Sommerzeit ist Grillzeit - dieser Aussage werden wohl die meisten Liebhaber des Outdoor-Kochvergnügens zustimmen. Doch auch im Winter oder auf dem Balkon muss man nicht auf das Grillen verzichten. Der Tischgrill lädt zu gemütlichem Beisammensein ein und bietet unkomplizierten Genuss für Familie und Freunde. Du hast den Luxus, direkt am Tisch zu Hause oder einfach unterwegs zu grillieren - egal, was du möchtest: Fleisch, Fisch, Gemüse oder Früchte. Im Winter bringt er Wärme ins Esszimmer, im Sommer findet er seinen Platz auf dem Balkon.
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Lange galt der Elektrogrill unter passionierten Hobbygrillern als verpönt. Das hat sich in den letzten Jahren jedoch geändert: Moderne Geräte, die inzwischen Temperaturen von über 300 °C erreichen, sind eine echte Alternative zu Gas- und Kohlegrills geworden. Ob rund oder eckig, Stand-, Tisch- oder Kugelgrill: Elektrogrills gibt es in zahlreichen unterschiedlichen Größen und Ausführungen. Sie alle folgen grundsätzlich dem gleichen Aufbau und bestehen aus einem Gehäuse mit integrierter Grilloberfläche und Fettauffangschale. Das Gehäuse beherbergt die Technik, wobei es sich in der Hauptsache um das Heizelement sowie den Kabelanschluss für die Stromversorgung handelt. Bei vielen Modellen ist das Heizelement als elektrische Heizspirale direkt unter dem Rost platziert. Andere verfügen über eine geschlossene, elektrisch beheizte Grillplatte.

Unbedingt verfügen sollte ein Elektrogrill jedoch über eine Temperaturregelung, damit die Hitzeentwicklung gesteuert und genau auf das Grillgut angepasst werden kann. Bei Leistungen von bis zu 3.000 Watt und Temperaturen über 300 °C können moderne Elektrogrills locker mit Gas- und Kohlegrills mithalten.
Vorteile des Grillens mit Strom
Das Grillen mit Strom bietet viele Vorteile. Einer davon ist die Zeit: Bis man einen Holzkohlegrill vorgeheizt hat, können schonmal 30-40 Minuten vergehen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass zum Grillen lediglich eine Steckdose in erreichbarer Nähe nötig ist. So muss vor dem Grillvergnügen nicht darauf geachtet werden, ob genug Kohle oder Gasflaschen vorhanden sind. Über den nächsten Pluspunkt für den Elektrogrill freuen sich nicht nur Sie, sondern auch ihre Nachbarn: Jegliche Rauchentwicklung entfällt - und damit auch möglicher Nachbarschaftsstreit. Auf den Balkonen von Mehrfamilienhäusern ist das Grillen mit Kohle aufgrund der Rauchentwicklung zumeist ohnehin nicht gestattet. Mit dem Elektrogrill müssen sie so dennoch auf nichts verzichten.
Nachteile des Grillens mit Strom
Natürlich bietet der Elektrogrill nicht nur Vorteile, sondern hat auch Nachteile. So praktisch die Funktionsweise mit Strom auf der einen Seite ist, so unpraktisch ist sie auf der anderen: Unterwegs, wie etwa beim Camping, ist die nächste Steckdose oftmals weit entfernt. Der charakteristische, rauchige Geschmack ist mit einem Elektrogrill deutlich schwerer zu erreichen. Liebhaber des puristischen Grillerlebnisses mit Kohle wird man daher vermutlich weniger begeistern. Bei Elektrogrills mit Deckel schafft jedoch ein Räucherkasten Abhilfe. Die kleine Box wird mit eingeweichten Räucherchips befüllt und entwickelt unter der geschlossenen Grillhaube aromatischen Rauch, dessen Aroma das Grillgut annimmt.
Die richtige Vorbereitung
Wichtig beim Grillen mit Elektrogrill ist die Wahl des richtigen Standorts. Unbedingt sollte der Grill auf einem ebenen Untergrund platziert werden und einen festen Stand haben, damit eine sichere Handhabung gewährleistet ist. Für die besten Grillergebnisse ist das Vorheizen einer der wichtigsten Schritte. Mit einem Elektrogrill ist dieser Punkt zum Glück schnell erledigt, da die meisten Modelle innerhalb von 10-15 Minuten ihre Betriebstemperatur erreichen.

