Gegrillte Kartoffeln sind nicht nur eine beliebte Beilage, sondern auch eine leckere Alternative, die mit verschiedenen Aromen und Würzen variiert werden kann. Ob als rustikale Beilage zu Grillfleisch oder als vegetarisches Hauptgericht - die vielseitige Knolle eignet sich hervorragend für das Grillen. Mit den richtigen Rezepten, der passenden Kartoffelsorte und der korrekten Grillmethode können Sie Ihre Grillparty auf das nächste Level heben.
Hier finden Sie eine detaillierte Anleitung, wie Sie Kartoffeln korrekt auf dem Grill zubereiten, sowie fünf köstliche Rezepte, die Ihnen helfen, Ihre Grillparty auf das nächste Level zu heben.
Als typische Beilagen zu leckerem Grillgut sind meistens Salate oder Kartoffeln. Doch auch Grillgemüse schmeckt hervorragend als Beilage zu deinem grilliertem Fleisch.
Es müssen nicht immer Kartoffeln sein!
Hier findest du ein leckeres Rezept, wo das leckere grillierte Gemüse mit etwas Feta aufgepimpt wurde.
Vorbereitung der Kartoffeln
Die Vorbereitung der Kartoffeln ist ein entscheidender Schritt, um sicherzustellen, dass sie auf dem Grill optimal garen und gleichzeitig eine knusprige, leckere Konsistenz entwickeln. Zunächst müssen die Kartoffeln gründlich gewaschen werden, um eventuelle Schmutzreste zu entfernen. Ob die Schale entfernt oder belassen wird, hängt von der gewünschten Konsistenz ab.
Bei weichen, saftigen Kartoffeln, wie z. B. bei Folienkartoffeln, eignen sich mehligkochende Sorten besonders gut. Für knackige, krosse Ergebnisse wie bei Kartoffelspießen sind festkochende Kartoffeln die bessere Wahl.
Eine weitere Empfehlung ist, sehr große Kartoffeln vor dem Grillen in Salzwasser zu kochen. Dies verkürzt die Grillzeit erheblich und spart Nerven.
Bei der Marinade oder Würzung sollten Sie darauf achten, die Kartoffeln nicht zu stark mit Flüssigkeiten zu befeuchten, da dies zu einer ungewünschten Feuchtigkeit führen kann, die das Grillen erschwert.
Im Grunde wie bei jeder anderen Zubereitungsmethode mit den gleichen Gewürzen.
Kartoffelsalat als Beilage zu grilliertem Fleisch oder Bratwurst gehört zu meinem absoluten Favoriten unter den Grillbeilagen. Am liebsten so, wie ihn die Mama stets zubereitet hat: Mit einer cremigen, leicht zwiebeliger Sauce und mit viiiiiel Liebe.
Aber nun ist endlich der Zeitpunkt gekommen, an welchem ich es mir zur Aufgabe gemacht habe, einen schnellen Kartoffelsalat zu kreieren. Und siehe da - die Aufgabe wurde erfolgreich gelöst!
Für alle die jetzt fragend die Stirn runzeln…ja wie lange dauert denn so ein klassischer Kartoffelsalat? 40 Minuten für das kochen der Kartoffeln, 15 Minuten für das schälen der heissen Kartoffeln (und für das sich dabei Finger verbrennen), 10 Minuten für das Sauce zubereiten und sicher nochmals 15 Minuten um den Salat in der Sauce ziehen zu lassen. Aber wie gesagt, mit diesem Rezept schafft ihre es locker in 20-25 Minuten.
Das Geheimnis hinter meinem Kartoffelsalat liegt in der Reihenfolge der Kartoffelzubereitung: Die Kartoffeln werden im rohen Zustand MIT Schale in feine Scheiben geschnitten.
Kartoffeln in 5mm dünne Scheiben schneiden (NICHT schälen!) und ins kochende Wasser geben. Für ca.
Für die Sauce die Zwiebel in sehr feine Würfel schneiden und zusammen mit der Mayonnaise, Senf, Essig und Bouillon vermengen.
