Pizza ist ein Klassiker der italienischen Küche und erfreut sich weltweit großer Beliebtheit. Es gibt unzählige Möglichkeiten, eine Pizza zu belegen, und die Kombination aus Sardellen und Schinken ist eine besonders schmackhafte Variante. In diesem Artikel stellen wir Ihnen ein detailliertes Rezept vor, mit dem Sie zu Hause eine köstliche Pizza mit Sardellen und Schinken zubereiten können.

Zutaten für den Pizzateig
Für einen gelungenen Pizzateig benötigen Sie folgende Zutaten:
- Mehl oder Pizzamehl
- Salz
- Hefe (ca. 10 g)
- Lauwarmes Wasser
- Olivenöl
Tipp: Verwenden Sie unter allen Umständen nur original italienisches Pizzamehl, Tipo 00. Es hat besonders viel Gluten, also Klebereiweiss, welches den Teig elastisch macht.
Für den Belag:
- Sardellenfilets (ca. 25 g)
- Entsteinte schwarze Oliven
- Mozzarella
- Tomaten
- Schinken in Tranchen
- Pizzasauce
- Oregano
- Basilikum
- Chili-Oel
Zubereitung des Pizzateigs
Die Zubereitung des Pizzateigs ist ein wichtiger Schritt für eine gelungene Pizza. Hier ist eine einfache Anleitung:
- Mehl und Salz in einer Schüssel mischen.
- Hefe zerbröckeln und daruntermischen.
- Wasser und Öl dazugiessen, mischen und ca. 10 Minuten zu einem weichen, glatten Teig kneten.
- Zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 1 Stunde aufs Doppelte aufgehen lassen.
Ein guter Pizzateig, auch für die Pissaladière, muss lange reifen, mindestens 1 Tag im Kühlschrank, das macht ihn nicht nur geschmacklich besser, sondern auch leichter verdaulich. Pizzateig mindestens 24 Stunden im Voraus zubereiten und im Kühlschrank reifen lassen.
Zubereitung des Belags und Backen
Während der Teig ruht, können Sie den Belag vorbereiten und den Ofen vorheizen:
- Den Backofen auf 220 °C (Umluft 200 °C) vorheizen.
- Den Mozzarella gut abtropfen lassen und in Scheiben schneiden.
- Die Tomaten waschen, trocknen und ebenfalls in Scheiben schneiden.
- Teig vierteln, auf wenig Mehl zu Kugeln formen und auf einem Teller legen. Teigkugeln mit Frischhaltefolie zudecken und bei Raumtemperatur nochmals ca. 1 Stunde aufgehen lassen.
- Teigkugeln auf wenig Mehl flach drücken und von der Mitte aus nach aussen ziehen (je ca. 20 cm Ø).
- Den Teig so dünn wie möglich ausrollen oder ausziehen und auf ein Backpapier legen.
- Den Teig mit Tomatensauce in kreisrunden Bewegungen bestreichen, dabei einen Rand freilassen.
- Zuerst die Tomaten-, dann die Mozzarellascheiben darauf verteilen. Jeweils mit etwas Salz und Pfeffer würzen.
- Mit Sardellenfilets, Schinken und Oliven belegen.
- Backofen ca. 8 Minuten überbacken, bis der Käse geschmolzen ist.
- Als Gewürze Pfeffer, Oregano, Basilikum und Chili-Oel bereitstellen, die man aber erst auf die fertig gebackene Pizza streut und tropft.
Variante: Für die kleinen Pizzen mit Sardellen und Artischocken die Fleischtomaten blanchieren (überbrühen) und die Haut abziehen. Halbieren, dabei entkernen und das Fruchtfleisch würfeln. Artischocken und Mozzarella in Stücke schneiden, Sardellenfilets in sehr kleine Stücke. Sie können die kleinen Pizzen ganz nach Gusto belegen.

Weitere Pizza-Varianten
Es gibt unzählige Möglichkeiten, eine Pizza zu belegen. Hier einige beliebte Varianten:
- Pizza napoletana: Sie ist die klassische Pizza und wird nur mit Tomaten, Oregano und einigen in dünne Scheibchen geschnittenen Knoblauchzehen belegt. Zuletzt mit reichlich Olivenöl beträufeln und mit schwarzem Pfeffer bestreuen.
