Pommes aus dem Ofen: Symbole verstehen und perfekt zubereiten

Fragst du dich, was die Symbole an deinem Backofen bedeuten? Oder welche Backofeneinstellung sich am besten zum Backen oder Grillen eignet? Sehen wir uns alle Heizarten und intelligenten Funktionen, die du nutzen kannst, einmal genauer an.

Backofensymbole und ihre Bedeutung

Dein Backofen bietet eine Vielzahl von Funktionen, die dir helfen, köstliche Gerichte zuzubereiten. Hier eine Übersicht über die gängigsten Symbole und ihre Anwendung:

  • Ober-/Unterhitze: Die Hitze kommt von oben und unten. Zum Einkochen, Nachbacken und -bräunen.
  • Umluft: Ein integrierter Ventilator rotiert, um gleichmässige Hitze im gesamten Garraum zu garantieren. Zum Backen und Schmoren auf einer der vier Ebenen.
  • Heissluft: Zum Backen und Schmoren trockener Gerichte auf bis zu 3 Ebenen.
  • 3D-Heissluft Plus: Für gleichmässig gegarte, knusprige Gerichte.
  • Pizzastufe: Ideal für die Zubereitung von Pizza und Speisen, die viel Wärme von unten benötigen. Für Speisen mit knusprigem Boden.
  • Grill: Zum Grillen von flachem Grillgut wie Steaks, Würstchen oder Brot und zum Gratinieren.
  • Kleinflächengrill: Zum Grillen kleiner Mengen von flachem Grillgut wie Steaks, Würstchen oder Brot und zum Gratinieren.
  • Auftauen: Zum Auftauen von z. B. Fleisch, Geflügel, Brot und Kuchen.
  • Dampfgarfunktion: Gare deine Gerichte sanft und natürlich - mit Dampf.

Ein Siemens-Backofen mit Schnellaufheizungsfunktion erreicht schneller die gewünschte Temperatur, verbraucht dabei aber keine zusätzliche Energie. Der Backofen wird auf eine sehr hohe Temperatur erhitzt, durch die Speiserückstände im Backofen in Asche umgewandelt werden.

Nach Ablauf einer eingestellten Garzeit ertönt ein Signal. Stelle eine Garzeit und eine Endzeit ein.

Knusprige Pommes im Ofen selber machen

Wie werden Pommes Frites so richtig knusprig?

Die gute Nachricht vorab: Es gibt nicht die eine perfekte Methode. Warum? Weil sich die Geister bereits beim ersten Element scheiden: bei den Kartoffeln. Es gibt die Fraktion der Festkochenden und die der Mehligkochenden.

Lektion Nummer eins: Kartoffeln muss man, bevor man sie frittiert, mit kaltem Wasser gut waschen und abtrocknen. Das Trocknen ist wichtig. Lektion Nummer zwei: Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die herkömmlichen mit einem Küchentuch abrubbeln, im Ofen oder an der Luft trocknen und mit Reismehl bestreuen.

Zutaten für Ofenpommes (4 Personen):

  • 1 Kg Kartoffeln (probieren Sie es mit mehligkochenden)
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Kartoffeln schälen und in Stäbchen schneiden. Sie sollten alle zirka 1 cm dick sein und mehr oder weniger gleich lang.
  2. Die Kartoffelstäbchen sehr gut in fliessendem, kaltem Wasser abspülen.
  3. Danach sehr gut in einem Küchentuch trocknen.
  4. Die geschnittenen Kartoffeln in eine Schüssel geben und mit dem Olivenöl (3 Esslöffel) mischen.
  5. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  6. Im Ofen (bei 180 Grad Umluft) backen. Viel Spass beim Wenden.

Acrylamid-Belastung reduzieren

Der höchste Gehalt an Acrylamid findet sich laut einem Merkblatt des kantonalen Labors des Kantons Zürich in dunkel gebratener Rösti: «Eine einzige Portion kann so viel Acrylamid enthalten, wie alle Lebensmittel zusammen, die über mehr als eine Woche konsumiert werden.» Etwas weniger acrylamidhaltig, heisst es dort, seien gebräunte Chips und Pommes frites. Weil davon aber meist grosse Mengen verzehrt werden, geht das Labor des Kantons Zürich davon aus, dass Chips und Pommes eine bedeutende Acrylamid-Quelle sind.

Vorsicht, wer die Akrylamidbelastung niedrig halten möchte, bleibt unter 170 Grad.

Acrylamid ist nicht nur in Kartoffeln, sondern z. B. auch in Kaffee, Brot, Oliven, Dörrobst, in gewissen Müesli und in diversen Gebäcken wie Läckerli oder Lebkuchen enthalten.

Der Knusper-Kampf um die «besten» Pommes Frites

Der Knusper-Kampf um die «besten» Pommes frites ist seit 1993 im Gang. Starkoch Heston Blumenthal machte sich in diesem Jahr auf den Weg, die handwerklichen Pommes frites zu revolutionieren. Seine «Triple-Cooked Chips» gingen in die Kochgeschichtsbücher ein, aber sie lösten auch einen bis heute andauernden Wettstreit nach noch raffinierteren Methoden aus.

Für seine «Triple-Coocked Chips» kocht er die Kartoffelstäbchen in heissem Wasser, dann trocknet er sie im Vakuum, danach werden sie bei 130 Grad vorfrittiert, dann wieder im Vakuum getrocknet und am Schluss bei 200 Grad frittiert. Voilà.

Sie benötigen das Teil nämlich auch für die mit Stärke infundierten Ultraschall-Pommes-frites, die der Entwickler und Buchautor, Nathan Myhrvold, für sein Werk «Modernist Cuisine» erfunden hat.

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