Kohlenhydratfreie Nudeln: Eine gesunde Alternative – Tagliatelle aus Meeresalgen im Fokus

In der heutigen Zeit, in der bewusste Ernährung immer mehr an Bedeutung gewinnt, suchen viele Menschen nach Alternativen zu herkömmlichen Lebensmitteln. Kohlenhydratarme Optionen stehen dabei hoch im Kurs. Eine interessante Alternative zu herkömmlichen Nudeln sind kohlenhydratfreie Nudeln, insbesondere solche aus Meeresalgen.

Nudeln aus Meeresalgen.

Tagliatelle aus Meeresalgen: Was steckt dahinter?

Ein besonders spannendes Produkt sind Tagliatelle aus Meeresalgen, oft auch als "I sea pasta" bezeichnet. Diese Nudeln werden aus natürlich im Meer gewachsenen Riementang-Algen (Himanthalia Elongata) aus der irischen See hergestellt. Sie sehen aus wie Tagliatelle und können genauso zubereitet werden wie herkömmliche Pasta. Dabei sind sie bio, vegan, glutenfrei und low-carb.

Die Inhaltsstoffe und ihre Vorteile

„I sea pasta“ bestehen zu 100% aus natürlich im Meer gewachsenen Riementang-Algen (Himanthalia Elongata) aus der irischen See. Die Verpackung enthält 100 GR getrocknete Meeres-Spaghetti, sobald mit Wasser zubereitet werden daraus 500 GR Pasta.

  • Bio: Aus biologischem Anbau, ohne schädliche Pestizide.
  • Vegan: Rein pflanzlich, geeignet für vegane Ernährung.
  • Glutenfrei: Ideal für Menschen mit Glutenunverträglichkeit.
  • Low-Carb: Wenig Kohlenhydrate, gut für eine kohlenhydratarme Ernährung.

Zubereitung von Meeresalgen-Nudeln

Die Zubereitung von Meeresalgen-Nudeln ist denkbar einfach. Hier eine kurze Anleitung:

  1. 100 GR I sea pasta in lauwarmen Wasser für ca. 15 einweichen.
  2. Danach spüle ich die Pasta mit kaltem Wasser ab.
  3. Nun kommen die Meeres-Spaghetti nochmal in kochendes Salzwasser für ca. 10-15 Minuten, je nachdem wie weich sie werden sollen.

Es ist wichtig zu wissen, dass die Nudeln nie so weich werden wie herkömmliche Pasta, sondern eher "al dente" bleiben, was durchaus erwünscht ist.

Rezeptvorschlag: Meeresalgen-Spaghetti mit Spargel-Vinaigrette

Die I sea pasta vertragen kräftige Aromen, denn Die Meeres-Spaghetti sind relativ neutral im Geschmack und schmecken überhaupt nicht nach Fisch. Das einzige das an Meeresalgen erinnert ist der Geruch beim Abkochen der Pasta.

Zutaten:

  • I sea pasta
  • Weißen und grünen Spargel
  • Olivenöl
  • Limettensaft und -abrieb
  • Ingwer
  • Salz, Pfeffer, Chili

Zubereitung:

  1. Weißen Spargel schälen und schräg schneiden. Grünen Spargel im unteren Drittel bzw. Viertel wegschneiden und ebenfalls schräg schneiden.
  2. In einem Wok Olivenöl erhitzen und den weißen Spargel für ca. 3-4 Minuten bei mittlerer Hitze weich garen, dann den grünen Spargel hinzufügen.
  3. Temperatur reduzieren und für ca. Olivenöl, Limettensaft, Limettenabrieb, Ingwer, Salz, Pfefffer und Chili in eine kleine Schüssel füllen und gut zusammen vermischen.
  4. Den Spargel unter die Meeres-Spaghetti heben und mit der Vinaigrette übergießen.

Spaghetti frutti di mare - italienische Pasta mit Meeresfrüchten!

Weitere Aspekte einer bewussten Ernährung

Die Wahl von kohlenhydratfreien Nudeln ist nur ein Aspekt einer bewussten Ernährung. Hier sind einige weitere Tipps:

  • Fülle die Hälfte deines Tellers mit buntem Gemüse und Obst - 30 verschiedene Sorten pro Woche.
  • Belege ein Viertel mit Vollkornprodukten wie Hafer, Flocken, Pasta oder Brot.
  • Den letzten Viertel bestücke mit eiweissreichen Lebensmitteln wie Hülsenfrüchten (Erbsen, Bohnen, Lupinen, Soja, Erdnüsse), Nüssen, Hartkäse, Fisch oder Ei (Weidefleisch nur sparsam).

