In der modernen Ernährung spielen sowohl Gummibärchen als auch Pommes Frites eine bedeutende Rolle, besonders bei Kindern und Jugendlichen. Doch was steckt eigentlich in diesen beliebten Snacks, und wie können wir sie in eine ausgewogene Ernährung integrieren?
Dieser Artikel beleuchtet die Inhaltsstoffe von Gummibärchen und Pommes Frites und zeigt, wie man Pommes Frites gesünder zubereiten kann. Zudem wird die Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung und die Einordnung verschiedener Lebensmittel in die Lebensmittelpyramide erläutert.

Pommes Frites: Inhaltsstoffe und Zubereitung
Knusprige Pommes frites sind ein Klassiker, der sowohl in der Fritteuse als auch im Backofen zubereitet werden kann. Selbstgemachte Pommes schmecken nicht nur besser, sondern sind oft auch gesünder als Tiefkühlprodukte.
So werden Pommes richtig knusprig
Einer der Tricks, um selbstgemachte Pommes besonders knusprig zu machen, ist, die Kartoffelstücke vor dem Frittieren oder Backen einige Minuten in Wasser zu legen. Das entzieht den Kartoffeln die Stärke, was sie später knuspriger macht. Anschliessend sollten die Kartoffelstücke gut abgetrocknet werden, um Fettspritzer zu vermeiden.
Rezept 1: Pommes selber machen in der Fritteuse
Für die Zubereitung deiner Pommes eignen sich grosse Kartoffeln am besten, denn entsprechend gross werden auch die fertigen Pommes. Als Frittieröl können alle hocherhitzbaren Öle verwendet werden. Am besten werden die Pommes frites in der Regel mit geschmacksneutralen Ölen wie Sonnenblumenöl.
Wichtig zu wissen: rohe Kartoffeln solltest du nicht mit zu hoher Temperatur erhitzen, weil sie dann schädliches Acrylamid bilden. Daher werden die Pommes zuerst bei 140 Grad vorfrittiert.
Zutaten für 4 Portionen
- 1 kg eher mehlig kochende Kartoffel
- 3 Liter Öl zum Frittieren
- Salz
Tipp: Das Rezept funktioniert auch mit Süsskartoffeln.

So geht das Rezept
- Die gewaschenen Kartoffeln werden geschält und in etwa 1 cm breite Stifte geschnitten.
- Das Öl wird in die Fritteuse (du kannst auch einen guten Topf nehmen) gegeben und bei mittlerer Hitze auf etwa 140 Grad erhitzt.
- Nun werden die Pommes Frites kurz im heissen Fett gegart. Sind die Kartoffelsticks einen Zentimeter dick geschnitten, dann etwa 5 Minuten im heissen Fett ziehen lassen. Anschliessend herausnehmen und ruhen lassen.
- Ist das Fett heiss genug, werden die Kartoffelstifte weiter so lange frittiert, bis sie goldgelb sind und allesamt an der Oberfläche schwimmen.
- Die selbstgemachten Pommes in eine Schüssel geben, salzen, servieren und geniessen.
Wer keine Fritteuse hat, kann seine Pommes im Topf frittieren. Praktisch ist es, wenn es vor dem gänzlichen Erkalten abgeseiht und in einen hitzebeständigen Behälter mit Deckel gegossen wird.
POMMES MIT ODER OHNE ÖL? - Gesunde Pommes selber machen
Rezept 2: Pommes aus dem Ofen
Pommes aus dem Backofen sind gesünder als frittierte, schmecken aber genauso lecker. Dennoch können die eigenen Kartoffelstangen deutlich gesünder werden als die gekauften, da sie garantiert keine Zusatzstoffe enthalten.
Zutaten für 4 Portionen
- 1 kg Kartoffeln
- Salz
- optional weitere Gewürze oder getrocknete Kräuter sowie etwas Olivenöl, alternativ geht Sonnenblumen- oder Sesamöl
So geht das Rezept
- Die Kartoffeln können mit oder ohne Schale verwendet werden. Entweder also vorab waschen oder schälen und in Stifte schneiden.
- Die Kartoffelstreifen in einen Gefrierbeutel oder eine verschliessbare Schüssel geben. Etwas Olivenöl hinzugeben sowie die gewünschten Gewürze, die Tüte oder den Behälter gut verschliessen und etwa eine halbe Minute lang ordentlich schütteln.
- Die Kartoffelstreifen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und bei 180 Grad im Backofen in ungefähr 20-30 Minuten fertig backen.
Die Lebensmittelpyramide: Ein Leitfaden für eine ausgewogene Ernährung
Um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten, ist es hilfreich, sich an der Lebensmittelpyramide zu orientieren. Diese zeigt, welche Lebensmittel in welchen Mengen täglich konsumiert werden sollten.

Die Basis der Pyramide bilden pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Früchte, Getreide und Kartoffeln, die reichlich konsumiert werden sollten. Es folgen Milchprodukte in massvollen Portionen, dann Fleisch, Fisch und Eier, die abwechselnd verzehrt werden sollten. An der Spitze der Pyramide stehen fettreiche Lebensmittel und Süssigkeiten, die nur sparsam genossen werden sollten.
Eine abwechslungsreiche Ernährung lässt sich mit wenigen Grundregeln umsetzen: reichlich pflanzliche Lebensmittel sowie Getränke verzehren, ausreichend Milch(-produkte) einplanen, zwischen Fleisch, Geflügel, Fisch und Eiern abwechseln, sparsam mit fettreichen Lebensmitteln umgehen. Auch Süsses ist erlaubt.
Warum essen wir überhaupt?
Essen bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Es dient nicht nur der reinen Nahrungsaufnahme, sondern auch dem Genuss, der sozialen Interaktion und der kulturellen Identität.
Viele Kinder sind sich gar nicht bewusst, warum sie eigentlich essen. Essen dient dem Wachsen, dem Spielen, Lernen und Denken sowie der Gesundheit und Schönheit. Die Nahrungsmittel aus den verschiedenen Gruppen enthalten zusammen die Nährstoffe, die der Körper jeden Tag braucht.
Unser Körper braucht bestimmte Nährstoffe:
- Baustoffe zum Wachsen: Sie bauen Körperzellen auf wie z.B. Muskelfleisch. Sie bilden Knochen und Knorpel neu.
- Brennstoffe zum Spielen, Lernen und Denken: Sie dienen dem Körper als Heizmittel und geben Wärme und Kraft.
- Schutz- und Reglerstoffe für die Gesundheit und Schönheit: Sie wehren Krankheiten ab und regeln Vorgänge im Körper.
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