Belgien ist das Land der Pommes frites - oder auch der «Frites», wie sie in Belgien genannt werden. Dort, so sagt die Legende, sind vor über 100 Jahren die Pommes erfunden worden. So erstaunt es nicht, dass sich in Belgien über 5000 Pommes-Buden finden. Besonders das berühmte Lokal «Maison Antoine» in Brüssel lockt Feinschmecker an. Es soll die besten «Frites» machen, heisst es. Bereits Angela Merkel und König Albert II haben sie hier verspeist.
Ob als Rösti oder Beilage zum Raclette: Herr und Frau Schweizer lieben Kartoffeln! Doch die goldenen Köstlichkeiten sind nicht nur hierzulande beliebt. Auch in anderen Ländern der Welt sind die Bewohner vernarrt in diese tolle Knolle. Pro Kopf essen die Schweizer jährlich rund 45 Kilogramm «Herdöpfel». Kein Wunder, denn sie sind in der Küche vielseitig einsetzbar. Ob Pommes frites in Belgien, spezielle Kartoffeln auf den Kanalinseln, Street Food in der Türkei, eine riesige Auswahl an verschiedenen Sorten in Peru oder Pommes frites einmal anders in Kanada - jeder setzt auf die tolle Knolle.
Einen Besuch in der Hauptstadt Belgiens dürfen sich Kartoffel- und Pommes-frites-Liebhaber also nicht entgehen lassen. Ein 3-tägiger Aufenthalt in der 4-Sterne-Unterkunft «NH Brussels Louise» ist bei Migros Ferien ab CHF 337.- pro Person buchbar, inklusive zwei Übernachtungen im Doppelzimmer sowie Flug von Zürich nach Brüssel und zurück.
Entdecken Sie die vielen Sehenswürdigkeiten von Belgiens Hauptstadt! Buchen Sie einen Flug nach Brüssel und erkunden Sie die Stadt der feinen Pralinen und des Manneken Pis. Schlendern Sie über den Grote Markt mit seinen beeindruckenden historischen Bauten und besuchen Sie das Wahrzeichen der Stadt: das Atomium. Brüssel ist eine Stadt voller monumentaler Pracht; die Stadtparks mit den eleganten Springbrunnen sind dafür ein gutes Beispiel. Diese Stadt zeigt, wie Genießen geht.
Kulinarisch anspruchsvoll Brüssel ist nicht nur die politische, sondern auch die kulinarische Hauptstadt Belgiens. Schlemmen Sie belgische Waffeln und kosten Sie in einem Straßencafé im lebhaften Viertel De Zavel die unzähligen belgischen Bierspezialitäten. Die Brüsseler Küche ist stark französisch geprägt und die Auswahl an hervorragenden Restaurants ist mitunter überwältigend. In der Beenhouwersstraat gibt es mehrere gemütliche Bistros. Auf vielen Speisekarten stehen Moules frites, Miesmuscheln mit Pommes frites.
Brüssel ist das perfekte Reiseziel für einen Wochenendurlaub und ein guter Startpunkt für einen längeren Urlaub in Belgien. Tun Sie sich etwas Gutes und buchen Sie noch heute einen Flug nach Brüssel!
Königlicher Einkaufsbummel In Brüssel gibt es einige Shoppingmeilen. In der Ladenpassage Königliche Galerie Saint-Hubert finden Sie gehobene Geschäfte und Restaurants, die Nieuwstraat wiederum ist die längste Geschäftsstraße der Stadt. Mögen Sie antike Kostbarkeiten? Dann bummeln Sie durch die von Antiquitäten- und Vintage-Läden gesäumte Blaesstraat und gehen Sie auf den täglichen Flohmarkt auf dem Vossenplein.
Kulturliebhaber werden den Jubelpark zu schätzen wissen. Der Park beherbergt drei Museen und ist mit seinem riesigen Bogen ein echtes Wahrzeichen. Flüge nach Brüssel für einen einzigartigen Wochenendurlaub Unsere günstigen Flugzeiten, die bequemen Sitze und der aufmerksame persönliche Service sorgen dafür, dass die Zeit bei uns an Bord wie im Fluge vergeht und Sie entspannt und ausgeruht an Ihrem Zielort ankommen. KLM setzt sich mit großem Engagement für nachhaltiges Fliegen ein. Möchten Sie uns dabei helfen? Lesen Sie mehr darüber, was Sie tun können, um die Auswirkungen Ihres Fluges zu reduzieren.