Und halte die ideale Reihenfolge während einer Mahlzeit bei:1. Zuerst die Ballaststoffe (Gemüse, Salat, Nüsse), dann2. „Eat food. Mostly plants.

Ernährungstipps für den Alltag

  • Alles mit Mass.
  • Iss weniger und langsamer.
  • Iss nur, wenn du Hunger hast, nicht aus Langeweile.
  • Gewöhne dich an kurze Hungerperioden: verlängere die Nachtfastenzeit und verzichte auf Zwischenmahlzeiten.
  • Höre auf deinen Bauch.
  • Iss mit Lust und Freude, aber beende den Genuss, bevor du übersättigt bist.

Geniesse, was du isst. Lerne, zu spüren, was dein Körper - und deine Seele - braucht und was dir im Moment gut tut. Fürs Kauen brauchst du gute Zähne: Pflege sie liebevoll. Je einfacher die Mahlzeiten, desto dankbarer der Magen. Sei beim Essen guter Stimmung. Bei schlechter Laune verzichte lieber ganz. Iss regelmässig, maximal dreimal täglich. „Am Morgen iss wie ein Kaiser, zu Mittag wie ein König, abends wie ein Bettler.“ (siehe dazu das Intervallfasten oder Dinner-Cancelling). Es hat sich als sehr günstig erwiesen, dass man regelmässig über den Tag weg, aber nicht zu häufig, maximal dreimal pro Tag isst.

Die Bedeutung von Licht und Nahrung

Licht und Nahrung sind die wichtigsten Taktgeber für den Menschen. Sie sind am besten synchron. Das heisst, man nimmt nach Möglichkeit eine Hauptmahlzeit und (eins bis) zwei kleinere Mahlzeiten pro Tag zu sich. Vermeide zu viele tierische Produkte und Kohlenhydrate, besonders Backwaren mit Hefeschnellgärung. Iss, was wild wächst oder lebt. Meide Lebensmittel, die deine Urgrossmutter nicht erkannt hätte. Der Verarbeitungsgrad von Lebensmitteln ist ebenso wichtig wie der Nährstoffgehalt. Auch pflanzliche Industrieprodukte können problematisch sein: Viel Fastfood ist vegan, etwa Getränke, Chips, Snacks und Süssigkeiten.

Hinweise zu Konserven

Bei Konserven lohnt sich ein Blick auf die Nährwerte. Pro 100 Gramm sollten sie nicht mehr als 0,5 Gramm Salz, 7 Gramm Zucker und 10 Gramm Fett enthalten. Diese Werte sind Richtlinien und können je nach Gericht leicht abweichen. Wichtig ist, auf die Fettqualität zu achten: Gesättigte Fettsäuren und Transfette gelten als ungesund, ungesättigte Fettsäuren - etwa aus Olivenöl oder Lachs - als gesund.

Bewegung und Superfoods

Bleibe körperlich aktiv: „Lieber fett und fit als mager und matt! Wähle zum Sattessen immer auch etwas Protein (Käse, Nüsse,…) mit viel Gemüse und Obst. An apple a day keeps the doctor away (besser: zwei bis drei)! Der grösste Irrglaube ist, man könne seine Gesundheit durch ein einziges Lebensmittel besonders boosten. Das Konzept der Superfoods wie Chiasamen, Açai-Beeren und Moringa funktioniert nicht. Langfristig spielt es keine grosse Rolle, welche Hülsenfrüchte, Gemüsesorten oder Nüsse du isst.

Genuss und Essgewohnheiten

Esswaren sind Genussmittel, Moodfood oder „Stimmungsnahrung“. Sie sind zum Geniessen da! Wirf deine Nährwerttabellen, Diätratgeber und Multivitaminpillen in den Müll und beginne, dein Essen zu geniessen. Auch Mediziner und Ernährungsexperten mussten umdenken. Doch der Biss in die Praline, der Schluck Rotwein oder der dampfende Espresso lassen uns wohlfühlen und sind Labsal für die Seele. Diesem Gefühl kann man trauen. Natürlich gilt auch hier: alles mit Mass. Werde nicht zum „Chocoholic“.

