Mit ihrem delikaten Geschmack begeistern Süsskartoffeln grosse und kleine Feinschmecker. Süsskartoffeln haben sich als Trend etabliert: Als Wedges zubereitet und mit einem Sauerrahm-Dip angerichtet - wem läuft da nicht das Wasser im Mund zusammen? Und dekorativ sind die Pflanzen, die botanisch den Prunk- oder Prachtwinden (Ipomoea) angehören, mit ihren herzförmigen Blättern auch noch.
Lange waren die süssen Knollen nur als Importware in der Schweiz erhältlich, inzwischen werden sie aber auch hier angebaut. Die heimischen Gärtnereien und Gartencenter bieten eine breite Auswahl an Jungpflanzen für den Eigenanbau. Gerade in schwierigen Zeiten wie diesen lohnt es sich, deren Online-Sortiment zu prüfen und sich die Pflanzen direkt vor die Haustür liefern zu lassen.
Ein echter Pluspunkt von Ipomea batatas ist ihr Nährwert. Die rötliche Knolle ist ein wahres Energiewunder und sehr vitamin-, mineral- und ballaststoffreich. «Auch andere Inhaltsstoffe spielen dem Gesundheitsaspekt zu. Entzündungshemmende Anthocyane beispielsweise oder Antioxidantien wie Beta-Carotin.»
Die Süsskartoffel wird in der Küche immer beliebter. Wer einen sonnigen Balkon oder Garten hat, kann sie auch selber ziehen.
SÜßKARTOFFELN ANBAUEN 🥔 Vom anpflanzen bis zur großen Ernte
Standort und Anbau
Der Anbau von Süsskartoffeln im Garten und auf dem Balkon ist kinderleicht und garantiert eine reiche Ernte - sofern ein paar Grundvoraussetzungen stimmen. So der Standort: Die Pflanze - die übrigens nicht mit «unserer» Kartoffel verwandt ist - braucht viel Energie, um die delikaten Knollen auszubilden. Daher sollte das Gemüse möglichst warm und sehr sonnig stehen. «Man kann sie auf Dämme pflanzen, die mit einem Zusatz von Kompost aufgeschichtet werden. Die Wurzel- und Knollenentwicklung profitiert dabei von der guten Durchlüftung und schnellen Erwärmung», erklärt Kobelt.
Fast noch einfacher ist die Topfkultur auf dem Balkon. Hilfreich ist ein schwarzes Pflanzgefäss: Die dunkle Farbe speichert das Sonnenlicht besser. «Wichtig ist, ein möglichst grosses Gefäss mit mindestens 20 Liter Volumen zu verwenden. Andernfalls muss man mehrmals am Tag giessen», rät der Experte. Eine mit Vlies abgedeckte Drainageschicht aus Blähton beugt Staunässe vor. Um den hohen Nährstoffbedarf der Pflanzen zu decken, sollte direkt beim Einpflanzen Langzeitdünger beigegeben oder wöchentlich mit Flüssigdünger gedüngt werden.
Wo es ihnen gefällt, entwickeln Süsskartoffeln lange Ranken, die den Boden bis zu zwei Quadratmeter bedecken. Die Triebe lassen sich wie bei einer Kletterpflanze an einem Rankgerüst oder an einem Tipi hochziehen.
Die Süsskartoffel sollte man an den wärmsten und sonnigsten Ort im Garten oder auf der Terrasse stellen bzw. Zuunterst füllt man eine 4 bis 5 cm dicke Schicht von Tonscherben ein. Als Erde eignet sich eine lockere Universal-, Gemüse- oder Gartenerde. Setzling aus dem Topf lösen. Alle 14 Tage einen organischen Flüssigdünger beigeben.
Die Süsskartoffel (Ipomoea batatas) ist eine einjährige Pflanze und in den Sorten Murasaki, Evangeline und Bonita erhältlich. Sie bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit lockerem, sandigem Boden. Die Pflanzzeit für die frostempfindliche Süsskartoffel beginnt ab Mitte April. Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis September.
Wenn kein geeigneter Garten vorhanden ist, kann die Süsskartoffel auch in einem Pflanzgefäss mit einem Fassungsvermögen von mindestens 30 Litern kultiviert werden.
Die Süsskartoffeln brauchen einen vollsonnigen Standort sowie einen durchlässigen Boden, indem sie gut wurzeln können. Die beste Anbauzeit für Süsskartoffeln ist Mitte Mai, sobald nicht mehr mit Frost zu rechnen ist. Die Knollen brauchen 130 Tage (4 Monate) bis sie vollends ausgereift sind.
