Umgangssprachlich sagt man wohl zu allen Brotaufstrichen, die irgendwie aus Früchten hergestellt sind, „Marmelade“. Dass es da feine Unterschiede zwischen Marmelade und Konfitüre gibt, wissen sicher die wenigsten und halten „Konfitüre“ einfach für ein vornehmeres Wort.
Ich habe gerade noch einmal ein bisschen im Internet recherchiert und versuche es hier mal darzulegen. Als „Marmelade“ wird also traditionell und auch umgangssprachlich ein Brotaufstrich bezeichnet, der aus mit Zucker eingekochten Früchten (und nach Belieben auch Gewürze wie Zimt oder Vanille) hergestellt wird.
Das Wort „Marmelade“ selbst leitet sich wohl vom portugiesischen Wort marmelada für „Quittenmus“ ab. Quittenkonfitüre scheint also eine sehr frühe Form gewesen zu sein. Das Wort „Konfitüre“ hingegen leitet sich vom französischen confiture ab, was soviel wie „Eingemachtes“ bedeutet.
Es kam mit vielen anderen Wörtern aus dem Französischen im 17. Jahrhundert ins Deutsche, als neben der französischen Mode auch die entsprechenden Bezeichnungen entlehnt wurden. Jedenfalls hat die Europäische Gemeinschaft 1982 eine Konfitürenverordnung erlassen, nach der nur noch Eingemachtes aus Zitrusfrüchten in Werbung und Verkauf als „Marmelade“ bezeichnet werden darf.
Wie das immer so ist mit Sprachregelungen, dauert es eine Weile, bis sie sich durchsetzen. Aus dem Englischunterricht erinnert man sich vielleicht, dass Orangenmarmelade als „marmelade“ und z.B. Brombeermarmelade als „jam“ bezeichnet wurde.
In der Konfitürenverordnung sind die Begriffe „Konfitüre“ und „Konfitüre extra“, „Gelee“ und „Gelee extra“, „Marmelade“, „Gelee-Marmelade“ und „Maronenkrem“ danach definiert, wie viel Fruchtmark oder Pülpe pro 1000g Enderzeugnis enthalten sein müssen. Innerhalb der einzelnen Erzeugnisse ist der Anteil noch einmal je nach Frucht unterschiedlich.
Gelee wird ja zum Beispiel nur aus Fruchtsaft und nicht aus der ganzen Frucht hergestellt. Fruchtaufstriche unterscheiden sich insofern, als dass sie weniger Zucker oder andere Süßungsstoffe enthalten dürfen. Nachdem ich mich in das Thema etwas eingelesen habe, kann ich ganz gut verstehen, warum so wenige die Konfitürenverordnung kennen.
Die Frage, wie viel Marmelade auf eine Brotscheibe gehört, ist subjektiver Natur und hängt von individuellen Vorlieben ab. Für Menschen mit Diabetes ist die Menge an Kohlenhydraten jedoch ein wichtiger Faktor bei der Berechnung der Insulindosis.
Dieser Artikel untersucht verschiedene Aspekte der Marmeladenportionierung, insbesondere im Hinblick auf den Blutzuckerspiegel und die Nährwerte.
Erdbeermarmelade kochen | REWE Deine Küche
Kohlenhydrate, BE und Blutzucker
Kohlenhydrate haben einen direkten Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Nach dem Verzehr werden sie in Glukose umgewandelt, die dem Körper als Energie dient. Für Diabetiker ist es entscheidend, die Kohlenhydratmenge in ihren Mahlzeiten zu kennen, um die richtige Insulindosis zu berechnen.
BE-Berechnung für Marmelade
Eine gängige Faustregel besagt, dass eine normale Portion Marmelade mit 1 BE (Broteinheit) berechnet wird. Diese Angabe ist jedoch sehr ungenau, da die Portionsgröße variiert. Eine Portion kann 15 g, 20 g oder sogar 50 g betragen, was zu erheblichen Schwankungen im Blutzuckerspiegel führen kann.
Blutzuckeranstieg durch BE
Eine BE lässt den Blutzuckerspiegel um etwa 40-50 mg/dl ansteigen. Dies ist ein Standardwert, der in vielen Fachbüchern zu finden ist. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass dies ein Durchschnittswert ist und individuelle Reaktionen variieren können.