Wichtig bei Elektrogrills mit Heizspirale: Bevor es losgeht, muss zunächst die Schale unter dem Grillrost mit Wasser befüllt werden. Genaue Menge und Füllhöhe richten sich nach dem jeweiligen Modell. In keinem Fall darf das Wasser jedoch die Heizspirale berühren. Austretendes Fett und Garflüssigkeit tropfen während des Grillvorgangs direkt ins Wasser. So wird unangenehmer Geruch durch verbranntes Fett vermieden und der Grill lässt sich anschließend besser reinigen. Ist der Grill lange in Betrieb, muss zwischendurch gegebenenfalls nochmal Wasser nachgefüllt werden. Bei Elektrogrills mit Grillplatte entfällt dieser Schritt.
Nun einfach das Kabel einstecken und den Grill kurz vorheizen lassen. Eine lange Vorlaufzeit benötigt er nicht: Schnell kommen Heizspirale oder Grillplatte auf Temperatur. Die meisten Elektrogrills sind bereits innerhalb von 10-15 Minuten vorgeheizt und das Grillgut kann aufgelegt werden.
Das richtige Grillzubehör
Das A und O beim Grillen ist das richtige Zubehör. Es erleichtert nicht nur die Handhabung, sondern sorgt auch für bessere Grillergebnisse. Insbesondere empfindliches Grillgut wie Meeresfrüchte oder in Stücke geschnittenes Fleisch und Gemüse grillen Sie sicher und sauber in unserer Grillschale mit passendem Serviertablett. Dank der hohen Ränder fällt beim Wenden nichts heraus, nichts backt an oder verbrennt.
Optimal geeignet für kleinere Portionen, wie zum Beispiel zarte Brokkoli-Röschen, sind unsere spülmaschinenfesten Keramik-Grillpfännchen. Ihre erhöhten Bodenstege verhindern jegliches Anbrennen, Sicherheit beim Transport gewährleistet der abnehmbare Bambus-Griff. Auch unsere bis 930 °C flammenfesten Terracotta-Grill- und Backformen in rund und eckig sind ideal für Fleisch, Fisch, Gemüse sowie auch für Aufläufe.
Für Stangengemüse wie Spargel, Spieße oder ganze Fische empfiehlt sich ein längliches Grilltablett, auf dem das Grillgut ausreichend Platz findet und nicht durch das Rost fallen und verbrennen kann. Eine Möglichkeit für Spieße sind unsere dekorativen Grillspieße mit detailreich gestalteten Tiermotiv-Griffen. Im Gegensatz zu herkömmlichen, runden Modellen bleibt hier aufgrund ihrer abgeflachten Form alles an Ort und Stelle.
Für große Mengen Meeresfrüchte, Fleischstücke oder Gemüse ist eine Grillpfanne die beste Wahl. Auch mit unserer XL-Grillschaufel, auf der selbst ganze Fische Platz finden, lässt sich auf praktische Weise viel Grillgut auf einmal zubereiten. Perfekt garen und wenden Sie in Pfanne oder Schaufel selbst empfindliches Grillgut. Fertige Speisen gelangen in einem Schritt an seinen Bestimmungsort, nichts fällt daneben.
Für Fisch ist ein Fisch- und Gemüsehalter die perfekte Wahl. Mit Hilfe der großen Griffe kann empfindliches und zartes Grillgut sicher gewendet werden, nichts zerfällt oder verbrennt.

Tipps für das perfekte Grillgut
Grillfleisch sollte, unabhängig von der Sorte, immer mindestens 2-3 cm dick sein. So gelingt es außen wunderbar kross, während es innen zart und saftig bleibt. Dünnere Schnitte werden schnell unangenehm ledrig, dickere verbrennen schlimmstenfalls außen, während sie innen noch roh sind.
Da man in der Regel sehr hochwertige Teilstücke nutzt, würde ich persönlich eher zurückhaltend sein mit Marinaden. Auch weil durch die Gewürze und das Öl in den Marinaden natürlich noch stärkere Verbrennungsvorgänge ablaufen, mit entsprechender Geruchsentwicklung. Ich mag es nicht sonderlich, wenn die ganze Wohnung nach BBQ riecht.
Leckere Marinaden und Saucen
Hier sind einige Vorschläge für leckere Marinaden und Saucen, die Sie zu Ihrem Grillgut servieren können:
- Cocktail-Sauce: Richtig süss und frisch:
- mit Aprikosen: 3-5 gedörrte Aprikosen feinschneiden und mit der Cocktail-Sauce vermischen.
