Grünkohl Gekocht: Nährwerte und Vorteile für Ihre Gesundheit

Kalorien - ein Begriff, der uns ständig begegnet. Doch was steckt wirklich dahinter? Kalorien, genauer gesagt Kilokalorien (kcal), sind nichts anderes als die Energie, die dein Körper aus Lebensmitteln zieht. Diese Energie nutzt dein Körper für jede Aktivität - von grundlegenden Dingen wie Atmen und Verdauen bis hin zu Sporteinheiten oder Spaziergängen. Selbst im Schlaf verbrauchst du Kalorien!

Rein technisch betrachtet ist eine Kilokalorie die Menge an Energie, die nötig ist, um einen Liter Wasser um 1 °C zu erwärmen. Stell dir vor, du erwärmst eine Flasche Wasser von 19 °C auf 20 °C - dafür brauchst du eine Kilokalorie.

Die Kalorienangabe auf Lebensmitteln zeigt dir also, wie viel Energie du durch eine bestimmte Menge des Produkts aufnimmst. Aber: Die Zahl allein sagt nicht alles - die Zusammensetzung eines Lebensmittels macht den Unterschied. Wenn du auf einem Produkt den Hinweis „234 kcal pro 100 g“ liest, bedeutet das, dass diese Menge an Energie beim Verzehr von 100 Gramm des Produkts freigesetzt wird. Und hier kommt es nicht nur auf die Zahl an, sondern auch auf die Zusammensetzung.

Kalorien sind Energie - dein Körper nutzt sie für alles: von Atmung bis Krafttraining. Dein Kalorienbedarf hängt von Alter, Geschlecht, Gewicht und Aktivitätslevel ab - nutze Kalorienrechner für präzise Werte. Eine clevere Ernährung kombiniert Energiezufuhr mit hoher Nährstoffdichte - entscheidend zum Abnehmen, Muskelaufbau oder -erhalt. Die Kalorientabelle von nu3 gibt Orientierung - besonders hilfreich zur Planung & Kontrolle deiner Mahlzeiten.

Gemüse, Obst, Proteine oder Fast Food - die nu3 Tabelle zeigt dir Kalorien pro 100 Gramm und hilft bei der smarten Lebensmittelauswahl. Fürs Abnehmen sind kalorienarme, nährstoffreiche Lebensmittel mit hohem Volumen besonders effektiv. Nicht jede Kalorie ist gleich: Zucker wirkt anders als komplexe Kohlenhydrate. Die Zusammensetzung der Nahrung zählt mehr als der reine Kalorienwert.

Grünkohl: Ein Nährstoffreiches Gemüse

Federkohl ist eines der nährstoffreichsten Gemüse überhaupt. Kaum ein anderes Gemüse liefert so viel Vitamine, Mineralien, Faserstoffe und sogar Eiweiss. Bereits 100 Gramm Federkohl enthalten die gleiche Menge Kalzium wie zwei Deziliter Milch. Federkohl ist kalorienarm, reich an Vitamin K, C und B6 sowie an Folsäure, und er enthält unter anderem Calcium und positive sekundäre Pflanzenstoffe. Du solltest also ruhig öfter zugreifen, wenn du ihn auf dem Markt oder im Supermarkt entdeckst.

Feder- oder Grünkohl ist es wert, wieder entdeckt zu werden. Sehr gesund und nährstoffreich ist er auf jeden Fall. Das steht ausser Frage. So enthält er sehr viel Vitamin C, Eisen, Antioxidantien, Nahrungsfasern und sogar eine beachtliche Menge Eiweiss. Dazu ist er noch äusserst kalorienarm.

Im Anbau ist Federkohl sehr robust. Er wächst schnell und übersteht selbst Temperaturen um minus 15 Grad. Seinen typischen eher süsslichen Geschmack erhält er nach dem ersten Frost. Früher wurde mit der Ernte gewartet, bis der erste Frost kam.

Bereits im antiken Rom verzehrte man einen Vorläufer des Federkohls: den Sabellinischen Kohl. Angeblich war die Pflanze so beliebt, dass ihr Anbau als Garant für Reichtum galt. Die grössten Anbaugebiete des modernen Federkohls befinden sich heute in Nord- und Westeuropa. Je nach Züchtung weist die Pflanze eine tiefgrüne bis grün-bräunliche Farbe auf.

Ein Lebensmittel beziehungsweise ein Inhaltsstoff allein kann die Gesundheit eines Menschen nie und nimmer beeinflussen. Nur der Lebensstil als Ganzes ist ausschlaggebend für die Gesundheit. Den Federkohl als Superfood zu bezeichneten, ist deshalb reines Marketing.

Mächtig, deftig, richtig gut: Grünkohl norddeutsch zubereiten!

