Glykämischer Index von Dinkelspaghetti: Eine gesunde Alternative

Spaghetti sind ein beliebtes Gericht für Jung und Alt, besonders bei Sportlern, da sie reich an Kohlenhydraten sind und somit als Energieträger dienen. Eine interessante und gesündere Variante sind UrDinkel-Spaghetti, die aus wertvollem UrDinkelmehl hergestellt werden und eine ideale Abwechslung für ernährungsbewusste Menschen darstellen. Sie bieten einen Powereffekt, sind leicht verdaulich und sehr bekömmlich, was sie ideal für aktive Menschen in Schule, Beruf, Freizeit oder Sport macht.

Der glykämische Index (GI) von Dinkel

Der glykämische Index (GI) ist ein Maß dafür, wie schnell der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr eines Lebensmittels ansteigt. Lebensmittel mit einem niedrigen GI werden langsamer abgebaut, was zu einem stabileren Blutzuckerspiegel führt und länger sättigt. Dies ist besonders vorteilhaft für Menschen, die auf ihre Blutzuckerwerte achten müssen oder eine GI-Diät machen.

Tiefer glykämischer Index für anhaltende Leistungsfähigkeit

UrDinkel-Spaghetti zeichnen sich durch einen tiefen glykämischen Index aus. So haben spezielle Faser-Spaghetti einen GI von 23. Nach der Montignac-Methode werden Lebensmittel mit einem GI unter 35 als Lebensmittel mit einem tiefen glykämischen Index bezeichnet. Im Vergleich dazu weisen herkömmliche Teigwaren einen GI von etwa 70 auf.

Der Glyx von Dinkelvollkorn beträgt 35 und ist damit etwa gleich tief wie der von rohen Karotten. Weizenvollkorn hat bereits Glyx 40, Haferflocken Glyx 50, Spaghetti & Co. Glyx 55 und weisser Reis Glyx 70.

Nahrungsmittel mit tiefem Glyx werden im Organismus nur langsam zu Zucker abgebaut, sorgen damit für einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel und halten lange satt, fit und froh.

Nährwerte von Dinkelspaghetti (pro 100g)

Hier eine Übersicht der Nährwerte von Dinkelspaghetti:

Nährwert Menge
Energie 330 Kcal (1381 Kj)
Fett 1,30 g
- davon gesättigt 0,35 g
Kohlenhydrate 58 g
- davon Zucker 0,34 g
Ballaststoffe 15 g
Proteine 15 g
Salz 0,005 g

Zutaten: Hartweizengriess, Weizenfasern, Inulinfasern

Die italienischen Gesundheitsbehörden haben die Produkte mit "geeignet für Menschen mit Diabetes" empfohlen. Sie eignen sich auch sehr gut für GI-Diäten.

Achtung: Dinkel ist nicht immer besser als Weizen! (Alltags-Live #20)

UrDinkel: Ein Nährstoffkraftwerk

Dinkel, das Urgetreide aus der Bronzezeit, besitzt Eigenschaften, um die es viele andere Nahrungsmittel beneiden. Dinkel ist bekömmlich, kräftigend, stimmt heiter, liegt im Gourmet-Trend und ist von Natur aus ein Öko-Getreide - vorausgesetzt, man wählt die alten, echten Sorten, den «UrDinkel». Hildegard von Bingen schrieb einst: "Der Dinkel ist das beste Getreide, es ist warm, nährend und kräftig; und es ist milder als die anderen Getreidearten. Der Dinkel bereitet dem, der ihn isst, rechtes Fleisch und Blut, er macht frohen Sinn und Freud im Gemüt".

Neueste Analysen bestätigen diese historischen Beobachtungen und die besondere Stellung des UrDinkels innerhalb der Getreidearten. Er ist ein hervorragender Proteinlieferant und eine wichtige Quelle essentieller Aminosäuren. Beeindruckend ist auch der gegenüber Weizenmehl deutlich erhöhte Mineralstoffgehalt, speziell Zink und Magnesium. UrDinkel zeichnet sich zudem durch ein optimales Fettsäuremuster mit einem im Vergleich zu Weizen deutlich höheren Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, insbesondere der Linolensäure (Omega-3), der Linolsäure (Omega-6) und der Ölsäure (Omega-9), aus. Schliesslich ist UrDinkel, selbst in Form von hellem Mehl, reich an Nahrungsfasern. UrDinkel-Backwaren und -Gerichte sind somit eine wertvolle Bereicherung für unsere oft einseitig auf Weizen basierende Ernährung.