- mit Tomaten: 5-10 Cherrytomaten kleinschneiden und unter die Cocktail-Sauce mischen.
- Knoblauch-Sauce: Richtig würzig:
- mit Ingwer: 2 cm einer Ingwerwurzel schälen und in die Knoblauch-Sauce raffeln. Dazu eine Ingwer- oder feine Haushaltsraffel verwenden.
- mit Chili: Wer es scharf mag, eine Chilischote kleinschneiden und die Knoblauch-Sauce damit würzen.
- Curry-Sauce: Richtig frisch:
- mit Minze: Einen halben Bund Minze feinhacken und unter die Curry-Sauce mischen. Es gibt Minze die duftet je nach Sorte nach Apfel, Orange, Ananas oder sogar Schokolade. Die Minze-Sorten heissen meist wie die geschmacksähnliche Pflanze Apfel-Minze, Orangen-Minze oder Schoko-Minze.
- mit Kokosnuss: Eine Kokosnuss aufschlagen und 1 dl Saft auffangen, Fruchtfleisch nach Belieben herauskratzen, mit der Curry-Sauce mischen. Restlicher Saft und Fruchtfleisch kann für ein Dessert oder Drink verwendet werden.
Yakiniku: Japanisch Grillen
Lasse mit Blick auf das Land der aufgehenden Sonne eine oft übersehene kulinarische Tradition wieder aufleben: Yakiniku, bzw. die japanische Form des Grillens. Entscheidend ist der Rost.

Der Begriff „Yakiniku“ wurde Ende des 19. Jahrhunderts von dem Schriftsteller Kanagaki Robun populär gemacht, der damit Lebensmittel beschrieb, die in einem Grill zubereitet wurden. Heute beschreibt der Begriff eher eine spezielle Grilltechnik, bei der mundgerechte Rind-, Schweine- und andere Fleischstücke auf Gitterrosten über einer Holzkohleflamme gegart und dann in Tare getaucht werden, einer vielseitigen Sauce aus Sake, Mirin, Sojasauce und verschiedenen Gewürzen. Alles dreht sich um den Genuss.
Es ist eine kulinarische Tradition, bei der es auch ums Mitmachen geht: Restaurants in ganz Japan bringen die Zutaten zu einem Tischgrill, so dass die Gäste das Fleisch selbst grillen können. Jetzt wird Yakiniku auch bei Heimgrillern immer beliebter, dank Weber Zubehör wie der Grillplatte.
Das Geheimnis der reichhaltigen, saftigen Aromen, die für ein schmackhaftes Yakiniku entscheidend sind, sind die hauchdünnen Fleischstücke. Sie werden selten mariniert und in der Regel einfach mit Salz und Pfeffer gewürzt, aber jede Portion wird fein in durchsichtige Scheiben geschnitten. Und die Sauce nicht vergessen.
Auch die Sauce spielt eine wichtige Rolle. Die japanische Küche ist bekannt für ihre schmackhafte Umami-Gewürzpalette - bei Yakiniku ist das nicht anders. Experimentiere mit Tropfen von Misopaste, geröstetem Sesam oder getrockneten Bonitoflocken für eine kräftige und herzhafte abschließende Glasur.
Während der Begriff Yakiniku eine direkte japanische Übersetzung von „gegrilltem Fleisch“ ist, teilt das Gericht seine Kulturgeschichte mit dem koreanischen Bulgogi, einer traditionellen Art des Grillens, bei der auch dünne Fleischstücke über einer Kohleflamme gegart werden.
Raclette vom Grill
Raclette vom Grill ist gemütlich, gesellig und ganz unproblematisch. Dazu den Grill auf 200 °C indirekt vorheizen, Pfännchen aufsetzen, Deckel schliessen und ca. 15 Minuten grillieren. Klassisch verwendest du Raclettekäse, aber auch Gouda, Mozzarella, Camembert und Blauschimmelkäse sind gut geeignet.
Raclette vom Grill funktioniert im Grunde analog zum Elektrogerät. Du heizt deinen Grill auf 200 °C indirekte Hitze vor. Zusätzlich kannst du Fleisch und Fisch anbieten. Die grillierst du dann entweder in einer zweiten Zone bei direkter Hitze oder du stellst eine Grillplatte mit in den Grill. Bei den Zutaten kannst du dich am klassischen Raclette orientieren, das vor allem rund um Weihnachten gegessen wird.
