Gewürze verleihen Fleisch einen besonders aromatischen Charakter. Neben Salz und Pfeffer gibt es Gewürzmischungen, die dem Grillfleisch einen unverwechselbaren Geschmack geben. Grillfleisch kannst du auf zwei Arten würzen: mit BBQ Rub oder mit Marinade. Rubs sind trockene Gewürzmischungen, eine Marinade basiert auf Flüssigkeit.
Was ist ein Rub? Rubs (englisch „to rub“ = einreiben) kommen vor dem Grillieren auf das Fleisch. BBQ Rubs bestehen aus unterschiedlichen Gewürzen und/oder Kräutern. Sie werden sanft in das Fleisch einmassiert oder mit den Fingern gut angedrückt. Manche streuen die Rubs auch einfach nur aus einer Streudose über das Grillgut.
Besondere Effekte erreicht man, wenn man das Fleisch nach dem „Rubben“ vakuumiert oder in Folie einwickelt und so die Aromen einziehen lässt. Man spricht beim „Rubben“ vom trockenen Marinieren. Anders als die Marinade wird ein Rub nicht mit Öl oder anderen Flüssigkeiten verrührt, sondern ist komplett trocken. Der Rub bietet sich als Abwechslung zu einer Marinade an, denn so kannst du dein Grillfleisch völlig anders würzen und erzielst neue Geschmackskompositionen. Ein guter BBQ-Rub besteht aus mehreren Komponenten, die im Zusammenspiel eine abgerundete Gewürzkomposition ergeben.
Grundsätzlich gilt, dass man die Gewürze nicht zu fein mahlen sollte. Zum Zerkleinern bietet sich ein Mörser oder eine Gewürzmühle an. Wenn du eine kleine Kaffeemühle hast, kannst du auch diese benutzen, jedoch ausschliesslich zum Gewürze mahlen. Damit der Rub gut am Grillgut haftet, kannst du, wenn du magst, das Fleisch mit ein wenig Öl, Honig oder Senf einreiben. Es reicht auch aus, wenn du die Hände mit etwas Wasser befeuchtest und den Rub dann einmassierst.
Wie bei den meisten Rezepten gibt es auch beim Rub verschiedene Ansätze und du kannst ganz nach deinem Geschmack vielerlei Akzente setzen. Die Gesamtkomposition sollte harmonisch sein.
Wie verwendet man ein BBQ Rub?
Ein Rub ist wirklich schnell und einfach anzuwenden. Auch bei dieser Methode streust du den Rub auf und massierst ihn, wenn du möchtest, gut ein. Danach lässt du das Fleisch bei Raumtemperatur (höchstens 15-30 Minuten) oder im Kühlschrank bis zu 24 Stunden ruhen. So kann der Rub gut einziehen und das Fleisch nimmt die Aromen besser auf. Während der Ruhezeit reagiert der Fleischsaft mit den Gewürzen und das Fleisch bekommt einen intensiveren Geschmack.

Rubs kannst du über längere Zeit aufbewahren. Mische eine grosse Portion deines Lieblings-Rubs und fülle ihn in einen Gewürzstreuer. Diesen lagerst du gut verschlossen, kühl und dunkel. Der Platz über dem Herd ist kein guter Ort für Rubs, denn die Hitze und der Kochdunst würden dem Aroma und der Qualität schaden. Sollte deine Gewürzmischung nach einiger Zeit klumpen, trockne einige Reiskörner in der Gusseisenpfanne und gebe sie mit in den Streuer. Die Körner absorbieren die Feuchtigkeit.
MAGIC DUST BBQ RUB - Meine Version des Klassikers
Wie wird ein Rub hergestellt?
Traue dich ruhig, deine eigenen Kompositionen zu entwickeln und experimentiere mit Gewürzen und Kräutern. Als Grundlage kannst du dich an den vier Geschmacksrichtungen - süss, sauer, salzig und bitter - orientieren und mit Gewürzen und Kräutern spielen. Bist du noch unsicher beim Würzen, halte dich zunächst an die bewährten BBQ-Rub-Rezepte und wandele diese nach und nach deinem persönlichen Geschmack ab. Nachfolgend ein kleiner Ausflug in die Welt der Gewürze, der dir vielleicht einige Anregungen gibt.
