Mohrenkopfsalat Rezept: Ein Klassiker Neu Entdeckt

Der Mohrenkopf, oder heute politisch korrekter als "Schokokuss" bekannt, ist ein Traditionsgebäck mit einer bewegten Geschichte. In diesem Artikel tauchen wir tief in die Welt dieses süßen Klassikers ein, von seiner historischen Herkunft über moderne Variationen bis hin zu umweltfreundlichen Aspekten. Entdecken Sie, wie Sie diesen Klassiker selbst zubereiten und genießen können.

Die Geschichte des Mohrenkopfs

Der Mohrenkopf hat seinen Ursprung im späten 19. Jahrhundert, einer Zeit, als Wilhelm II. Gebiete in Afrika annektierte. Ein deutscher Konditor soll zu dieser Zeit seinem Schaumgebäck den Namen "Mohrenkopf" gegeben haben. Max Währen, ein Brothistoriker aus Bern, fand heraus, dass das erste Schaum-Mohrenkopf-Rezept von U. Cnyrim im Jahr 1899 veröffentlicht wurde.

Das Originalrezept aus dem Jahr 1899 enthielt 200 Gramm Zucker, 12 Eigelbe, Eischnee von 24 Eiweiß und 400 Gramm Mehl, vermischt mit Konfitüre und überzogen mit Schokoladenglasur. Die heutige Form des Mohrenkopfs erlebte ihre Blütezeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Othmar Richterich erinnert sich, dass der Mohrenkopf in der Nachkriegszeit eine kulinarische Offenbarung war: Eiweiss, Zucker und Glykose auf einem Waffelbödeli, überzogen mit Schokolade.

Ein Rezept für besondere Anlässe

Der Bäcker-Konditor Markus Krebs hat ein Dessert kreiert, das jeden Mohrenkopf in ein Kunstobjekt verwandelt. Hier ist eine einfache Anleitung, um Ihre eigenen Mohrenköpfe zu dekorieren:

  1. 100 gr. Puderzucker, 30 gr.
  2. Alle Zutaten mit dem Stabmixer gut verrühren, bis die Masse schön steif ist.
  3. Nun kann man die Masse nach Wunsch mit Lebensmittelfarbe einfärben. Jede Farbe einzeln in einen Spritzsack abfüllen.
  4. Und damit die Mohrenköpfe dekorieren.

Natürlich kann man einen solchen Mohrenkopf in einen «Früchtespiegel» stellen und mit Beeren ausgarniert als Dessert servieren. Zuckergarnituren können auch auf Vorrat zubereitet werden. Man spritzt Figuren, Ornamente oder Blumen auf Backpapier.

Vegane Alternativen

Auch für Veganer gibt es eine leckere Alternative, um Schokoküsse selbst zu machen. Hier ist ein einfaches Rezept:

  1. 1 Prise Salz und 1 Prise Natron darunter mischen.
  2. 100 ml Wasser und 150 g Zucker unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und weiter auf 117°C (Flugzucker) erhitzen.
  3. Tipp: Die Temperatur kann am besten mit einem Zuckerthermometer gemessen werden.
  4. Den Sirup zügig (im dünnen Faden) unter ständigem Rühren unter das MyEy, EyWeiss mischen.

Die Schaummasse kann weiterverarbeitet werden, wenn sie fluffig ist.

Umweltfreundlichkeit

Mit einem einfachen Punktesystem lässt sich erkennen, wie umweltfreundlich ein Rezept ist. Dabei wird auch die Saisonalität der Zutaten berücksichtigt, weshalb sich die Skala monatlich ändern kann. Sie berechnet die Umweltbelastungspunkte deines Rezepts auf Basis der Ökobilanz und fasst zentrale Faktoren zusammen.

Hier eine Übersicht der Umweltverträglichkeitsskala:

  • Umweltverträglichkeitsskala: 5 von 5 - sehr hohe Umweltverträglichkeit
  • Umweltverträglichkeitsskala: 4 von 5 - hohe Umweltverträglichkeit
  • Umweltverträglichkeitsskala: 3 von 5 - mittlere Umweltverträglichkeit
  • Umweltverträglichkeitsskala: 2 von 5 - geringe Umweltverträglichkeit
  • Umweltverträglichkeitsskala: 1 von 5 - sehr geringe Umweltverträglichkeit

Vegane Schaumküsse – die besten Schokoküsse selbstgemacht

Die Confiserie Bachmann: Tradition und Qualität

Die Confiserie Bachmann steht für Tradition und Qualität. Seit Generationen werden hier feinste Gebäcke und Pralinen von Hand gefertigt. Besondere Spezialitäten sind das Basler Läckerli, das Schoggi-Läckerli und die Pralinen, die ausschließlich aus regionalen Zutaten hergestellt werden.

Hier eine kleine Auswahl der Produkte:

  • Basler Läckerli: Ein Traditionsgebäck aus besten Zutaten, handgefertigt im Herzen von Basel.
  • Schoggi-Läckerli: Eine Kreation von 1984, handgefertigt mit Blütenhonig, Mandeln, kandierten Früchten und edlen Gewürzen.
  • Basler Trümmeli: Eine mit Cointreau gefüllte Praline.
  • Basilisken: Mit einer zartschmelzenden Gianduja Füllung.

Die Confiserie Bachmann bietet auch saisonale Spezialitäten wie Osterhasen und Santigläuse mit Mohrenkopffüllung an. Neben den Mohrenköpfen werden vor allem Schokoladefiguren aus selbst kreierten Formen, Pralinés und Schnapsfläschli produziert.

Weitere Rezeptideen

Neben dem Mohrenkopfsalat gibt es viele weitere köstliche Rezepte, die man ausprobieren kann:

  • Öpfelchüechli: Herrliche, fruchtige Apfelküchlein, die als Dessert oder kleine Zwischenmahlzeit unwiderstehlich sind.
  • Fotzelschnitten: Leicht bekömmliche und schnell zubereitete Brotschnitten.
  • Erdbeermousse: Ein optisch ansprechendes und geschmacklich verführerisches Dessert.
  • Laugenbrötchen in Sternoptik mit Eiersalat und Speck: Eine herzhafte Alternative zu den süßen Leckereien, ideal als Apéro.
  • Feine Schwarzwäldertorte: Mit cremiger Füllung, fruchtigem Kirsch und bester Schweizer Schokolade.

Egal, ob süß oder herzhaft, traditionell oder modern - die Vielfalt der Rezepte kennt keine Grenzen. Lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie Ihre neuen Lieblingsgerichte!

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