Regionale und saisonale Ernährung

Bevorzuge möglichst naturbelassene, vollwertige Nahrungsmittel, d.h. Immer Produkte aus der Nähe bevorzugen (Auf den Markt gehen! - Direkt beim Bauern kaufen! Eigener Garten - auch nur auf dem Fenstersims!). Nahrung aus fremden Kontinenten empfehle ich zu reduzieren oder zu meiden. Die heute (mit ungeheurem Energieverschleiss) aus Übersee - zu Spottpreisen - importierte Nahrung wird in riesigen Monokulturen angepflanzt, was gegen die Natur ist und deshalb einen massiven Wasserverbrauch und enorme Düngung und Pestizide/Insektengifte nötig macht. Ferner fordert jeder lange Transport Massnahmen der Haltbarmachung, was heute wiederum meist mit der chemischen Keule erfolgt. Saisongerechte Salate, Gemüse und Obst auftischen: Tomaten, Gurken und Kopfsalat nur kaufen, wenn sie nicht aus beheizten Treibhäusern stammen! Im Winter beschränkt man z.B. den Kopfsalatkonsum. Auch Eier sind Saisonartikel.

Mediterrane Ernährung

Die sogenannte mediterrane Ernährung könnte man auch „Jäger und Sammler-Ernährung“ nennen (siehe dazu auch die „Paleodiät„). Sie kann als Muster einer gesunden Ernährung angesehen werden. Man kann sich dabei auf eine stattliche Anzahl von Beobachtungsstudien und eine darauf basierende Metaanalyse aus Italien stützen (Francesco Sofi et al. BMJ 2008;337:a1344). Diese fand ein signifikant geringeres Risiko für die Gesamt- und für die kardiovaskuläre Mortalität (-10%), eine geringere Häufigkeit von Krebserkrankungen und ein geringeres Risiko an Krebs zu sterben (-10%) sowie eine geringere Inzidenz von M.Parkinson und Alzheimer (-15%).

Die Mittelmeer-Diät kann auch die Sterblichkeit deutlich senken. In einer Langzeitstudie über 25 Jahre konnten Dr. Shafqat Ahmad und ein Team aus Forschern der Harvard Medical School, der Uppsala Universität und der ETH Zürich erstmals zeigen, dass die Einhaltung der mediterranen Kost mit einem um 23% geringeren Risiko für frühzeitigen Tod verbunden ist.

Nordische Küche als Alternative

Sie ist ganz ähnlich wie die mediterrane Küche, aber saisonaler und vor allem regionaler. Z.B. Wurzelgemüse statt Auberginen/Tomaten. Bei Rezepten aus der mediterranen Küche kann zur Kritik angeführt werden, dass z.B. Tomaten im Winter nicht passen. Ganz egal, ob man sich mit der nordischen oder mediterranen Kost befasst - beide Ernährungstypen sind sehr gesund und empfehlenswert.

Paleo-Diät

Alles begann mit der Beobachtung, dass Völker, die immer noch als Jäger und Sammler leben, eine erstaunlich niedrige Herzinfarkt- und Schlaganfall-Inzidenz haben, und diese aber ansteigt, sobald sie sich der typischen westlichen Ernährungsweise anpassen. Daraus entstand dann die Idee, eine „Jäger-und-Sammler-Diät“ auszuprobieren. Wie der Name schon verrät, beruht diese auf der vermuteten Ernährungsweise aus der älteren Steinzeit bevor der Mensch sesshaft wurde und Getreide anpflanzte und Kühe hielt. Damals nahm man hauptsächlich Fisch, mageres Fleisch, Früchte, Gemüse, Nűsse und Eier zu sich. Getreide und Milchprodukte gehörten nicht auf den Speiseplan - also kein Brot, kein Käse, keine Butter, keine Pasta, kein Reis. Und auch keine Fertigprodukte, Farbstoffe, Functional Food usw.

Die Rolle von Fetten und Gemüse

Entscheidend könnte bei der Paleo- oder mediterranen Ernährung die Kombination von ungesättigten Fetten mit Gemüsen wie Spinat, grünem Salat, Rucola oder Fenchel sein. Diese enthalten viel Nitrat. Zusammen mit den ungesättigten Fetten - zum Beispiel aus Olivenöl, Nüssen oder Avocado - bildet das Nitrat einen Stoff, der den Blutdruck senkt. Dies ist zudem ein Hinweis, dass Nitrat in Gemüse keineswegs so schädlich ist, wie man früher annahm.