Die Welt der Gewürze
- Piment: Piment ist eines der ältesten Gewürze der Welt und ein Wunderwerk an Aromen. Der süsslich-würzige Geschmack von Piment ist eine der Grundzutaten für die jamaikanische Jerk-Gewürzmischung und wird vor allem im Nahen Osten und in der Karibik zum Würzen von Grillfleisch und Meeresfrüchten verwendet. Echter Jamaikapiment hat übrigens das intensivste Aroma. Das Gewürz Piment harmoniert wunderbar mit Pfeffer, Nelken, Ingwer, Lorbeer, Zimt und Muskatnuss.
- Nelken: Nelken findest du in vielen Grillsaucen, es ist aber auch ein typisches Gewürz im Ketchup. Geschmacklich zurückhaltend sind Gewürznelken sicherlich nicht, aber sie sind in kleinen Mengen verwendet sehr aromatisch. Ihr herausragendes Merkmal ist eine würzig-brennende Schärfe mit einer leicht süsslichen Note.
- Kardamom: Kardamom zählt zu den ältesten Gewürzen und wird besonders gerne für Weihnachtsgebäck verwendet. Das beliebte BBQ-Gewürz begeistert mit süsslichem, würzigem Geschmack.
- Kreuzkümmel: In der südamerikanischen, afrikanischen und indischen Küche wird Kreuzkümmel - auch Cumin genannt - sehr geschätzt. Der kleine Samen bereichert Rubs und Barbecue-Saucen und gibt ihnen ein unverwechselbares Aroma. Von diesem Gewürz solltest du nicht zu viel nehmen, da es schnell zu dominant wird. Geschmacklich ist Kreuzkümmel vollkommen anders als der heimische Kümmel. Für das besondere Röstaroma bräunst du die ganzen Samen in einer fettfreien Pfanne, bis ihnen ein herrlicher Duft entströmt.
- Senfkörner: Goldgelbe Senfkörner sorgen zerstossen oder gemahlen für eine angenehme Schärfe.
- Paprikapulver: Paprikapulver ist nicht nur eines der weltweit beliebtesten Gewürze, sondern eine wesentliche Zutat in Rubs und BBQ-Saucen. Das Pulver gibt es in süsslich-mild bis hin zu scharf. Die edelsüsse Variante schmeckt milder als das rosenscharfe Pulver, das allerdings auf der Scoville-Scale nur einen Wert zwischen 100 und 500 erreicht.
Rub Rezepte
Rubs oder Marianden geben dem Fleisch einen unglaublich leckeren Geschmack und die Rubs kannst du ganz einfach zu Hause selber herstellen. Du brauchst dazu nicht viel: Die gewünschten Gewürze, vermischen und fertig! Wenn du noch auf der Suche nach einem leckeren Rub, wo die Gewürzen super harmonieren bist, dann wirst du bei diesen BBQ Rub Rezepten sicherlich fündig.
Kansas City Rub
Kansas City - die Welthauptstadt des Barbecue - begeistert mit mehr als 100 Grillrestaurants. Kulinarische Highlights findest du u.a. im Gates oder dem Bryant’s. Was liegt also näher, Rubs nach der grössten Stadt im US-Bundesstaat Missouri zu benennen? Und da in Kansas City die BBQ Sauce ein wichtiger Bestandteil beim Barbecue ist, darf der Rub ruhig etwas zurückhaltender in seinen Aromen sein. Dieser Kansas City Rub vereint wenige Gewürze, eine Hauptzutat ist hier der braune Zucker. Wie bei vielen typischen Rubs nach Kansas-City-Art entdeckst du hier Zwiebel- und Knoblauchpulver sowie pfeffrige Noten. Fleisch grosszügig mit dem Rub bestreuen und das Gewürz einmassieren.
