Grünes Gemüse auf Pizza: Köstliche und gesunde Sorten

Pizza ist ein All-time-Favorit und eignet sich perfekt zum Teilen, weil es die Pizza mit allen möglichen Toppings gibt, lässt sich für jeden eine passende Version finden. Der Fast-Food-Liebling ist aber nicht unbedingt figurschmeichelnd und fitnessfreundlich, warum sich bei vielen beim Schlemmen das schlechte Gewissen anschleicht. Hin und wieder darf man sich zwar etwas gönnen, für die Zeit zwischendurch gibt es aber viele Low-Carb-Varianten der beliebten Pizza.

Könnte man doch nur eine ganze Pizza schlemmen und anschliessend kein schlechtes Gewissen haben. Mit Low-Carb-Pizza geht das ohne Problem.

Im Folgenden fünf Rezept-Ideen für eine gesunde Alternative.

Low-Carb Pizza Varianten

Hier sind einige köstliche und gesunde Low-Carb Pizza Varianten, die Sie ohne schlechtes Gewissen genießen können. Diese Rezepte verwenden innovative Böden und frische Zutaten, um eine schmackhafte und nahrhafte Mahlzeit zu kreieren.

1. Pizza mit Boden aus Blumenkohl

Pro Portion: 385 kcal, 29 g Fett, 5 g Kohlenhydrate, 27 g Eiweiss

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 220 Grad Heissluft vorheizen.
  2. Für den Boden den geriebenen Blumenkohl mit Käse, Ei, Knoblauch, Salz und Pfeffer in eine Schüssel geben.
  3. Dann die Masse gut mit den Händen verkneten.
  4. Den Teig in ein mit Backpapier ausgelegtes rundes Backblech geben (mit einem Durchmesser von etwa 26 cm). Das Ganze flach- und andrücken.
  5. In den Ofen geben und dort etwa zehn Minuten auf der untersten Rille backen.
  6. Den Low-Carb-Pizzaboden aus dem Ofen nehmen und mit den gewünschten Toppings belegen (ganz gut schmecken bunte Cherrytomaten, Pilze, Salami und Mozzarella).
  7. Anschliessend die ganze Pizza für weitere 20 Minuten auf der untersten Rille backen.

2. Pizza mit Boden aus Quark

Pro Portion: 722 kcal, 52,8 g Fett, 12,6 g Kohlenhydrate, 47,3 g Eiweiss

Zubereitung:

  1. Zu Beginn den Ofen vorheizen - auf 180 Grad.
  2. Magerquark, Eier und Gewürze in einer Schüssel verrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
  3. Anschliessend den Käse unter Rühren beigeben.
  4. Den Teig in das mit Backpapier ausgelegte Backblech geben und verstreichen.
  5. Den Low-Carb-Pizzaboden in den Ofen geben und auf der mittleren Rille rund 15 Minuten backen.
  6. Den Boden herausnehmen und mit den gewünschten Toppings belegen (ganz gut schmecken Crème fraîche als Sauce, Zwiebeln, Champignons, Paprika, Schinken und Mozzarella).
  7. Nochmals im Ofen rund 15 Minuten backen.

3. Pizza mit Boden aus Zucchetti

Pro halbe Pizza: 362 kcal, 25,3 g Fett, 7,6 g Kohlenhydrate, 27,7 g Eiweiss

Zubereitung:

  1. Zu Beginn den Ofen vorheizen - auf 220 Grad.
  2. Die Zucchetti putzen. Dann das Gemüse mit einer Raffel zerreiben und in ein mit einem Küchenhandtuch ausgelegtes Sieb geben. Eine Prise Salz dazugeben und das Ganze fünf bis zehn Minuten ziehen lassen.
  3. Ist die Zeit um, die Zucchetti im Tuch auspressen. Es soll so viel Flüssigkeit als möglich austreten.
  4. Die Zucchetti zusammen mit Ei, Mozzarella und Parmesan in eine Schüssel geben. Das Ganze zu einem Teig verrühren oder kneten.
  5. Das runde Backblech mit Backpapier auslegen. Die Masse daraufgeben, zu einem dünnen Boden formen und andrücken.
  6. Den Boden etwa 20 Minuten im Ofen backen. Anschliessend herausnehmen und mit Vorsicht auf die andere Seite kehren.
  7. Mit Tomatensauce bestreichen und den Toppings belegen, die man gerne möchte. Mozzarella daraufgeben und weitere 15 Minuten im Ofen backen.

