Schoko-Mandel-Plätzchen sind eine vielseitige und beliebte Kombination aus Schokolade und Mandeln, die sich in vielen Variationen zubereiten lassen. Die Rezepte aus den bereitgestellten Quellen zeigen, wie man je nach Geschmack und Vorliebe die Kekse individuell gestalten kann. Ob vegan, erfrischend mit Minze oder in elegantem Schokoladenüberzug - die Vielfalt ist groß.
In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf die verschiedenen Aspekte von Schoko-Mandel-Plätzchen, von klassischen Rezepten bis hin zu modernen Variationen und veganen Alternativen.

Leckeres Mandelplätzchen Rezept
Klassische Rezepte und Variationen
Die Rezepte für Schoko-Mandel-Plätzchen lassen sich in vielerlei Hinsicht variieren. Ob in der Schokoladensorte, in der Formgebung oder in der Würzung - die Möglichkeiten sind vielfältig.
Grundrezept und Anpassungen:
- Der Teig: Ein klassisches Rezept basiert oft auf einem Teig im Verhältnis 3:2:1 (Mehl:Fett:Zucker), wobei ein Teil des Mehls durch gemahlene Mandeln ersetzt wird.
- Würzung: Die Zugabe von Vanille, Zimt oder anderen Gewürzen verleiht den Plätzchen eine besondere Note.
- Schokoladenüberzug: Zartbitterschokolade, Vollmilchschokolade oder weiße Schokolade können je nach Vorliebe verwendet werden.
Vegane Schoko-Mandel-Plätzchen
Auch für Veganer gibt es zahlreiche Möglichkeiten, köstliche Schoko-Mandel-Plätzchen zu backen. Hier ein einfaches Rezept:
Zutaten:
- 150 g Mehl
Zubereitung:
- Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen.
- Den Ofen auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
- Die Zutaten für die Kruste in einer Schüssel vermischen.
Schoko-Mandel-Stangen
Die Schoko-Mandel-Stangen von Foodundco.de sind eine weitere Variation des Grundrezepts:
Zubereitung:
- Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.
- Den Teig zu Rollen von etwa 1 cm Dicke formen und in 5 cm lange Stücke schneiden.
- Die Stangen bei 175 °C Umluft für etwa 10-12 Minuten backen.
- Die Kuvertüre in einem Topf schmelzen und jede Stange zur Hälfte eintauchen.
Weitere Tipps und Tricks
Hier sind einige zusätzliche Tipps, um Ihre Schoko-Mandel-Plätzchen noch besser zu machen:
- Vorbacken für rohe Nascherei: Bei manchen Rezepten ist ein kurzes Vorbacken empfehlenswert.
- Müsli oder Flocken: Für eine texturvolle Kombination können Sie Müsli oder Flocken hinzufügen.
Glutenfreie Ernährung und Alternativen
Die Begriffe Glutensensitivität sowie glutenfreie Lebensmittel sind mittlerweile sehr verbreitet und gerade in der Lebensmittelindustrie omnipräsent. Fakt ist, dass immer mehr Menschen von einer Glutenunverträglichkeit betroffen sind und deren Ernährung sowie Lebensqualität häufig darunter leidet. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich der Lösungsweg «glutenhaltige Lebensmittel weglassen» einfach und logisch anhört, einen aber oftmals vor grosse Herausforderungen stellt, die mit viel Zeit, Frustration und Geduld einhergehen. Nichtsdestotrotz führt das Weglassen glutenhaltiger Lebensmittel meistens zu einer deutlichen Besserung des Wohlbefindens.
Unerlässlich ist die Unterstützung einer kompetenten Fachperson, damit keine Mangelerscheinungen und einseitige Ernährung auftreten. Da ich selbst jahrelang von unzähligen Lebensmittelunverträglichkeiten betroffen war, ist es mir sehr wichtig, Menschen über diese Thematik besser aufzuklären und Betroffene mit den folgenden hilfreichen Tipps und Tricks zu unterstützen.
Was bedeutet Glutensensitivität?
Bei einer Glutensensitivität reagiert der Körper überempfindlich auf Gluten (sog. Kleber oder Klebereiweiss) - ein Gemisch aus natürlichem Eiweiss, das in vielen Getreidekörnern wie Weizen, Dinkel, Roggen, Kamut, Gerste und Hafer enthalten ist. Ein spezifischer Proteintyp des Glutens, das Gliadin, kann bei einigen Menschen nicht vollständig abgebaut werden. Die Ursache: Gliadin ist praktisch resistent gegen Verdauungsenzyme und löst so Entzündungsreaktionen im Organismus aus. Zusätzlich kann Gluten die Durchlässigkeit der Darmbarriere erhöhen, was einen «undichten» Darm zur Folge hat (sog. LeakyGut Syndrom). Im Vergleich zur Autoimmunerkrankung Zöliakie sind bei der Glutensensitivität keine Antikörper im Blut vorhanden und die Dünndarmschleimhaut wird nicht geschädigt.
