Piadina Schinken Käse Rezept: Ein italienischer Genuss für Zuhause

Wer in Italien im Urlaub war, hat bestimmt da und dort die Piadina kennengelernt oder gegessen. Gerade kriege ich Fernweh nach meinem geliebten Italien.

Das Fladenbrot Piadina aus der Emilia-Romagna ist die leichtere Variante der Pizza. Daniele Tremontes Grosseltern besassen ein Haus an der Adria, in Cesenatico. Dort verbrachte der heute 45-Jährige als Kind oft seine Ferien. Der Küstenort liegt in der Region Emilia-Romagna im Norden Italiens. Dazu zählen etwa Städte wie Bologna und Modena.

In Zürich führt Tremonte ein Take-away mit italienischen Spezialitäten. Zum Angebot gehören auch Piadine. Das dünne Fladenbrot ist eine Spezialität der Emilia-Romagna.

Ja, die Vielfalt an Piadina zu machen ist echt gross. Heute reiht sich ein weiteres und ebenso feines Rezept ein. Heute zeige ich euch die Piadina Marchigiana. Ob mit Ei, ohne Ei, mit Olivenöl, ohne Olivenöl, mit Schweineschmalz oder ohne Schweineschmalz, bin ich schnell im Piadinahimmel. Ein wahrer Genuss.

Wir lieben sie mit Schinken und Mozzarella. In der Emilia Romagna werden sie vorwiegend mit Squacquerone (ein typischer Frischkäse) und Schinken serviert. Aber glaubt mir, ihr könnt die Piadina mit dem Befüllen, was euer Herz begehrt.

Hier ist ein Rezept, um diese italienische Köstlichkeit zu Hause zuzubereiten:

Zutaten für ca. 6 Piadine

  • Mehl
  • Aufgeschlagenes Ei
  • Schweineschmalz (oder Olivenöl)
  • Wasser
  • Milch
  • Salz
  • Rohschinken
  • Mozzarella

Das Original Piadinarezept sieht Schweineschmalz vor. eine oder andere Person die Nase. Schweineschmalz, so können ganz feine Gebäcke damit gebacken werden. Verwendet man Öl, braucht man das Wasser nicht zu Erhitzen.

Zubereitung

  1. Teig zubereiten: Mehl auf eine saubere Arbeitsfläche geben und eine Mulde formen. Aufgeschlagenes Ei, Schweineschmalz, Wasser, Milch, Salz in die Mulde geben. Mit Hilfe einer Gabel die Zutaten Vermengen. Natürlich kann dieser Vorgang auch mit einer Knetmaschine gemacht werden. geschmeidigen Teig verarbeiten.

  2. Teig portionieren und ruhen lassen: Teig portionieren, zu Kugeln formen und auf ein Blech geben. Das Blech mit Folie bedecken und während ca. 80 min. ruhen lassen.

  3. Ausrollen: Nach dem Ruhen Teig in sechs gleichgrosse Kugeln portionieren. Auswallen. Mit dem Schweineschmalz bestreichen. Diese Teigschnecke erneut ausrollen.

  4. Backen: Eine Antihaftpfanne erhitzen. ausbacken. wird, denn ansonsten verbrennt sie und wird hart/trocken. Hilfe einer Gabel einstechen, damit der Dampf entweichen kann.

  5. Warmhalten: Damit die ausgebackene Piadina nicht austrocknet lege ich sie unter eine Tortenhaube. Die entstanden Feuchtigkeit lässt die Piadina schön formbar bleiben. zudecken. Das verhindert, dass die Piadina austrocknet.

  6. Füllen: Die ausgebackene Piadina wird erneut in der weiten möglichst flachen Bratpfanne/Crêpepfanne auf mittlerer Stufe erhitzt. Auf der einen Hälfte gibt man, in unserem Fall Schinken und Mozzarella darauf. Klappt die andere Hälfte wie eine Tasche zu und lässt sie solange in der Pfanne, bis der Mozzarellakäse zu schmelzen beginnt. Damit die Piadina nicht anbrennt, sollte man sie immer wieder von einer Seite zur anderen Seite wenden. Möglichst warm servieren.

