Koi Grillen Rezept: Vielfalt und Inspirationen für den Grillmeister

Die Weihnachtstage sind vorbei, und die Tradition des gemeinsamen Feierns mit der Familie lebt fort. Seit Jahren gehört bei uns der Tischgrill zum festen Bestandteil des Weihnachtsessens. Früher gab es Chinoise, aber irgendwann entschieden wir uns, das Fleisch lieber auf dem Grill zuzubereiten. Hier finden Sie Inspirationen und Rezepte, um Ihr Grillrepertoire zu erweitern.

Gegrilltes Poulet: Ein Sommergericht

Zutaten und Zubereitung

Wie lässt sich ein ganzes Poulet grillieren? Man macht es zuerst platt wie ein Steak! Dazu eine zitronig-frische Marinade und ein mit Minze aromatisierter Rüeblisalat, und fertig ist das leichte Sommergericht.

  1. Poulet mit einem scharfen Messer am Rücken teilen, an der Brustseite jedoch verbunden lassen.
  2. Kaffirlimettenblätter in sehr feine Streifen schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Beides mit den Zitronenblättern in eine kleine Schale geben. Sonnenblumenöl, Paprikapulver, Pfeffer und Salz zugeben und alles verrühren.
  3. Poulet auf der Hautseite damit gleichmässig einreiben und 2-3 Stunden abgedeckt marinieren. Für mehr Geschmack Poulet über Nacht marinieren lassen.
  4. Poulet auf dem Grill bei mässiger indirekter Hitze ca. 55 Minuten grillieren, dabei öfters wenden.
  5. In der Zwischenzeit Rüebli schälen und mit einem Gemüseschneider grob raffeln. In einer grossen Schüssel Zitronensaft mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Honig gut verrühren. Rüebli zugeben und sorgfältig mischen. Minze von den Stielen zupfen und grob schneiden. Erdnüsse grob hacken, beides unter den Rüeblisalat mischen.
  6. Poulet portionieren und mit dem Rüeblisalat servieren. Dazu passt Sauerteigbrot.

Eine Portion (ohne Sauerteigbrot) enthält ca.: 530 kcal, 37 g Eiweiss, 16 g Kohlenhydrate, 34 g Fett.

Gemüsekuchen vom Grill: Eine kreative Resteverwertung

Dieser Kuchen ist ein idealer Resteverwerter. So können Quark- Rahm- Yoghurt- Frischkäseresten etc. bestens aufgebraucht werden. Hier ist ein Rezept für einen Gemüsekuchen mit saisonalen Zutaten.

Zutaten:

  • 1 Portion Chuecheteig
  • 100 Gramm Speck, in feine Streifen
  • 300 Gramm Lauch, rüsten und in Ringe schneiden
  • 2 Knoblizehen, pressen
  • 1 EL Bratcrème (oder Bratbutter)
  • 1 EL Peperonciniöl (Alternativ mehr Bratbutter)
  • 500 Gramm junger Mangold, gewaschen
  • 130 Gramm Grindelwaldnerkäse (alternativ Rezenten Landshut, was in Gruyère ist)
  • 2 EL Bärlauchpaste (wird aus viel Bärlauch, wenig Rapsöl und etwas Salz hergestellt)
  • 110 Gramm Frischkäse (bei mir Bärlauch und Nature)
  • 115 Gramm Hüttenkäse
  • 1.5 dl Rahm
  • 1 dl Milch
  • 3 Eier (ich habe 2 Eier und 2 Eiweisse verwendet)
  • 1 EL Maizena
  • 2 EL Weisswein
  • 1/2 Zitrone, Abrieb
  • Pfeffer
  • Salz
  • Muskat (frisch gerieben)
  • Etwa Wasser
  • Etwas Mehl
  • 3 El Paniermehl

Zubereitung:

  1. Den Mangold Waschen und gut abtropfen lassen oder in der mit der Salatschleuder etwas trockenen.
  2. Den Speck in einer Bratpfanne auslassen, die Bratbutter und das Peperoniciniöl dazugeben. Den Lauch etwas andünsten, Knoblauch dazugegeben und nun den Mangold ebenfalls, Andünsten bis er etwas zusammenfällt. Ich habe ihn unter drei mal zugegeben, damit das wenden einfacher fällt. Mit dem Weisswein und etwa 2 Esslöffel ablöschen und ein paar Minuten Köchern lassen. Von der Herdplatte ziehen und erkalten lassen.
  3. Währenddessen den Rahm, Milch, Eier, Frischkäse, Hüttenkäse, Bärlauchpaste, Maizena, Zitronenabrieb gut vermischen, was am besten mit dem Purierstab klappt. Die Masse kräftig mit Pfeffer, frischer Muskatnuss und Salz würzen.
  4. Den Ofen bei 180 Grad auf Intenisvbacken (Heissluft plus Unterhitze) oder Heissluft vorheizen. Nun den Chuecheteig auf genügend Mehl rund ausfallen und das Blech damit belegen. Ich gebe gerne auf den Boden des Bleches Backpapier, den Rand lasse ich aber normaler weise. Tipp: das Backpapier unter Wasser zusammenknauschen, so lässt es sich einfach in eine Form geben.
  5. Den Boden des Kuchenteiges mit einer Gabel einstecken, das Paniermehl darauf verteilen. Die Ei- Frischkäsemasse zum Gemüse geben, alles gut vermischen und auf den Kuchenteig verteilen.
  6. Im Ofen ungefähr 40 Minuten backen, etwas auskühlen lassen und aus dem Blech heben. Bei uns gab es Blattsalat dazu.

