Dieser allseits beliebte Dip-Klassiker gehört einfach zu jedem Grillfest - umso mehr, als er ein wahres Allroundtalent ist und perfekt zu Fleisch, Fisch und Gemüse passt. Die Fertigversionen aus dem Supermarkt bestehen leider zu einem Drittel aus reinem Fett. Weit leichter, gesünder und bekömmlicher ist da unsere nicht minder leckere DIY-Variante mit Joghurt Nature oder Magerquark.
Hand aufs Herz: Mit Saucen und Dips schmeckt doch einfach alles besser, oder? Wir - Saucenjunkies der feinsten Art - stellen Ihnen unsere liebsten Grilldips und -saucen für den perfekten Grillplausch vor. Lass es Saucen regnen!

Grundrezept für Joghurt-Sauerrahm-Sauce
Zutaten
- 1 Becher Joghurt Nature oder Magerquark (250 ml)
- 3 EL Sauerrahm
- Diverse Kräuter, z.B. Schnittlauch, Petersilie, Dill
- Meersalz
- Pfeffer aus der Mühle
- Paprikapulver
Zubereitung
- Kräuter fein hacken und dazugeben.
- Alles gut mit Meersalz, Pfeffer aus der Mühle und dem Paprikapulver würzen und verrühren.
- Abschmecken und die Sauce kaltstellen bis zum Servieren.
Beim nächsten Mal noch einmal auf dem Teller vorzufinden. zusätzlich verstärkt. letzten Schliff gibt.
Weitere leckere Dip-Variationen
Honig-Senf-Dip
Zutaten
- 2 Zweige Dill, gehackt
- 10 EL feiner Senf
- 1 EL süsser Senf
- 2 EL Honig
- Pfeffer
- Salz
- Evtl. wenig Wasser für Konsistenz
Zubereitung
- Dill fein hacken.
- Honig, feiner und süsser Senf miteinander vermengen und den fein gehackten Dill dazugeben und unterrühren.
- Die Sauce mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Je nach Bedarf noch etwas Wasser dazu geben, damit die Sauce eine cremige Konsistenz erhält.
Bier-Dip
Zutaten
- 2 Zweige Petersilie
- 4 Stangen Schnittlauch
- 250 g Sauerrahm
- 250 g Joghurt
- 100 ml Bier (z.B. Pils)
- 1 TL Zitronensaft
- 1 TL Essig
- 1 Prise Zucker
- Pfeffer, Salz
Zubereitung
- Petersilie und Schnittlauch fein hacken.
- Sauerrahm, Joghurt, Bier, Zitronensaft und Essig miteinander vermengen. Danach die Petersilie und den Schnittlauch dazugeben und darunter rühren.
- Am Schluss kann man die Sauce mit Zucker, Pfeffer und Salz abschmecken.
Masala-Dip
Zutaten
- 1 Bund Koriander
- 2 Tomaten
- 2 Zwiebeln
- 2 Knoblauchzehen
- 120 ml Sojarahm
- 1 TL gem. Kreuzkümmel
- 1 TL geriebener Ingwer
- ½ TL gem. Kurkuma
- 1 TL Paprikapulver
- Salz
Zubereitung
- Zwiebeln würfeln und Tomaten grob schneiden. Anschliessend den Koriander klein schneiden.
- Zwiebeln in der Pfanne in etwas Olivenöl andünsten und Salz, gepressten Knoblauch und den geriebenen Ingwer hinzufügen. Mit ca. 60 ml Wasser ablöschen und die Tomaten und den Kurkuma hinzufügen.
- Restliche Zutaten bis auf den Sojarahm in die Sauce geben und auf mittlerer Stufe etwa 10 Minuten köcheln lassen. Anschliessend mit dem Stabmixer pürieren und weitere 10 Minuten köcheln lassen. Falls die Sauce «anhocken» sollte, kann mit ein wenig Wasser nachgeholfen werden. Anschliessend den Sojarahm hinzufügen und die Sauce kalt stellen.
Ketchup Classic
Zutaten
- 350 g Tomaten
- 2 Knoblauchzehen
- 1 ½ Zwiebeln
- 2 EL Olivenöl
- 3 EL Apfelessig
- 2 TL Zucker
- Pfeffer
- Salz
Curry-Ketchup
Zutaten
- 5 EL Klassisches Ketchup
- 1 - 2 EL gelbes Currypulver
- ½ TL Senfpulver
- ¼ TL Zimt
Zubereitung
- Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. Anschliessend Tomaten halbieren und Strunk entfernen. Tomaten in kleine Würfel schneiden.
- Olivenöl in einer grossen Pfanne erhitzen und Zwiebeln sowie Knoblauch in der Pfanne andünsten. Anschliessend mit dem Zucker bestreuen und ein wenig karamellisieren lassen. Mit dem Apfelessig ablöschen und Tomatenwürfel hinzufügen. 10 - 15 Minuten köcheln lassen.
- Tomaten beim Kochvorgang immer wieder umrühren.