Beispielrechnung
Ein Beispiel verdeutlicht die Problematik: Eine Person mit Diabetes isst ein großes Körnerbrötchen (3 BE) mit Margarine und Marmelade (1 BE). Der BE-Faktor für das Frühstück beträgt 2,5, was zu einer Insulindosis von 10 IE führt. Nach 2 Stunden beträgt der Blutzucker 208 mg/dl.
Diese Situation wirft Fragen auf: War der Katheter richtig platziert? War er verstopft oder abgeknickt? Wurde die Insulindosis richtig berechnet? Es zeigt auch, dass viele Faktoren zusammenkommen.
Individuelle Faktoren
Jeder Mensch reagiert anders auf Lebensmittel und Insulin. Der glykämische Index (GI) eines Nahrungsmittels spielt eine wichtige Rolle. Lebensmittel mit hohem GI lassen den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen, während Lebensmittel mit niedrigem GI einen langsameren Anstieg verursachen.
Ursachen für hohe Blutzuckerwerte
Technische Probleme mit der Insulinpumpe oder dem Katheter können zu unerklärlich hohen Blutzuckerwerten führen. Ein verstopfter oder abgeknickter Katheter verhindert die korrekte Insulinfreisetzung. In seltenen Fällen kann das Insulin an einer bestimmten Injektionsstelle nicht richtig resorbiert werden. Dies kann aufgrund von Narbengewebe oder anderen Faktoren auftreten.
Eine ungenaue Berechnung der BE kann ebenfalls zu hohen Blutzuckerwerten führen. In manchen Fällen kann eine Hypoglykämie (Unterzuckerung) in der Nacht oder am frühen Morgen eine Gegenregulation auslösen, die zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führt.
Ein hoher Blutzuckerspiegel kann ein Zeichen für den Beginn einer Entgleisung sein. In diesem Fall produziert der Körper freie Fettsäuren, die den Blutzuckerspiegel weiter erhöhen.
Andere Faktoren, die den Blutzuckerspiegel beeinflussen können, sind Stress, Krankheit, Medikamente und Bewegungsmangel.
Tipps zur besseren Blutzuckerkontrolle
Es ist ratsam, die Nährwertangaben der Lebensmittel genau zu prüfen und die Portionsgrößen korrekt zu bestimmen. Bei hohen Blutzuckerwerten sollte eine Korrektur mit zusätzlichem Insulin erfolgen. Es ist jedoch wichtig, die Ursache des hohen Wertes zu ermitteln und die Korrektur entsprechend anzupassen.
Ein Ernährungstagebuch kann helfen, den Überblick über die Kohlenhydratzufuhr zu behalten und Muster zu erkennen, die den Blutzuckerspiegel beeinflussen. Eine Beratung durch einen Diabetologen oder eine Ernährungsfachkraft kann helfen, die individuellen Bedürfnisse besser zu verstehen und die Therapie entsprechend anzupassen.
Nährwerte von Brot mit Butter und Marmelade
Die Nährwerte von Brot mit Butter und Marmelade variieren je nach Art des Brotes, der Butter und der Marmelade. Hier sind einige allgemeine Informationen:
- Kalorien: Eine Scheibe Brot mit Butter und Marmelade enthält etwa 200-300 Kalorien.
- Kohlenhydrate: Der Kohlenhydratgehalt liegt bei etwa 20-40 Gramm pro Scheibe.
- Fett: Der Fettgehalt hängt von der Menge der Butter ab und liegt обычно bei 5-15 Gramm pro Scheibe.
- Protein: Der Proteingehalt ist gering und liegt bei etwa 2-5 Gramm pro Scheibe.
Es ist wichtig zu beachten, dass dies nur Schätzungen sind und die tatsächlichen Nährwerte je nach den verwendeten Zutaten variieren können.
Vitamine und Mineralstoffe
Brot, Butter und Marmelade enthalten auch verschiedene Vitamine und Mineralstoffe, darunter:
- Vitamin A: Vor allem in der Butter enthalten.
- Vitamin D: Kann in angereicherter Butter enthalten sein.
- Vitamin E: In geringen Mengen vorhanden.
- Vitamin B-Vitamine: Vor allem in Vollkornbrot enthalten.
- Kalzium: In geringen Mengen vorhanden.
- Eisen: In geringen Mengen vorhanden, vor allem in Vollkornbrot.