Wenn du Süsskartoffeln im Kübel anbauen willst, braucht es mindestens einen 20 Liter grossen Topf. Damit sich die wunderbaren Süsskartoffel-Pflanzen (Ipomoea batatas) entwickeln können, brauchen sie Sonne - und davon möglichst viel. Ein vollsonniger Standort ist daher der beste.
Um dem hohen Nährstoffbedarf gerecht zu werden, wird vor der Pflanzung gut abgelagerter Kompost in die Erde eingearbeitet, und gründlich gelockert. Die neuen, auch für unser Klima geeigneten Garten-Süsskartoffeln brauchen circa 100-130 Tage für eine gute Knollenentwicklung.
Der Anbau der Süsskartoffeln kann im Freiland des eigenen Gartens erfolgen, solange der Boden dort vier Monate schön warm bleibt. Vorbereitend lohnt es sich, gut abgelagerten Kompost in die Erde einzuarbeiten, und währenddessen gründlich zu lockern. Dadurch wird der Boden fruchtbarer und zugleich durchlässiger. Bei sehr lehmigen Böden sorgt weiteres Strukturmaterial wie z.B. grober Sand für die nötige Drainage.
Um es den Knollen und Pflanzen von Ipomoea batatas leichter zu machen, ist der Anbau auf Dämmen eine gute Methode. Die Erde erwärmt sich schneller, und überschüssiges Regenwasser kann besser abfliessen. So ein Damm sollte etwa 60 cm breit und 20-25 cm hoch sein. Auf diese Dämme werden im Abstand von 40-50 cm die Süsskartoffeln gesteckt.
Wenn der Standort im Garten nicht optimal zum Anbau wärmeliebender Gemüse wie Ipomoea batatas taugt, kann der Anbau im Kübel eine gute Alternative sein. Auch dort, wo nur wenig Platz zum Gärtnern ist, lassen sich Kübel gut einsetzen. So wird sogar der Anbau auf Balkon, Terrasse und gepflasterten Hinterhöfen möglich.
Wähle für den Kübel einen sonnigen Standort, gerne in der Nähe wärmender Wände. Bestens geeignet sind Kübel, in denen die Knollen in ihrer Entwicklung nicht gleich an ihre Grenzen stossen - im wahrsten Sinne des Wortes. Süsskartoffeln brauchen Raum für eine ungestörte Entwicklung. Das Volumen von 20l ist die absolute Mindestgrösse für eine Pflanze.
Wenn du deine Gartenerde zur Hälfte mit Kompost vermischst, sind die Batatas gut versorgt. Wenn du keinen Kompost zur Verfügung hast, kannst du wunderbar auch unsere Fruchtbare Erde: Nr. 2 Pflanzerde oder unsere Fruchtbare Erde: Nr. 4 Erde ohne Torf verwenden.
Beim Süsskartoffeln Anbauen ist es immer ein guter Tipp, das Unkraut nicht den Kampf um die besten Plätze im Beet gewinnen zu lassen. Ein regelmässiges Entfernen unerwünschter Wildkräuter ist besonders zu Anfang der Saison sinnvoll, damit die jungen Pflanzen nicht bedrängt werden.
Da die Süsskartoffel über ihre Blätter viel Wasser verdunstet, ist eine kontinuierliche Wasserversorgung notwendig. Dabei ist zu beachten, dass der Flüssigkeitsbedarf grösser ist, wenn mehr Blätter vorhanden sind. So kommt es, dass Jungpflanzen nicht häufig gegossen werden müssen, während die älteren Exemplare sehr viel Wasser benötigen.
Das Aufbinden von Süsskartoffel-Pflanzen hat seine Vorteile. Diese ergeben sich aus dem Wuchs der Süsskartoffel-Pflanze, die zur Familie der Windengewächse (Convolvulaceae) zählt. Sie bildet gerne lange, sich windende Triebe aus. Das Aufbinden sorgt zum einen dafür, dass die Triebe sauber bleiben. Diese sind nämlich ebenfalls essbar, und ergeben ein gutes Blattgemüse, ähnlich dem Spinat zubereitet.
Um die Süsskartoffelpflanze herum werden dazu drei Bambusstäbe aufgestellt, die oben Tipi-mässig zusammengebunden werden.
Wird bei der Pflanzung Kompost in den Boden eingearbeitet, sind meist keine weiteren Düngegaben notwendig. Im Kübel düngst du die Pflanzen mit einem phosphorhaltigen Dünger, um einen grösstmöglichen Ertrag zu erzielen.