Wie geniesst man Piadinas? Wie im Einleitungstext beschrieben, gibt es eigentlich kein richtig oder falsch. Wir persönlich mögen die Piadina mit Schinken und Mozzarella befüllt. Man kann sie auch mit Rohschinken, grilliertem Gemüse, Lachs, Avocado usw. befüllen.

Auf Vorrat: Backt man Piadiana auf Vorrat aus, dann lassen sie sich entweder im Kühlschrank oder im Tiefkühler aufbewahren. Gebt zwischen jeder Piadina ein Backtrennpapier, somit verhindert man das aneinanderkleben. In einen Plastikbeutel geben und gut verschliessen. Im Kühlschrank lassen sie sich 4 - 5 Tage aufbewahren. Im Tiefkühler ca. 3 Monate.

In Italien findet man Piadina-Fladen in vielen verschiedenen Kombinationen mit Wurst, Käse und Saucen gefüllt. Sogar süsse Variationen mit Schokoladensauce haben viele Anhänger gefunden.

Den italienischen Frischkäse Squacquerone kann man auch einfach durch Stracchino oder Crescenza ersetzen.

Weitere Ideen für die Resteverwertung von Raclette-Käse

Bekannterweise macht Raclette schnell satt. Daher kann es durchaus mal vorkommen, dass nach dem Raclette-Essen einige Scheiben übrigbleiben. Dann stellt sich die Frage, was man mit den Resten anfangen soll. Hier ein paar Möglichkeiten:

  • Raclette-Risotto: Wenn ihr eurem Risotto ein schmackhaftes Aroma verleihen möchtet, könnt ihr euch an einem Risotto al raclette probieren. Das typisch italienische Reisgericht kann man wie gewohnt zubereiten. Kurz bevor ihr dann die Pfanne vom Herd nehmt, gebt den fein geschnittenen Raclettekäse dazu und rühren ihn ein. Zusätzlich könnt ihr noch einen Esslöffel Butter dazugeben und daruntermischen.
  • Kartoffelauflauf mit Raclette: Auch im Backofen können Raclettereste wiederverwertet werden. Kocht dafür Kartoffeln etwa 20 Minuten lang. Anschliessend kann man die Kartoffeln in Würfel schneiden und in eine eingefettete Auflaufform legen. Dann kann Crème fraîche oder Béchamelsauce über die Kartoffeln gegeben werden. Hinterher das Ganze gut würzen und mischen. Anschliessend die Kartoffeln mit Raclettekäse bedecken. Nach Belieben noch Raclettegewürz darüberstreuen und bei 180 Grad etwa 20 Minuten gratinieren.
  • Quesadillas: Auch in ein mexikanisches Gericht kann man Raclettereste einbauen. Breitet ein Tortillafladen aus und verteilt darauf den Käse, die Tomaten und das Avocadopüree. Anschliessend kann die Füllung gewürzt werden, bevor sie mit einer zweiten Tortilla abgedeckt wird. Bratet die Quesadilla - ohne Fett - beidseitig goldbraun.
  • Raclette-Omelette: Die Reste können auch wunderbar in einer Omelette verwertet werden. Schlagt dazu einfach Eier auf und gebt den Käse fein geschnitten dazu. Nach Belieben könnt ihr auch noch andere Zutaten hinzufügen, wie zum Beispiel Gemüsereste oder Würste. Danach in einer Pfanne etwas Butter oder Öl erhitzen, Teig hineingiessen und die Omelette bei mittlerer Hitze goldbraun braten.
  • Schinken-Käse-Toast: Man braucht nicht zwingend Schmelzkäse, um einen Käse-Toast herzurichten. Legt die Raclettereste gemeinsam mit Schinken zwischen zwei Toastbrote. Falls ihr einen Toast-Grill besitzt, könnt ihr die Toasts darin erhitzen.

En Guete!

Piadina Romagnola | Original Italienisches Fladenbrot aus der Pfanne

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