Die richtige Grillmethode
Die Wahl der richtigen Grillmethode ist entscheidend für das Gelingen der gegrillten Kartoffeln. Bei direkter Hitze werden die Kartoffeln schneller und knuspriger, eignen sich aber nur für kleine Stücke. Für größere Stücke oder ganze Kartoffeln ist die indirekte Grillmethode zu empfehlen, bei der die Kartoffeln in der Nähe der Hitzequelle, aber nicht direkt darauf, gegrillt werden. Dies vermeidet das Verbrennen und sorgt für eine gleichmäßige Garung.
Ein weiterer Aspekt ist die richtige Vorbereitung des Grills. Der Grill sollte auf mittlere bis hohe Temperatur vorgeheizt werden, um sicherzustellen, dass die Kartoffeln schnell genug anfangen, zu bräunen, ohne dabei zu verbrennen. Die Verwendung eines Grillkorbs oder einer Alufolie kann hilfreich sein, um die Kartoffeln zu sichern und ein Herumspringen zu vermeiden.
Es gibt viele Möglichkeiten, Grillgemüse zuzubereiten. Je nach Variante ergeben sich unterschiedliche Geschmacksrichtungen.
Für schnelles Grillgemüse bietet sich direkte Hitze an, dann kannst du nach zehn Minuten servieren.
Für gegrilltes Wurzelgemüse aus dem Drehspießkorb, wie z. B. Grillgemüse vom Rost ist die einfachste Art, Gemüse zu grillieren.
Dafür schneidest du Zucchini, Aubergine und Co. in gleichmässig dicke Scheiben. Wichtig ist, sie ein wenig zu marinieren. Sonst wird das Gemüse zäh und trocken.
Die einfachste Marinade besteht aus Olivenöl und Salz. Dazu die Scheiben dünn einpinseln und dann salzen.
Wenn du mehr Aromen wünschst, eignen sich Knoblauch, mediterrane Kräuter, Chiliflocken, Kreuzkümmel und weitere Gewürze.
Achtung: Beim direkten Grillen von Kräutern und Gewürzen würden sie verbrennen. Daher entweder vorab eine Marinade aus Gewürzen und Öl herstellen und Gemüse darin mehrere Stunden einlegen, diese vor dem Grillieren dann abstreifen.
Tipp: Wer sein Grillgemüse so knusprig wie vom Rost haben möchte, aber dennoch Angst hat, dass Gemüse durch den Rost fällt, der nimmt sich einfach eine Grillplatte aus Gusseisen.
Früher war es verbreitet, das Grillgemüse in Alufolie zu wickeln, Kräuterbutter zuzugeben und dann zu garen.
Vorteil: Das Gemüse bleibt saftig und nimmt die Aromen der Gewürze sehr gut auf.
Für die moderne Interpretation von Grillgemüse aus der Folie verwendest du daher einen Grillschale aus Edelstahl, den man auch speziell Gemüse Grillkorb nennt.
Grill dafür auf 160 °C indirekte Hitze vorheizen und Grillgemüse in mundgerechte Stücke schneiden. Mit Butter, Kräutern deiner Wahl und etwas Salz gut vermengen, alles in die Grillschale geben.
Gemüse dann etwa 30 Minuten indirekt grillieren.
Tipp: Zwiebeln und Lauch bringen ihre schützende Schicht selbst mit. Du kannst sie wie sie sind auf den Grill legen und indirekt etwa 20 bis 30 Minuten garen lasen.
Dritte Möglichkeit ist Grillgemüse von der Rotisserie.
Vorteil: Durch die langsame Drehung gart das Gemüse gleichmässig von allen Seiten. Zudem ist es im Korb, wie dem Grillfürst Drehspiesskorb, gut gesichert und fällt nicht durch den Rost.
Grundsätzlich gehst du so vor: Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden, mit etwas Öl gut durchmischen, Salz und Gewürze zugeben. Achte bei der Befüllung nur darauf, dass die die Gemüsesorten die gleiche Garzeit haben und etwa gleich dick sind.