Rezept für zuckerreduzierte Marmelade
Für Menschen mit Diabetes oder solche, die auf ihren Zuckerkonsum achten möchten, gibt es zuckerreduzierte Marmeladenoptionen. Hier ist ein einfaches Rezept:

- 1 kg Früchte (z.B. Beeren, Erdbeeren, Aprikosen)
- 250 g Gelierzucker (3:1) oder Erythrit
- Saft einer Zitrone
- Früchte waschen, putzen und klein schneiden.
- Früchte mit Gelierzucker oder Erythrit und Zitronensaft in einem Topf verrühren.
- Unter Rühren zum Kochen bringen und ca. 3-5 Minuten sprudelnd kochen lassen.
- Gelierprobe machen: Einen Löffel Marmelade auf einen kalten Teller geben.
Aprikosenkonfitüre selber machen
Die beliebteste Konfitüre selbstgemacht. Die süss-säuerliche Aprikosenkonfitüre, einfach ein Traum. Mit dem einfachen Punktesystem erkennst du auf einen Blick, wie umweltfreundlich dein Rezept ist.

Zutaten:
- 1 kg Aprikosen
- 500 g Zucker
Zubereitung:
- Aprikosen in Stücke schneiden (ergibt ca. 950 g), in eine weite Pfanne geben, Zucker beigeben, unter Rühren aufkochen, unter ständigem Rühren ca. 20 Min. sprudelnd kochen.
- Evtl. Schaum mit einem Löffel abschäumen.
- Gelierprobe machen (siehe Hinweis).
- Konfitüre siedend heiss bis knapp unter den Rand in die sauberen, vorgewärmten Gläser füllen, sofort verschliessen.
- Gläser mit Schraubdeckel kurz auf den Kopf stellen, auf isolierender Unterlage auskühlen.
Hinweis: Gelierprobe: Wenig heisse Konfitüre auf einen Teller geben, etwas abkühlen. Fliesst sie nicht mehr und bildet sich nach kurzer Zeit eine feine Haut, ist die richtige Konsistenz erreicht. Andernfalls Konfitüre kurz weiterkochen, erneut testen.
Haltbarkeit: Kühl und dunkel ca. 12 Monate. Einmal geöffnet, das Glas im Kühlschrank aufbewahren, Konfitüre rasch konsumieren.
Zwetschgenmarmelade mit Dampfgarer
Die leckeren, violetten Früchte haben wieder Saison. Grund genug, eine grosse Menge von leckeren Zwetschgen zu kaufen und einzumachen. bzw. Marmelade selber zu machen ist mit dem Dampfgarer absolut keine Kunst und sehr viel einfacher als auf herkömmliche Art.
- Vorbereitungszeit: 20 - 30 Min.
- Zwetschgen in kleine Stücke schneiden und in eine Porzellanschüssel geben.
- Zucker über die Früchte geben, verrühren und dann 20 Minuten stehen lassen.
- steriliserten Gläser füllen.
- Dann bei: Dämpfen 100 Grad für eine Stunde in den gelochten Einschub stellen.
Konfitüre selber machen
Konfitüre ist was Feines. Vor allem, wenn Oma sie selbst gemacht hat. Doch jetzt ist unsere Generation dran. Mit unseren einfachen Konfitüre Rezepten kannst nämlich auch du Marmelade selber machen.
Auch wenn es so scheinen mag: Konfitüre selber machen ist kein Hexenwerk. Alles was du brauchst ist ein wenig Marmeladen Know-how, unsere tollen Konfitüre Rezepte und Lust auf deine eigene Konfi-Kreation und du wirst beim nächsten Sonntagsbrunch mächtig Eindruck schinden.
Welches sind die richtigen Früchte für Konfi?
Wer Marmelade einkochen möchte, kann grundsätzlich jede beliebige Sorte von Beeren und Früchten verwenden. Von Sorte zu Sorte verschieden ist allein die Gelierfähigkeit (siehe Infokasten), die es dann mit speziellem Gelierzucker aus dem Supermarkt auszugleichen gilt.
Für alle Früchte gilt: Idealerweise sind diese noch nicht ganz reif; dann gelieren sie besser. Je schlechter die Gelierfähigkeit der Früchte ist, desto mehr Geliermittel muss man beim Konfitüre selber machen hinzugeben. Eine bessere Konsistenz der Konfitüre erreicht man auch, indem man eine Fruchtsorte mit schlechter Gelierfähigkeit mit einer Sorte mischt, die besonders gut geliert.
Gelierprobe: Wann ist die Konfitüre fertig?