Santa Maria Rub
Das Santa Maria Valley zwischen der Bay Arena und Los Angeles ist eine der besten Weinregionen Kaliforniens. Die Region zählt zu den kalifornischen BBQ-Hotspots und begeistert BBQ-Fans aus aller Welt. Für ein fein gewürztes Steak nach Santa Maria Art geht man seit mehr als 50 Jahren in die Far Western Tavern oder schaut bei Jocko’s vorbei. Auch hier stehen fantastische BBQ-Spezialitäten auf der Karte. Das Tri Tip oder auch Bürgermeisterstück genannt ist ein Muskel zwischen der Hüfte und der Kugel und ist stark marmoriert. Zu erkennen ist der Cut an seiner markanten Dreiecksform. Alle Zutaten gut miteinander vermischen. Tri Tip grosszügig mit dem Rub bestreuen und einmassieren. Zugedeckt ca. 1 Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Pincho Moruno Rub
Liebst du spanisches Flair, dann mische dir diesen Rub. Pinchos sind ähnlich wie Tapas kleine Mahlzeiten, die in den Bars zu Getränken serviert werden. Da Pincho das spanische Wort für Spiess ist, bekommst du die Zutaten aufgespiesst. Während die Pinchos in dieser Region meist als aufwendig belegte Weissbrotscheiben kredenzt werden, haben sich die Pinchos Morunos weltweit durchgesetzt. Für Spiesse streust du den Rub über die Fleischwürfel und mischst alles in einer Schüssel. Gib dann etwas Olivenöl dazu und mische alles nochmal durch. Im Kühlschrank abgedeckt ca. zwei bis vier Stunden ruhen lassen. Dann die Fleischwürfel aufspiessen und grillieren.
Toskanischer Rub
Zypressenalleen, endlose Weizenfelder und natürlich eine Flasche Chianti, all das gehört zur Toskana. Ebenso wie die Piazza. Eine toskanische Stadt ohne Piazza? Nicht vorstellbar. Hier hält man ein Schwätzchen und verabredet sich zum Abendessen. Gerne auch am Grill. Auch hier hält man es einfach, aber gut. Denn die toskanische Küche - abgesehen von Bistecca Fiorentina und den exzellenten Trüffelgerichten - ist eher schlicht. Fleisch salzen. Kalbfleisch mit wenig Olivenöl einpinseln, Rub darüber streuen und gut mit den Händen einmassieren.
Lateinamerikanischer Rub (Sazón)
Ob Spanferkel, Steak oder Poulet, in den Lateinamerikanischen Ländern wird das Fleisch vorher mit einem speziellen Gewürzsalz - Sazon - bestreut. Die Basis besteht aus Salz und Pfeffer sowie Knoblauch und Kreuzkümmel. Darüber hinaus hat natürlich jeder Koch und Grillmeister seine eigenen Geheimzutaten. Sazón kannst du fertig kaufen oder selbst mischen. Was du allerdings dazu brauchst ist Annatto. Fleisch mit wenig Olivenöl einpinseln, Rub darüber streuen und gut mit den Händen einmassieren.
Jamaican Jerk Rub
Feurig, würzig, exotisch! Der Jamaican Jerk Rub ist eine vielseitige Würzmischung, die aus der kreolischen Küche stammt und sich hervorragend für Schweinefleisch und Poulet eignet. Jerk Pork und Jerk Chicken sind jamaikanische Spezialitäten. Überall an den Strassen siehst du die russig-schwarzen Blechtonnen, aus denen würziger Duft aufsteigt. Alle Zutaten im Blitzhacker mischen.
Pastrami Rub
Dieser Rub gibt dem Fleisch den typischen Pastrami-Geschmack. Das beliebteste Stück für Pastrami ist Rinderbrust - Brisket -, am besten ein gut gereiftes Fleischstück mit etwas sichtbarem Fett. Koriandersamen und Pfefferkörner in einem Mörser mit dem Stössel grob zerkleinern. Alternativ kannst du eine Gewürzmühle verwenden. Schäle dann die Knoblauchzehen und hacke sie sehr fein. Vermische den Knoblauch mit Koriandersamen und Pfeffer und mische dann die restlichen Zutaten dazu. Bestreue das Fleisch grosszügig mit dem Rub und drücke den Rub mit den Fingerspitzen ins Fleisch. Lasse das Fleisch abgedeckt ca. Je länger du den Rub einziehen lässt, desto intensiver wird der Pastrami-Geschmack.