Zucchini, Aubergine und andere mediterrane Gemüsesorten brauchen etwa 30 Minuten.
Zum Abschluss haben wir hier noch ein leckeres Rezept für knackiges Grillgemüse mit Feta.
Ganz zu Recht: Wenn Fleisch ducrh das Rösten köstliche Aromen erhält, gilt das für Gemüse allemal.
Bei Zucchetti oder Auberginen empfiehlt sich aber je nach Grösse, sie zu halbieren oder in dicke Scheiben zu schneiden.
Gemüse, die viel Wasser enthalten, etwa Pilze, Tomaten und Salatköpfe, dürfen gern zu Beginn direkt über der Glut grilliert werden. Zum Fertiggaren dann lieber abseits der Hitzequelle indirekt grillieren.
Wer Broccoli oder Blumenkohl grillieren möchte, legt das Gemüse nicht direkt über die Glut.
Kartoffeln, Randen und andere Rüben sind hart im Nehmen und dürfen sogar direkt in die Glut.
Maiskolben in Blättern eignen sich ebenfalls für die direkte Glut.
Hier ist eine Tabelle mit einigen Gemüsesorten und ihren Grillzeiten bei direkter Hitze:
| Gemüse | Zubereitung | Grillzeit (direkte Hitze) |
|---|---|---|
| Avocado | Halbiert, auf der Schnittfläche | ca. 5 Minuten |
| Baby-Lattich | Halbiert | ca. 2-3 Minuten |
| Blumenkohl | Scheiben à ca. 2 cm | ca. 8-10 Minuten |
| Champignons | Ganz | ca. 5-7 Minuten |
| Cherrytomaten | Am Zweig | ca. 3-5 Minuten |
| Fenchel | Scheiben à ca. 1 cm | ca. 6-8 Minuten |
| Frühlingszwiebeln | Ganz | ca. 3-5 Minuten |
| Knoblauch | Halbiert | ca. 2-3 Minuten |
| Lauch | Ganz | ca. 20-30 Minuten |
| Peperoni | Ganz | ca. 20-30 Minuten |
| Randen | Scheiben à ca. 5 mm | ca. 8-10 Minuten |
| Süsskartoffeln | Scheiben à ca. 5 mm | ca. 6-8 Minuten |
| Zucchetti | Scheiben à ca. 1 cm | ca. 4-6 Minuten |
Fünf köstliche Kartoffel-Grillrezepte
Hier sind fünf köstliche Rezepte, die Ihnen helfen, Ihre Grillparty auf das nächste Level zu heben:
1. Knoblauch-Parmesan-Kartoffeln
Ein klassisches Rezept, das die Kombination aus Aromen und Textur perfekt hervorhebt, sind die Knoblauch-Parmesan-Kartoffeln. Hierzu werden kleine Kartoffeln in gleichmäßige Stücke geschnitten und mit einer Marinade aus Olivenöl, gehacktem Knoblauch, Salz und Pfeffer vermischt. Diese Mischung wird über die Kartoffeln gegossen, und die Stücke werden in einen Grillkorb gelegt. Nachdem die Kartoffeln auf dem Grill gegart wurden, werden sie mit geriebenem Parmesankäse bestreut und kurz angebraten, um die Käsekruste zu formen. Die Knoblauch-Parmesan-Kartoffeln sind eine perfekte Beilage zu Fleischgerichten oder als vegetarisches Hauptgericht.

2. Rosmarin-Zitronen-Kartoffeln
Ein weiteres leckeres Rezept sind die Rosmarin-Zitronen-Kartoffeln. Hierbei wird frisch gehackter Rosmarin mit Olivenöl, Zitronensaft und Zitronenschale kombiniert, um eine fruchtig-aromatische Marinade herzustellen. Diese Marinade wird über die Kartoffelscheiben gegossen, die anschließend auf dem Grill gegart werden. Die Kombination aus Rosmarin und Zitrone verleiht den Kartoffeln eine frische Note, die sich besonders gut zu Fisch- oder Geflügelgerichten eignet.