Grundsätzlich sind Süsskartoffeln bei Schädlingen nicht besonders beliebt, und auch von Krankheiten werden sie selten heimgesucht. Unsere Lubera-Züchtungen sind zudem ausgesprochen robust.
Süsskartoffeln sind Starkzehrer und haben einen hohen Nährstoffbedarf. Wenn du sie über mehrere Jahre hinweg erfolgreich anbauen willst, raten wir zur Fruchtfolge. Wechsele am besten jedes Jahr das Beet.
Zeitgleich unterschiedliche Gemüse zusammen in einem Beet anzubauen, ist eine bewährte Methode im Gemüsebau. Bei der Mischkultur zeigt es sich, dass beim gemischten Anbau die Nachbarn voneinander profitieren können. Ihre unterschiedlichen Eigenschaften und Bedürfnisse begünstigen sich gegenseitig.
Schönes Beispiel für eine gute Nachbarschaft zu Süsskartoffeln sind die Hülsenfrüchte. Sie brauchen selbst wenig Nährstoffe (Schwachzehrer), und machen im Boden gebundenen Stickstoff für andere Pflanzen wie die Süsskartoffel verfügbar.
Voraussetzung für eine Mischkultur mit Süsskartoffeln ist jedoch, dass das Laub und die meterlangen Triebe der Süsskartoffeln nicht liegengelassen, sondern an Pfählen oder an ein Tipi aufgebunden werden.
Ideal sind Gemüse, die sehr schnell heranreifen und bereits geerntet sind, wenn die Batatas den Platz für sich beanspruchen.

Die Süsskartoffelernte kann reichlich ausfallen.
Ernte und Lagerung
«Bei einer Vegetationsperiode von 110 bis 130 Tagen sind die Knollen im September erntereif», erzählt der Fachmann. «In einem milden Herbst auch erst im Oktober.
Man kann aber davon ausgehen, dass - je nach Sorte - die Süsskartoffeln gut 4 Monate für reife Knollen benötigen. Reife Knollen lassen sich mit den Fingern gut unter der Erdoberfläche ertasten. Spätestens nach dem ersten Frost werden sie vorsichtig ausgegraben. Achtung: die Knollen sind sehr empfindlich, und Verletzungen führen rasch zu Fäulnis. Idealerweise werden sie gefühlvoll mit einer Grabegabel aus der Erde gehoben.
Aber natürlich ist manchmal auch eine frühere Ernte ab September sinnvoll, so kann man sozusagen die Genusszeit verlängern. und just in time im September und Oktober schon Süsskartoffeln verarbeiten und geniessen.
Werden die Blätter gelb, ist Erntezeit für die Batate.
Die Pflanzen müssen so früh in die Erde gebracht werden, dass sie es schaffen, ihre Knollen in dieser Zeit reifen lassen. Zu früh dürfen sie allerdings auch nicht ins Freie. Die wärmeliebenden Gewächse stellen bei Temperaturen unter 10°C das Wachstum ein und vertragen keine Fröste. Schon ab 4°C zeigen sie Zeichen von Erfrierungen.
Mitte Mai gepflanzte Exemplare sind demzufolge spätestens Ende September erntereif. Viel später im Jahr sollten wir die Ernte auch nicht einplanen: Bei Temperaturen unter 20°C wachsen die Knollen schlecht, ab 10°C und darunter gar nicht mehr.
Bevor man sie einlagert, benötigen Süsskartoffeln ein sogenanntes «Curing». Dabei werden die Knollen eine Woche lang in einem dunklen Raum bei 25 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von rund 80 Prozent aufbewahrt. So wandelt die Süsskartoffel Stärke in Zucker um und bildet Schutzzellen, die allfällige Wunden schliessen.
Das Süsskartoffel-"Curing" stellt eine Art 'Heilung' der Knollen dar, die während der Ernte einige Blessuren erlitten haben. Während dieser Behandlung bilden die Knollen nach aussen Schutzzellen aus, schliessen Wunden und werden lagerfähig.
Das "Curing" stellt also eine Art Abhärtungsprozess dar, der die Aussenschale der Knollen härtet. Dazu werden verletzte Knollen mit dem Messer geputzt und faule Stellen aus- oder abgeschnitten. Angeschnittene und verletzte Süsskartoffeln werden separat gelagert. Sie sollten auch als erstes von allen in der Küche verarbeitet werden. Unserer Erfahrung nach sind sie weniger lange lagerfähig als die unverletzten Knollen.