Bali Rub
In Bali gibt es unzählige Grillspezialitäten, wobei babi guling wohl die bekannteste ist. Ein Milchferkel wird mit bumbu, einer Gewürzpaste bestrichen, und nach dem Grillieren mit Reis und Spargelbohnen serviert. Richtige zum Würzen von Schweinefleisch. Salz, Pfeffer, Nelke, Zucker, Fenchel- und Koriandersamen sowie Sternanis und Piment mörsern und miteinander vermischen.
Tsire Rub (Afrika)
Dieser Rub bringt dir den Geschmack Afrikas nach Hause. Dieser Tsire Rub passt wunderbar zu Lammfleisch und ist eine typische westafrikanische Würzmischung. Zimt, Nelken und Piment in einer Gusseisenpfanne oder im Deckel eines Dutch Oven leicht anrösten. Mit dem Mörser oder der Gewürzmühle zerkleinern. Fleisch mit etwas Olivenöl einpinseln.

Marinaden
Fleisch richtig zu marinieren, ist eine Kunst. Denn nur so kann man das Fleisch schmackhaft und saftig machen. Wenn es um Marinaden geht, hast du keine andere Wahl, als sie zu lieben. Sie sind unerlässlich für das perfekte Grillfleisch und helfen dir, die natürlichen Aromen des Fleisches hervorzuheben. Wir empfehlen qualitativ hochwertiges Fleisch zu verwenden und dieses selbst zu marinieren. Es ist an der Zeit, dass du deine eigenen Marinaden herstellt! Du musst nur etwas kreativ sein und Liebe in die Auswahl von Ölen, Kräutern und Gewürzen stecken. Für Steak- oder Hähnchen Marinade gibt es unzählige Variationen und Rezepte.
Durch das Trocken-Marinieren wird das Fleisch besonders zart und saftig. Dabei werden nur trockene Zutaten wie Salz, Zucker und Gewürze verwendet - Diese Gewürzmischungen werden oft auch „Rub“ genannt. Das Nass-Marinieren ist eine perfekte Methode, um Fleisch zu aromatisieren und gleichzeitig saftig zu halten. Dazu wird das Fleisch in Flüssigkeit gelegt - entweder in eine aromatisierte Salzlake (Beizen) oder in einer Mischung aus Säure (z. B. Essig oder Zitronensaft) und Gewürzen. Die Mischung kann vorab kurz aufgekocht werden, damit die Aromen sich besser verteilen.
Wichtig: Die Flüssigkeit muss nach dem Kochen gut auskühlen, damit sie das Fleisch nicht kocht. Idealerweise sollte die Temperatur der Flüssigkeit höchstens Körpertemperatur haben, wenn Sie das Fleisch einlegen. Ohne Zutaten kann man keine leckere Marinade zaubern. Das gilt natürlich auch fürs Grillen!
Die wichtigsten Zutaten für Marinaden
- Salz: Salz ist in jeder Marinade unerlässlich. Es hält das Fleisch beim Marinieren saftig und ist deshalb ein wichtiger Bestandteil der Marinade. In Kombination mit den richtigen Gewürzen verleiht Salz dem Gericht den entscheidenden Geschmack und sorgt für die perfekte Würze.
- Öl: Marinaden erhalten durch Öl den ultimativen Kick. Die aromatischen Kräuter und Gewürze, die Sie in Marinaden verwenden, geben ihren vollen Geschmack erst ab, wenn sie in Öl eingelegt werden. Dieses gewürzte Öl umhüllt das Fleisch - es wird jedoch nicht absorbiert, da die Proteine im Fleisch immer mit Wasser vollgesogen sind und kein Platz für Fett haben.
- Säure: Säure verändert die Proteinstruktur von Fleisch genauso wie Salz und sorgt dafür, dass es zarter wird. Im Gegensatz zu Salz dringt sie aber nur sehr langsam in das Fleisch ein.