Früchte und Zucker werden gemeinsam zu einer Marmelade gekocht. Ob die Konsistenz der Konfi gut ist, erkennst du, wenn du einen Klecks davon auf einen Teller gibst, sie kurz abkühlen lässt und den Teller dann schräg hältst.
Was tun, wenn die Konfitüre zu flüssig ist?
Für das Andicken der Konfitüre sorgt der Gehalt an Pektin im Obst. Je mehr Pektin, desto besser geliert die Konfitüre. Genügt der natürliche Pektin-Gehalt deiner Früchte nicht, kannst du entweder Gelierzucker oder Agar-Agar, ein pflanzliches Geliermittel, hinzugeben.
Auch Grossmamis Trick kann bei zu flüssiger Konfi Wunder wirken: Einfach einen halben Apfel fein in die Marmelade reiben und das Ganze kurz ruhen lassen.
Wie wird meine Konfitüre besonders fein?
Wenn man die Früchte vor dem Marmelade Einkochen püriert, wird die Konfitüre später besonders fein. Wer seine Konfi extra samtig mag, streicht die pürierten Früchte ausserdem noch durch ein feines Sieb; feiner geht’s nicht!
Wie muss ich die Konfigläser vorbereiten?
Die Gläser werden mit heissem Wasser gefüllt, um Keime abzutöten und die Konfi so länger haltbar zu machen. Ausserdem kann das Glas dadurch nicht zerspringen, wenn du die heisse Marmelade einfüllst. Alternativ kannst du die Gläser auch im Ofen auf 70 bis 80 Grad erwärmen.
Konfitüre Rezept: Erdbeer-Konfi mit weisser Schoggi
Fruchtig und cremig zugleich schmeckt diese Konfitüre, die übrigens besonders fein zu Brioche schmeckt.
Zutaten:- 900g Erdbeeren
- 60g weisse Schokolade
- 1Päckchen Gelierzucker
Für diese Konfitüre werden die Erdbeeren und der Gelierzucker in einem grossen Topf verrührt und zum Kochen gebracht. Drei Minuten unter ständigem Rühren kochen lassen und dann die Schokolade unterrühren.
Rezept Quittenmarmelade
Selbstgemachte Marmelade auf dem Brötchen am Morgen ist ein Genuss. Quittenmarmelade ist da eine tolle Abwechslung. Ein aromatischer Kaffee dazu und den Liebsten am Tisch, so beginnt der Tag perfekt.

Zutaten und Zubereitung:
- Kochlevel: Einfach
- Portionen: 25
- Kalorien: 170
- Vorbereitungszeit: 15 Min.
- Zubereitungszeit: 30 Min.
- Gesamtzeit: 45 Min.
Zubereitungsschritte:
- Quitten vorbereiten: Die Quitten waschen, trocknen, mit einem scharfen Messer vierteln und das Kerngehäuse herausschneiden.
- Quittenstücke schälen: Die Quittenviertel mit einem hochwertigen Pendelschäler oder Sparschäler schälen.
- Quitten in Zitronensaft legen: Alle Quittenviertel zusammengeben. Die Fruchtstücke bis kurz vor dem Fototermin im Zitronenwasser liegen. Dann die Quitten in feine Streifen schneiden, dadurch verringert sich die Kochzeit.
- Quitten würzen: Die Gewürze wie Sternanis, Orangenschalen, Vanille und eine Zimtstange hinzufügen. Mit dem Zitronensaft und Cointreau ergänzen und mit Wasser fast bedeckt auffüllen.
- Quitten kochen: Die Fruchtzubereitung aufkochen und dann gut 30 Minuten offen köcheln lassen. Die Früchte nie mit geschlossenem Deckel kochen, da sich die Farbe sonst Richtung grau verändert. Die gekochten Quitten nun vom Herd nehmen.
- Quitten pürieren: Die Gewürze, Sternanis und Zimtstange aus der Fruchzubereitung entnehmen. Die weich gekochten Fruchtstücke mit einem Pürierstab fein pürieren.
- Quittenpüree passieren: Das Fruchtpüree durch ein feines Sieb passieren. Eine Schöpfkelle verwenden und die Grundzubereitung durch das Sieb streichen.
- Trester entfernen: Der Trester von Quittenfasern verbleibt im Sieb. Die restliche passierte Fruchtzubereitung von der Sieb-Unterseite abnehmen und den Trester entsorgen.