Ganz wichtig beim „Raclettegrillieren“ ist der Käse. Beim Schwizer Original kommt ein ganzes Stück zum Einsatz, für Pfännchen benötigst du allerdings Scheiben. In gut sortierten Geschäften gibt es das ganze Jahr über Raclettekäse. Erkundige dich am besten beim Kauf, ob die Rinde zum Verzehr geeignet ist. Aber auch wenn du keinen Raclettekäse bekommst oder ihn nicht magst, musst du nicht auf Raclette vom Grill verzichten.
Ohne Käse wirst du auf jeden Fall nicht auskommen. Aber auch Kartoffeln gelten als Klassiker, der nicht fehlen sollte. Bei den übrigen Zutaten hast du eine grosse Auswahl. Frisches Gemüse, Obst, Mixed Pickels, Maiskölbchen und Fleisch sowie Fisch sind nur einige Beispiele.
Wichtig ist, dass der Grill gleichmässig Hitze erzeugt und genug Platz für die Pfännchen bietet. Klassisch wird Raclette mit Elektrogeräten zubereitet. Ein Grill mit Deckel ist im Grunde noch besser geeignet. Die Hitze verteilt sich von allen Seiten (nicht nur von unten), wodurch der Inhalt im Pfännchen gleichmässig gart. Zudem hast du keine Probleme mit der Abluft, denn die zieht einfach davon. Beim Gasgrill hast du den Vorteil, dass sich die Temperatur über lange Zeit konstant hält.
Pfännchen mit Kunststoffgriff sind nicht geeignet, wenn du Raclette auf dem Grill zubereiten möchtest. Gute zehn Minuten braucht es, bis der Käse schön zerlaufen ist. Würden die Pfännchen über der Hitzequelle stehen, wären die Kartoffeln vermutlich angebrannt.
Gerade im Sommer wird zu viel Käse schnell zu mächtig. Vorspeisen verkürzen die Wartezeit. Welche Getränke zum Raclette? Am besten lässt du deinen Gästen die Wahl. Manche trinken gerne ein kühles Bier, andere einen Wein. Ob rot oder weiss, hängt von den Zutaten ab.
Möhren, Brokkoli und Rote Beete machen das Pfännchen bunter, aber auch härter. Koche solche Gemüsesorten daher kurz vor. Rette deine Gusspfännchen vor dem Metallbesteck! Es gibt hübsche Spatel aus Holz, die genau dafür gemacht sind, das Raclettepfännchen zu leeren.
Und was kommt auf den Grill? Das klassische Raclette lebt von kräftigem Käse in Kombination mit vollmundigen Kartoffeln. Zwiebeln und eingelegte Gemüsesorten runden den Geschmack ab.
Camembert zerläuft besonders cremig über deinem Pfännchen auf dem Grill. Geschmacklich harmoniert er mit süssen Zutaten ebenso wie mit herzhaften. Camembert ist zudem nicht gleich Camembert. Junge Sorten mit hohem Fettgehalt schmecken mild. Gereifte Sorten sind hingegen würzig und pikant. Letztere verlangen geradezu nach Preiselbeeren oder anderem süssen Obst.
Besonders herzhaft wird es mit Blauschimmelkäse. Tipp: Du kannst diesen zusätzlich zu anderen Käsesorten anbieten, also im Vier-Käse-Stil. Ziegenkäse ist ebenfalls kräftig, eignet sich dafür aber sehr gut für ein sommerliches Raclette mit mediterranen Kräutern.
Raclette vom Grill muss nicht immer herzhaft sein, auch Süssspeisen gelingen wunderbar in den Pfännchen.
Reinigung des Elektrogrills
Auch nach dem Grillen kann der Elektrogrill weitere Punkte sammeln, denn er lässt sich, im Gegensatz zum Kohlegrill, leicht reinigen. Gerade bei Modellen mit Heizspirale befindet sich der größte Teil der Rückstände in der Auffangschale mit Wasser, die einfach ausgeleert wird. Auch der Rost wird mit heißem Wasser und Spülmittel schnell sauber. Abhilfe bei Eingebranntem schafft unser Elektro-Power-Grillrostreiniger, der hartnäckigen Resten mit seinen rotierenden Bürsten (430 U/min) zu Leibe rückt.
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