Daraufhin werden die Knollen für das eigentliche "Curing" möglichst luftig aufbewahrt. In durchlässigen Kisten werden sie in einem trockenen, bis zu 25° C warmen Raum gelagert. Der Vorgang dauert 1 Woche bis 10 Tage. Die für eine Lagerung ungewöhnlich hohe Temperatur fördert die Umwandlung von Stärke in Zucker, und macht die Süsskartoffelknollen noch köstlicher.
Viel wichtiger aber: Die Knollen bilden eine dickere, festere Schale aus.
Nach Ende der Kur werden die Knollen vorsichtig in Zeitungspapier eingewickelt und in Kisten bei 5 bis 15 Grad gelagert. So sind sie ungefährt sechs Monate haltbar. Eingelagert werden sollten nur jene Knollen, die keine Verletzungen haben, sonst beginnen sie umgehend zu faulen.
Nachdem das Curing abgeschlossen ist, werden die Süsskartoffeln in Zeitungspapier eingewickelt und in einem Raum gelagert, der zwischen 13° C und 15° C warm ist. An diesem Plätzchen können die Knollen bis zur Verarbeitung in der Küche ruhen.
Sorten und Zierformen
Die einjährige Süsskartoffel ist eine beliebte Pflanze, die in verschiedenen Sorten erhältlich ist.
Wenn Sie Süsskartoffel Pflanzen kaufen möchten, haben Sie die Auswahl zwischen den extrem ertragreichen Kultursorten der Süsskartoffeln, die wie gesagt speziell für unsere kürzere Vegetationsperiode ausgewählt worden sind. Zusätzlich bieten wir auch eine breite Auswahl von Zier-Süsskartoffelsorten an, die sehr attraktives, und in der Farbe von Gelb bis Dunkelrot - violett variierendes Blattwerk mit schmackhaften Erdfrüchten verbinden. Diese Zier-Süsskartoffeln mit essbaren Knollen sind besonders auch für die Kultur in Gefässen (Kübel ab 10l, Kisten) und als Rabattenpflanzen geeignet.
Die Farbe ist insofern wichtig, als sie eine deutliche Auskunft über wichtige, auch gesundheitsrelevante Inhaltsstoffe gibt: Gelbe bis orange Sorten haben einen besonders hohen Gehalt an Beta-Karotinen. Rotschale und purpurne Sorten verfügen zusätzlich über Anthocyane als Inhaltstoffe. Beiden Inhaltsstoffgruppen, den Anthocyanen und dem Beta-Karotin wird eine starke antioxidative Wirkung zugeschrieben, die Zellen und Schleimhäute schützt und die Widerstandfähigkeit erhöht.
Wie erwähnt können Sie bei uns jetzt aber neben den ertragreichen und robusten Kultursorten auch neue Ziersüsskartoffeln kaufen, die sowohl als Zierpflanzen als auch als Gemüsepflanzen dienen: Die neuen Züchtungen der Süsskartoffel-Serie Treasure Island. Diese begeistern durch ihre doppelte Funktion: Wie die bekannten Prachtswinden haben sie wunderschönes Laub in einem Farbspektrum, das je nach Sorte von goldgelb bis fast schwarz reicht. Dieses ist übrigens auch essbar und kann entweder als Salat oder wie Spinat zubereitet werden. Vor allem aber bieten diese neuen Züchtungen der Serie Treasure Island auch eine reiche Ernte an Süsskartoffel Knollen. Diese sind besonders reich an Vitaminen und anderen wertvollen Nährstoffen.
Auch als Zierpflanzen sind diese neuen Süsskartoffeln der Serie Treasure Island äusserst attraktiv. Sie bilden Ranken von etwa einem Meter Länge. Dadurch eignen sie sich bestens für Fensterkästen, aber auch für Balkone und Terrassen. Im Garten werden sie gerne als Bodendecker und Lückenfüller in exotischen Staudenbeeten eingesetzt. Und natürlich können sie auch im Gemüsegarten bestens gedeihen, zum Beispiel zusammen mit Maispflanzen.
Sie lassen sich auf Balkon und Terrasse dank ihren intensiven Blattfärbungen hervorragend kombinieren mit anderen kräftig gefärbten Sommerblumen wie beispielsweise Pelargonien, Petunien oder Dipladenien. So sind weisse Dipladenien mit schwarzlaubigen Süsskartoffeln zusammen ein unglaublich schicker Hingucker.

Zier-Süsskartoffeln sind eine Augenweide auf jedem Balkon.
