Käsekrainer Braten Zubereitung: Ein herzhaftes Gericht aus Österreich

Die Käsekrainer ist eine Wurstsorte, die ihren Ursprung in Österreich hat und wie der Name schon verrät, zu den Krainer Würsten gehört. Diese sind nicht nur in Österreich, sondern auch in Slowenien weit verbreitet. Ihr historischer Ursprung liegt in der Region Krain, die damals zu Altösterreich und heute zu Slowenien gehört. Was die Käsekrainer aber von ihrem Original unterscheidet, ist der Käse. Bei der Zubereitung werden dem Brät aus Schweinefleisch kleine Käsestückchen beigemengt. Erfunden haben diese Spezialität wohl der Fleischhauermeister Herbert Schuh und sein damaliger Geselle Franz Thalhammer. In den 1970er-Jahren kamen die beiden Wursthersteller auf die Idee, eine geräucherte Brühwurst mit Käse zu füllen.

Käsekrainer (Eitrige) selber machen - Wow sind die Lecker

Die gelungene Mischung aus Würstchen und zart schmelzendem Käse ist einfach unwiderstehlich. Als Snack in die Hand oder mit Beilage für den Mittagstisch schmecken die Käsekrainer auf vielfältige Weise.

Käsekrainer mit Kren und Senf. Quelle: Wikipedia

Was ist eine Käsekrainer?

Käsekrainer ist eine Wurstsorte, die ihren Ursprung in Österreich hat. Was die Würstchen so besonders macht, ist ihre mit Käsewürfeln gespickte Füllung. Die Brühwürste lassen sich ganz nach Geschmack entweder in der Pfanne braten, auf dem Grill brutzeln oder im Kochwasser zubereiten.

Wie bei anderen Würsten verwenden die Hersteller für die Käsekrainer unterschiedliche Rezepturen. Einige Würste bestehen neben Schweinefleisch aus grobem Rinderfleischbrät. Durch das Räuchern über Buchenholz erhält die Käsekrainer ihren charakteristisch rauchigen Geschmack. Der Käseanteil variiert zwischen 10 und 30 Prozent. Zubereitet wird die Käsekrainer häufig mit Emmentaler. Diese Käsesorte schmilzt hervorragend auf dem Grill und lässt sich auch im kalten Zustand essen.

Zubereitung von Käsekrainer

Die Käsekrainer lässt sich auf vielfältige Weise erhitzen und alternativ kalt genießen. In Österreich serviert man die Wurst traditionellerweise mit Senf und geriebenem Meerrettich, der dort als Krain bezeichnet wird. Hervorragend eignet sich süßlich-scharfer Senf zur Käsewurst. Ebenso lecker schmeckt die Käsekrainer mit Ketchup oder Curryketchup. Als Snack bekommt man die Käsekrainer am Würstelstand wie einen Hotdog im Brötchen serviert. Im Linzer Raum bezeichnen sie die Käsekrainer im Brötchen als Kafka. Diese unterscheiden sich von der Käsekrainer, da sie aufgeschnitten mit Käsestreifen gefüllt werden.

Käsekrainer braten

Die Brühwürste lassen sich ganz nach Geschmack entweder in der Pfanne braten, auf dem Grill brutzeln oder im Kochwasser zubereiten. Danach die Würstel mit Öl bepinseln und langsam braten.

Käsekrainer Hot Dog Variationen

Der Hot Dog ist ein Klassiker der amerikanischen Fast-Food-Kultur, doch die Vielfalt der regionalen und kreativen Varianten hat den Hot Dog weltweit in das kulinarische Bewusstsein gebracht. Ob griechisch mit Feta, französisch mit Merguez und Baguette oder österreichisch mit Käsekrainer - die Möglichkeiten, den Hot Dog auf dem Grill zuzubereiten, sind vielfältig und bieten Raum für kreative Kombinationen.

Käsekrainer Hot Dog. Quelle: Big Green Egg

Die Kombination aus herzhaftem Wurstfleisch und Käsefüllung passt gut zu der knusprigen Laugenstange und gegrillten Paprika. So gehts:

  1. Das Big Green Egg mit Holzkohle befüllen und aufheizen.
  2. Sobald die Kohle durchgeglüht ist, die Käsekrainer und die Paprikastücke bei direkter Hitze garen.
  3. Die gegrillte Paprika in dünne Streifen schneiden und in das Brötchen füllen.

Qualität und Herstellung von Wurstwaren

Sämtliche Wurstspezialitäten werden aus echtem Schweizer Rindfleisch, Schweinefleisch sowie teilweise Kalbfleisch, wenn möglich aus der Region Appenzellerland mit viel „Herzblut“ hergestellt. Ein wichtiges Lieferanten- Auswahlkriterium ist vorab die artgerechte Haltung und mit möglichst viel Bewegungsfreiheit. Zudem wird auf die Tierfütterung ein enorm grosses Augenmerk gelegt. Darin liegt auch ein wichtiges Qualitätskriterium. Akzeptiert wird stets nur eine Fütterung die ausgelegt ist für ein langsames Wachstum mit artgerechter Tierhaltung. Anders ist die Erzielung einer hochwertigen „Top- QualitätFleischqualität ist die Summe aller Eigenschaften des Lebensmittels.

Die Konsistenz einer Brühwurst ist abhängig vom Wasserbindungsvermögen des Fleisches. Dieses ist unmittelbar nach der Schlachtung besonders hoch, so dass Brühwürste traditionell aus „noch schlachtwarmem“ Fleisch hergestellt wurden. Heute verwendet man zur Herstellung überwiegend ausgekühltes oder gereiftes Fleisch, das aufgrund seines niedrigeren pH-Wertes weniger Wasser binden kann, was die Zugabe von Kutterhilfsmitteln erforderlich macht. Daneben stellen die Fettstabilisierung und die Strukturbildung (Gelbildung) entscheidende Faktoren bei der Brühwurstherstellung dar.

Die Kalträucherung

Die Räucherung erfolg bei Wetter durch den Einsatz von echtem, kaltem Bauernrauch (kalter Rauch). Für die Raucherzeugung werden ausgesuchte Holzarten mit Wacholder (Wacholder verursacht die Schwarzfärbung) vermischt und es wird langsam, über viele Stunden, kaltgeräuchertDie Kalträucherung erfolgt bei 18 °C (12 bis 25 °C). Temperaturen von über 20 °C begünstigen das Wachstum von bakteriellen Verderbniserregern und können daher die Haltbarkeit von Rohwürsten und zu räuchernden Kochwürsten verringern.

Nährwert pro 100 g (Beispiel: Radatz Käsekrainer):

Nährwert Menge
Energiegehalt / Brennwert 1227,6 / 293,2 kj / kcal
Fett 24 g
davon gesättigte Fettsäuren 10 g
Kohlenhydrate 0,3 g
davon Zucker 0,3 g
Eiweiß 19 g
Salz 2 g
Natrium 0,8 g

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