- Safran vorbereiten: Als Geheimzutat Safran auswählen. Das Gewürz passt farblich und optisch hervorragend dazu. Die Safranfäden in einem Schnapsglas in warmem Wasser einweichen.
- Safran ergänzen: Die Safranfäden mit der Flüssigkeit zur Quittenzubereitung geben. Gelierzucker ergänzen, so wird die Marmeladen-Konsistenz perfekt.
- Gelierprobe: Den vorbereiteten Quittenbrei mit dem Gelierzucker ergänzen und aufkochen. An der angegebenen Menge Zucker orientieren, manchmal braucht es etwas mehr oder weniger vom Gelierzucker. Anschließend gut 4 Minuten köcheln lassen, dabei ständig mit einem Holzlöffel im Topf rühren. Die Gelierprobe: Auf einen flachen, kalten Teller etwas Marmelade geben. Nach einigen Minuten mit dem Finger durchziehen und die Festigkeit prüfen. Bleibt die Marmelade stehen, wie am Bild zu sehen, dann ist die gewünschte Festigkeit erreicht.
- Abfüllen der Marmelade: Marmeladegläser mit purer Essigessenz auswaschen. Die Essigessenz in die Gläser geben, die Gläser mit Deckel verschließen und anschließend schütteln.
- Genießen und Servieren: Die Marmelade kochend heiß in gereinigte Marmeladengläser abfüllen, sofort verschließen und kalt stellen. So eine Quittenmarmelade ist köstlich auf einem frischen knusprigen Croissant. Guten Appetit!
Weitere Frucht-Aufstriche
Neben Quittenmarmelade gibt es viele weitere leckere Frucht-Aufstriche, die man selbst zubereiten kann. Einige Beispiele sind:
- Kirschmarmelade
- Erdbeermarmelade
- Pflaumenmarmelade
- Himbeermarmelade
- Kürbismarmelade
- Orangenmarmelade
Kirschmarmelade Rezept
Eine Variante des Quittenmarmelade-Rezepts ist die Kirschmarmelade. Hier ist ein einfaches Rezept:

Zutaten:
- 1 kg Kirschen (frisch oder tiefgekühlt)
- 500 g Gelierzucker 2:1
- Ein Schuss Amaretto (optional)
- Zitronensaft nach Bedarf
Zubereitung:
- Kirschen waschen, entsteinen und halbieren.
- Kirschen und Gelierzucker in einen Topf geben und unter Rühren zum Kochen bringen.
- Mindestens 3-4 Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei eventuell entstehenden Schaum abschöpfen.
- Nach Belieben einen Schuss Amaretto unterrühren.
- Gelierprobe machen.
- Die heiße Marmelade in sterilisierte Gläser füllen, verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen.
- Abkühlen lassen und genießen.
Omas Quittengelee: Ein Familienrezept
Ein weiteres Rezept, das in diesem Artikel vorgestellt werden kann, ist Omas Quittengelee.
Zutaten:
- 6 kg Quitten (reine Früchte)
- 2 kg Gelierzucker 3:1
- 2 Tassen frisch gepresster Orangensaft
- Zitronensaft
Zubereitung:
- Die Quitten mit einem Tuch abreiben, um den Flaum zu entfernen.
- Die Quitten in grobe Stücke schneiden und dabei den Stiel- und Blütenansatz entfernen.
- Zitronensaft und Wasser in eine Schüssel geben und die Quittenstücke hineinlegen, um die Oxidation zu verhindern.
- Die Quitten mit Zitronenwasser in einen Topf geben, aufkochen und etwa 35-40 Minuten garen, bis sie weich sind.
- Den abgekühlten Quittensaft in einen Topf gießen.
- Den Orangensaft zugießen. Insgesamt sollten es etwa 900 ml Flüssigkeit sein.
- Den Gelierzucker unterrühren und etwa 3 Minuten sprudelnd aufkochen, dabei ständig rühren.
- Die Gelierprobe machen.
- Das Gelee sofort in die sterilen Gläser füllen, verschließen und diese 5 Minuten auf den Kopf stellen.
Weitere Marmeladen- und Gelee-Rezepte
- Hollundergelee mit Orangensaft
- Kirschmarmelade
- Erdbeer-Banane-Kiwi-Marmelade
- Pflaumenmarmelade mit einem Hauch von Vanille und Rum
- Himbeermarmelade
- Kürbismarmelade
- Orangenmarmelade