Demzufolge können bei einer Besserung der Symptome gewisse glutenhaltige Produkte wieder in die Ernährung integriert werden. Zöliakie wiederum setzt eine lebenslange glutenfreie Ernährung voraus, da es durch die Entzündung zu einem vorzeitigen Absterben der Darmzellen kommt. Wird eine Zöliakie über lange Jahre nicht behandelt, ist die Ausbildung von Tumoren nicht ausgeschlossen.
So wird eine Glutensensitivität diagnostiziert
Das Diagnoseverfahren basiert auf einer ausführlichen Anamnese (Patientengeschichte), dem Ermitteln der klinischen Symptome, einer körperliche Untersuchung sowie einem Provokationstest. Im ersten Schritt wird mittels Laboruntersuchungen eine Zöliakie (Bluttest und Dünndarmbiopsie) sowie Weizenallergie (IgE-Antikörpertest und Haut-Pricktest) ausgeschlossen. Liegen negative Ergebnisse vor wird getestet, ob bei einer strikten glutenfreien Ernährung Besserung eintritt. Mit einem erneuten Provokationstest von glutenhaltigen Lebensmittel kann die Diagnose bekräftigt werden. Treten erneut Symptome auf, kann von einer Glutensensitivität ausgegangen werden. Als zusätzlichen Nachweis kann ein umfangreicher Lebensmittel-Reaktionstest (Messungspezifischer IgE- und IgG4-Antikörpern) helfen. Dieser gibt unter anderem darüber Auskunft, welche Getreidesorten vom Körper gut verträglich sind und welche gemieden werden sollten. Nicht ausgeschlossen werden darf ein Reizdarm, der sehr ähnliche Beschwerden verursacht und gleichzeitig auftreten kann.
Symptome
Die Symptome bei einer Glutensensitivität sind oftmals sehr unspezifisch, was die Befundstellung zusätzlich erschwert. Folgende Symptome können auftreten:
- Bauchschmerzen
- Übelkeit
- Durchfall
- Blähungen
- Gewichtsverlust
- Kopfschmerzen
- Müdigkeit, Schwäche
- Muskel- und Gelenkschmerzen
- Hautausschläge: Ekzeme, Hautrötungen
- Depressionen, Angstzustände
- Blutarmut
Die Beschwerden treten Stunden bis Tage nach der Einnahme glutenhaltiger Lebensmittel wie zum Beispiel Pasta oder Brot aus Weizen ein. Genau diese Tatsache erschwert zusätzlich die Analyse, welche glutenhaltigen Nahrungsmittel Probleme bereiten und welche in kleinen Mengen gut verträglich sind. Um eine Besserung zu erreichen, sollte man für mindestens 6 bis 12 Monate auf eine glutenfreie Ernährung umstellen. Treten nach dieser Zeit keine Symptome mehr auf, können schrittweise glutenhaltige Lebensmittel im Ernährungsplan integriert werden, wobei die persönliche Toleranzgrenze ermittelt werden muss. Das Führen eines ausführlichen Ernährungstagebuchs kann dabei helfen. Ergänzend ist die Unterstützung einer erfahrenen Fachperson sinnvoll.
Diese Nährstoffe im Blick behalten
Mehrfach kommt es zu einer Minderung der Nährstoffaufnahme, weshalb Mangelerscheinungen die Folge sind. Zusätzlich deckt eine glutenfreie Ernährung nicht immer alle essentiellen Vitamine und Mineralstoffe ab, besonders wenn die Ernährung sehr einseitig gestaltet ist. Ohne Supplementierung kann so ein Nährstoffmängel begünstigt werden. Besonders die Aufnahme von Eisen, Vitamin A, B6, B12 und Kalzium wird eingeschränkt. Berücksichtigt werden sollte zudem Magnesium, das sowohl für die Aktivierung von Vitamin D als auch für die richtige Kalziumverteilung verantwortlich ist. Ein Magnesiummangel kommt deshalb oft mit einem Vitamin D und Kalziummangel einher.