Ernährung als Statement

Früher war das Essen privat und kaum ein Thema für die Öffentlichkeit. Heute ist Ernährung ein Statement, eine Form des Selbstmarketings. „Man ist, was man isst“ gilt mehr denn je. Der Essensstil ist zur politischen Überzeugung, zur Ersatzreligion geworden, die man stolz zur Schau stellt und missionarisch verbreitet. Ernährung wird oft mit moralischer Überzeugung gleichgesetzt. Bewusster Umgang mit Nahrung ist an sich gut. Kritikwürdig ist nur der inszenatorische Charakter.

Kohlenhydrate, Fette und Eiweisse

Kohlenhydrate wie Reis, Brot, Kartoffeln und Pasta beruhigen und entspannen, während Fett träge macht. Eiweisse hingegen stärken den Körper und aktivieren. Morgens also Proteine, abends Kohlenhydrate! Man könnte einwenden, dass man vor Anstrengungen am besten nichts oder kohlenhydratreich isst - Tiere jagen auch mit leerem Magen, essen danach und ruhen dann.

Die Wirkung von Zucker

Zucker hebt sofort die Stimmung. Ob Schokolade, Konfitüre, Eis oder Kuchen: Der Blutzuckerspiegel steigt ebenso schnell wie unsere Laune, da der Körper Endorphine produziert. Die Lust auf Zucker ist uns angeboren: Schon Babys lächeln zufrieden, wenn man ihnen das erste Mal Zuckerlösung auf die Zunge träufelt (Muttermilch ist ebenfalls sehr süss). Bei Salzigem und Saurem verziehen sie dagegen das Gesicht. Bitteres ist in der Natur meist giftig.

Zucker verstärkt die süssen Momente des Lebens. Feste ohne Süssigkeiten sind unvorstellbar. Hochzeiten, Geburtstage, Ostern, Weihnachten oder neue Rituale wie Halloween lassen sich kaum ohne Bonbons, Schokolade oder Biskuits feiern. Und was wäre ein heisser Sommertag ohne den Besuch an einem Glacestand?

Auch sprachlich überzieht ein Zuckerguss das Gute, Schöne, Wahre. Kinder, kleine Kätzchen und andere niedliche Wesen gelten als „süss“, geliebte Partner ebenso. Wer jemandem Komplimente bis an die Schmerzgrenze macht, schmiert ihm Honig ums Maul. Kurz: Das gute Leben ist voller Süsse.

Dazu passt eine universelle menschliche Vorliebe für diesen Geschmack: Die Versuchung ist stets gross, der Verzicht auf Schokolade, Eis, Kuchen oder andere Süssigkeiten trotz bester Vorsätze kaum durchzuhalten. Netten Menschen fällt es womöglich besonders schwer, die Finger von zuckrigen Versuchungen zu lassen. Forscher berichten zumindest von einem Zusammenhang, der sich in diese Richtung interpretieren lässt. Wie sie im Journal of Research in Personality schreiben, schätzen Menschen mit verträglicher Persönlichkeit Süsses in besonderem Masse.

Zuckergehalt in Konserven

Bei Konserven lohnt sich ein Blick auf die Nährwerte. Pro 100 Gramm sollten sie nicht mehr als 7 Gramm Zucker enthalten.

Die Problematik von Zucker

Ein Problem entsteht bei kurzkettigem, schnell wirkendem Zucker (Weisszucker, Weissmehl): Der Blutzuckerspiegel schiesst in die Höhe und fällt nach einer Stunde wieder ab. Diese Unterzuckerung (Hypoglykämie) erzeugt ein starkes Hungergefühl und ein Teufelskreis beginnt (wieder ein Riegel und nach einer Stunde wieder eine Cola. Zudem erhöht Zuckerkonsum das Hormon Insulin im Blut, das die Bauchspeicheldrüse ausschüttet. Insulin verhindert den Fettabbau im Körper. Der Konsum von mindestens zwei zuckerhaltigen Limonaden am Tag erhöht die Wahrscheinlichkeit für Gicht um 85 Prozent. Diese Studie zeigt einen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen dem täglichen Konsum von mit Zucker gesüssten Getränken und einem erhöhten Risiko für Leberkrebs sowie dem Risiko, an einer chronischen Lebererkrankung zu sterben. (Zhao L et al. Sugar-Sweetened and Artificially Sweetened Beverages and Risk of Liver Cancer and Chronic Liver Disease Mortality. JAMA. 2023 Aug 8;330(6):537-546. doi: 10.1001/jama.2023.12618.