Vorteile von Dinkel

  • Hoher Nährwert: Reich an Proteinen, Mineralstoffen und ungesättigten Fettsäuren.
  • Langanhaltende Sättigung: Durch den tiefen Glyx ideal für Sportler und Menschen, die abnehmen möchten.
  • Gute Verdaulichkeit: Ideal für Kinder, Rekonvaleszente und Spitzensportler.
  • Ökologischer Anbau: Von Natur aus widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge.

Dinkel in der Küche

Gourmets, Spitzenköche und innovative Bäcker setzen heute wieder vermehrt auf regionale Produkte mit unverwechselbarem Eigengeschmack. UrDinkel liegt da genau richtig: Das urschweizerische Getreide, von engagierten Bauern angebaut und handwerklich verarbeitet, besticht durch seinen feinen, nussartigen Geschmack und verfügt zudem über vielseitigste kulinarische Eigenschaften. Erstens kann man mit UrDinkelmehl fabelhaft backen. UrDinkel enthält mehr sogenanntes Klebereiweiss als alle anderen Getreidesorten. Das Resultat ist ein plastisch-elastischer, schöner Teig, geeignet für "chüstige" Brote, aber auch für Kuchen- und Pizzaböden, pikantes und süsses Gebäck. Zweitens eignet sich UrDinkelmehl hervorragend für die Herstellung feiner Pasta, oft angereichert mit Saisonprodukten wie Bärlauch und Steinpilze. Aus dem ganzen Korn zaubern begabte Köchinnen ein feines Kernotto oder einen rustikalen Auflauf. Mit UrDinkel-Flocken entstehen schmackhafte Müesli, aus UrDinkel-Griess würzige Suppen und feine Puddings.

Die Geschichte des Dinkels

Die ältesten bekannten Dinkelvorkommen Europas werden aus der späten Steinzeit (ca. 2400-2300 v. Chr.) datiert. Die ältesten Funde des Dinkels aus der Schweiz kommen von einer Fundstelle nördlich des Lac de Neuchatel (Cortaillotd-sur-les-Rochettes-Est). Der Dinkel ist vermutlich als natürliche Kreuzungen aus Emmer und Zwergweizen (einem Saatweizen) hervorgegangen.

Schon während der frühen Bronzezeit, also zwischen 2200 und 1500 v. Chr., insbesondere aber ab der mittleren Bronzezeit (ab 1500 v. Chr.) dehnten sich die Anbaugebiete über ganz Europa aus, von den Karpaten bis zu den Vogesen, von Schweden über England bis weit in den Süden. Ortsnamen wie Dinkelsbühl, Dinkelhausen, Dinkelacker oder der Familienname Dinkelmann weisen auf die Verbreitung des Dinkels hin.

Die Wandlung vom Agrar- zum Industriestaat im 19. Jahrhundert legte die Grundlage für eine veränderte Landwirtschaft. Dass der Dinkel überlebt hat, ist den Bauern und Müllern in klimatisch benachteiligten Getreidegebieten zu verdanken. Und es sind aufgeklärte und kritische Konsumenten, die sich zunehmend wieder Gedanken darüber machen, was sie täglich essen und was ihnen wirklich gut tut. Dank ihnen wird der Dinkel im 21.

UrDinkel aus der Schweiz

UrDinkel-Pasta steht für:

  • 100% UrDinkel aus dem Seetal
  • 100% Schweizer Freilandeier
  • 100% Zentralschweizer Produkt mit Kernserwasser vom Arvigrat
  • Kontrolliert und zertifiziert auf allen Stufen

Heute erstreckt sich das angestammte Anbaugebiet von Schweizer UrDinkel hauptsächlich über die Kantone Bern, Luzern und Aargau, gefolgt von Baselland, Thurgau, Solothurn, Jura und Zürich. In diesen Gebieten herrschen gemischte Betriebe mit Tierhaltung und Ackerbau vor.

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