Festliche Cocktails für Weihnachten und Silvester

Die Weihnachtszeit bietet viele Gelegenheiten, festliche Drinks zu geniessen. Ob zu Hause oder auf einer Party, die richtigen Getränke sind entscheidend. Hier sind einige Cocktail-Ideen mit winterlichen Geschmacksnoten.

Tomatencocktail mit Gin und Limette

Dieser herzhafte Tomatencocktail ist von Gazpacho inspiriert und besteht aus einem gewagten Mix aus Gin, Limette und gewürztem Tomatensaft.

  • Eiswürfel (à ca.
  • Stangen Stangensellerie (jede Stange ca.
  1. Alle Zutaten und die Hälfte der Eiswürfel auf zwei Shaker verteilen.
  2. Jeden Cocktail mit einer Selleriestange garnieren und mit 2 Prisen Shichimi-Togarashi bestreuen.

Tipp: Bitte trinken Sie verantwortungsbewusst - übermässiger Alkoholgenuss schadet Ihrer Gesundheit.

Weitere Cocktail-Ideen:

  • Wärmendes Wintergetränk mit Minzsirup, Kakao und weihnachtlichen Gewürzen.
  • Bittersüsse Symphonie mit Joghurt, Matcha und Yuzu-Saft.
  • Cocktails mit Sojasauce für eine unerwartete Harmonie von süssen und herzhaften Noten.

Verwenden Sie Tumbler für Getränke mit geringem Volumen und hohe Gläser für prickelnde Cocktails. Zimtstangen, Thymianzweige, Orangenscheiben und Granatapfelkerne eignen sich hervorragend als Garnierung.

Nachhaltigkeit in der Gastronomie: Fermentation als Schlüssel

Fermentation ist eine der ältesten Techniken zur Konservierung von Lebensmitteln und gleichzeitig eine innovative Methode, um die moderne Gastronomie zu bereichern. Sie hilft uns dabei, Ressourcen sinnvoll zu nutzen und Verschwendung zu vermeiden.

Vorteile der Fermentation:

  • Ressourcenschonung: Produkte, die sonst im Abfall oder als Tierfutter enden, können zu Lebensmitteln weiterverarbeitet werden.
  • Geschmacksvielfalt: Neue Geschmacksprofile und Aromen entstehen, die man mit frischen Zutaten alleine nicht erreichen kann.
  • Gesundheitliche Vorteile: Lebensmittel sind leichter verdaulich, und die Mikroorganismen bilden Vitamine oder reduzieren antinutritive Stoffe.

Thomas Bissegger betont, wie wichtig es ist, in der Gastronomie Verantwortung zu übernehmen: «Die Fermentationstechnik ermöglicht es uns, Lebensmittelabschnitte wie Schalen, Stiele oder überreifes Obst in hochwertige Zutaten zu verwandeln.»

Beispiele für Fermentation in der Praxis:

  • Verwertung von Pilzabschnitten zu veganem Schawarma.
  • Herstellung von Tofu aus Schweizer Bohnen und sinnvolle Weiterverwendung des Nebenprodukts Okara.
  • Fermentierte Würzpaste aus Fleisch oder Geflügelknochen (Garum).

Die Zukunft der Fermentation:

Patrick Marxer experimentiert stetig weiter und arbeitet an der Entwicklung eines Tofus aus Schweizer Bohnen. Mit der Fermentation will Marxer nicht nur den Geschmack des Tofus verbessern, sondern auch das Nebenprodukt Okara, den festen Rückstand bei der Bohnenverarbeitung, sinnvoll weiterverwenden.

Fermentation wird langfristig ein wichtiger Bestandteil der Gastronomie und unserer Ernährung sein. Sie vereint Nachhaltigkeit, Kreativität und Gesundheit.

Die besten Tipps zum indirekten Grillen und Smoken (Profi) @TopfguckerTV

tags: #kann #man #kois #grillen