- Zucker: Zucker gibt deinem Grillfleisch nicht nur Geschmack, sondern sorgt auch dafür, dass es besonders schön braun wird. Außerdem gleicht er die Menge an Salz in der Marinade aus - ein bisschen Zucker oder andere süße Zutaten wie Honig oder Ahornsirup machen hier den Unterschied!
- Kräuter und Gewürze: Der höhere Salzgehalt in Marinaden bedeutet, dass du mehr Kräuter und Gewürze benötigst, damit das Fleisch den Geschmack aufnimmt.
Tipps zum Marinieren
- Damit die Marinade so tief wie möglich in das Fleisch (und so schnell wie möglich) einziehen kann, “piekst” du am besten vorher mit einer Gabel Löcher in das Fleisch oder schneidest es mit einem Messer leicht auf.
- Am besten marinierst du das Fleisch in einem Zipperbeutel, sodass die Marinade es gleichmäßig von allen Seiten berührt. Alternativ kannst du eine große Schüssel verwenden und das Fleisch nach der Hälfte der Zeit umdrehen, damit sichergestellt ist, dass die Marinade auch wirklich alle Seiten des Fleisches erreicht.
- Marinieren ist die perfekte Möglichkeit, Geschmacksträger in das Fleisch eindringen zu lassen. Je länger du es marinierst, desto besser kann es die Würzung aufnehmen. Wenn du es eilig hast, vakuumiere das Fleisch gemeinsam mit der Marinade. Dies verkürzt nicht nur die Marinierzeit, sondern verbessert auch den Geschmack!
- Fleisch während dem marinieren kühl lagern. Mikroorganismen gedeihen am besten bei Temperaturen zwischen 5 und 40 °C. Daher ist es ratsam, das Fleisch vor dem Marinieren einfach in den Kühlschrank zu stellen.
- Marinaden sorgen dafür, dass sich der Saft des rohen Fleisches mit ihnen vermengt. Daher ist es wichtig, sie niemals mehrfach zu verwenden.
Marinade Rezepte
- Hähnchenmarinade: Senf, Honig, Öl, Sojasoße und Salz in einer Schüssel verrühren. Den Knoblauch schälen, fein würfeln und unter die Marinade mischen. Die Hähnchenbrustfilets oder Hähnchenkeulen waschen und trocken tupfen. In der Marinade mindestens 1 Stunde besser aber über Nacht kalt stellen.
- Flank Steak Marinade: Hacke die Petersilie fein und gib sie in ein geeignetes Gefäß zum Marinieren. Entfernen dabei die Stiele. Reibe die Schale (Zeste) einer Biolimette in das Gefäß. Drücken den Saft einer halben Limette dazu aus. Gib einen guten Schuss Sojasauce und genug Olivenöl in das Gefäß, sodass die Steaks baden können. Gib deine Flank Steaks in ein Gefäß und knete sie gründlich mit den Händen, damit die Marinade auch in die kleinsten Ritzen gelangt. Steaks zuerst ca. 12 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen. Dann vor dem Grillen leicht abtupfen und bei hoher Hitze von jeder Seite scharf angrillen, sodass Röstaromen entstehen.
Chicken Wings richtig zubereiten
Neben Steaks und Würstchen besonders beliebt: Hühnchen. Auch in Form von Chicken Wings. Diese gelingen auf dem Gasgrill auch als auf dem Kugelgrill (mit Kohlen oder Briketts) sehr einfach.
Der Grill muss fürs Grillen mit direkter und indirekter Hitze vorbereitet sein, das heißt: Beim Gasgrill stellt man nur einen der Brenner an, beim Kugelgrill platziert man die Kohlen oder Briketts nur unter einem Teil vom Grillrost.

Legt die Wings in die indirekte Zone eures Grills und macht euch ein Bierchen auf. Nach 40 Minuten schaut ihr wieder hinein und werdet staunen, welch lecker krossen Wings auf euch warten. Jetzt kann man noch glasieren. Zum Beispiel mit einer Marinade wie im Rezept angegeben oder einfach nur einer BBQ Sauce die Wings einpinseln und den Deckel wieder schließen.