3. Gegrillte Kartoffeln mit Kräutern
Eine weitere beliebte Variante sind die klassischen gegrillten Kartoffeln mit Kräutern. Für dieses Rezept werden die Kartoffeln in eine Schüssel gegeben und mit Olivenöl beträufelt. Anschließend werden frisch gehackte Kräuter wie Rosmarin, Thymian oder Petersilie hinzugefügt und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Die Kartoffeln werden in einen Grillkorb gelegt und auf dem Grill gegart. Da die Kartoffeln auf dem Rost liegen, ist es wichtig, genügend Platz zwischen den Stücke zu lassen, damit sie rundum knusprig werden.

4. Gegrillte Kartoffeln mit Rosmarin
Ein weiteres einfaches Rezept ist das der gegrillten Kartoffeln mit Rosmarin. Hierbei werden die Kartoffeln in einen Topf gegeben und mit Wasser auffüllen. Nachdem sie 15 Minuten gekocht wurden, werden sie abgegossen und in 1 cm dicke Scheiben geschnitten. Anschließend werden die Kartoffelscheiben in eine Schüssel gegeben und mit Olivenöl und Rosmarin vermischt. Nach einer Marinadezeit von 30 Minuten werden die Kartoffeln auf dem Grill oder in der Grillpfanne gegrillt.

5. Wurzelgemüse mit Kartoffeln
Ein weiteres leckeres Rezept ist das der Wurzelgemüse mit Kartoffeln. Hierbei werden Kartoffeln mit anderen Wurzelgemüsen wie Karotten, Pastinaken oder Zwiebeln kombiniert. Die Gemüsestücke werden in einer Marinade aus Olivenöl, Knoblauch und Würzen vermischt und auf dem Grill gegart. Da diese Gemüse mit indirekter Wärme zubereitet werden, ist es wichtig, dass sie nicht zu klein geschnitten werden, da sie sonst zu schnell garen.

Weitere Tipps für die perfekte Grillzeit
Neben der richtigen Vorbereitung und dem passenden Rezept gibt es einige weitere Tipps, um die perfekte Grillzeit zu sichern. Zunächst ist es wichtig, die richtige Kartoffelsorte auszuwählen. Für knappe, krosse Ergebnisse eignen sich festkochende Sorten wie Yukon Gold oder Linda, während mehligkochende Sorten wie Cilena oder Sieglinde sich besser für weiche, saftige Kartoffeln eignen.
Ein weiterer Tipp ist die Verwendung von Alufolie oder einem Grillkorb. Dies verhindert, dass die Kartoffeln auf dem Rost herumspringen und sich nicht gleichmäßig garen. Zudem sorgt die Folie dafür, dass die Würzen und Marinaden nicht verloren gehen und die Kartoffeln gleichmäßig mit Geschmack versehen werden.
Bei der Grillzeit ist es wichtig, die Kartoffeln nicht zu lange auf dem Rost zu lassen, da sie sonst verbrennen können.
Gesundheitliche Vorteile gegrillter Kartoffeln
Gegrillte Kartoffeln haben nicht nur eine leckere Konsistenz, sondern auch einige gesundheitliche Vorteile. Da sie auf dem Grill zubereitet werden, entsteht weniger Fett im Vergleich zu frittierten Kartoffeln. Zudem kann man sie mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen verfeinern, um zusätzliche Vitamine und Mineralien hinzuzufügen.
Gegrillte Kartoffeln sind zudem eine gute Quelle für komplexen Kohlenhydraten, die langsam freigesetzt werden und so eine langanhaltende Energie liefern.
Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität der gegrillten Kartoffeln. Sie können als Beilage zu Fleisch- oder Fischgerichten serviert werden, aber auch als Hauptgericht, wenn sie mit Käse, Eiern oder anderen Zutaten kombiniert werden.
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