Weitere Ideen für Grillsaucen
Um dem Grillerlebnis die individuelle Geschmacksnote zu verschaffen, ist es daher besonders wichtig, die passende Grillsauce für den jeweiligen Zweck zu finden. Je nachdem, welche Geschmacksnote jemand bevorzugt, stehen eine breite Auswahl an Saucen für das perfekte Grillerlebnis zur Auswahl.
Es gibt eine ideale Wahl, um den persönlichen Geschmack gezielt zu treffen. Die Saucen können je nach Gericht und Vorliebe ausgesucht werden.
- Für Liebhaber scharfer Kost ist "Denny Mike’s Hot’n Nasty BBQ Sauce“ die richtige Wahl.
- Die „Texas Bold BBQ Sauce“ von Southside Market ist ideal für Fleischgerichte aller Art.
- Wer Gemüse, Geflügel oder Schwein vom Grill liebt, dem sei die „Weber Steaksauce Hot & Fruity“ ans Herz gelegt.
- Die „Pecan Bar-B-Q Sauce“ ist eine Grillsauce der ganz besonderen Art, die vor allem Steaks in ihrem Geschmack perfekt ergänzt.
Eine Currynote für Bratwurst und Steaks liefert. Vorsicht sei vor allem bei scharfen Saucen geboten, da diese das Gericht ruinieren können. Bleibt nur noch, diese den Gästen zu überlassen.
Plätzli und Grillgemüse, Poulet und Salat - eigentlich leichte Mahlzeiten. Wären da nicht die Fertigsaucen. Sie peppen Fleisch und Gemüse auf, sind aber leider oft fettig und voller Zusatzstoffe. Was ist mit Ketchup? Es wird aus Tomaten hergestellt und beinhaltet den wertvollen Nährstoff Lycopin. Leider enthält Ketchup aber jede Menge Zucker und verschiedenste Zusatzstoffe. Der Zuckergehalt von BBQ-Saucen ist meist noch höher. Nebst den vielen Konservierungsstoffen enthalten einige sogar Kohlenwasserstoff, um den rauchigen Geschmack zu erzeugen.
Grundsätzlich gilt: Immer einen prüfenden Blick auf die Zutaten werfen, denn nur so kann man die Perlen unter den Fertigsaucen und Fertigpasten finden - und die gibt es tatsächlich! Produkte also, die ohne oder mit wenig Zucker auskommen und in denen natürliche Zutaten verarbeitet werden. Du musst somit Salsasauce, Pesto, Hummus und Co. Gewusst? Senf enthält oft keinen Zucker (Inhaltsangaben beachten), dafür eine Menge nützlicher Antioxidantien. Viele Senfarten enthalten ausserdem zusätzlich wertvolle Antioxidantienlieferanten wie Kurkuma (eines der wertvollsten und gesündesten Gewürze) und Paprika.
Bereitest du deine Saucen, Dips und Pasten selbst zu, weisst du immer, woher was kommt und was drinsteckt. Ausserdem kannst du nach deinen Vorlieben abschmecken. Aber auch bei selbst gemachten Saucen gilt: Weniger ist mehr. Also ertränk Fleisch, Gemüse und Co. nicht in Sauce.
Weitere Rezeptideen
1. Klassischer Tzatziki
Das brauchst du: Gurke, Rahmjoghurt (griechische Art), Knoblauchzehen, Zitronensaft, Salz und Pfeffer.
2. Hummus mit Joghurt
Das brauchst du: Kichererbsen, Öl, Sesampaste, Knoblauchzehen, Zitronensaft, Magerquark oder Joghurt, Salz, Pfeffer, Chiliflocken und andere Gewürze nach Wahl.
3. Basilikumpesto
Das brauchst du: Basilikum, Knoblauchzehen, Pinienkerne, Sbrinz, Öl, Salz. Ja, richtig gelesen: Du brauchst für ein Pesto keinen ausländischen Parmesan.
4. BBQ-Sauce
Das brauchst du: Zwiebeln, Knoblauchzehe, Tomatenpüree, Apfelessig, Honig, Zitronensaft, Tabasco, Chiliflocken, Salz, Pfeffer. Und so gehts: Zwiebeln und Knoblauch in Öl andämpfen. Alle Zutaten beifügen, zugedeckt ca.
5. Cashew Cream
Das brauchst du: Cashewnüsse, Rahmjoghurt, Salz, Pfeffer. Und so gehts: Nüsse über Nacht in Wasser einweichen.
Mit dem einfachen Punktesystem erkennst du auf einen Blick, wie umweltfreundlich dein Rezept ist.
Umweltverträglichkeitsskala:
- 5 von 5: sehr hohe Umweltverträglichkeit
- 4 von 5: hohe Umweltverträglichkeit
- 3 von 5: mittlere Umweltverträglichkeit
- 2 von 5: geringe Umweltverträglichkeit
- 1 von 5: sehr geringe Umweltverträglichkeit
Dabei wird auch die Saisonalität der Zutaten berücksichtigt, weshalb sich die Skala monatlich ändern kann. Sie berechnet die Umweltbelastungspunkte deines Rezepts auf Basis der Ökobilanz und fasst zentrale Faktoren zusammen, wie zB.
Grillsauce selber machen : 3 leckere Grillsaucen Rezepte Currysauce Senfsauce Knoblauchsauce
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