, die genauso cremig und schmackhaft ist wie das Original. Durch die Verwendung von laktosefreiem Quark und alternativen Flüssigkeiten wie Pflanzendrinks wird ein Genuss ohne Beschwerden ermöglicht. Der Pudding mit Quark ist nicht nur laktosefrei, sondern auch reich an Proteinen, was ihn zu einer sättigenden und gesunden Option macht.

Zutaten für den laktosefreien Quarkpudding

Für die Zubereitung dieses Rezepts benötigen Sie folgende Zutaten:

  • Laktosefreier Quark
  • Puddingpulver mit Vanillegeschmack
  • Laktosefreie Milch oder ein Pflanzendrink (z.B. Mandel-, Soja- oder Hafermilch)
  • Zucker oder ein anderes Süßungsmittel nach Wahl (z.B. Honig, Ahornsirup, Birkenzucker oder Kokosblütenzucker)
  • Frische Erdbeeren, Himbeeren oder andere Beeren (optional)

Zubereitung des laktosefreien Quarkpuddings

Die Zubereitung dieses Puddings ist denkbar einfach und schnell. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Pudding kochen: Aus dem Puddingpulver und der laktosefreien Milch oder dem Pflanzendrink nach Packungsanweisung einen Pudding zubereiten. Achten Sie darauf, dass keine Klümpchen entstehen und der Pudding schön cremig ist.
  2. Abkühlen lassen: Den Pudding abkühlen lassen. Rühren Sie ihn dabei gelegentlich um, damit sich keine Haut bildet.
  3. Quark unterheben: Sobald der Pudding abgekühlt ist, den laktosefreien Quark unterheben.

Wer den Pudding verfeinern möchte, kann 1 - 2 Eier unterrühren, oder die Eigelb unterrühren und das geschlagene Eiweiss unterheben. Mit Klarsichtfolie bedecken und im Kühlschrank oder draussen ganz abkalten lassen. Damit sich keine Haut bildet, die Klarsichtfolie ganz auf dem Pudding auflegen oder auf den fertigen Pudding eine dünne Schicht Zucker streuen.

Variationen des Rezepts

Dieses Grundrezept lässt sich vielseitig abwandeln. Hier sind einige Ideen für Variationen:

  • Andere Früchte: Verwenden Sie anstelle von Erdbeeren andere Beeren wie Himbeeren, Blaubeeren oder Johannisbeeren.
  • Schokoladenpudding: Für einen Schokoladenpudding können Sie Kakaopulver zum Puddingpulver hinzufügen oder Schokostückchen unter die Quarkmasse heben.
  • Nuss-Variante: Fügen Sie gehackte Nüsse wie Mandeln, Haselnüsse oder Walnüsse hinzu, um dem Pudding eine knackige Textur zu verleihen.
  • Fruchtaufstrich: Verwenden Sie einen laktosefreien Fruchtaufstrich, um den Pudding zu verfeinern. Besonders gut passen Waldfrüchte oder Erdbeerkonfitüre.

Schneller Heidelbeerkuchen | Wenige Zutaten, großer Geschmack

Weitere Rezeptideen mit Puddingpulver und Quark

Low Carb Quarkauflauf

Wenn Sie eine warme Alternative zum kalten Pudding suchen, ist der Low Carb Quarkauflauf eine ausgezeichnete Wahl. Dieses Rezept ist ebenfalls einfach zuzubereiten und eignet sich gut für den Familienalltag.

Zutaten für den Low Carb Quarkauflauf

  • 500 g Magerquark
  • 1 Päckchen Puddingpulver (Vanille)
  • 2-3 Eier
  • Süßungsmittel nach Wahl (z. B. Agavendicksaft, Chunky Flavor, etc.)
  • Optional: Früchte wie Beeren oder Apfelstücke

Zubereitung des Low Carb Quarkauflaufs

  1. Vorbereitung: Heizen Sie den Ofen auf 180 °C vor.
  2. Zutaten mischen: Verrühren Sie den Magerquark, das Puddingpulver, die Eier und das Süßungsmittel in einer Schüssel.
  3. Früchte hinzufügen (optional): Heben Sie die Früchte unter die Quarkmasse.
  4. Backen: Füllen Sie die Masse in eine Auflaufform und backen Sie den Auflauf für ca. 30-40 Minuten, bis er goldbraun ist.

Der Low Carb Quarkauflauf schmeckt warm und kalt und ist eine sättigende und proteinreiche Mahlzeit.

Pudding Oats: Eine Frühstücks-Idee

Für ein cremiges und sättigendes Frühstück können Sie Pudding Oats zubereiten. Dieses Rezept ist einfach, schnell und lässt sich vielseitig variieren.