Wenn ihr die Chicken Wings in der direkten Hitze auf dem Grill platziert heißt es „Aufpassen“ und ständig wenden. Denn sonst brennen euch die Wings an. Nach 20 Minuten könnt ihr die Wings in den indirekten Bereich ziehen und auch nochmals für 5 Minuten glasieren - dann könnt ihr servieren, am besten mit einem leckeren Sour Cream Dip oder einer BBQ Sauce.
Rezept für knusprige Chicken Wings vom Grill
- 4 EL Gewürzmischung (BIO Hot & Smoky Grill-Rub von ehrenwort
- Bei 180 bis 200 Grad entweder direkt grillen, dazu die Chicken Wings regelmäßig wenden (20 Minuten).
- Oder im indirekten Bereich bei 180 bis 200 Grad grillen. Danach mit der Glasur (dazu alle Zutaten vermengen) bestreichen und nochmals 5 bis 10 Minuten indirekt grillen.
- Die Chicken Wings mit dem Rest der Glasur zum Dippen servieren.
Good Old BBQ "Super Bird" Rub Rezept
Mit diesem Rezept werden deine Chicken Wings aussen knusprig und innen saftig!
Zutaten & Zubehör
- Good Old BBQ "Super Bird" Rub
- Kirsch Räucherchunks (oder Kirschholz Pellets für den Pellet Smoker)
Zubereitung
- Fleisch einen Tag vor der Zubereitung im Kühlschrank auftauen lassen.
- Chicken Wings mit etwas Pflanzenöl einreiben und von allen Seiten mit dem Super Bird Rub würzen. Stelle die Wings für 20 Min. beiseite, damit der Rub Zeit hat anzuziehen. In der Zwischenzeit den Grill fürs Räuchern bei 180°C Grad und indirekter Hitze vorbereiten.
- Wenn dein Grill die richtige Temperatur erreicht hat, die Wings bei indirekter Hitze für 20 Minuten auf den Grill legen. Für den Extrageschmack noch etwas Räucherholz in den Grill legen, bevor du das Fleisch auflegst.
- Nach 20 Minuten oder wenn die Wings eine schöne Farbe bekommen haben und der Rub an den Wings haften bleibt, mit der BBQ-Sauce bestreichen. Nun für weitere 10 Minuten bei 180°C grillieren.
- Wenn die Chicken Wings fertig sind, vom Grill nehmen und nochmals mit der BBQ-Sauce bepinseln oder übergiessen. Achte darauf, dass die BBQ-Sauce warm ist, damit die Wings nicht gleich kalt werden.
- Wenn du dir nicht sicher bist, ob die Wings fertig gegart sind, kannst du mit einem Temperaturmesser die Kerntemperatur kontrollieren. Diese sollte 75°C Grad betragen. Achte aber darauf, dass du nicht an einen Knochen kommst beim Messen, da diese wärmer sind als das Fleisch.
Anrichten
Die Wings warm servieren. Dazu passen Kartoffel Wedges oder Pommes Frites.
Tipp vom Chef
Wenn deine BBQ-Sauce sehr dickflüssig ist, verdünne diese mit etwas Trauben- oder Apfelsaft. Wenn du deine BBQ Sauce dünner ist, trägt diese nicht so dick auf, sodass du auch noch den Geschmack der Gewürze und vor allem des Fleisches hast.
Geflügel Rub Rezept
Ein ganzes Hähnchen (oder Poulet, wie wir Schweizer sagen) vom Grill wird von meiner Familie immer wieder mal gewünscht.
Auf der Suche nach einer zuckerfreien Alternative, bin ich auf den sogenannten Arizona Rub gestossen. Allerdings empfehle ich, mit dem Chilipulver vorsichtig zu sein. Ich werde zukünftig das Poulet erst mit Olivenöl einreiben, dann mit dem Rub für Geflügel marinieren.
Anleitung
- Die Fenchelsamen, den Kümmel und den Pfeffer mörsern.
- Alle Zutaten miteinander mischen.