Brüssel, die belgische Hauptstadt, ist die Machtmetropole der EU. Dass die Stadt viel mehr zu bieten hat und vor allem in der Weihnachtszeit durch romantische Beleuchtung und hervorragende kulinarische Köstlichkeiten punktet, ist eher weniger bekannt. Grund genug, in ein Flugzeug zu steigen und die wunderschöne Stadt näher in Augenschein zu nehmen. Dass bei Reiseantritt bereits Dezember war, merkte ich unter anderem daran, dass die Stewardessen kleine Schokonikoläuse und Spekulatius verteilten.
Mit der U-Bahn auf schnellstem Weg ins Zentrum Da ich weder viel Zeit in Verkehrsstaus verbringen wollte noch in irgendeiner Weise ortskundig war, entschied ich mich, die belgische Metropole mit der U-Bahn zu erkunden. Bereits am Flughafen stand ich vor der Herausforderung, mir ein entsprechendes Ticket zu kaufen - der französische Sprachunterricht lag doch schon etwas zurück. Als Hotel hatte ich ein zentrales gewählt, das nur wenig entfernt vom Nordbahnhof situiert war. Dabei entdeckte ich die parallel verlaufende Einkaufsstrasse, auf der ich mich später mit Weihnachtsgeschenken und Souvenirs eindeckte. Auch die zentralen Sehenswürdigkeiten konnte ich vom Hotel aus gut zu Fuss erreichen. Doch nach kurzer Erfrischung im Hotel hatte ich vor allem eines - Hunger! Also auf zur bekannten „Fressmeile“, auch als Rue de Bouchers bekannt.
Auf der Speisekarte fand ich Köstlichkeiten wie Escargaux, also Schnecken, oder aber etwas ganz Besonderes: Kroketten, die mit Garneelen gefüllt sind. Da blieb ich dann doch lieber bei einer Portion Pommes Frites, die mit den bei uns bekannten Kartoffelschnitzen nichts zu tun hatten, sondern tatsächlich exzellent mundeten. Allein die Saucenauswahl stellte mich vor eine Herausforderung, immerhin fand ich mehr als 15 auf der Speisekarte.
TOP 10 Things to EAT in Brussels | Food Advice 🇧🇪

Der Grote Markt als historisches Zentrum von Brüssel
Weiter ging es anschliessend zum Grote Markt, dem Herzen von Brüssel, das absolut sehenswert ist. Allein die mit Ornamenten übersäten Gildehäuser, die alle aus dem 17. Jahrhundert stammen und in all ihrer Pracht erhalten sind, begeisterten mich und mussten fototechnisch festgehalten werden. Mittendrin liegt der Grand Place, auf dem morgens alltäglich ein Blumenmarkt stattfindet. Nun im Advent finden hier die sogenannten Winterfreuden von Brüssel statt. Diese zählen zu den originellsten Weihnachtsmärkten Europas und haben tatsächlich viel Spektakel zu bieten. Denn neben mehr als 200 Hütten, die alle sehr traditionell und klassisch aufgebaut sind, gibt es viele Attraktionen wie etwa eine atemberaubende Lichtinstallation mit dem herrlich klingenden Namen Magical History. Es erzählt in fünfzehn Minuten eine Reise durch die Geschichte des Grand Place und ist absolut sehenswert.
Ganz fasziniert bin ich von der Iceberg - Electrabel Light Experience, die gewissermassen als Bewegungsmelder die Bewegungen der Besucher - also auch meine - in faszinierende Licht- und Soundeffekte verwandelt. Wären die Temperaturen nicht unterdurchschnittlich, könnte ich hier noch lange bleiben und hören und sehen, wie sich meine verrückten Verrenkungen in Licht und Ton ausdrücken. Bevor ich ins Hotel zurückkehre, muss ich allerdings noch zur Statue von Edward’t Serclaes. Dieser tapfere Herr hat Brüssel im 14. Jahrhundert mit seinem Leben verteidigt. Ich muss dahin, weil die Berührung seines Armes angeblich Glück bringen soll. Und wer kann nicht eine Extraportion davon gebrauchen?

Manneken Pis im Weihnachtsmannkostüm
Am nächsten Tag ist der nächste grosse Mann Brüssels erste Anlaufstelle meines Rundganges. Es geht zur Statue des Manneken Pis, der real doch kleiner ist als erwartet. Diese sind im Museum am Grote Markt ausgestellt und werden je nach Anlass und Jahreszeit gewechselt. Derzeit trägt der kleine Mann einen roten Mantel und Mütze. Gleich gegenüber der Statue finde ich ein kleines Café, das für Schleckermäuler wie mich wie geschaffen ist. Denn dort gibt es frische Crêpes. Ähnlich wie bei den Pommes Frites bin ich von der Auswahl der Füllung und der Sauce fast überfordert, entscheide mich dann aber für eine Portion mit Nuss und Schokolade.