- Pizza marinara: Mit Tomaten, reichlich Knoblauch sowie zerkleinerten Sardellenfilet (Anchovis) belegen und mit Olivenöl beträufeln. In Italien nimmt man sich die Müh e, die Sardellenfilets zu erst zu waschen, da mit sie nicht mehr zu salzig sind.
- Pizza «Quattro stagioni» (4 Jahreszeiten): Die Jahreszeiten werden durch die in Viertel aufgeteilte Pizza verkörpert. Varianten gibt es auch hier viele: Zu den klassischen Aufteilungen gehört, dass ¼ mit Artischocken, ¼ mit Schinken, ¼ mit Champignons und ¼ mit Kapern belegt wird. Meistens kommen zuerst Tomaten und Mozzarella auf den Teigboden.
- Pizza con funghi: Pro Pizza Pilze nach Belieben - meistens Champignons oder Steinpilze - mit etwas Knoblauch in Olivenöl kräftig anbraten. Mit Petersilie, wenig Salz und reichlich Pfeffer würzen und die Pilze auf den zuvor mit Tomaten und Mozzarella belegten Teigboden geben.
- Pizza gorgonzola: Den Teigboden mit zerkrümeltem oder fein geschnittenem Gorgonzola bedecken, mit hauchdünnen Knoblauchscheiben belegen und mit Olivenöl beträufeln.
- Pizza frutti di mare Den Teigboden mit Tomaten, gewässerten Sardellenfilets, ausgelösten Vongole und Scampi belegen.
- Pizza melanzane: Pro Pizza ½ kleine Aubergine in Scheiben schneiden, mit Salz und Pfeffer würzen und in reichlich Olivenöl goldbraun braten.
Calzone mit Ricotta und Spinat
Als Alternative zur klassischen Pizza können Sie auch eine Calzone zubereiten. Hier ist ein Rezept für Calzone, gefüllt mit Ricotta und Spinat:
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Zutaten:
- Pizzateig (wie oben beschrieben)
- Galbani Ricotta Cremosa
- Spinat
- Glatte Petersilie
- Geriebener Gruyère
- Ei
- Pizzasauce
- Schinken in Tranchen
- Mehl zum Bestäuben
Zubereitung:
- Ofen auf 240 Grad vorheizen.
- Sardellenfilets abtropfen, mit den Oliven grob hacken, beides in eine Schüssel geben.
- Ei verklopfen, unter die Masse mischen.
- Spinat und Petersilie grob schneiden, mit dem Käse daruntermischen, würzen.
- Die Füllung in vier Portionen teilen, mit je 1 EL Pizzasauce, je einem Viertel Schinken und Ricotta auf einer Teighälfte verteilen, dabei einen Rand von ca. 1 cm frei lassen.
- Teigränder mit wenig Wasser bestreichen, freie Teighälften über die Füllungen legen, Rand gut andrücken.
- Calzoni mit wenig Mehl bestäuben, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
- Backen: ca. 20 Min. in der unteren Hälfte des Ofens.
Nährwerte und Umweltverträglichkeit
Die Nährwerte und Umweltverträglichkeit eines Rezepts sind wichtige Aspekte, die bei der Auswahl der Zutaten und der Zubereitung berücksichtigt werden sollten. Hier eine Tabelle mit den wichtigsten Informationen:
| Aspekt | Wert |
|---|---|
| Nährwerte pro Stück (Calzone) | 827 kcal |
| Umweltverträglichkeitsskala | 3 von 5 (mittlere Umweltverträglichkeit) |
Dabei wird auch die Saisonalität der Zutaten berücksichtigt, weshalb sich die Skala monatlich ändern kann. Sie berechnet die Umweltbelastungspunkte deines Rezepts auf Basis der Ökobilanz und fasst zentrale Faktoren zusammen, wie zB. Treibhausgase, Wasser- und Energieverbrauch sowie Rohstoffknappheit.