Kann man Truthahn Eier essen? Eine umfassende Antwort

Die Frage, ob man Truthahn Eier essen kann, beschäftigt viele Menschen. Dieser Artikel gibt Ihnen umfassende Informationen rund um das Thema Truteneier.

Was sind Truthahn Eier?

Truthühner, in der Schweiz auch Truten genannt, stammen ursprünglich aus Nord- und Südamerika. Bereits die Azteken hielten und züchteten Truten als Nutztiere. Nach der Entdeckung Amerikas gelangten Truthühner um 1520 durch spanische Seeleute nach Europa.

Seit 2004 züchten wir die Cröllwitzer Truten (Puten). Sie gehören zu den kleineren Truten. Der Hahn wird ca. 7-8 kg, die Henne 4-5 kg schwer.

Vorerst wurden die neuen Vögel von begüterten Familien und Adeligen auf grossen Gutshöfen gehalten. Erst nach dem 1.

Sind Truthahn Eier essbar?

Ja, Truteneier darf man sowohl roh als auch gekocht essen. Wenn man zu viele Truten hat und nicht alle lebend verkaufen kann, kommt der berühmte Truthahnbraten zum Zuge.

Die Nachfrage nach Eierspezialitäten nehme zu, sagt Hanna Fiechter. Ohnehin seien die Zürcher offen, weit gereist und wissbegierig. Die Eier ihres eigenen Hofs würden längst nicht ausreichen, um die Nachfrage auf den beiden Zürcher Märkten zu befriedigen.

Wie schmecken Truthahn Eier?

Geschmacklich unterscheiden sich die Eier von Hühnern, Gänsen, Enten und Wachteln gemäss Fiechter nicht allzu sehr. Und doch gebe es feine Unterschiede: «Das Gänseei hat ein cremiges Eigelb, sehr aromatisch. Enteneier sind geschmacklich ebenfalls intensiver, zum Backen aber eher ungeeignet, da der Teig mit ihnen nicht so gut aufgeht», sagt sie. Und fügt an: «Für Teigwaren und Knöpfli sind sie super.»

Haltung und Ansprüche der Truthühner

Truten brauchen einen grossen Stall und viel grünen Auslauf. Pro Tier ca. 25 Quadratmeter Auslauf.

Ausgewachsene Truten fressen vor allem Gras, als Beikost Insekten und Früchte dazu Legehennen Mehl. Besonders lieben Truten auch die Brennnesseln welche sie überall sofort abpicken, sehr zur Freude von uns.

Truten lieben einen grossen Auslauf, den sie erkunden können und besonders Brennnesseln. Kein anderes unserer Haustiere mag diese! Auch der Stall muss geräumig und hoch sein.

Im Winter sind unsere Truten nachts im schützenden Stall, tagsüber gehen sie aber gerne in den Schnee.

Truten brüten gerne und sind im allgemeinen gute Mütter. Oft hilft auch der Puter bei der Aufzucht mit.

Kleine Truten sind heikel in der Aufzucht. Ihr Kükenflaum erträgt keine Nässe, sie erkälten sich und sterben. Eine gute Truthenne spürt das Nahen des Regens. Entweder sie setzt sich nieder und nimmt die Kücken unter sich oder sie geht in den Stall mit den Kleinen.

Die kleinen Truten fressen zu Beginn fast ausschliesslich Insekten. Truthennen brüten auch gerne im gemeinsamen Nest. Das kommt nicht immer gut. Sie stehlen einander die Eier oder später die Küken. Nach 28 Tagen schlüpfen die kleinen goldgelben Küken.

Truten lieben es in die Höhe zu fliegen. Auf eine Dach oder Baum. Diese drei sind schon fast Erwachsen. Der Hahn, Puter, schaut gut zu seinen Hennen und warnt rechtzeitig vor Gefahr.

Weitere Eierspezialitäten

Wer Alternativen zum klassischen Osterei sucht, ist bei Fiechters an der richtigen Adresse. Der Marktstand der drei Schwestern aus Volketswil ist freitags auf dem Helvetiaplatz und samstags auf dem Oerliker Marktplatz in Zürich anzutreffen.

Doch das Eierangebot ist mindestens ebenso speziell wie Wollschwein und Wasserbüffel: In der Auslage finden sich nebst Hühnereiern Eier von Wachteln, Enten und Gänsen.

Speziell an den Enteneiern ist auch, dass sie von Gesetzes wegen mit Aufschriften wie «Vor Genuss mindestens zehn Minuten kochen» versehen sein müssen. Der Grund: Anders als Hühner, die in grosser Zahl gezüchtet werden, unterliegen Enten nicht den vorgeschriebenen Präventionsmassnahmen zur Vermeidung von Salmonellen.

Die kleinen Wachteleier eignen sich aufgrund ihrer Grösse besonders zu Dekorationszwecken, zum Beispiel hartgekocht auf Salaten - oder als Minispiegeleier. Und noch einen Vorzug nennt Fiechter: «Wer auf Hühnereier allergisch ist, kann Wachteleier essen.»

Truthahn-Eier hatten Fiechters auch schon im Angebot, und Perlhuhn-Eier wären als Rarität wohl ebenfalls gefragt, ist die Marktfahrerin überzeugt. Allerdings seien Perlhühner sehr laut und könnten daher Probleme mit den Nachbarn bringen. Der Hof der Fiechters liegt in einem Wohngebiet am Rande von Volketswil.

Könnten bald auch noch Schwaneneier ins Sortiment kommen? Einen Vorstoss, der Massnahmen zur Eindämmung der grossen, langhalsigen Wasservögel verlangt, hat der Nationalrat kürzlich mit knapper Mehrheit gutgeheissen.

Fiechter überlegt. «Essen könnte man sie auf alle Fälle. Aber wie bei allen Eiern von Tieren aus öffentlichen Gewässern wäre es aufgrund der Bakterien heikel. Man müsste sie lange kochen.» Ausserdem sollten Eier frisch sein. «Ein Kenner sieht das den Eiern an», sagt Fiechter.

einfaches Truthahn Rezept - ein unnötiges Weihnachtsspecial

Tabelle: Vergleich verschiedener Eiersorten

Eiersorte Geschmack Besonderheiten Verwendung
Hühnerei Mild Standard-Ei Vielseitig
Wachtelei Fein Klein, dekorativ Salate, Dekoration
Entenei Intensiver Nicht ideal zum Backen Teigwaren, Asiaten
Gänseei Cremig, aromatisch Grosses Eigelb Backen
Truthahn-Ei - Größer als Hühnerei Kochen, Backen

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