Zutaten für Pudding Oats

  • 30 g zarte Haferflocken
  • 100 ml fettarme Milch (oder Pflanzenmilch)
  • 50 ml Wasser
  • 5 g Puddingpulver Vanille (oder Speisestärke + Vanilleextrakt)
  • 100 g Magerquark oder Skyr
  • Süßstoff / Flavour-Drops nach Belieben (oder Zucker)
  • Toppings nach Wahl (z.B. Früchte, Nüsse, Schokolade)

Zubereitung der Pudding Oats

  1. Haferflocken kochen: Die Haferflocken mit Milch und Wasser in einem kleinen Topf aufkochen.
  2. Puddingpulver einrühren: Währenddessen das Puddingpulver in etwas extra Wasser auflösen. Sobald die Milch aufkocht, den Topf vom Herd nehmen. Puddingpulver einrühren und 5 Minuten stehen lassen.
  3. Quark unterheben: Den Quark oder Skyr unterheben.

Weitere Rezeptideen

  • Vanillecreme: 30 g Pulver nehmen.
  • Vanillepudding: Von der Milch 2 EL abnehmen und mit dem Puddingpulver und dem Zucker vermengen. Derweil in einem Topf die restliche Milch aufkochen, nun die angerührte Puddingmasse einrühren. Weiterrühren bis der Pudding dick wird. Vom Herd nehmen und ein paar Minuten abkühlen.
  • No bake Erdbeerkuchen im Glas: Nun 8 EL der Milch mit dem Puddingpulver, dem Zucker und dem Vanillezucker in einer Schüssel glatt rühren. Den Rest der Milch in einem Topf zum Kochen bringen, danach die Puddingpulvermischung mit dem Schneebesen einrühren und unter Rühren 2 Minuten köcheln lassen, damit dieser eindickt. Den Topf vom Herd ziehen, den Pudding auskühlen lassen. Zwischendurch durch rühren. Danach die Mascarpone unter den kalten Pudding rühren. Jetzt in 8 Dessertgläser zuerst ein paar Guetzlistücke, danach einen Teil der Erdbeer-Mascarpone-Creme einschichten, mit den Guetzlis bedecken und das Schichten wiederholen. Dabei mit Guetzlis abschliessen. Pro Glas eine ganze Erdbeere als Dekoration setzen. Im Kühlschrank bis zum Servieren kühlen.

Der Zauberkuchen

Vor Kurzem habe ich einige Kochrezepte aus dem Nachlass meiner Mama durchgesehen, dabei ist mir ein Zettel mit einem Rezept für einen «cremigen Heidelbeerkuchen» ins Auge gestochen. Den musste ich ausprobieren. Man bereitet zuerst einen Kuchenteig zu und verteilt diesen in einer grossen, rechteckigen Kuchenform. Dann stellt man eine Vanille-Zitronen-Crème her und gibt diese auf den Kuchenteig. Zum Schluss werden Heidelbeeren (Blueberries) darüber gestreut, aber nicht in die Crème gedrückt.

Der Kuchen hat phantastisch geschmeckt, aber irgendetwas hat mich irritiert. Die Heidelbeeren befanden sich nämlich nach dem Backen zuunterst, darauf folgte die Crèmeschicht, den Abschluss machte eine Art Biskuit. Mit anderen Worten: Der Kuchen hat sich im Ofen wie von Zauberhand gedreht. Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Das muss ein sogenannter «Zauberkuchen» sein. Es ist mir beim Lesen des Rezepts nur nicht aufgefallen, weil der klassische Zauber­kuchen nur aus einem einzigen Teig zubereitet wird.

Der Kuchen von meiner Mama hingegen wird mit Natur­joghurt (ich habe griechischen Joghurt verwendet, weil dieser so schön cremig ist) und Quark gebacken. Wenn der Kuchen nach einer Stunde bei 170 Grad aus dem Ofen kommt, erinnert er ein bisschen an einen Quarkauflauf, den man am liebsten sofort essen würde. Doch besser ist es, man zügelt sich und lässt ihm Zeit zum Abkühlen. So wird er schön fest und kann gut in Stücke geschnitten werden.

Tipps und Tricks

  • Achten Sie darauf, dass einige Süßstoffe einen Eigengeschmack haben können.
  • Für den Puddingkuchen könnt ihr auch gerne andere Sojajoghurtsorten ausprobieren z.B. mit Vanille, Waldbeeren oder Kokosgeschmack.
  • Der Pudding kann auch einen Tag im Voraus zubereitet werden.

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