Pasta als Beilage zu Fleisch: Die richtige Menge pro Person

Pasta ist eine beliebte Beilage zu Fleischgerichten. Doch wie viel Pasta sollte man pro Person einplanen? Hier finden Sie eine Übersicht über die empfohlene Menge und Tipps zur Auswahl der richtigen Pasta.

Empfohlene Menge Pasta pro Person

Als Faustregel gilt, dass 50 bis 75 Gramm trockene und 150 Gramm frische Teigwaren pro Person ausreichen, wenn die Pasta als Beilage dient. Für ein Hauptgericht sind es etwa 100 bis 125 Gramm trockene und 190 Gramm frische Teigwaren pro Portion. Verwendest du Vollkornnudeln, kannst du die Portionsmenge ein wenig reduzieren, denn Vollkornprodukte sind besonders gehaltvoll und sättigen schneller und länger.

Mit kleineren Pastaarten funktioniert hingegen die Hand-Portionierung wunderbar. Halte deine beiden Hände dabei so aneinander, dass die Handflächen eine Schale bilden. Die ideale Portionsmenge entspricht nun der Menge an Teigwaren, die in diese Schale passen.

Verschiedene Pastasorten und ihre Verwendung

Jeder hat seine ganz eigenen Vorlieben, was die Form von Pasta angeht. Es gibt sie in kurz, lang, dünn, dick, als kleine Figuren, Buchstaben und in unzähligen weiteren Varianten.

Lange Pasta

Spaghetti und Linguine: Das wohl bekannteste und beliebteste Pastagericht ist Spaghetti - ob alla Bolognese, Napoli, mit einer cremigen Sahnesauce oder dem Lieblingspesto. Linguine sind schmale Bandnudeln, also quasi flache Spaghetti.

Breite Pasta

Pappardelle und Tagliatelle: Magst du Teigwaren, die ein bisschen breiter sind? Dann solltest du zu Pappardelle greifen. Für gewöhnlich sind sie etwa einen Zentimeter breit und damit die perfekten Bandnudeln. Eingewickelt in Form kleiner Nudelnester sehen Pappardelle auf dem Teller besonders hübsch aus. Traditionell serviert man sie mit kräftigen Saucen und Fleisch, zum Beispiel Gulasch. Fisch oder Meeresfrüchte passen ebenfalls bestens dazu.

Gefüllte Pasta

Ravioli und Tortellini: Ravioli sind köstliche Teigwarentaschen. In der Regel sind sie rechteckig und unterschiedlich befüllt, etwa mit Fleisch, Käse, Schinken oder Spinat. Nicht zu verwechseln mit Ravioli sind Tortellini. Diese sind nicht rechteckig, sondern ringförmig, aber ebenfalls befüllt.

Kurze Pasta

Maccheroni: Hierzulande auch als Magronen bekannt, haben Maccheroni eine kurze, etwas gewölbte Röhrenform. Besonders kleine Maccheroni nennt man übrigens Hörnli. Sie sind vor allem beliebt für Gerichte wie Mac'n'Cheese.

Fusilli: Kinder lieben sie: die kleinen Spirelli, auch Spiralnudeln genannt. Sie schmecken wunderbar mit einer milden Tomatensauce. Dank ihrer mundgerechten Grösse von etwa vier Zentimetern sind sie häufig auch Bestandteil von Pastasalaten.

Cocciolette und Conchiglie: Sowohl Cocciolette als auch Conchiglie sind Muschelnudeln. Erstere sind sehr kleine Muscheln, die vor allem in Suppen und Brühen mit reichlich Gemüse und Kräutern zum Einsatz kommen.

Farfalle: Farfalle werden aufgrund ihrer Optik häufig auch kleine Schleifchen oder Schmetterlinge genannt. Ihre typische Form erhalten sie, indem der Nudelteig zunächst in Quadrate geschnitten wird und beide Seiten gezackt werden. Anschliessend wird die Mitte zusammengedrückt und schon entsteht eine Schleife. Kinder lieben sie, weil sie lustig aussehen; Erwachsene, weil sie sich hervorragend mit einer Sahne- oder Buttersauce und Lachs verfeinern lassen.

Pasta zum Überbacken

Cannelloni und Lasagne: Cannelloni sind dicke Röhrennudeln, die du mit deinen Kindern nach Belieben befüllen kannst. Danach legst du sie in eine Auflaufform und überbackst sie mit Käse. Apropos mit Käse überbacken: Der Klassiker unter den Pastagerichten, auf den immer Käse gehört, ist Lasagne. Die flachen Nudelplatten schichtest du immer abwechselnd mit Sauce Bolognese, Béchamel und Lasagneplatten.

Tipps zum stilvollen Spaghetti-Essen

Um stilecht Spaghetti zu essen, brauchst du lediglich einen Löffel und eine Gabel. Die Pasta mit dem Messer klein zu schneiden, ist ein No-Go - ausser natürlich für kleine Kinder. Mit der Gabel schnappst du dir nun eine mundgerechte Portion Teigwaren und wickelst diese auf dem Löffel um die Gabelspitze. So landet das Nudelpaket mitsamt Sauce in deinem Mund, ohne dass du dich bespritzt.

Bei sämtlichen Teigwaren gilt: Reduziere so gut es geht die Spritzgefahr!

Mengentabelle für verschiedene Zutaten

Die folgende Tabelle bietet eine Übersicht über empfohlene Mengenangaben pro Person für verschiedene Zutaten. Beachten Sie, dass es sich um Richtwerte handelt, die je nach individuellen Vorlieben und Umständen variieren können.

Zutat Menge pro Person (Beilage) Menge pro Person (Hauptgericht)
Trockene Pasta 50-75 g 100-125 g
Frische Pasta 150 g 190 g

Ist trotz allem etwas übriggeblieben? Nicht so schlimm, brauch es einfach fürs nächste Menü. Sind Penne, Nudeln oder Hörnli übrig geblieben?

Aus Brot vom Vortag lässt sich Feines zubereiten - von Suppen über Salate bis zum süssen Znacht oder Zmorge. Sie sind wahre Kühlschrank-Plünderer: Mit diesen Suppenrezepten verwertest du übrig gebliebene Reste - vom Blumenkohl bis zum Pouletschenkel. Eine Million Tonnen Lebensmittel landen in Schweizer Haushalten jährlich im Müll. Bei Leaf to Root wird die Pflanze vom Blatt bis zur Wurzel verwertet.

So kochst du Nudeln RICHTIG!

tags: #pasta #als #beilage #zu #fleisch #menge