Künstliche Süssstoffe

Noch eine Bemerkung zu den künstlichen Süssstoffen (oder Zuckeraustauschstoffe wie Saccharin (E 954), Cyclamat (E 952), Aspartam (E 951), Splenda = Sucralose (E 955), Acesulfam K (E 950), Isomalt (E 953), Thaumatin (E 957)…): Sie können dann ein Problem werden, wenn du sie allein, ohne etwas Nahrhaftes zu dir nimmst. Sie treiben die Insulinproduktion hoch und liefern aber zugleich nicht genug Kalorien: Der Hunger wird angeregt, ohne gestillt zu werden. Forscher vermuten, dass diesen Süssstoffen mit der Fähigkeit, Süsses mit Kalorien zu assoziieren, in die Quere kommt. Dadurch werde es schwieriger, die Essensmenge zu kontrollieren. Das System kommt nicht zur Ruhe. Frühere Studien lieferten bereits Hinweise, dass ein hoher Süssstoff-Konsum mit einer schlechteren Blutzucker Kontrolle verbunden ist und dass der HbA1c-Wert mit zunehmendem Konsum Süssstoff-haltiger Getränke ansteigt.

Kalorienfreie Süssstoffe beeinträchtigen offenbar die Aufnahme und die Kontrolle des Blutzuckers, indem sie das Darmmikrobiom durcheinanderbringen, wie australische Forscher erstmals zeigen konnten. [54th Annual Meeting of the European Association for the Study of Diabetes (EASD), 1. bis 5. Eine neue Untersuchung zeigt, dass künstliche Süsse den Kalorienverzicht erschweren kann. Erschienen ist die Studie eines US-Forschungsteams in der Fachzeitschrift «Nature Metabolism». Die Forscherinnen haben untersucht, wie der künstliche Süssstoff Sucralose auf das menschliche Gehirn wirkt. Man findet die künstlichen Süssstoffe in der Zutatenliste eines Produkts manchmal auch abgekürzt, E 955 steht für Sucralose. Nachdem die Testpersonen das mit Sucralose gesüsste Getränk zu sich genommen hatten, stellten die Forscherinnen ausgerechnet in jener Region des Gehirns verstärkte Aktivität und Durchblutung fest, die für die Regelung der Hungergefühle zuständig ist. Die Probanden hatten grösseren Appetit, als wenn sie Wasser tranken oder das gezuckerte Getränk. Im Gegensatz zu Zucker löst Sucralose nicht die Ausschüttung der Hormone Insulin und GLP-1 aus, die dem Gehirn signalisieren, dass jemand gegessen hat. Das verwirrt das Gehirn vermutlich und sorgt für eine Fehlanpassung, weil der Körper einerseits den süssen Geschmack wahrnimmt, gleichzeitig aber keine Sättigungssignale bekommt.

Einfluss von Süssstoffen auf den Darm

Und hier:Eine sehr umfassende und sorgfältige Studie findet, dass diverse, bisher als metabolisch neutral angesehene künstliche Süssstoffe zu charakteristischen Veränderungen des kolorektalen (intestinalen)...

Künstliche Süssstoffe.

Die Bedeutung von Wissen über Lebensmittel

Wir alle gehen oft täglich in den Supermarkt einkaufen. Viele Kinder jedoch kennen nur noch das. Sie wissen oft nicht mehr, woher ihre Lebensmittel wirklich kommen. Gerade wenn man in der Stadt wohnt, ist ein Hofladen oder Bauer nicht um die Ecke. Ich habe schon erschreckende Geschichten gehört, in welchen Kinder sagten (und es auch so meinten), die Milch komme aus dem Tetrapack. Sie wissen nicht mal mehr, woher die Milch wirklich kommt. Zum Glück ist es wieder Trend geworden, selbst auf dem Balkon in den Städten oder im eigenen Garten Tomatenpflanzen und weiteres Gemüse anzubauen. Oder es gibt in Schrebergärten auch Junge, die einen eigenen grossen Garten haben.