Vermehrung
Um Süsskartoffeln zu vermehren, werden für gewöhnlich Stecklinge genutzt, die aus einer bestehenden Knolle gezogen werden. In der Setzlingsvermehrung unterscheidet sich die Süsskartoffel von Kartoffeln. Man nutzt also keine Setz-Süsskartoffeln, so wie wir es von den Kartoffeln kennen.
Du kannst die Bildung der gewünschten Stecklinge dadurch fördern, dass die Knollen zur Hälfte in Anzuchterde versenkt werden. Dann werden die Knollen bei Temperaturen von etwa 22-25° C gleichmässig feucht gehalten und treiben aus. Nach spätestens drei Wochen an einem hellen Ort zeigen sich die ersten Triebe.
Der Steckling ist lang genug, wenn er eine Länge von 15-20 cm erreicht hat. Diesen Triebsteckling (auch Slips genannt) kannst Du in ein Wasserglas stellen, bis sich ausreichend Wurzeln gebildet haben. Der Steckling ist nun bereit, um in Erde getopft zu werden.
Getopfte Süsskartoffelstecklinge kannst du ab Mitte Mai in grössere Gefässe umtopfen. Ins Freiland pflanzt Du sie frühestens nach den Eisheiligen.
In wärmeren Regionen mit genügend Feuchte im Frühjahr werden die Slips (die Süsskartoffel-Triebstecklinge) auch unbewurzelt ins Freiland oder den Kübel gepflanzt.
Dir die Anzucht eigener Jungpflanzen zu mühsam, oder du hast den richtigen Zeitpunkt zur Stecklingsanzucht bereits verpasst? In unserem Lubera-Shop bieten wir jedes Jahr ab Mai eine grosse Auswahl spannender Sorten für den Hausgarten an.
Nährwerte und Inhaltsstoffe
Die Süsskartoffel gilt als das inhaltsreichste Gemüse. Neben hohen Stärke- und Zuckergehalten sind es vor allem die sekundären Inhaltsstoffe, die unterdessen auch die Gesundheitsforscher auf die Spur dieser Erdfrucht gebracht haben. Hohe Gehalte an Vitamin A und C werden bei gelben und orangen Sorten von Carotinoiden und Anthocyanen ergänzt. Letztere findet man vor allem in den Sorten mit purpurfarbigem Fruchtfleisch. Reichlich vorhandenes Kali und Calcium stärken Knochen und Muskulatur, die vielen Ballaststoffe helfen bei der Verdauung.
Neben hohen Stärke- und Zuckergehalten sind es vor allem die sekundären Inhaltsstoffe, die auch die Gesundheitsforscher auf die Spur dieser Erdfrucht gebracht haben. Hohe Gehalte am Vitamin A und C werden bei den gelben und orangen Sorten von Carotinoiden und Anthocyanen ergänzt. Reichlich vorhandenes Kalium und Calcium stärken Knochen und Muskulatur, viele Ballaststoffe ...
Die neuen Züchtungen der Süsskartoffel-Serie Treasure Island sind besonders reich an Vitaminen und anderen wertvollen Nährstoffen.
Die Süsskartoffel gilt als das inhaltsreichste Gemüse. Neben hohen Stärke- und Zuckergehalten sind es vor allem die sekundären Inhaltsstoffe, die unterdessen auch die Gesundheitsforscher auf die Spur dieser Erdfrucht gebracht haben. Hohe Gehalte an Vitamin A und C werden bei gelben und orangen Sorten von Carotinoiden und Anthocyanen ergänzt. Letztere findet man vor allem in den Sorten mit purpurfarbigem Fruchtfleisch. Reichlich vorhandenes Kali und Calcium stärken Knochen und Muskulatur, die vielen Ballaststoffe helfen bei der Verdauung.
Daneben weisen Süsskartoffel auch einen hohen Gehalt an Folsäure auf, die sich in der frühen Schwangerschaft positiv auswirkt.
Auch die Blätter sind essbar, sie können in Salaten oder gekocht als eine Art Spinat genossen werden.
Nährwerte pro 100g Süsskartoffel (ungekocht):
| Nährstoff | Menge |
|---|---|
| Kalorien | 86 kcal |
| Kohlenhydrate | 20.1 g |
| Zucker | 4.2 g |
| Fett | 0.1 g |
| Protein | 1.6 g |
| Ballaststoffe | 3 g |
| Vitamin A | 709 mcg |
| Vitamin C | 2.4 mg |
| Kalium | 337 mg |
Quelle: USDA FoodData Central
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