Hier eine Tabelle, die die Nährwerte von Grünkohl pro 100g zusammenfasst:

NährstoffMenge pro 100g
Kalorienca. 49 kcal
Vitamin KSehr hoch
Vitamin CSehr hoch
Vitamin B6Gut
FolsäureGut
CalciumGut
EisenGut
AntioxidantienHoch
NahrungsfasernHoch
EiweissBeachtlich

Eine Schale hausgemachte Kürbissuppe dagegen liefert rund 350 kcal - deutlich weniger Energie und das mit einem besseren Nährstoffprofil. „Süssigkeiten machen dick“ - ein Satz, den wohl jede*r schon mal gehört hat. Und ja, in der Aussage steckt Wahrheit: Fast Food und Süsses sind oft sehr energiereich. Nimmst du regelmässig mehr Energie auf, als du verbrauchst, nimmst du zu. Umgekehrt gilt: Isst du weniger Kalorien, als du brauchst, nimmst du ab. Aber das bedeutet nicht, dass du auf alles verzichten musst!

Denn eine Kalorie aus Zucker wirkt anders als eine aus komplexen Kohlenhydraten, Proteinen oder gesunden Fetten. Ein Beispiel: Eine Schokolade hat vielleicht denselben Energiegehalt wie eine Frühstücksbowls mit Joghurt, Haferflocken, Nüssen und Beeren. Doch Schokolade enthält viel Einfachzucker, der schnell ins Blut geht, den Blutzuckerspiegel in die Höhe treibt und bald wieder abfallen lässt - was Heisshunger begünstigt.

Die Frühstücksbowl hingegen liefert neben Proteinen, gesunden Fetten, wichtigen Mikronährstoffen vor allem komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Diese werden langsamer verdaut, dein Blutzuckerspiegel bleibt stabiler, du bleibst länger satt und vermeidest Heisshunger.

Zubereitung von Grünkohl

Dass er so selten auf den Tisch kommt, liegt vielleicht daran, dass viele gar nicht wissen, wie sie Federkohl kochen sollen. Das Gemüse kann auf unterschiedlichste Art und Weise zubereitet werden. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass der Federkohl keine trockenen Blattspitzen hat, sondern insgesamt knackig ist und eine satte Farbe hat.

Das Putzen und Rüsten des Federkohls kann eine recht mühsame Angelegenheit sein: Zunächst muss er nämlich gründlich mit viel kaltem Wasser gewaschen werden, um den Sand aus den gekräuselten Blättern zu lösen. Anschliessend müssen die Strünke entfernt werden. Das alles am besten gleich für mehrere Kilo des Gemüses, da Federkohl beim Kochen stark zusammenfällt. Schneller geht es, wenn du gefrorenen Federkohl kaufst, der bereits geputzt und geschnitten ist.

Einfacher und nährstoffschonender ist es, den Federkohl nur zu blanchieren. Gebackene Kartoffeln und ein Dressing deiner Wahl verwandeln ihn in einen lauwarmen Grünkohlsalat. Wenn du den Federkohl mit etwas Ingwer, Schalotten, Kokosraspeln und Currypaste in geklärter Butter dünstest, erhältst du ein sehr exotisches Federkohlgericht.

Wer grüne Smoothies mag, der kann Federkohl auch wie Spinat roh in ein Obstmixgetränk geben. Ein Blatt ohne Strunk mit einer Orange und einer Mango püriert ist ein gutes Einsteigerrezept, das nicht zu herb schmeckt. Sehr schmackhaft sind Chips aus Federkohl, die man ganz einfach selbst herstellen kann. Geputzte Federkohlblätter mit Zitronensaft beträufeln und bei 180 Grad so lange im Backofen backen, bis sie knusprig sind.

Beim Baby Kale handelt es sich um Federkohl im Jungpflanzenstadium. Die rohen Blätter sind klein, hellgrün und saftig mit festem Biss und einer knackigen Konsistenz. Auch gegart behalten die Blätter Biss und sind saftig. Die Aromen von Kohl und Maggikraut und die leicht bitteren und würzigen Noten sind insgesamt ausgewogen und sorgen für ein harmonisches Geschmacksempfinden.

Frischer Grünkohl, klassisch eingekocht mit Mettwurst und Kasseler. Ein Genuss zu Salz- oder Bratkartoffeln. Aus exklusiven Zutaten, schonend gegart, perfekt gewürzt. Rein natürliche Zutaten, salzarme Zubereitung. Frei von jeglichen Geschmacksverstärkern. Für 2-4 Personen.

Federkohl ist voll in. War er vor wenigen Jahren noch kaum erhältlich, wird er nun längst nicht mehr nur in Spezialitätenläden, sondern auch von den Grossverteilern angeboten. In den USA haben Stars den Feder- oder Grünkohl zu einem Superfood hochstilisiert.

Auf Schweizer Tellern herrscht Langeweile. Monotonie schadet unserer Gesundheit, macht uns anfälliger auf die Klimakrise und gefährdet die Artenvielfalt. Die Future Foods sind ressourcenschonend im Anbau, fördern die Vielfalt auf Schweizer Äckern und helfen Bäuerinnen und Bauern in der Klimakrise. Im Rahmen einer umfassenden Recherche wurden zunächst über 100 potenzielle Future Foods identifiziert. Die potenziellen Future Foods wurden von Expertinnen und Experten in einer qualitativen Umfrage anhand des Anbau-, ökologischen, Ernährungs- und Marktpotenzials bewertet. Aufgrund dieser Einschätzungen wurden 30 Future Foods für die quantitative Beurteilung ausgewählt.

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