Zusammenfassend sollten nachfolgende Nährstoffe bei einer Zöliakie sowie bei Glutensensitivität zwingend im Blick behalten und bei Bedarf supplementiert werden:
- Eisen
- Vitamin A
- Vitamin B6
- Vitamin B12
- Kalzium
- Magnesium
- Vitamin K
- Zink
- Folsäure

Glutenhaltige Lebensmittel & Produkte richtig erkennen
Gluten ist in unzähligen Lebensmitteln und Produkten enthalten, weshalb man die Zutatenliste aufmerksam durchlesen sollte. Nebst den glutenhaltigen Getreidesorten kommt Gluten auch in Gewürzmischungen (in Form von Stärke), Teigwaren, Müsli, Mehl- und Mehlspeisen, Stärke, Gebäck sowie in nahezu allen Fertiggerichten wie Suppen und Saucen, Wurstwaren, Knabbergebäck, panierter Tiefkühlware, stärke- und griesshaltigen Desserts (Pudding) und noch vielen mehr vor.
Die folgende Tabelle verschafft dir einen Überblick über glutenhaltige Lebensmittel und Produkte:
| Kategorie | Beispiele |
|---|---|
| Getreide | Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste, Hafer (oft kontaminiert) |
| Backwaren | Brot, Kuchen, Kekse, Pizza (aus Weizenmehl) |
| Teigwaren | Pasta, Nudeln (aus Weizenmehl) |
| Fertiggerichte | Suppen, Saucen, panierte Produkte |
| Sonstiges | Gewürzmischungen, Müslis, Desserts, Wurstwaren |
Diese Produktebezeichnungen sind ebenfalls glutenhaltig: Malz, Malzextrakt, Bierhefeextrakt, Weizenprotein, Weizenstärke, modifizierte Weizenstärke, Weizenprotein, Viogerm (Handelsname für Folsäure aus Weizenkeimen), Aleuronat(Handelsname für Weizengluten)
Gesunde Alternativen kennen
Die Liste glutenhaltiger Lebensmittel und Produkten ist sehr umfangreich, sollte dich aber keinesfalls einschüchtern oder entmutigen - ich kann dir versichern, es gibt zahlreiche glutenfreie Alternativen, die gesund und super lecker sind. Mittlerweile verfügen auch zahlreiche Supermärkte sowie Reformhäuser über gute glutenfreie Produkte, die eine glutenfreie Ernährung vereinfachen und zeitsparend sind. Zur Auswahl stehen beispielsweise Fertigbrot-, Gewürz- und Müslimischungen, Pasta, Pizzateig sowie Kekse oder Gebäck, welche kein Gluten enthalten. Des Weiteren gibt es viele Lebensmittel die von Natur aus glutenfrei sind und dir wichtige Mikronährstoffe liefern.
Glutenfreie Getreidesorten
Buchweizen, Quinoa, Amaranth, Hirse, Teff (Zwerghirse), Mais, Reis
Glutenfreie Mehlsorten und Stärke
Linsenmehl, Kichererbsenmehl, Lupinenmehl, Teffmehl, Reismehl, Kokosmehl, Mandelmehl, Buchweizenmehl, glutenfreies Hafermehl, Maismehl, Sojamehl, Kastanienmehl, Erdmandelmehl, Pfeilwurzmehl, Maniokmehl, Maisstärke, Tapiokastärke, Kartoffelstärke

Weitere glutenfreie Lebensmittel
Obst- und Gemüsesorten, Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen, Erbsen, Bohnen), glutenfreie Pasta (aus Hülsenfrüchte, Buchweizen, Mais, etc.), Leinsamen, Erdmandeln, Nüsse, Hanfsamen, Maniok, Kartoffeln, Milch, Naturjoghurt (ohne Fruchtzusatz), Käse, Fleisch und Fisch (ohne Marinade), Meeresfrüchte, Eier, Pflanzenöle, Hefe, Maroni, Lupinenprodukte (z.B. Lupinenkäse), Sojaprodukte (Tofu, Miso, Tempeh, Sojaflocken, Sojamilch,Sojajoghurt), Yamswurzel, Zucker, Honig, Ahornsirup, Dattelsirup, Reissirup, Marmelade, Sekt, Weinglutenfreie Pasta
Das kannst du beim Kochen, Backen und Einkaufen beachten
Eine glutenfreie Ernährung kann gewisse Herausforderungen mit sich bringen, vor allem wenn es sich um Backen von Brot, Pizzateig, Pastateig sowie Kuchen und Desserts handelt. Die Challenge beim glutenfreien Kochen und Backen ist tatsächlich das Ersetzen des Glutens, welches über hervorragende Backeigenschaften verfügt und in solchen Produkten für die Konsistenz und das Aroma sorgt.