Saisonale Ernährung

Und zuletzt war es mir schon immer ein Anliegen, die Bevölkerung zu informieren, wann welches Gemüse Saison hat, wann es von hier ist und wann nicht. Wer im Dezember Tomaten, Erdbeeren oder Spargeln kauft, ist Off-Season. Dann wächst bei uns einfach kein solches Gemüse, sondern Wintergemüse wie Wirz, Nüsslisalat (Feldsalat), Chicorée, Zuckerhut, sowie das Lagergemüse Karotten, Kartoffeln, Randen, Sellerie etc. Es gibt Gründe - die wiederum beim Wetter und dem Klima liegen - warum jedes Gemüse bei uns seine Saison hat. Und wer ökologisch unterwegs ist, sollte diese Saison kennen und das Gemüse nur dann kaufen, wenn es von hier ist. Damit vermeidet man unnötige Transporte.

Der Geschmack von Gemüse

Für mich der wichtigere Grund ist aber: Das Gemüse aus Spanien, Italien oder Frankreich wird oft nicht reif geerntet, und hat deshalb weniger Geschmack. Ausserdem wissen wir nicht genau, welche Pflanzenschutzmittel eingesetzt wurden.

Zedernüsse

Entdecke die vita7 Bio-Zedernkerne, die direkt aus der unberührten Natur der sibirischen Taiga zu uns gelangen. Die vita7 Zedernüsse werden sorgfältig von den reifen Zapfen der sibirischen Zeder, auch Zirbelkiefer genannt, gesammelt. Diese Kieferngattung, die eng mit den mediterranen Pinien verwandt ist, findet ihre Heimat in den nördlichen Nadelwäldern der Taiga. Die Samen dieser Bäume, liebevoll auch "Perlen der Taiga" genannt, sind ein wahrhaft nachhaltiges Produkt. Unsere Zedernüsse zeichnen sich durch ihren leicht süßlich-nussigen Geschmack und ihre weiche Textur aus. Sie sind aromatischer als ihre Verwandten, die Pinienkerne, was sie zu einer besonderen Zutat in vielen Rezepten macht. Ohne den Zusatz von Öl können die Kerne leicht angeröstet werden, was ihrem Geschmack eine raffinierte Note verleiht. Sie eignen sich hervorragend als Topping für Smoothies, Salate und sogar in Backwaren.

Wir wählen unsere Produkte sorgfältig aus, um sicherzustellen, dass sie unseren hohen Standards für Naturbelassenheit und ökologische Verantwortung entsprechen. Wir bei greenist sind stolz darauf, dir ein Produkt anbieten zu können, das nicht nur lecker, sondern auch ein echtes Superfood ist. Unsere Zedernkerne unterstützen ein natürliches und gesundes Ernährungskonzept, frei von industriellen Zusätzen und künstlichen Inhaltsstoffen. Als vegan zertifiziertes Produkt sind sie ein essenzieller Bestandteil für jeden, der Wert auf eine pflanzliche und naturnahe Ernährung legt. Erlebe selbst, wie die vita7 Bio-Zedernkerne deinen Alltag bereichern können.

Lagerung von Zedernüssen

Kühl, trocken und gut verschlossen lagern. Die vita7 Bio Zedernüsse haben noch ein langes MHD. Das Mindesthaltbarkeitsdatum des aktuellen Lagerbestands ist 09.08.2025 oder länger. Die Bio Zedernüsse von vita7 haben einen hohen Fettgehalt und können daher ranzig werden.

Glutenfreiheit

Unsere Bio Zedernüsse von vita7 sind von Natur aus glutenfrei, da sie ausschließlich aus Zedernüssen bestehen und keinerlei glutenhaltige Zutaten enthalten. Allerdings führt vita7 keine speziellen Labortests durch, um die Abwesenheit von Gluten zu bestätigen. Daher dürfen wir das Produkt nicht als „glutenfrei“ kennzeichnen. Wenn du an Zöliakie leidest oder extrem empfindlich auf Gluten reagierst, empfehlen wir dir, Produkte zu wählen, die ausdrücklich als „glutenfrei“ gekennzeichnet sind.

Hinweis zu Natriumcarbonaten und Natriumhydroxid

Sie sind häufig in Backpulver enthalten und regulieren den pH-Wert von Lebensmitteln, damit sie nicht zu sauer oder zu alkalisch werden. In der kulinarischen Welt können Natriumcarbonate auch die Textur und Struktur von Lebensmitteln, wie z. B. Natriumhydroxid: Natriumhydroxid -auch Ätznatron, kaustische-s- Soda-, chemische Formel NaOH, ist ein weißer hygroskopischer Feststoff.

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