Königspalast und Atomium sind Pflichttermine
Weiter geht’s zum Place du Tróne, wo gleich ersichtlich wird, dass der König zu Hause ist. Denn auf dem Koninklijk Paleis, also dem Königspalast, weht die Fahne. Dann geht es anschliessend durch den Parc de Bruxelles zur St. Michiels en Sint-Goedelekathedraal, also zur Kathedrale des Hl. Michael und der Hl. Gudula. Diese Kirche ist die Nationalkirche von ganz Belgien und beeindruckt vor allem durch das Innere, das sehr schlicht gehalten ist. Die Bleiglasfenster sind absolut beeindruckend und einen zweiten Blick wert. Nach einer kurzen U-Bahn-Fahrt bis zum Schuhmannplatz spaziere ich zum Triumphbogen und gönne mir einen Rundgang in Mini Europe. Die nachgebauten Sehenswürdigkeiten bedeutender europäischer Städte sind zwar nett anzuschauen, aber ich habe für diesen Tag noch ein ganz anderes Ziel. Ich will zum Abschluss meines Aufenthaltes in Brüssel das Atomium sehen.
Bekanntlich wurde es anlässlich der Weltausstellung 1956 gebaut und stellt einen 165 Milliarden Mal vergrösserten Eisenkristall dar. Für das lange Warten am Aufzug werde ich oben mit einem grandiosen Rundblick über Brüssel entschädigt. Das herrlich pulsierende Brüssel, Hauptstadt von Europa, Bier und Pralinen. Die Heimat von Jugendstil, zahlreichen Kunstschätzen und Denkmälern. Man braucht doch etwas Zeit, um alle Vorzüge dieser Weltstadt zu entdecken. Der Anblick des Marktplatzes von Brüssel, dem Grote Markt/Grand Place mit dem monumentalen Rathaus sowie den jahrhundertealten Zunfthäusern mit ihren goldenen und dekorativen Skulpturen, der als einer der schönsten weltweit gehandelt wird, lässt es einem die Sprache verschlagen. Man versteht sofort, warum die UNESCO diesen Platz in seiner Ganzheit als Weltkulturerbe anerkennt.
Brüssel bietet bauliche Grandesse und vor allem auch Jugendstil vom Feinsten, wie in Elsene und Sint-Gillis, zwei der 19 Brüsseler Gemeinden. Unterhalb des kolossalen Justizpalastes gelegen, befindet sich das ehemalige älteste Arbeiterviertel von Brüssel. Heute ist es Antiquitäten- und Flohmarktviertel - ein Traum für alle, die es lieben, endlos in alten Läden und Vintage-Boutiquen herumzustöbern.
Brüssel ist nicht nur die Hauptstadt Belgiens, sondern auch die des Lambieks: einem komplexen, säuerlichen Bier, das Basis der Geuze- und Kirschbiere ist, die so typisch für Brüssel und Umgebung sind.
Ab Zürich, Basel oder Genf erreichen Sie Brüssel in der Regel in rund 6 bis 7 Stunden mit dem Zug. Direktverbindungen oder maximal ein Umstieg, häufig in Köln, ermöglichen eine relativ unkomplizierte Fahrt ins Herz Belgiens. Die Bahn bietet eine komfortable Alternative zu Flug oder Auto und bringt Sie entspannt in die europäische Hauptstadt.
Nach der Ankunft mit der Bahn an der Centraal Station erwartet den Kulturinteressierten unmittelbar der Kunstberg, der die unterschiedlichsten beeindruckenden Museen beherbergt, beginnend mit der Königlichen Bibliothek Belgiens, mit u.a. Drucken von Bruegel, Rubens und Ensor und dem MIM, das Musikinstrumentemuseum im markanten Jugendstilgebäude. Hier befindet sich auch ein beliebter Platz mit herrlichem Stadtpanorama. Viertel wie Elsene, Etterbeek, Sint-Gillis oder Vorst sorgen mit zahlreichen hippen Restaurants mit Terrassen für ein pulsierendes Lebensgefühl. Ein kurzer Stadtspaziergang führt auch zur grandiosen Einkaufspassage Galeries Royales Saint-Hubert, wo 1912 die Praline erfunden wurde, und zwar von Jean Neuhaus, einem Schweizer Apotheker.