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4. Pizza mit Boden aus Rande

Pro halbe Pizza: 366 kcal, 17,5 g Fett, 21,5 g Kohlenhydrate, 26,8 g Eiweiss

Zubereitung:

  1. Zu Beginn den Ofen vorheizen - auf 180 Grad.
  2. Die Rande putzen. In einen Mixer geben und die Knolle dort zerkleinern. Am Ende sollten die Stücke etwa Reiskorngrösse haben.
  3. Die Randenmasse in eine Schüssel geben und Ei, Salz, Pfeffer und Backpulver dazugeben. Langsam die verschiedenen Mehle und gemahlenen Nüsse beigeben. Alles gut kneten.
  4. Den Teig vorsichtig rund ausrollen.
  5. Mit Tomatensauce und Toppings belegen (ganz gut schmecken Broccoliröschen, grünes Blattgemüse nach Wahl, geriebener Parmesan und Mozzarella).
  6. Das Ganze etwa zehn Minuten backen, bis der Käse zerlaufen ist. Etwas abkühlen lassen und geniessen.

5. Pizza mit Auberginen als Boden

Pro Portion: 302 kcal, 22,6 g Fett, 9,5 g Kohlenhydrate, 12,6 g Eiweiss

Zubereitung:

  1. Die Aubergine putzen und deren Enden entfernen. Anschliessend in gleichmässige, etwa zwei Zentimeter dicke Scheiben schneiden.
  2. Die Stücke auf eine Küchenrolle geben, mit Salz bestreuen und dort eine halbe Stunde ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen vorheizen - auf 190 Grad.
  3. Die Auberginenstücke sollten so ihre Flüssigkeit verlieren. Mit einer Küchenrolle trocken tupfen.
  4. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Auberginenscheiben darauf verteilen. Die Scheiben mit der Hälfte des Olivenöls bestreichen. Die Hälfte der Kräuter darauf verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Das Ganze in den Ofen geben und etwa 25 Minuten darin lassen.
  6. Während die Auberginenscheiben im Ofen garen, den Knoblauch fein hacken und mit dem übrigen Olivenöl in der Pfanne braten. Die Tomaten stückeln und zusammen mit den restlichen Kräutern in die Pfanne geben. Das Ganze köcheln lassen, bis die Tomatensauce eindickt. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  7. Auberginen aus dem Ofen nehmen und die Tomatensauce daraufgeben. Die Käsesorten miteinander mixen und auch auf die Auberginen geben. Nochmals für fünf Minuten in den Ofen geben, bis der Käse zerflossen ist.

Weitere Ideen für grüne Pizza

Neben den oben genannten Low-Carb-Varianten gibt es zahlreiche andere Möglichkeiten, grünes Gemüse auf Pizza zu verwenden. Hier sind einige Ideen:

  • Spinat: Frischer oder gefrorener Spinat, eventuell mit Knoblauch und Ricotta.
  • Brokkoli: Röschen blanchieren und mit Käse überbacken.
  • Pesto: Als Basis anstelle von Tomatensauce oder als zusätzliches Topping.
  • Cime di Rapa: Italienischer Stängelkohl, der eine leicht bittere Note hat.

Die Geschichte der Pizza

Die allseits beliebte Pizza geht ganz simpel auf das weltweit verbreitete Fladenbrot zurück. Ein wesentlicher Moment in der Geschichte der Pizza ist aber die Bereicherung der Zutaten mit Tomaten.

Die Spanier brachten die ursprünglich in Südamerika beheimatete Tomate nach Europa. So gelangte sie auch nach Neapel, das einst zum spanischen Reich gehörte. Anfangs erfreute man sich allerdings nur an der speziell geformten Blüte; bis die Frucht als essbar eingestuft wurde, dauerte es länger.

Der Meisterkoch Vincenzo Corrado (1738-1836) beschrieb die damals in Neapel üblichen Nahrungsmittel in einem Buch. Tomaten würden gebraucht, um die Pizza zu machen, vermeldet er in seinem Werk.

Als weitere Entwicklung entstand so ein eigener Berufszweig, die Pizzaioli, die Pizzabäcker.

Lange war die Pizza nur in der Region von Neapel bekannt. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg entdeckte der Rest des Landes die Pizza - und das wegen der amerikanischen Soldaten.

Europaweit verbreitete sich die Pizza ohne Ausnahme, in den 1950er Jahren überquerte sie schliesslich die Alpen. Dem breiteren Schweizer Publikum wurde sie in der Betty Bossi Zeitung 1961 als Pizza alla casalinga, also Pizza nach Hausfrauenart, vorgestellt.

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