Flandern ist ein Lebensraum im Herzen Europas, voller Naturschönheiten, übersät mit historischen Schlössern und Gärten. Eine Gegend mit jahrhundertealten Geschichten und bahnbrechenden modernen Kompetenzen. Bekannt für seine Pralinen, Waffeln, Pommes frites und Bier, weltweit gelobt für sein beeindruckendes immaterielles Welterbe und die fortschrittliche Kunstfertigkeit seiner Meistermaler und ihrer Nachkommen.
Flandern ist vielleicht von bescheidener Grösse, aber genau deshalb wunderbar geeignet, um es mit der Bahn oder auch mit dem Velo zu bereisen. Die Juwelen des Kulturerbes lassen sich auch in ihren grünen, natürlichen Regionen erleben. Flandern eignet sich aber vor allem auch perfekt für eine Entdeckungsreise durch Kunststädte wie Antwerpen, Brügge, Brüssel, Gent, Leuven und Mechelen. Es bietet eine Vielzahl von Kunstwerken, Kulturerbestätten, kulinarischen und anderen Höhepunkten nur einen Steinwurf voneinander entfernt.Eine Reise nach Flandern ist immer eine Reise zu grossem Genuss. Besucher erleben Gastronomie von Weltformat und Kunst und Kultur, die ihresgleichen sucht.
Der Ursprung der belgischen Pralinen-Tradition ist der Schweizer Apotheker Jean Neuhaus. Dieser eröffnete 1857 sein Geschäft in Brüssels nobelster Einkaufspassage und überzog die bitteren Pillen mit einer feinen Schicht Schokolade. Sein Enkel entwickelte die Idee weiter und ersetzte Medizin durch eine feine, weiche Füllung. Verpackt wurden diese Kreationen dann erstmals in einer dekorativen Geschenkbox mit Schleife.
Heute pflegen in Flandern und Brüssel über 320 Chocolatiers das Handwerk und versuchen, sich mit immer kreativeren Kompositionen zu übertreffen. Die Kombination aus jahrhundertealter Biertradition und der Leidenschaft der heutigen Brauer haben Belgien zur Heimat aussergewöhnlicher Biere gemacht. Bier war schon immer ein wichtiger Bestandteil der belgischen Geschichte, seiner Gastronomie und des gesellschaftlichen Lebens.
2016 wurde die belgische Bierkultur sogar in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen.Es gibt nebst den bekannten grossen Biermarken auch unzählige Mikrobrauereien. Die Brauer kreieren hier Bier, wie ein Künstler ein Gemälde kreiert.
Obwohl auf der ganzen Welt als „French fries“ bekannt sind, haben sie nichts mit Frankreich zu tun. Der Name „Friet“ kommt von „patates frites“, belgisches Französisch für „frittierte Kartoffeln“. Eine mögliche Erklärung für die Verbindung entstand während des Ersten Weltkriegs, als amerikanische Soldaten erstmals von „frittierten Kartoffeln“ in Belgien hörten, jedoch aufgrund der Sprache dachten, sie seien in Frankreich.
60 % der Einwohner essen sie mindestens einmal in der Woche. Für die Flamen sind Pommes frites alles andere als eine Beilage. Eine belgische Waffel ist eine federleichte Hefewaffel mit etwas Puderzucker und idealerweise einem Klecks Schlagsahne. In Amerika wurde die Brüsseler Waffel durch die Weltausstellung 1964 in New York populär. Im belgischen Pavillon wurden die Waffeln als „Bel-Gem Waffles“ verkauft.
Die Flamen backen schon seit dem Mittelalter mit Begeisterung Waffeln. Gemälde der Flämischen Meister, einschliesslich Pieter Bruegel der Ältere, stellen eiserne Waffeleisen dar, die in das offene Feuer gehalten werden, um goldbraune Waffeln für Volksfeste wie Karneval, Fastenzeit oder Jahrmärkte zu backen. Auch reichere Leute mochten gerne Waffeln.
Weitere Belgische Spezialitäten
Hier ist eine Tabelle mit einigen typischen Belgischen Spezialitäten:
| Spezialität | Beschreibung |
|---|---|
| Belgisches Bier | Vielfältiges Angebot, darunter Trappistenbiere, Lambics, Abbey Ales und Pilsner. |
| Pommes Frites | Bekannt für ihre knusprige Textur und werden oft mit einer Vielzahl von Saucen serviert. |
| Muscheln mit Pommes Frites | Gekochte Miesmuscheln in einer herzhaften Brühe und Pommes Frites. |
| Belgische Waffeln | Brüsseler Waffel (knusprig, rechteckig) und Lütticher Waffel (dichter, süsser). |
| Belgische Schokolade | Von höchster Qualität und weltweit bekannt für ihre Vielfalt und Raffinesse. |